20. Januar 2017

Hilly

Hilly is now available in my webshops at Etsy and Dawanda. Find more pictures of my dolls in my portfolio. Custom orders are welcome to hello@mariengold.net.

Hilly ist eine 30 cm große Babypuppe mit marzipanfarbener Haut, türkisfarbenen Augen und braunem Strubbelhaar.

Sie (oder er) trägt türkisfarbene Latzhosen, ein Langarmshirt in Pink, pinkfarbene Schuhe, ein rosa Seidentüchlein und ein rosa Häubchen mit Blümchenbindeband.

Hilly ist für 185 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals, einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


18. Januar 2017

Fundstücke im Januar

1 2005 war Wee Wonderfuls von Hillary Lang der erste Blog, den ich regelmäßig las. Irgendwann verlor ich ihn aus den Augen, bis ich vor kurzem dieses Tutorial mit hilfreichen Stichen für die Puppenmacherei (und noch viel mehr wieder-) entdeckte.

2 Wenn ein Kind das Licht der Welt erblickt, braucht es auch bald ein kleines von Herzen und Hand gemachtes Püppchen. Hier findet ihr eine Anleitung für ein ganz einfaches erstes Spielzeug aus duftendem Lavendel, flauschiger Wolle und weichem Strick.

3 Wer Puppen macht, weiß, wie sehr einen dabei Erinnerungen aus der eigenen Kindheit beflügeln können. Laura von 1000 Rehe hat das hier sehr schön beschrieben.

4 Die kleinen Puppengeschichten von Winterludes mag ich sehr gern. Winter, die Macherin von Blog und Puppen, kann nicht nur lustig erzählen, neulich habe ich auch sehr über diesen Test geschmunzelt. (Ich bin übrigens eine „Hippie Mama“.)

5 Wenn es ans Sticken der Augen geht, können einem schon mal die Knie schlottern und die Hände samt Nadel und Faden erzittern. Da kann dieses Tutorial von Fig & Me helfen.

6 Puppen gibt es vermutlich schon genauso lange wie uns Menschen. Hier ist ein Artikel über die Entwicklung von Herstellungsweise, Aussehen und Funktion im Laufe der Zeit.

7 Die britische Designerin Becky Kemp gibt den japanischen Traditionspuppen einen frischen Anstrich und gestaltet Kokeshi Dolls im Gewand zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler. Bisher erschienenen sind unter anderen Andy Warhol, Coco Chanel, David Bowie, Aris Apfel, Vincent van Gogh und, mein bisheriger Liebling und heimliches Objekt der Begierde, Frida Kahlo (erhältlich hier).

Das Internet ist voller schöner Dinge und guter Ideen. Wenn ihr Vorschläge und Links für diese Reihe habt, schickt sie gern an hello@mariengold.net. Weitere Fundstücke findet ihr hier.


16. Januar 2017

Wolle was komme (Willkommen 2017)

Wie gut sie getan hat, die lange Pause zwischen den Jahren. Das Neue ist jetzt schon einen halben Monat alt und gar nicht mehr so neu. Mit guten Gedanken und Träumereien, Schneestille und dem ein oder anderen Becher feinster Neujahrsschokolade habe ich es mir vertraut gemacht, dieses Neue, bin sanft gelandet in den Möglichkeiten, dem Schönen und Guten, das noch nicht ist, aber sein könnte, und freue mich so.

Denn ich fühle mich wohl, so wohl wie lange nicht mehr. Letzten Sommer bin ich nach Jahren, in denen ich mich nicht gut um mich gekümmert habe, in eine tiefe Erschöpfung geschlittert, von der ich mich mittlerweile, dank vieler guter Geister, auch meines eigenen, bestens erholt habe. Die Kraft ist jetzt zurück, aber auch die Erkenntnis, was ich alles nicht mehr möchte, oder anders gesagt: wie ich mir das Leben wünsche.

Immer etwas zu lachen zu haben, frische Luft, Bewegung und gutes Essen. Herzensmenschen um mich herum. Bücher und Musik. Die Natur. Atmen. Nach innen lauschen. Mehr braucht es nicht. Und doch habe ich mir für die Siebzehn ein paar Dinge vorgenommen.

Mit Mariengold möchte ich weiter dicht am Leben sein. Das ist mir 2016 schon gut gelungen und darauf bin ich unheimlich stolz. Ich sehe schon lange, dass ich die schönsten Herzmomente und Freudebegegnungen meist zusammen mit anderen Menschen habe. Das ist mein Wegweiser und gleichzeitig meine größte Aufgabe, denn da sind natürlich auch Ängste, Unsicherheit und Herausforderungen. Mit dem Schreiben geht es mir ähnlich. Aber ich kann gar nicht anders als Texte zu schreiben, für die ich etwas empfinde, die meine Wahrheit erzählen. Solche Texte wird es hier weiterhin geben und es wird mir eine Freude sein, sie für euch und für mich zu schreiben.

Ich möchte das Leben spüren, in meinen Knochen, in meiner Arbeit und in meinen Worten. Mit allem, was das mit sich bringt. Stärke und Verletzlichkeit. Hoffen und Bangen. Erfolg und Scheitern. Ganz groß und ganz klein. Das Leben und seine Natürlichkeit mögen in diesem Jahr all meine Wünsche und Vorhaben mit gestalten, ja beflügeln. Dafür braucht es vor allem Hingabe und das möchte ich üben, üben, üben.

Das heißt nicht, dass ich keine Pläne mehr mache. Ich liebe es zu planen! Und so habe ich mich in den letzten beiden Wochen intensiv mit den Projekten für 2017 beschäftigt. Was mir auf den ersten Blick gefällt: da steht viel, viel weniger als in den letzten Jahren. So lässt es sich atmen und das Leben auf sich zukommen lassen. Drei Vorhaben möchte ich euch schon einmal mit euch teilen:

Ein Lieblingsprojekt, mit dem ich letztes Jahr schon viel beschäftigt war und das 2017 hoffentlich Wirklichkeit wird, ist die Landpartie für Puppennähverliebte, unser mehrtägiger Puppenmacherei-Workshop in der Natur. Auf diese neue Erfahrung bin ich unheimlich gespannt, außerdem freue ich mich riesig, diesen Weg gemeinsam mit meiner Freundin Laura von 1000 Rehe zu gehen. Mehr dazu im Februar.

In diesem Jahr werde ich endlich auch wieder ein neues E-Book veröffentlichen. Das war eigentlich schon für 2016 geplant, ist aber liegen geblieben, weil keine Kraft da war. Worum es in dem neuen E-Book geht, worauf ihr euch freuen könnt, wird im Laufe der nächsten Wochen gelüftet.

Und ich möchte mit euch feiern, 10 Jahre Mariengold. Zu diesem Jubiläum wird es hier auf dem Blog ein paar besondere Artikel geben, die zurückblicken und vorausschauen, Mut machen und das Herz berühren. Außerdem schwirrt mir schon seit einiger Zeit ein wahnsinnig schönes Produkt für Puppenmacherinnen im Kopf herum, das ich zusammen mit einer von mir hochgeschätzten Handweberin in die Welt bringen möchte, quasi als Geburtstagsgeschenk von mir für euch. Und ein bisschen auch für mich selbst.

Kein Projekt, aber auch eine wichtige Nachricht sind die neuen Preise in meinen Webshops. Anstoß war die saftige Gebührenerhöhung von Dawanda zum Jahreswechsel. Ein Blick auf meine Kalkulation zeigte allerdings auch, dass neue Preise für meine Angebote längst überfällig waren. Denn während die Preise bei Mariengold seit Jahren stabil waren, sprich seit den jeweiligen Produkteinführungen nicht erhöht worden waren, sind die Preise für Rohstoffe und Dienstleistungen nahezu jährlich gestiegen. Das kann Mariengold als Ein-Frau-Unternehmen in der Kreativwirtschaft auf Dauer natürlich nicht tragen. Deshalb gelten ab heute neue Preise für Puppen und Bastelmaterial in meinen Shops bei Dawanda und Etsy. Ein kleiner Trost: Die Preise für meine E-Books bleiben vorerst gleich und die Materialpackungen kommen jetzt auch mit Stickgarn für Augen und Mund.

Als dann vorige Woche der letzte Punkt hinter meine Jahresplanung gesetzt war, musste ich schmunzeln. Denn wer weiß schon, was kommt? Was weiß ich schon? Und was sind Pläne überhaupt wert in dieser Zeit? Pläne können Richtschnur sein, im besten Falle bringen sie uns ans Ziel, was und wo immer das sein mag. Manchmal hat das Leben aber auch etwas anderes mit uns vor. Und dann können sie zum Glück jederzeit wieder losgelassen werden und Platz machen für etwas völlig anderes. So wurde aus dem Schmunzeln ein Ja aus vollem Herzen, ein Ja zum Leben. Alles darf sein, alles ist willkommen. Eben dicht am Leben.

Für 2017 wünsche ich euch ein Füllhorn an Liebe.
Fühlt euch gut aufgehoben, in der Welt, in euch selbst. Und hier.


21. Dezember 2016

Santa und Pi

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(Die Puppen sind bereits verkauft. The dolls are already sold.)

Santa und Pi are now available in my webshops at Etsy and Dawanda. Find more pictures of my dolls in my portfolio. Custom orders are welcome to hello@mariengold.net.

Santa ist ein 40 cm großes Puppenmädchen mit marzipanfarbener Haut, leuchtend blauen Augen und rotbraunen Haaren. Sie trägt einen bunten Blümchenrock, ein lila Langarmshirt, weite Jeanshosen, auberginefarbene Schuhe, ein rosa Seidentüchlein, ein pinkfarbenes Blütenhaarband und eine Jerseymütze mit Ringeln in Lila und Grau.

Pi ist ein 40 cm großes Puppenmädchen mit marzipanfarbener Haut, dunkelbraunen Augen und hellbraunem Haar. Sie trägt einfache hellblaue Latzhosen mit Glitzerpunkten und großen Taschen, ein lila Langarmshirt, dunkelblaue Schuhe, ein Ringelmütze in Lila und Grau und einen lavendelfarbenen Rucksack mit dunkelblauem Knopf und hellblauem Herz.

Santa und Pi sind für je 200 Euro plus 25 Euro für den kleinen Rucksack in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich. Die Anleitung für Paulis Bandeau findet ihr hier.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals, einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


19. Dezember 2016

DIY Einfachste Latzhose (A Very Merry Christmas)

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An der Nähmaschine muss es bei mir immer möglichst einfach gehen. Weil das Leben oft schon kompliziert genug ist. Deshalb mag ich schlichte Kleidung für meine Puppen. Mein Lieblingsstück aus diesem Jahr ist eine simple Latzhose mit großen Taschen, wie ihr sie von Hanneli und Muck kennt. An der habe ich lange herumgetüftelt, bis sie genauso aussah und superleicht herzustellen war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und das kommt auch bei euch an. Mittlerweile gehört die Hose zu euren Favoriten und ich werde immer wieder nach Anleitung und Schnittmuster gefragt. Die gibt es jetzt für euch hier als kostenfreies Tutorial zum Herunterladen, Ausdrucken und Loslegen.

Die einfachste Latzhose der Welt ist das perfekte, kleine Projekt, wenn das Leben mal wieder Achterbahn fährt und einem zumute ist nach etwas mit Anfang und Ende und Glücksgefühl. Damit möchte ich mich auch von Herzen bedanken für ein wortfrohes, bildschönes und austauschreiches Jahr 2016 hier auf dem Blog. Das ist mein Weihnachtsgeschenk für euch. Viel Spaß beim Nähen!

Weitere DIYs findet ihr hier, Downloads und Give-Aways hier, meine E-Books mit Anleitungen und Schnittmuster für Puppenkleidung hier und hier.


16. Dezember 2016

Boy

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(Boy ist bereits verkauft. Boy is already sold.)

Boy is now available in my webshops at Etsy and Dawanda. Find more pictures of my dolls in my portfolio. Custom orders are welcome to hello@mariengold.net.

Boy ist ein 40 cm großer Puppenjunge mit marzipanfarbener Haut, leuchtend blauen Augen, braunem Haar und ein paar Sommersprossen im Gesicht.

Er trägt einfache Latzhosen mit Streifen in Rot und Weiß und zwei großen Taschen, ein hellblaues Shirt, dunkelblaue Schuhe, ein rotes Seidentüchlein und eine dunkelblaue Häkelmütze mit einer roten Bommel.

Bitte beachtet, dass Boy ausnahmsweise keinen Hals hat. Der Preis der Puppe ist um 50 Euro reduziert, da sie Flecken von hellvioletter Farbe auf den Fußsohlen hat (sichtbar auf dem dritten Bild).

Somit ist Boy für 150 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals, einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


15. Dezember 2016

Viele Herzmomente und Freudebegegnungen in 2016

Die Frage einer Kursteilnehmerin, was ich eigentlich hauptberuflich mache, wenn ich nicht gerade anderen Menschen das Puppennähen beibringe. Ich bin dann immer wieder stolz und glücklich, sagen zu können, dass ich Puppenmacherin in Vollzeit bin.

Charlie Bo goes Simbabwe. Im Januar hatte ich meine erste Kundin aus Afrika. Aufregend! Und im Juni eine aus Indonesien.

Verspätete Weihnachtspost aus Japan mit zwei Puppenbastelbüchern von einer ehemaligen Kursteilnehmerin. Ich verstehe zwar kein Wort, aber die Bilder sind toll.

Anfang des Jahres 2000 Verkäufe bei Etsy geknackt. Es war ein Oh Boy! E-Book. Bei Dawanda geht es auf die 6000 zu.

Regelmäßig den Namen eines bekannten deutschen Autors auf meinen Kontoauszügen zu lesen, weil seine Frau so gern Puppen näht.

Dass meine Kurse für die erste Jahreshälfte bereits im Januar ausgebucht waren.

Immer wieder Frühstück mit Splitterbrötchen mit Laura, ein Ritual aus alten Charlie-Bo-Zeiten, jetzt mit Kurs auf unsere Landpartie für Puppennähverliebte im Mai.

Ein kleiner Schokoladennikolaus an jedem Platz am 6. Dezember, heimlich hingestellt von einer Kursteilnehmerin (das war allerdings schon in 2015).

Begrüßung mit Sekt. Eine Kundin und ihr Mann stießen am Vorabend des 2. Geburtstags ihrer Tochter mit einem Gläschen auf das Puppengeschenk an: „Liebe Maria, Danke für deine gute und liebevolle Arbeit!“

Als mir eine Kursteilnehmerin lachend gestand, sie habe sich vor allem deshalb für die Hautfarbe mit der Bezeichung Marzipan entschieden, weil sie dieses so gern esse. (Geht mir genauso.)

Mein Kids Kurs im Frühjahr. Er hat mir unheimlich viele Glücksmomente geschenkt:

Zum Beispiel als M. einmal ihre halbfertige Puppe mit nach Hause nahm, um sie ihrer Familie zu zeigen, sie zum nächsten Treffen wieder mitbrachte und die Puppe, die noch nicht einmal Gesicht und Haare hatte, bereits kleine Strümpfe trug.

Oder der Mariengold-Herzchen-Aufkleber auf der Rückseite von F.’s Smartphone (Foto hier).

Wie A. beim Hören von Vasalisa zum Abschluss unseres Kurses fragte: „Ist das Ihre Stimme?“ (Sie war immer so besonders aufmerksam und scheinbar die einzige, die bemerkte, dass das Märchen tatsächlich von mir selbst gesprochen wurde. Und sie redete mich während der gesamten Zeit als einzige mit Sie an.)

Oder die E-Mails von den Eltern, die erzählten, wie selig die Kinder ihre Freude über die Puppenmacherei Freitag für Freitag nach Hause trugen.

Das Abschlussgeschenk von Eltern und Kindern und überhaupt die Wertschätzung, die mir von allen Seiten für dieses Projekt entgegengebracht wurde.

Auch die Mutmachworte der Klassenlehrerin und ihres Mannes, die mich letztlich dazu bewegten, den Kids Kurs doch anzubieten, nachdem ein Gespräch mit der Handarbeitslehrerin mich zunächst verunsichert hatte.

Eine kleiner Gruß von Christa, einer treuen Leserin und Kundin: „Heute Morgen sagte meine Tochter (9) beim Zähneputzen zu mir: „Lieselotte ist meine liebste und schönste Puppe der Welt.“ Das sollst du gerne wissen! Die Puppe wird seit einigen Tagen wieder allerliebst bespielt und ihr (neuerdachter) Geburtstag ist schon im Familienkalender vermerkt, am 23. April.“

Wie Janet aus dem Februar-Kurs vor ihrer Abfahrt nach München noch einmal laut hupte und mit der kleinen Puppenhand winkte. Alle jubelten begeistert. (In solchen Momenten bin ich immer den Tränen nahe.)

Janet war es auch, die mir zum Valentinstag, der dieses Jahr auf ein Kurswochenende fiel, eine köstliche italienische Praline von der Mittagspause mitbrachte. Ich war so gerührt.

Krank-Woche meiner Tochter im Winter. Alle paar Stunden kam sie in mein Atelier und bestaunte Puppen und Kleider. Mir war gar nicht klar, wie sehr ihr Herz noch für meine Arbeit schlägt.

Große Mitfreude für Julia und ihr lang erträumtes großes Puppennähatelier.

Euer Feedback auf meine Zitatsuche. Es war klein, aber fein und ich habe viel Neues entdeckt.

Dank Instagram den kreativen Reisen ehemaliger Kursteilnehmerinnen folgen zu können, z. B. elfenkindberlin, zauberflink, kleinewoelkchen, frau_apfelkern ,puppenherz_ und diekleineamsel.

Mit Sandra von Junikate und ihrem Mann einen Kaffee im Silo Coffee zu trinken und zu staunen und mich zu freuen, dass er sie genauso toll unterstützt, wie es mein Liebster seit Jahren für Mariengold tut.

Wie Barbara sich genüsslich das kleine Schokoladenherz aus dem Materialpäckchen für meine Kurse auf der Zunge zergehen ließ und meinte, es sei so gut – und das sage sie als Frau vom Fach, die selbst hauptberuflich Pralinen herstellt.

Sorgfältig und liebevoll ausgearbeitete Bestellungen, wie die von Tina für die Puppe „Nisse Pfau“ für ihren Sohn Hans mit einer schönen Collage mit Fotos, Skizzen und kurz und knapp und klar formulierten Wünschen.

Als eine gute Schulfreundin ganz unverhofft eine Puppe zum 2. Geburtstag für ihre Tochter in meinem Dawanda-Shop kaufte.

Wie unkompliziert immer Interessentinnen von der Warteliste für meine Kurse nachrücken, wenn eine Frau kurzfristig ihre Teilnahme absagt.

Wenn Puppen für ganz besondere Anlässe wie Taufe, Geburtstag oder Schuleinführung bestellt werden. Dann strotzen die Puppen nur so vor eingenähten guten Wünschen, besonders für eine lebenslange Freundschaft zwischen Kind und Puppe.

Die alte (sehr alte) Frau, die sich von Herzen an den Handpuppen erfreute, die es neben unserem Bioladen zu kaufen gab. Ihre Augen haben so geleuchtet, dass ich einen dicken Kloß im Hals bekam.

(Wenn ich mir nur vorstelle, dass meine Puppen vielleicht auch manchmal so angeschaut werden.)

Im selbstgenähten Glitzerpullover zu unterrichten. So viel Gold muss sein.

Im Mai die Anfrage von einer Abiturientin, ob ich sie bei der Vorbereitung ihrer mündlichen Prüfung unterstützen könne, Thema: „Puppen in einer technologisierten Welt“ im Fach Kunst. Und unser Hin-und-her-Schreiben über Wochen. (Die Prüfung hat sie natürlich bestanden.)

Als Julia nach dem Launch meiner neuen Reihe Mit Mariengold gemacht meinen Blog als die „Vogue unter den Puppenmacherei-Blogs“ bezeichnete.

Dass ich zwei Mal erfolgreich Spezialanfragen an Evi von daskleinekra vermitteln konnte, die nichts für Mariengold waren.

Meine Tochter, die mich immer wieder mit ihren Näh-Skills überrascht. Von mir hat sie das nicht.

Als ich auf dem übervollen Kurstisch das kleine rote Herz aus Staniolpapier entdeckte, dass Rena aus dem Überbleibsel ihres Schokoladenherzens geformt hatte.

Im selben Kurs Luise und Joe als Paar zu erleben, die gemeinsam zwei Puppen für ihre beiden Kinder nähten. (Joe war der zweite Mann in meinen Kursen in neun Jahren.)

Am Wochenende vor der Veröffentlichung von Puppen und Schmetterlinge in dem Kindergarten, in dem meine Kurse immer stattfinden, eine kleine Schmetterlingszucht zu entdecken und die wundersame Metamorphose, von der ich da schrieb, noch einmal mit eigenen Augen bestaunen zu können.

Die vielen Rückmeldungen zu eben jenem Blogartikel. Yoga für die Seele – das ist Origami scheinbar auch für euch. Und das freut mich.

Das ausführliche (und mutige) Feedback von Ariete mit guten Impulsen, wie ich in meine Kurse in Zukunft noch besser machen kann.

Die unzähligen Nachmittage, die ich schreibend im Goodies saß oder einfach nur mit einem Milchkaffee und meinen Gedanken.

Oder mit Clara, meiner wunderbaren Grafik-Designerin, die Mariengold seit Jahren so schön macht.

Handgeschriebene Dankeschön-Post von lieben Kundinnen und Kunden, manchmal sogar mehrseitig.

Der Austausch mit meiner Leserin Maja-Friederike zu den Wurfpuppen von Alma Siedhoff-Buscher und zur Puppenmacherinnnen-Künstlerinnen-Seele.

Jasmin, die mir auf den letzten Metern zur Vollendung der Puppen für ihre beiden Kinder eine Audiodatei mit von ihr gespieltem Klavier und dazu improvisiertem Gesang ihres Zweijährigen schickte.

Jedes Jahr in Doro nach meiner Arbeit als Puppenmacherin gefragt zu werden. Und das Leuchten in den Augen der Bergbauern zu sehen, die trotz ihrer eher groben Arbeit ein feines Gesprür für das Schöne haben. (Sonst rede ich im Urlaub nicht so gern über Berufliches.)

Post von Ramona im September. Eine Karte mit einer Puppe von Elisabeth Pongratz in warmen Herbstfarben, ein lieber kleiner Ich-denke-an-dich-Gruß aus Bayern von einer tollen Frau, die ich seit über zehn Jahren aus dem Internet kenne. (Die Karte hängt immer noch an meiner Pinnwand.)

Elefanten sind gleich nach Katzen meine Lieblingstiere. Deshalb hat es mich besonders gefreut, dass die Puppe Elli mit der Elefantenhose so gut ankam, dass sie vom Fleck weg verkauft und mehrfach nachbestellt wurde.

Als Waltraut mir auf mein Stöhnen über die Fummelei mit den kleinen Ärmchen meiner PuppenMITmacherei-Rag-Doll hin eine professionell selbstgezeichnete Anleitung zum Wenden von schmalen Teilen schickte.

Sonst gab es in der PuppenMITmacherei aber nichts weiter zu stöhnen, nur vor Glück zu jauchzen. Denn es war wieder einmal ganz fabelhaft. Ich freue mich auf 2017.

Wiedersehen nach acht Jahren. Im Herbst kam Andrea aus einem meiner ersten Kurse noch einmal zum Puppennähen. Mitgebracht hatte sie auch Benz, ihr zerzaustes und zerliebtes Erstlingswerk. Es war schön, sich nach so langer Zeit wiederzusehen und zu erleben, wie sich meine Puppenmacherei verändert hat.

Überhaupt kommen jetzt einige Jahre (zehn um genau zu sein) Erfahrung mit Mariengold zusammen. Einige Leserinnen, Kundinnen und Kursteilnehmerinnen kenne ich bereits seit vielen Jahren. Da gehen E-Mails und Bilder hin und her, Briefe und Karten landen in meiner Post und manchmal trifft man sich sogar zufällig in der Stadt (wie zuletzt in der Meierei). Ich finde es auch immer wieder toll zu sehen, wie die Puppen über die Jahre mitleben und immer zerliebter werden.

Meine erste Praktikumsanfrage. Leider kann ich so etwas (noch) nicht ermöglichen.

Die Caput Medusae, die Laura mir zum Geburtstag geschenkt hat mit den Worten: „Wenn das Leben mal wieder allzu schwer wird, schau dir die Luftpflanze an.“

Manchmal passieren auch doofe Dinge im Kurs, also nicht direkt währenddessen, eher drumherum. Umso schöner ist es, wenn die Gruppe es mitträgt und tröstet und Mut zuspricht.

Im Oktober gab es ein Treffen der Kursleiterinnen und Kursleiter des Familienzentrums Honigpumpe, in dem auch meine Veranstaltungen zu Hause sind. Es ist unglaublich bereichernd, Teil einer solchen Gemeinschaft zu sein, die sich der Unterstützung von Eltern und Familien im Kiez widmet. Auch wenn meine Teilnehmerinnen oft gar nicht aus dem Prenzlauer Berg, ja nicht einmal aus Berlin kommen, spüre ich doch, wie gut die Puppenmacherei allen tut.

Stecknadelpost von Ute. Im Kurs hatte ich gesagt, dass ich gern einmal Nadeln mit altrosa Kopf zum Markieren des Mundes hätte. Ein paar Wochen später kamen sie mit der Post.

Einmal schrieb mir Margit, eine ältere ehemalige Kursteilnehmerin, die immer noch regelmäßig Puppenbastelmaterial bei mir bestellt: „Solange meine Augen es zulassen, möchte ich noch so viele Puppen wie möglich nähen.“

Solveig hatte gerade die Puppe Amali für ihre Enkelin gekauft. Am gleichen Tag schrieb ich (und las sie) auf meinem Blog von den drei Glückshauben, die ich in den Herbstferien gestrickt hatte. Glückshauben, das sind vollkommen intakte Fruchtblasen, mit denen Babys manchmal auf die Welt kommen. So war es auch bei Solveigs Enkelin. Daraufhin schickte ich ihr gleich die Anleitung zum Selbermachen. (Ich glaube ja nicht an Zufälle.)

Amali war übrigens meine liebste Lieblingspuppe in diesem Jahr. Aber eigentlich mag ich sie natürlich alle gern. Auch und gerade nach all den Jahren mit der Puppenmacherei.

Im November habe ich meine erste Puppe nach Russland verkauft. (Bemerkenswert, weil meine Oma von dort kommt.)

Und Puppennähanleitungen in die Türkei. (Bemerkenswert, weil das erst im dritten Anlauf funktionierte, als die Käuferin eine Übersetzerin zur Hilfe nahm, die zwischen uns vermitteln konnte.)

Im November nähte Caroline in ihrem zweiten Kurs ihre dritte Puppe für ihr drittes Kind, das zu diesem Zeitpunkt noch in ihrem Bauch war, und sagte am Ende: „Das war mein Geburtsvorbereitungskurs.“ (Wieder so ein Seligkeitstränenmoment.)

Das neue riesige Regal in meinem Atelier, frische weiße Wände und ein gemütliches Eckchen für den Feierabend, weil ich in beschlossen habe, diesen schönen Raum nicht mehr nur zum Arbeiten zu nutzen.

Dass die Puppe, die ich seit Jahren in meinen Kursen dabei habe (und die schon einen großen Kaffeefleck auf dem rechten Bein hat), immer wieder von Teilnehmerinnen gekauft werden möchte.

Das Interview mit der Puppendesignerin Jess Brown. Es brauchte einen langen Atem, aber es hat geklappt.

Die 8Hände-Treffen sind zwar selten geworden, aber unser Wochenende unter Puppenmacherinnen war ein Highlight des Sommers.

Manche Kursteilnehmerinnen schickt mir der Himmel. Dieses Jahr waren es besonders zwei Kunsttherapeutinnen, die mir geholfen haben, klarer zu sehen, was meine nächsten Schritte als Puppenmacherin sind.

Immer wieder: Alles ist gut, alles ist gold.

Mehr Herzmomente und Freudebegegnungen findet ihr hier und hier.


12. Dezember 2016

Bücher: „Holly & Ivy“ von Margret Rumer Godden

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Als meine Tochter noch klein war, war die Geschichte von „Holly und Ivy“ von Margaret Rumer Godden eine unserer liebsten in der Vorweihnachtszeit und nicht nur dann. In dem Buch geht es um Zuhause, Familie und die Kraft der Wünsche.

Da ist das Waisenmädchen Ivy auf der Suche nach seiner Großmutter, die in der kleinen Stadt zu finden sie ganz sicher ist. Da sind die Jonesens, die sich nichts sehnlicher wünschen, als Weihnachten mit einer Tochter oder einem Sohn zu verbringen. Und da ist die Puppe Holly, die ungeduldig im Schaufenster auf das Kind wartet, das sie zum Leben erweckt. Am Ende gehen natürlich alle Wünsche in Erfüllung und auf dem Weg dahin passiert ganz viel Liebe.

Das Buch ist herzerwärmend und passt wunderbar in diese Lichterzeit voller Wunder. Bebildert wurde es von Maren Briswalter, einer meiner liebsten Illustratorinnen, die stets einen ganz zarten, leisen und berührenden Pinselstrich macht und so die Geschichte bestens begleitet.

Als Puppenmacherin mag ich besonders den Aspekt, dass die Puppe Holly auf ihr Kind wartet und nicht andersherum. Dieser Perspektivenwechsel spiegelt meine Erfahrung wieder, dass es nicht nur das Kind ist, das sich seine Puppenfreundin oder seinen Puppenfreund aussucht, sondern dass auch die Puppe jemand ganz Besonderen finden möchte, der oder die zu ihr passt. Denn zu einer Herzensverbindung gehören immer zwei.

Margret Rumer Godden: Holly & Ivy, Verlag Urachhaus, ISBN: 3825175731, 14,90 Euro.


9. Dezember 2016

Dille

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(Dille ist bereits verkauft. Dille is already sold.)

Dille is now available in my webshops at Etsy and Dawanda. Find more pictures of my dolls in my portfolio. Custom orders are welcome to hello@mariengold.net.

Dille ist ein 40 cm großes Puppenmädchen mit marzipanfarbener Haut, dunkelbraunen Augen und rotbraunen Haaren.

Sie trägt ein buntes Blümchenkleid, weite Hosen in Flieder, ein Langarmshirt mit Streifen in Hellgrün und Weiß, auberginefarbene Schuhe, ein rotes Seidentüchlein und ein violettes Häkelhaarband mit drei Pompoms.

Dill ist für 200 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals, einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.