26. Februar 2019

Fundstücke im Februar

1 Wiederverwertung ist absolut zeitgemäß und auch die Puppen freuen sich darüber, wenn sie z. B. jetzt im Winter warme Strumphosen bekommen, die aus ausrangierten Socken genäht wurden.

2 Wie sich der Maschenlauf von Trikotstoff auf die Form der Puppenteile auswirkt, hat Julia bei der Erstellung ihrer Schnittmuster eher unfreiwillig herausfinden müssen. Hier berichtet sie von ihren Erfahrungen.

3 Anna Chkolnikova ist eine bemerkenswerte Künstlerin und Puppenmacherin, die unter dem Label madamezorro außergewöhnlich schöne gefilzte Figuren anfertigt. Marktgeschichten.Berlin nimmt euch mit an ihren Stand auf dem Ökomarkt am Kollwitzplatz. Falls ihr Anna und ihre Puppen auch einmal besuchen möchtet, folgt ihr auf Instagram unter @madamezorro, wo sie die Termine zeitnah bekannt gibt. Außerem erhaltet ihr mit dem Code MARIASWORLD 10 % Rabatt in ihrem Shop auf Puppen und Schmuck.

4 Auch Puppen haben natürlich Geburtstag, manchmal sogar mehrmals im Jahr. Dazu findet ihr bei Geborgen wachsen ein paar Anregungen und stimmungsvolle Bilder. Kleine Puppenkerzen aus reinem Bienenwachs gibt es übrigens bei Stockmar.

5 Eine gute Idee von Feli von der Dukkah Puppenmanufaktur: Einfache Stoffwindeln für die Puppen aus Mullwaschlappen, z.B. von Alana aus 100 % Bio-Baumwolle, erhältlich bei dm.

6 Eine Fee aus Märchenwolle ist ein schönes Geschenk zur Geburt. Oder wie wäre mit einer Fee für den Jahreszeitentisch, die vom nahenden Frühling erzählt? Eine ausführliche Anleitung zum Selbermachen findet ihr hier.

7 Puppen für die Ohren, auch das gibt es bzw. gab es bei Nandi, einem Berliner Concept Store für einzigartiges, handgemachtes Kunsthandwerk aus der ganzen Welt. Die perlengewebten Ohrringe aus Mexiko sind leider nicht mehr erhältlich (aber immer noch hübsch anzusehen).

Das Internet ist voller schöner Dinge und guter Ideen. Wenn ihr Vorschläge und Links für die Reihe habt, schreibt gern an hello@mariengold.net. Weitere Fundstücke findet ihr hier.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


26. November 2018

Geschenkideen für Puppennähverliebte

1 Luxus pur zum Jahresausklang für Puppenmacherinnen ist das Handpeeling von Susanne Kaufmann. Es schützt und pflegt, beruhigt und glättet. Der Preis ist oho, die Wirkung aber auch, versprochen! Erhältlich für 63 Euro in ausgewählten Kosmetikläden vor Ort und im Internet.

2 Ohne Regen keine Blumen, genauso ist es. Es braucht auch Zeiten der Stille, des Rückzugs und des scheinbaren Stillstands, auch handfeste Krisen, um etwas wahrhaft Schönes entstehen zu lassen. Das kann man sich gar nicht groß genug hinter die Ohren schreiben. Oder auf ein Notizbuch wie dieses in edler, schlichter, gold-samtiger Ausführung von Novucko, erdacht und hergestellt in Deutschland. Erhältlich für 29,90 Euro hier.

3 Bei „Making“, einem US-amerikanischen Magazin, das im Eigenverlag erscheint, geht es um die Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durch textiles Handwerk. Jede Ausgabe hat einen anderen Schwerpunkt, hochwertig und modern gestaltet, mit vielfältigen Projekten zum Selbermachen. Einzelhefte und Jahresabonnements ab ca. 17 Euro hier.

4 Nadelgefilzte Köpfe mit fein ausgearbeiteten Gesichtsmerkmalen und Details sind ein großes und beliebtes Thema beim Puppenmachen. Für diese Technik braucht es nicht nur viel Übung und Geduld, sondern auch das richtige Werkzeug wie die superstabilen Lieblingsfilznadeln von Wizpick. Das komplette Set mit 16 verschiedenen Stärken für ca. 29 Euro findet ihr hier, Lauras und meine Anleitung zur Herstellung von Filzköpfen hier.

5 Kennt ihr schon Handbutter? Das ist feste Handcreme bestehend aus Kakaobutter, Sheabutter und Weizenkeimöl, die besonders trockene und stark beanspruchte Hände pflegt, ganz natürlich und ohne Palmöl. Die kleinen Wunderwürfel gibt es ganz neu hier bei NATURKINDER für 3,90 Euro. Dazu hier eine schöne Idee zur Aufbewahrung.

6 Ein Werkzeug, unendlich viele Möglichkeiten, das ist Loome, ein geniales Ding, mit dem sich im Handumdrehen Pompoms, Quasten, Freundschaftsbänder, Kordeln und kleine Webereien anfertigen lassen. Erhältlich hier in verschiedenen Ausführungen ab ca. 10 Euro.

7 Die schönste Projekttasche für alles, was einem in den Händen und am Herzen liegt, kommt von MINUK, einem kleinen, feinen Label aus Hamburg. Die Tasche ist sorgfältig durchdacht, aufwendig gearbeitet und kommt in vielen verschiedenen Farben, eine schöner als die andere. Erhältlich hier für 79 Euro.

8 Dreihunderfünfundsechzig Tage Natur, wie das geht, ob auf dem Land oder in der Stadt, wie sich das feiern, genießen und gestalten lässt, zeigt Anna Carlille in vielen wunderschönen Bildern, Anregungen und Rezepten in ihrem gleichnamigen Buch. Erhältlich für 29,95 Euro im stationären Buchhandeln oder online, hier ein kleiner Einblick.

9 Die Insel Hiddensee ist immer eine Reise wert. Denn dort, genau genommen in dem kleinen Örtchen Vitte, befindet sich nicht nur die Seebühne Hiddensee, die von dem wunderbaren Karl Huck bespielt wird, sondern auch das Alte Zollhaus zur stilechten Übernachtung, z. B. in Blauzahns Schatzkammer, in direkter Nachbarschaft zur Inselbuchhandlung „Koralle“ und zur Homunkulus Figurensammlung. Dazu das Meer, keine Autos und endlose Strandspaziergänge. Klingt nach perfekten Ferien für Puppenmacherinnen, oder? Also nichts wie hin!

10 Einen Puppennähkurs zu verschenken, ist immer eine gute Idee. Denn Puppennähen verbindet und macht gemeinsam mit anderen Menschen besonders viel Freude. Mein Programm für 2019 findet ihr hier, der passende Geschenkgutschein kann hier heruntergeladen werden. Ich freue mich auf euch und eure Lieben!

Das Internet ist voller schöner Dinge und guter Ideen. Wenn ihr Vorschläge und Links für die Reihe habt, schreibt gern an hello@mariengold.net. Die Geschenkideen der letzten Jahre findet ihr hier, weitere Fundstücke hier.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


8. Oktober 2018

Fundstücke im Oktober

1 Wenn es ums Stopfen geht, hat jede Puppenmacherin ihre ganz eigenen Techniken und Werkzeuge. Sandra von Junikate etwa verwendet einen Teigverteiler für Crêpes, nachzulesen hier. (Diesen und weitere Tipps und Tricks findet ihr übrigens in meinem Details E-Book, für das ich 15 Puppenmacherinnen aus ganz Deutschland befragt habe.)

2 Kleine Verletzungen an den Fingern sind beim Puppenmachen an der Tagesordnung. Wie aus einem gewöhnlichen Pflaster ruckzuck eines speziell für die Fingerkuppe wird, findet ihr hier.

3 Zum 50. Todestag von Käthe Kruse gab es in a tempo einen schönen Artikel, der ihr Leben nachzeichnet und ihr herausragendes Lebenswerk als Puppenmacherin würdigt. Auch der Deutschlandfunk widmete ihr am 19. Juli sein Kalenderblatt. Herrlich die Worte von Max Kruse über die Puppen, die es damals zu kaufen gab und mit denen wohl alles begann: „Ick find se scheußlich. Macht euch selba welche!“

4 Über den richtigen Zeitpunkt, eine Puppe in das Leben des Kindes einzuführen, habe ich bei Kirschkernzeit diesen ganz persönlichen und einfühlsamen Beitrag gefunden.

5 In Zeiten von Internet und Social Media sehnen sich immer mehr Menschen nach echter Verbindung und Begegnung. Wie das unter Puppenmacherinnen gelingen kann, findet ihr hier.

6 Eine Hängematte für die Puppen anzufertigen, ist eine schöne Herbstbastelidee für die nächste Gartenzeit, gefunden bei Geborgen Wachsen.

7 Die Zwerge Pippa und Pelle von Daniela Drescher haben in den letzten Jahren die Herzen der Kinder im Sturm erobert. Das merkt man auch daran, dass diese beiden jetzt auch häufig als Puppen angefertigt werden, so dass ich mich langsam frage, ob sie nicht irgendwann Pippi Langstrumpf den Rang als beliebtesten Puppencharakter ablaufen könnten. Besonders gut gefällt mir diese Pippa, die es auch zum Nachmachen im neuesten Buch von Daniela Drescher und Michèle Brunnmeier gibt.

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18. Juli 2018

Fundstücke im Sommer

1 Meine liebste Entdeckung im Internet seit langem: Lütt & Sööt. Puppen, Texte und Gestaltung insgesamt sind wunderschön, anmutig und berührend.

2 Im Sommer mögen auch Puppenfüße es luftig und leicht. Für ein easy-peasy DIY für Flipflops und Sandalen hier entlang.

3 Im Mai fand bereits zum zweiten Mal das European Waldorf Doll Seminar in den Niederlanden statt. Dieses Jahr waren auch einige deutsche Teilnehmerinnen dabei. Erlebnisberichte vom „Woodstock of Doll-Makers“ hier, hier, hier und hier.

4 Schöne, stabile Puppenständer zu finden, ist gar nicht so einfach. Kerstin von Haistadtgören ist fündig geworden und empfielt die Holzwerkstatt von Michael Hild.

5 Aus Holz sind auch diverse Werkzeuge, die ich zum Puppenmachen verwende. Die freuen sich ab und zu über eine Verwöhnbehandlung mit Bienenwachs und Öl. Hier ein tolles Rezept dafür.

6 Absolutes Lieblingsdetail in meinen Kursen? Der Popo. Wenn wir es nicht schaffen, ihn gemeinsam anzufertigen, empfehle ich den Frauen gern dieses Tutorial von Fig & Me.

7 Als ich letzten Herbst die Ausstellung „Century of the Child“ über skandinavisches Design für Kinder besuchte, haben mir am besten die Toto Wooden Dolls von Kaj Franck aus dem Jahr 1945 gefallen, die heute noch immer – allerdings für viel, viel Geld – verkauft werden.

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15. Mai 2018

Fundstücke im Mai

1 Auch Puppen sitzen gern beqeuem, besonders jetzt im Garten, wo es so viel zu gucken, lauschen, schnuppern und schnabulieren gibt. Hier findet ihr ein DIY für einen Easy-Peasy-Sitzsack im Kleinformat.

2 Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an kostenfreien Tutorials zum Puppenmachen im Internet, auch für die Herstellung von flauschigem Haar wie in diesem Video, das ich meinen Kursteilnehmerinnen empfehle, wenn sie schon ein bisschen vorarbeiten möchten.

3 Bei Rund-um-die-Puppe gibt es sogar eine Anleitung für die Herstellung einer kompletten Puppe nach Waldorfart, leider in Zukunft wohl nicht mehr kostenfrei. Dafür ist das Forum pickepackevoll mit wertvollen Tipps und Tricks und Austauschmöglichkeiten.

4 Dass auch Jungen eine Puppe haben dürfen, entwickelt sich allmählich zu einer Selbstverständlichkeit, gut so. Hier ein berührender Artikel dazu mit Buchempfehlung.

5 Färben mit Avocado ist auch bei Puppenmacherinnen beliebt. Rebecca Desnos, the queen of natural dying, fasst hier ihr Wissen dazu zusammen.

6 Frau Apfelkern, die vor einigen Jahren bei mir im Kurs war und eine virtuose Häklerin ist, gibt ab und zu auch Anleitungen heraus und lädt ein zum frohen Mäuserennen.

7 Vor zwei Jahren war ich im Bauhaus und habe mir als Andenken diese Schachtelfiguren mitgebracht. Sie lassen sich beliebig zusammenstecken und machen einfach gute Laune. Ich bin überhaupt keine Sammlernatur, aber solche kleinen Figürchen lassen mein Herz höher schlagen.

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