2. September 2020

Es geht weiter mit meinen Kursen!

Ich freue mich sehr, dass ich bis Ende des Jahres noch fünf Puppennähkurse hier in Berlin für euch anbieten kann, inklusive Zusatztermin Ende Oktober, der noch komplett frei ist:

12./13. September – ausgebucht, Warteliste

3./4. Oktober – ausgebucht, Warteliste

31. Oktober/1. November – 5 freie Plätze

21./22. November – ausgebucht, Warteliste

5./6. Dezember – noch 1 freier Platz

Auch wenn die Kurse bereits gut gebucht sind, meldet euch gern für die Warteliste an. Es gibt derzeit viel Bewegung bei den Anmeldungen, weshalb es gut möglich ist, dass es dann doch mit eurem Wunschtermin klappt.

Informationen zur aktuellen Gesundheitslage

Die Kurse finden natürlich unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und der Hygieneregeln laut Corona-Eindämmungsmaßnahmenverordnung des Landes Berlin statt.

Durch Achtsamkeit schaffen wir gemeinsam einen sicheren und inspirierenden Raum, in dem wir den Fokus auf unser kreatives Miteinander und die Puppen lenken können. Viel frische Luft bringt Leichtigkeit und gute Stimmung.

Snacks und Getränke stelle ich weiterhin nicht bereit, es gibt aber eine kleine Küche, in der ihr euch selbst versorgen könnt.

Wir achten auf den Mindestabstand, weshalb ich nicht erwarte, dass ihr im Kurs Mund und Nase bedeckt und werde es selbst auch nicht tun. Falls ihr euch aber wohler damit fühlt, könnt ihr es natürlich machen.

In den Veranstaltungen sind wir maximal zu sechst, was weniger ist als normal. Da ich jedoch weiterhin die volle Raummiete zu zahlen habe, kann ich leider erst einmal keinen Rabatt für Wiederholerinnen mehr anbieten.

Seid ihr dabei?

Alle Details zu meinen Kursen findet ihr hier. Die Termine für 2021 sind bereits in Planung und werden Anfang November veröffentlich.

Puppenmachen tut der Seele gut, auch und gerade jetzt und vor allem wenn man es in Verbundenheit mit anderen Menschen tut.

Ich freue mich auf euch und nehme eure Anmeldungen gern an hello@mariengold.net entgegen.


18. August 2020

Mit Mariengold gemacht #22

1 Die Bilder von @petitsgrands sind stets eine Augenweide und dass ab und zu auch ein wunderschönes von Puppen nach meiner Anleitung dabei ist, freut mich sehr.

2 An einer selbstgemachten Puppe haben mindestens zwei Freude: das Kind, dem sie in die Arme gelegt wird, und der Mensch, der sie angefertigt hat, so beschreibt es auch Edna.

3 Drei Jahre ist die Veröffentlichung meiner Anleitung für das Glückshäubchen jetzt her und noch immer erreichen mich Bilder wie von Ariete. Scheinbar passt das kleinste Modell sogar den großen Puppen!

4 Repaturanfragen drehen sich meist um kaputte Nasen. Da ich sie nicht alle selbst erneuern kann, bin ich froh, wenn ich aus der Ferne helfen kann. Bianca, die schon zweimal bei mir im Kurs war, ist die Reparatur wunderbar gelungen. Wer nicht den langen Weg gehen und das Gesicht neu mit Stoff beziehen möchte, nimmt diese Abkürzung.

5 Eigentlich wollte Judith ihre Puppe bei mir im Kurs machen, aber dann kam Corona und die Veranstaltung musste abgesagt werden. So wurde daraus ein Zuhauseprojekt gemeinsam mit ihrem Mann, woraus dieses Sommerkind enstand, das sogar Kleidung von unserer gemeinsamen Bekannten Anita trägt.

6 Ebenfalls ein Coronaprojekt ist diese schöne Puppe von Manuela, die nach meinem Mitzi eBook entstanden ist.

7 Diese große Puppenschar fertigte meine Kundin Annalena gemeinsam mit ihren Freundinnen nach meinem Baby Twink eBook an – ich bin hin und weg, wenn ich daran denke, was das für ein Spaß gewesen sein musste!

Wenn ihr auch einmal Teil dieser Reihe sein möchtet, schickt eure Bilder gern an hello@mariengold.net. Mein DIY-Angebot zur Herstellung von Puppen findet ihr in meinem Etsy-Shop, mein Kursangebot hier, alle Beiträge dieser Reihe hier.


13. Mai 2020

Puppennähkurse in Kleingruppen in Berlin – Es geht wieder los!

Für alle, die sich wie ich jetzt nach Auszeit und Austausch, Leichtigkeit und kreativem Miteinander und einem Stück Normalität sehnen, habe ich supergute Neuigkeiten!

Mit Inkrafttreten der neuesten Corona-Eindämmungsmaßnahmenverordnung des Landes Berlin am 9. Mai 2020 kann es nun endlich wieder losgehen mit meinen Kursen, natürlich unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und der Hygieneregeln, siehe Teil 4 Paragraph 12 Absatz 6.

Hier die Termine bis zum Sommer (inklusive Zusatztermine)

Da im Familienzentrum Honigpumpe im Waldorfkindergarten Prenzlauer Berg vorerst keine externen Veranstaltungen möglich sind, finden die kommenden Kurse im Projektraum Popcorner im Stadtteil Friedenau statt.

16./17. Mai im Popcorner – ausgebucht, Warteliste

30./31. Mai im Popcorner

13./14. Juni im Popcorner

4./5. Juli im Popcorner

22./23. August im Waldorfkindergarten Prenzlauer Berg

12./13. September im Popcorner – noch 1 freier Platz

Anmeldung an hello@mariengold.net.

Die wichtigsten Informationen für euch

Meine Kurse finden bis auf Weiteres in einem viel kleineren Rahmen statt, nämlich mit jeweils nur drei Teilnehmerinnen, das ist weniger als die Hälfte als sonst und ermöglicht eine noch intensivere Begleitung bei der Herstellung eurer Herzenspuppe.

Da ich weiterhin die vollen Mietkosten zu zahlen habe, kann ich erst einmal keinen  Rabatt für Wiederholerinnen mehr anbieten und würde mir auch vorbehalten, in der zweiten Jahreshälfte die Teilnahmegebühr ein wenig zu erhöhen. Dafür hoffe ich auf euer Verständnis.

Außerdem ist es derzeit nicht erlaubt, Getränke und Snacks für alle bereitzustellen.

Dass ihr im Kurs Mund und Nase bedeckt, erwarte ich nicht und werde es selbst auch nicht tun. Falls ihr euch aber wohler damit fühlt, könnt ihr es natürlich machen.

Seid ihr dabei?

Alle Details zu meinen Kursen sowie sämtliche Termine für dieses Jahr findet ihr hier. Bei Fragen, auch zur aktuellen Gesundheitslage, meldet euch gern.

Ich freue mich sehr darauf, wieder in gemütlich-fröhlicher Runde mit euch Puppen zu nähen und nehme eure Anmeldungen an hello@mariengold.net entgegen!

Eure Maria


12. Mai 2020

Mit Mariengold gemacht #21

1 Baby Twink goes Ratgeber Stoffwindeln. Letztes Jahr erzählte mir Jutta beim Kauf von Material und Anleitung, dass die Puppe als Modell für ein Buch übers Wickeln mit Stoffwindeln dienen würde, an dem sie gerade schreibt. Jetzt ist das Buch draußen und ich freue mich riesig über die Bilder und die Erwähnung.

2 „DIR sage ich Danke!“, so stand es in der Betreffzeile des eMails, mit dem sich eine Kundin für die ausführliche Beratung bedankte. Manchmal gehen nämlich viele Nachrichten hin und her, während eine Puppe entsteht. Ich helfe gern und fiebere dabei immer auch ein bisschen mit.

3 Erinnert ihr euch an den großen Frühlingspuppenkleidermarkt im März? Christina aus meinem letzten Kurs vor der Zwangspause verliebte sich in das Outfit mit dem Herzchenrock und schickte mir dieses herzige Bild ihrer frisch eingekleideten Kurspuppe.

4 Bei diesen Bildern geht die Sonne auf! Die Kleider aus meinem Oh Girl! eBook sind hier zwar nicht für eine Puppe, sondern für zwei Schwesterhasen, aber von Anfang bis Ende selbstgemacht von einer Sechsjährigen.

5 Immer wieder große Ringelstrumpfliebe, wie hier bei Julia, die das Sockenstricken mit meiner Anleitung überaupt erst gelernt hat. Großartig, oder?!

6 Bei meinen bisher drei Kursen im wunderschönen Wien war immer auch die liebe Gerit dabei, die mittlerweile auch Gastgeberin meiner Veranstaltungen ist. Ihre Puppenschar wächst jedes Mal um ein neues Mitglied und ich bin gespannt, wer nächstes Jahr dazukommt!

7 Kuckuck! Es ist immer wieder faszinierend mitzuerleben, wie aus einem Paket mit Material eine Puppe entsteht wie hier bei Catherine, die mich regelmäßig mit Bildern ihrer Werke beglückt und mittlerweile auch ganz offiziell unter die Puppenmacherinnen gegangen ist.

Wenn ihr auch einmal Teil dieser Reihe sein möchtet, schickt eure Bilder gern an hello@mariengold.net. Mein DIY-Angebot zur Herstellung von Puppen findet ihr in meinem Etsy-Shop, mein Kursangebot hier, alle Beiträge dieser Reihe hier.


22. April 2020

Meine Kurse bleiben ein Real-Life-Erlebnis

Eigentlich hatte ich gehofft, dieser Tage wieder grünes Licht für meine Kurse zu haben. Zwar werden die Maßnahmen des Infektionsschutzgesetzes jetzt langsam gelockert, jedoch bleibt die Kontaktsperre noch mindestens bis zum 3. Mai bestehen, was Gruppenangebote wie meine Puppennährunden unmöglich macht. Wie es danach weitergeht, ist bisher schwer abzuschätzen. Deshalb kann ich erst einmal nur abwarten und die angemeldeten Teilnehmerinnen der kommenden Veranstaltungen um Geduld bitten.

Und die haben sie zum Glück auch. Was mich freut, ist, dass es bisher keine einzige Absage von Seiten der Frauen gab. Im Gegenteil, mehrmals wurde mir sogar mitgeteilt, dass die Aussicht auf das gemeinsame Puppennähen in dieser herausfordernden Zeit ein Lichtblick sei. Das zu hören, bedeutet mir sehr, sehr viel. Puppenmachen tut der Seele gut, darüber habe ich hier bereits ausführlich geschrieben. Und Puppenmachen in einer Gruppe von Gleichgesinnten tut so doppelt gut, das weiß ich aus zwölf Jahren Erfahrung mit meinen Kursen. Denn gemeinsam im Hier und Jetzt verbrachte Zeit schafft eine Verbindung zwischen Menschen und lässt uns spüren, wer wir sind, wofür unser Herz schlägt und dass wir nicht allein sind.

Da wundert es mich auch nicht, dass keine der darauf angesprochenen Frauen es sich vorstellen konnte, stattdessen einen Live&Online-Kurs im Internet zu besuchen. Natürlich hatte ich darüber nachgedacht, es aber zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Erwägung gezogen. Möglicherweise verpasse ich dadurch die Chance, jetzt eine der ersten zu sein, eine Pionierin, wie ich es schon mit meinen eBooks zum Puppenmachen und einem mehrtägigen Workshop wie der Landpartie für Puppennähverliebte war. Sehr wahrscheinlich werde ich dadurch auch weitere finanzielle Einbußen in Kauf nehmen müssen. Aber ich bleibe dabei und tatsächlich erscheint es mir gerade jetzt, wo sich unser Leben immer mehr ins Virtuelle verlagert, sogar mutiger, den Schritt ins Internet nicht zu gehen, sondern das einzigartige Gemeinschaftserlebnis meiner Kurse zu bewahren.

In meinen Kursen geht es um das Arbeiten mit den eigenen Händen, um Schöpfung, darum, das Leben im wahrsten Sinne des Worte zu begreifen und nicht, es auf einem Bildschirm anzuschauen. Es geht auch um ein Miteinander, Austausch und Kommunikation, um Schwingung zwischen Menschen, die sich in einem Raum nahe sind und die wunderschöne Erfahrung des Puppenmachens teilen. Dadurch entstehen Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Angebunden-Sein. Analoge Kontakte sind in meinen Augen nicht durch die Online-Welt ersetzbar. Deshalb werde ich meine Kurse nicht in das Internet bringen.

Das heißt aber auch, dass es jetzt Geduld und Gelassenheit braucht. Denn es liegt nicht in meiner Hand, wann ich wieder unterrichten kann. Derweil stelle ich Puppenkleidung für den großen Verkaufstisch her, stocke meinen Materialvorrat auf, bringe Werkzeuge und Arbeitsutensilien auf Vordermann, fertige neue Modelle an und setze Ideen um, für die bisher keine Zeit war. Eins kann ich euch verraten: So viele freie Wochenenden hintereinander wie jetzt hatte ich seit Jahren nicht mehr. Insgeheim habe ich mir genau das schon lange gewünscht, hätte es aber von mir aus nicht umgesetzt. Zeit zur Erholung zu haben, für Familie und Freunde, Bücher, Spaziergänge und Yoga, auch mal wieder Langeweile zu empfinden und mich auf den Montag zu freuen, das genieße ich gerade sehr. Diese Pause zeigt mir aber auch, wie sehr mir meine Kurse am Herzen liegen und dass es mein Liebstes ist, das Puppenhandwerk mit anderen Menschen zu teilen.

Umso größer ist jetzt die Vorfreude auf die kommenden Veranstaltungen, sollten sie denn stattfinden können. Hier findet ihr die aktuellen Termine und dort halte ich euch auch auf dem Laufenden, wann es wieder losgeht und unter welchen Umständen.

Ich freue ich mich also auf eure Anmeldungen und kann es kaum erwarten, wieder in gemütlich-froher Runde mit euch Puppen zu nähen!