28. Juni 2017

Bücher: „Herzensbildung“ von Christiane Kutik

Herzensbildung. Was für ein wunderbares Wort. Es stammt aus der deutschen Klassik und wurde auch von Friedrich Schiller und Johann W. Goethe verwendet. Damals galt das Herz als Sitz der Gefühle und des Gemüts und auch heute noch verwenden wir Ausdrücke und Zeichen, die von dieser Verortung erzählen: Wer sich freut, dessen Herz macht einen Sprung. Dinge, denen wir uns hingebungsvoll widmen, gelten als Herzensangelegenheiten. Verliebte verschenken Schokolade in Herzform. Bei Liebeskummer bricht einem das Herz. Bei Angst rutscht es in die Hose. Und wenn wir wahrer Schönheit begegnen, öffnet sich auch unser Herz.

Heute wird der Begriff mit „Emotionaler Intelligenz“ übersetzt. Darunter versteht man den Umgang mit Gefühlen und deren Einschätzung bei sich selbst und anderen. Kann man das lernen? Lässt sich das Herz wirklich ausbilden? Und wie würde so eine Gefühlsschule aussehen?

Diesen Fragen widmet sich Christiane Kutik, Coach für Erziehungsfragen, Trainerin und Autorin, in ihrem aktuellen Buch „Herzensbildung“, das 2016 im Verlag Freies Geistesleben erschienen ist.

In unserer modernen Gesellschaft, in der immer mehr relativiert, nivelliert und infrage gestellt wird, fällt es oft schwer, Kindern grundlegende Werte zu vermitteln. Dabei brauchen gerade Kinder solche Orientierungspunkte, die ihr Selbstvertrauen stärken und es ihnen ermöglichen, gesunde Beziehungen zu ihren Mitmschen und ihrer Umwelt aufzubauen. Christiane Kutik beschreibt, welche Werte das in erster Linie sind und wie man sie im Erziehungsalltag, ohne Zwang, aber authentisch und aufrichtig anlegt.

Kinder orientieren sich unmittelbar am Handeln und an der Haltung der Erwachsenen. Diese haben daher eine unangefochtene Vorbildfunktion. An konkreten Situationen mit Kindern zeigt das Buch exemplarisch, wie eine gelungene Vermittlung fundamentaler Werte aussehen kann.

Zu diesen Werten zählt die Autorin Geborgenheit, Selbstachtung, Mitgefühl, Konfliktfähigkeit, Eigenständigkeit, Wertschätzung, Wahrhaftigkeit, Weltinteresse, Seelennahrung, Schönheitssinn, Naturverbundenheit sowie Humor und Heiterkeit. Jedem ist in diesem Ratgeber ein ausführliches Kapitel gewidmet. Die Sprache ist klar, warm und leicht verständlich. Dazu gibt es auch ein paar Bilder, glaubwürdig und mitten aus dem Alltag mit Kindern.

Auch wenn meine Tochter schon ziemlich groß ist und ich schon lange nicht mehr zu Ratgebern greife, habe ich das Buch unheimlich gern gelesen. Die Herzensschule kann man ein Leben lang besuchen. Es loht sich. Immer wieder geht es um die Frage, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen, aber auch mit uns selbst, wie gute Kommunikation gelingt und wie wir unsere eigenen Gefühle und die der anderen wahrnehmen und beeinflussen können, um möglichst echt, frei und friedlich miteinander zu sein.

Wie immer verlose ich mein Rezensionsexemplar. Wenn ihr gewinnen möchtet, schreibt bis Sonntag Nacht an hello@mariengold.net. Viel Glück!

Christiane Kutik: Herzensbildung. Von der Kraft der Werte im Alltag mit Kinder, Verlag Freies Geistesleben, ISBN: 3772527442, 18,90 Euro.


26. Juni 2017

Puppennähen mit Mariengold (Kurse bis Anfang 2018, auch in Wien!)

Anderen Menschen das Handwerk meines Herzens beizubringen und gemeinsam Freude an der Puppenmacherei zu haben, ist der beste Teil meiner Arbeit. Deshalb habe ich in den letzten beiden Jahren mein Programm kontinuierlich ausgebaut und neue Formate entwickelt wie den Filzkopfkurs, den ich zusammen mit meiner Freundin Laura von 1000 Rehe gebe, Kurse für Kinder an Schulen in Berlin sowie die Landpartie für Puppennähverliebte, einen mehrtägigen Workshop auf dem Land ebenfalls mit zusammen mit Laura, der im Frühsommer Premiere hatte.

Im Juli geht das Puppennähjahr mit Mariengold in die zweite Hälfte. Aufgrund der großen Nachfrage biete ich noch einen zweiten Kurs im November an und es gibt auch schon erste Termine für 2018 und zwar für einen Kurs in Wien sowie für die Landpartie, für die ihr euch schon jetzt anmelden könnt. Das komplette Programm für das nächste Jahr erscheint wie immer im November.

Puppennähkurse in Berlin und Wien

An einem Wochenende entsteht unter meiner Anleitung unter euren Händen eine komplette Puppe. Die Frauen kommen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz (und manchmal von noch weiter her). Es sind immer sehr herzliche Runden, es wird viel gelacht und geschnackt und natürlich sich von Herzen über die Puppen/macherei gefreut.

1./2. Juli – ihr könnt gern noch kurzfristig dabei sein

19./20. August

9./10. September

14./15. Oktober – noch 1 freier Platz

4./5. November – ausgebucht, Warteliste

25./26. November – Zusatztermin, noch 2 freie Plätze

9./10. Dezember

20./21. Januar in Wien – ausgebucht, Warteliste

Alle Details findet ihr hier, die Infos für den Kurs in Wien gibt es auf Anfrage per E-Mail. Anmeldung an hello@mariengold.net.

Filzkopfkurs in Berlin

Laura und ich zeigen euch, wie ihr mit Hilfe der Filznadeltechnik individuelle Puppenköpfe nach euren ganz eigenen Vorstellungen anfertigen könnt. Am Ende des Tages haltet ihr ein fertiges Köpfchen in den Händen und habt auch selbst rotgefärbte Wangen vor Aufregung und Glück, versprochen.

23. September

Die Details findet ihr hier. Anmeldung an hello@mariengold.net.

Landpartie für Puppennähverliebte im Hohen Fläming

Unter dem Motto „Werkeln und Wohlfühlen“ feiern Laura und ich mit euch ein Puppennähfest auf dem Land. Wir nehmen uns ganz viel Zeit für die Puppen, Fragen und Inspiration, genießen die Natur und werkeln an den Puppen, verwöhnen Leib und Seele und arbeiten weiter an den Puppen, schlafen gut und träumen von den Puppen, … you get the idea.

23. bis 27. Mai 2018

Eine ausführliche Beschreibung findet ihr hier. Anmeldung an hello@mariengold.net.

Ich würde mich sehr, sehr freuen, euch in einem meiner Kurse begrüßen und gemeinsam mit euch nähen zu dürfen.

Eindrücken von meinen Kursen findet ihr hier.


23. Juni 2017

Jella

(Jella ist bereits verkauft. Jella is already sold.)

Jella is now available in my webshops at Etsy and Dawanda. Find more pictures of my dolls in my portfolio. Custom orders are welcome to hello@mariengold.net.

Jella ist ein 30 cm großes Puppenmädchen mit aprikosenfarbener Haut, haselnussbraunen Augen und strohblondem Strubbelhaar.

Sie trägt einfache Latzhosen mit Streifen in Mandarin, Pink, Creme und Hellgrau und zwei großen Taschen, ein pflaumenfarbenes Langarmshirt, schilfgraue Schuhe, ein fliederfarbenes Seidentüchlein, ein Blütenhaarband in Orange und eine violette Mütze mit orangefarbenem Bommel.

Jella ist für 185 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich. Anleitung und Schnittmuster für Jellas Latzhose findet ihr hier.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals, einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


21. Juni 2017

Haare für die Silke-Puppe

Wenn ich die Puppen der Traditionsmarke SILKE der Kösener Spielzeug Manufaktur nur ein bisschen früher entdeckt hätte, ich wäre wahrscheinlich keine Puppenmacherin geworden. Dann hätte ich Anfang der 2000er als junge Mama meiner Tochter genau so eine Puppe gekauft. Stattdessen, und das war sehr gut so, nähte ich sie selber, weil ich in den Geschäften nicht fündig wurde. Aber das war nur die halbe Wahrheit, wie sich später herausstellen sollte. Denn es gab sie, die schönen Puppen, nur wenige Hundert Meter von meinem damaligen Zuhause entfernt, in einem kleinen, feinen Laden am Kollwitzplatz hier in Berlin, dem Dudu, in dem ich mir damals mit meinem schmalen Budget nichts leisten konnte. Aber gucken. Und so verliebte ich mich in diese Puppen. Zu dem Zeitpunkt hatte meine Tochter längst ihre Tilda aus meinen Händen und ich war im Fieber und stellte selbst Puppen für den Verkauf her.

Seitdem sind mir die SILKE-Puppen immer wieder über den Weg gelaufen, meist paarweise, denn mehr hatten die Geschäfte in der Regel nicht vorrätig. Ich hatte sie aus der Ferne lieb, ihre schlichte Erscheinung, den sanften Gesichtsausdruck, ihre Zartheit, aber auch die Ruhe und Gelassenheit, die sie ausstrahlten.

Sie erinnerten mich auch an die Puppen von Käthe Kruse. Und tatsächlich stellte sich heraus, dass die Kösener Spielzeug Manufaktur 1911/12 von der weltberühmten Puppenmacherin gegündet worden war, bevor sie 1949 Bad Kösen verließ, um mit ihren Kindern in Donauwörth eine neue Firma aufzubauen.

All das ging mir durch den Kopf, als ich im April eine Puppe zugeschickt bekam mit der Bitte, ihr Haare zum Frisieren zu machen. Es gab zwar vorher einen E-Mail-Austausch und auch Bilder, aber erst als die Puppe leibhaftig in meinem Atelier eintraf, begriff ich, was ich da in den Händen hielt. Eine SILKE-Puppe, was für ein Glück. Und ich durfte ihr etwas von Mariengold hinzufügen, Doppelglück! Zuerst hatte ich Zweifel, ob das passen würde mit dem Goldschopf, ob es der Puppe nicht etwas von ihrer besonderen Erscheinung nehmen würde. Aber das Wallehaar war genau richtig, denn es hat das Mädchen, das auf seine Puppe wartete, sehr glücklich gemacht.

Anfragen für Reparatur, Aufarbeitung und Veränderung von Puppen an hello@mariengold.net.


19. Juni 2017

Ein Bild und ein Moment (vom Kurs im Juni)

Der beste Teil meiner Arbeit als Puppenmacherin sind meine Kurse, in denen ich anderen Menschen das Handwerk meines Herzens beibringe. In dieser Blogreihe teile ich mit euch von jedem Kurs ein Bild und einen von vielen besonderen Momenten.

Sommerfest im Waldorfkindergarten Prenzlauer Berg, wo seit 10 Jahren auch meine Kurse stattfinden. Beim Anfertigen der Puppenköpfe am Samstag Vormittag klingen durch das offene Fenster Lieder, Lachen und Musik zu uns herein. Dazu eine warme Brise und der süße Duft von Lindenblüten. Der Sommer ist da.

Das Programm für 2017 findet ihr hier. Im nächsten Kurs im Juli sind noch Plätze frei. Anmeldung (auch für die Warteliste) an hello@mariengold.net.

Weitere Blogartikel zum gemeinsamen Puppennähen in Berlin findet ihr hier.


16. Juni 2017

Mimilott

(Mimilott ist bereits verkauft. Mimilott is already sold.)

Mimilott is now available in my webshops at Etsy and Dawanda. Find more pictures of my dolls in my portfolio. Custom orders are welcome to hello@mariengold.net.

Mimilott ist ein 30 cm großes Babypuppenmädchen mit aprikosenfarbener Haut, dunkelbraunen Augen und hellbraunem Strubbelhaar.

Sie trägt hellgraue Latzhosen, ein pinkfarbenes Langarmshirt, Schuhe in Puder, ein rosa Seidentüchleich und ein apricotfarbenes Häubchen mit Blümchenbindebändern.

Mimilott ist für 185 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals, einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


14. Juni 2017

PuppenMITmacherei 2017: Macht euch bereit!

Here we go with the third edition of the PuppenMITmacherei, a virtual craft initiative hosted by NATURKINDER and Mariengold which can loosely be translated as „doll making together“. Caro and I again cordially invite you to join us and make a doll in company with hopefully many other wo/men in the doll making blogosphere. Starting in July, the initiative is taking place until December. Actually, we won’t work together step by step with the same tutorial but every participant will work on her/his own doll with a tutorial, patterns and material of her/his choice. We will meet online on the first Wednesday of every month to share the process on our blogs, Instagram or Facebook. And you can link your blog posts at NATURKINDER then. Our social media hashtag is #puppenmitmacherei. For further details please see below (an online translator can be found here). If you want to join us, just drop a line to hello@mariengold.net. Looking forward to meeting you in the PuppenMITmacherei 2017!

Nach den wunderbaren virtuellen Puppennähvergnügen in 2015 und 2016 laden NATURKINDER und Mariengold auch dieses Jahr wieder ganz herzlich zur PuppenMITmacherei ein.

Mittlerweile ist die Aktion dick und fett mit rosa Herzchen in unserer Jahresplanung markiert. Seit Wochen schon sind Caro und ich voller Vorfreude, weil die PuppenMITmacherei etwas ganz Besonderes für uns ist. In den letzten beiden Jahren haben wir darüber viele tolle Menschen und neue Blogs kennengelernt, einen superfreundlichen und ermutigenden Austausch zwischen den PuppenMITmacher/innen wahrgenommen und wunderschöne, herzige Puppen in einer großen Vielfalt entstehen gesehen. Das wünschen wir uns auch für dieses Jahr.

Für diejenigen, die ganz neu zu Mariengold und den Puppen gefunden haben, hier die wichtigsten Details:

Die PuppenMITmacherei ist eine Aktion im Internet, bei der wir (also ihr und Caro und ich) gemeinsam Puppen nähen und darüber auf unseren Blogs berichten.

Das Ganze ist allerdings kein Online-Kurs, das heißt, wir Veranstalterinnen leiten die Puppenherstellung nicht Schritt für Schritt an und wir werkeln auch nicht an den gleichen Puppen. Vielmehr bringen alle ihre Ideen mit, arbeiten mit selbst gewählten Anleitungen, Schnittmustern und Materialien an ihren eigenen Puppen und tauschen sich bei sechs thematischen Online-Dates mit den anderen PuppenMITmacher/innen im Internet aus.

Ablauf

Richtig los geht’s am 5. Juli. Ab dann treffen wir uns immer am ersten Mittwoch des Monats, erzählen von unseren Fortschritten, zeigen Bilder, teilen unsere Freude, tauschen uns aus, geben Feedback und machen uns gegenseitig Mut. Das große Finale ist für den 6. Dezember geplant, dann sollen die Puppen fix und fertig sein. Neu ist die Erweiterung des Termins im November um Zubehör und Möbel. Das habt ihr euch im Feedback vom letzten Jahr gewünscht.

5. Juli: Ideensammlung
Bei unserem ersten Treffen geht es um Ideen und Inspiration. Habt ihr schon Erfahrung mit der Puppenmacherei? Wie stellt ihr euch eure Puppe vor? Möchtet ihr vielleicht einmal etwas ganz Neues ausprobieren? Welche Puppen gefallen euch besonders gut? Könnt ihr Bücher, Anleitungen und Online-Tutorials empfehlen? Wo kauft ihr euer Material ein? Und ganz wichtig: Wem wollt ihr mit eurer Puppe eine Freude machen? Erzählt es uns. (Hier meine Beiträge von 2016 und 2015.)

2. August: Vorbereitungen
Ihr wisst jetzt, was für eine Puppe ihr nähen möchtet. Anleitung,  Schnittmuster und Materialien liegen bereit. Denkt auch an die Arbeitsutensilien. Besorgt euch alles, was ihr zur Herstellung eurer Puppe braucht. Und macht auch eure Nähmaschine fit. Denn bei unserem zweiten Treffen geht es direkt los und wir nähen die Puppenteile. (Hier mein Beitrag von 2015. Letztes Jahr habe ich diesen Termin ausgesetzt.)

6. September: Herstellung von Kopf und Körper
Bei unserem dritten Treffen nehmen wir gemeinsam die erste große Hürde und fertigen den Puppenkopf an. Wenn das geschafft ist, stopfen wir die Arme und Beine und nähen die Puppe zusammen. (Hier meine Beiträge von 2016 und 2015.)

4. Oktober: Gestaltung von Gesicht, Haaren und Details
Bei unserem vierten Treffen wird es noch einmal richtig kniffelig, denn es geht um die Gestaltung des Gesichtes. Danach bekommt die Puppe Haare und süße, kleine Details wie Bauchnabel, Popo, Ohren und worauf immer ihr Lust habt. (Hier meine Beiträge von 2016 und 2015.)

1. November: Anfertigung von Kleidung, Accessoires und Möbeln
Weiter geht es mit den Puppenkleidern. Bei unserem fünften Treffen stellen wir unter dem Schnurren der Nähmaschine und dem Klappern von Stricknadeln die Kleidung für die Puppe her. Wer mag, statt sein Goldstück noch mit Accessoires und Möbeln aus. (Hier meine Beiträge von 2016 und 2015.)

6. Dezember: Finale
Die Puppen sind jetzt fertig genäht und schön eingekleidet. Bei unserem sechsten und letzten Treffen präsentieren wir unser Werk, schauen – wenn ihr mögt – noch einmal zurück auf die letzten Wochen und Monate und freuen uns darauf, die Puppen endlich den Menschen in die Arme zu legen, für die sie gedacht sind. Vielleicht an Weihnachten? (Hier meine Beiträge von 2016 und 2015.)

Teilnahme

Die PuppenMITmacherei ist offen für alle Puppennähverliebten, ganz gleich ob ihr dieses Handwerk ganz neu entdeckt habt, wenig, mittel oder viel Erfahrung mitbringt oder professionelle Puppenmacherinnen seid.

Was für eine Puppe ihr herstellt, könnt ihr frei entscheiden. Das kann eine klassische Waldorfpuppe sein à la Karin Neuschütz, eine Filzkopfpuppe wie Charlie Bo, eine Jess Brown Rag Doll, wie Caro und ich sie letztes Jahr gemacht haben, eine Strickpuppe oder etwas ganz anderes sein.

Wenn ihr eure Puppenmacherei mit uns teilen möchtet, benötigt ihr natürlich einen eigenen Blog, einen Instagram-Account oder eine Facebook-Seite. Dort könnt ihr an den sechs Terminen zu den jeweiligen Themen schreiben und Fotos veröffentlichen. Unser Hashtag für die sozialen Netzwerke lautet #puppenmitmacherei.

Bei unseren sechs Online-Dates sammelt Caro alle Beiträge bei NATURKINDER, wo ihr eure Blogartikel ganz einfach mit einem speziellen Blogging Tool verlinken könnt. Dort könnt ihr dann auch sehen, was die anderen so machen und euch vernetzen, wenn ihr mögt. Ich schaue an diesen Tagen auch regelmäßig vorbei, um eure Puppen zu bestaunen, Kommentare zu moderieren und Fragen zu beantworten.

Der oben beschriebene Ablauf dient übrigens nur der groben Orientierung. Werkelt, schreibt und fotografiert, ganz wie es euch gefällt.

Wir haben auch einen Banner für die PuppenMITmacherei gestaltet, den ihr gern verwenden könnt. Ihr seht ihn in der Seitenleiste hier auf meiner Internetseite und könnt hier eine Version herunterladen, deren Größe ihr selbständig für euer Medium anpassen könnt.

Natürlich könnt ihr auch ohne Öffentlichkeit an unserer Aktion teilnehmen. Nur für euch. Auch schön.

Eine offizielle Anmeldung für die Puppenmitmacherei ist nicht nötig. Ihr könnt Caro oder mir aber gern an hello@mariengold.net schreiben, wenn ihr dabei seid. Das steigert die Vorfreude!

Ausblick

In drei Wochen geht es los mit dem ersten Treffen zum Thema Inspiration. Ein paar Tage vorher ist Mariengold wieder zu Gast als Partner bei NATURKINDER mit einem puppennähverliebtem Give-Away für euch.

Für den Juli ist auch wieder eine Sonderpreisaktion für meine E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidung geplant. Und ich werde natürlich meine Vorräte für Puppenbastelmaterial kräftig aufstocken, falls ihr eure Puppe mit einer Anleitung und Material von Mariengold nähen möchtet. Mehr dazu bald.

Caro und ich freuen uns von Herzen auf euch und eure Puppen in der PuppenMITmacherei 2017!

Alle Beiträge von Mariengold zur PuppenMITmacherei, auch aus den letzten Jahren, findet ihr hier.


12. Juni 2017

Puppen-Highs im Hohen Fläming (Landpartie 2017)

Am Ende der vier Tage gab es diesen einen Moment, in dem alles stimmte. Ich saß in der quietschenden Hollywoodschaukel im Garten unseres Refugiums, der Holunder duftete schwer nach Sommer, die Vögel zwitscherten ihr Abendlied, eine wohlig warme Brise umschmeichelte meine nackten Arme, es wurde langsam dunkel und unser Workshopraum, in den ich von meinem Happy Place direkt hineinschauen konnte, war so heimelig erleuchtet und von Puppennähverliebten bewuselt, dass mir vor Seligkeit das Herz anschwoll.

Da lag sie schon fast hinter uns, unsere Landpartie, ein Traum, den meine Freundin Laura von 1000 Rehe und ich seit Jahren gemeinsam träumten und in den letzten zwölf Monaten haben Wirklichkeit werden lassen. Mehrere Tage Puppennähen auf dem Land, Puppenmachen bis in die Puppen, das stellten wir uns nur allzu gut vor und hatten von Anfang an das Gefühl, dass wir damit nicht alleine sind. Und tatsächlich fanden sich zehn Frauen, die mit uns diese Reise machen wollten. Von überall her kamen sie, sogar aus der Schweiz, in einem kleinen roten Auto, das mit ganz viel Geduld und Mutter-Tochter-Vorfreude den langen Weg ins Brandenburger Hügelland schaffte.

Vier Tage

Ankommen, Kennenlernen und Wiedersehen im wilden Paradies unserer Gastgeber Ulrike und Douglas, die erste gemeinsame Mahlzeit im blauen Salon, behutsame Annäherung, Lachen, Worttaumel. Bei einem Blick in die Zimmer sehe ich auf fast jedem Bett eine mitgebrachte Puppe sitzen. Am Abend die erste kleine Workshop-Einheit, in der wir kleine Herzen mit persönlicher Liebesbotschaft nähen, die später in unseren Goldstücken schlagen sollen. Danach beginnen schon die ersten mit der Puppenkleiderschneiderei. In unserem Zimmer unterm Dach hören Laura und ich das Rattern der Nähmaschinen und besprechen im Nachthemd den kommenden Tag. Mittlerweile geht die Sonne vor einem zauberschönen pastellfarbenen Himmel unter und der Kuckuck ruft. Alle sind da, alles ist gut.

Am nächsten Vormittag tauchen wir richtig ein. Laura leitet das Kopfmachen an, ich reiche das Material und unterstütze mit Maßen, Handanlegen, Tipps und Tricks und ein bisschen Struktur. Wir funktionieren gut als Team, auch in diesem Kurs. Die Köpfe, die entstehen, sehen mal mehr nach 1000 Rehe, mal mehr nach Mariengold aus. An unserem großen Werkeltisch für Zwölf wird es immer lebendiger. Stunde um Stunde werden die Frauen weicher und offener, trauen sich zu zeigen und zu erzählen. Es wird viel gelacht, die Stimmung ist großartig. Schlag 13 lassen alle die Nadeln fallen und folgen dem Duft nach nebenan. Dort stehen um einen schweren antiken Tisch zwölf Stühle und es braucht viel Kommunikation und lange Arme, um die Schüsseln von einem Eck ins andere zu bringen. Immer wieder Lachen. Zum Nachtisch gibt es Apfelmus aus dem Garten vom letzten Jahr. Wir können unser Glück kaum fassen. Mittagsschlaf, wer es sich gönnen möchte. Danach weiter mit den Puppen. Einige arbeiten parallel an zweien. Wir stopfen feste, ganz fest. Zum Nachmittag Zitronenkuchen aus der Mischung von Laura. Wir häkeln, immer wieder an den nächsten Tagen, bis das Käppchen auf den Kopf passt. Zeit für das Abendessen. Wieder gibt es eine Suppe vorweg. Was für eine Verwöhnung für uns Frauen, von denen die meisten es zu Hause mit Kindern, Job und Alltag kaum schaffen, sich selbst gut zu nähren. Der stets so reich und liebevoll gedeckte Tisch ist ein großes Geschenk für alle. Langsam klingt der Tag aus. Laura und ich machen einen Wald- und Wiesenspaziergang, pflücken Blumen, tauschen uns aus. Irgendwann einvernehmliches Schweigen der untergehenden Sonne entgegen. Die Ruhe tut gut. Zurück im Refugium emsiges Treiben im Workshopraum. Puppenkleider werden genäht, keiner mag sich so recht in die Nacht verabschieden. Der Kuckuck meldet sich wieder. Laura und ich schlafen tief und fest.

Am nächsten Tag wird aus der Gruppe eine echte Gemeinschaft. Das fühlt sich an wie ein kleines Wunder und ist eigentlich auch schon alles, was Laura und ich uns für die Landpartie gewünscht haben: Puppennähverliebte in heiterer Verbundenheit. Die Frauen wachsen zusammen, Laura und ich wachsen mit und staunen immer wieder über diese Magie. Bis zum Gong werkeln wir an unseren Puppen, die immer mehr Form annehmen und schließlich zusammengenäht und mit süßen kleinen Details versehen werden. Da liegen sie, mindestens zwölf Puppen, noch ganz roh, ohne Gesicht und Haare, dafür mit Grübchen, Bauchnabel, Popo und was uns sonst noch eingefallen ist. Der Abschied fällt schwer, denn erst am nächsten Tag soll es weitergehen. Für das Mittagessen haben Douglas und Ulrike im Garten eingedeckt. In dieser satten und blühenden Umgebung schmeckt es gleich doppelt so gut. Danach ein Nickerchen. Die zweite Tageshälfte darf jede frei für sich gestalten. Ein paar Frauen schließen sich Laura für eine kleine Wanderung zum Badeteich im Nachbardorf an. Lebensgespräche, nennt Laura es später, was sie unterwegs verbindet. Die anderen lassen weiter die Hände tanzen oder genießen das herrliche Anwesen, die Kunstwerke und Rückzugsnischen, die Wandelwege auf der Streuobstwiese, den Buddha mit der leuchtenden Schneckenmuschel in den Armen, Douglas im Gemüsegarten, der klatschrote Mohn, die Rosen, das Meisenpärchen, das immer vor der Veranda herumschwirrt. Beim Abendessen wieder Farben und Düfte, Kräuter und Blüten, soweit der Appetit reicht. Zum Abschluss das Hörbuch Vasalisa und das erste Mal Tränenschimmer in den Augen einiger Frauen, auch in meinen. Wie nah Leichtigkeit und Schwere, Glück und Trauer manchmal beieinander liegen, bringt uns später ein Anruf in Erinnerung, den eine Frau von Zuhause erreicht und sie am nächsten Morgen nach einer unruhigen und sorgenvollen Nacht vorzeitig abreisen lässt. An den kommenden Tagen bleibt ihr Platz leer, aber sie ist weiterhin Teil der Gruppe und wird liebevoll bedacht.

Es ist Samstag. Es regnet und wir fühlen uns wohl behütet in unserem Raum. Weiter, weiter mit den Puppen. Sie bekommen Gesicht und Haare und ihren Lebenshauch von roter Farbe. Uns Kursleiterinnen macht es so viel Freude, die Frauen und ihre Puppen beim Sein und Werden zu begleiten. Es tut gut, Zeit zu haben, viel Zeit. Herzen schlagen höher. Ohs und Ahs tönen von jeder Seite des Tisches. Jede einzelne Puppenseele wird überschenglich begrüßt. Wieder der Gong. Passend zum neuen Wetter gibt es ein indisches Menü, das uns wunderbar die Bäuche wärmt. (Unglaublicherweise wird das Essen mit jedem Tag noch ein bisschen besser.) Satt und zufrieden. Wieder abtauchen in die Mittagsruhe. Danach Puppennähfinale. Zeit für den letzten Schliff und alle offenen Wünsche. Laura leitet spontan die Herstellung ihres Puppenkleidklassikers an, ich zeige, wie aus einem rechteckigen Stück Stoff ein Bindebeutel für Habseligkeiten entsteht. Am Nachmittag gibt es Kuchen mit Rhabarber aus dem Garten von Ulrike, darauf haben wir uns die ganze Zeit gefreut. Weiter geht’s mit der Puppenkleiderschneiderei. Manche Frauen stellen eine ganze Garderobe her, können sich kaum trennen von ihren Werken und der Nähmaschine. Zum Abschluss danken wir unseren Händen mit einem Peeling unter freiem Himmel. Samtweiche Pfötchen, Kichern und ulkige Momente beim Abendessen. Wie im Schullandheim. Abends feiern wir Abschied auf der Veranda mit zwei Flaschen Wein und Reisegeschichten. Dieser Ort macht Lust auf mehr. Die Sonne geht unter. Mein Zaubermoment auf der Hollywoodschaukel. Im Workshopraum wird bis spät gewerkelt. Müdigkeit macht sich breit.

Der letzte Tag. Unser letztes gemeinsames Frühstück. Mit Sonntagsei. Es regnet in Strömen. Douglas macht trotzdem ein großartiges Abschlussbild von uns und den Puppen. Zurück im Trockenen werden sie alle noch einmal vorgestellt und willkommen geheißen. Wir lassen unsere vier Tage Revue passieren. So viele Eindrücke, so viele Bilder, so viele Geschichten. Leuchtende Augen. Weite Herzen. Lachen und Weinen. Taschentücher werden herumgereicht. Erste Anmeldungen für nächstes Jahr werden angekündigt. Den Termin habe ich schon auf dem Zettel. Ulrike und Douglas wollen uns und die Puppen auch gern wieder in ihrem Haus haben. Der Abschied naht. Vertraute Blicke. Warme Worte. Umarmungen im Hausflur. Der Regen strömt weiter. Da fahren sie alle wieder. Auch Laura und ich packen unsere Siebensachen. Großes Dankeschön an unsere Gastgeber, ein letzter Blick auf unser Refugium und glücklich erfüllt zurück in die Stadt.

Zehn Jahre und weiter

So ein Programm, das Miteinander von zwölf Personen, lässt sich nicht auf dem Reißbrett planen. Und doch ging unser Konzept mit allen Überlegungen und Gedankenspielen bestens auf und es war genauso, wie wir es uns gewünscht und erträumt hatten. Nur ein paar Punkte haben wir spontan vor Ort umgestellt: So fehlte für das Hörbuch am ersten Abend die Ruhe und die Verwöhnbehandlung für die Hände war perfekt für den Abschluss. Sonst haben wir es fließen lassen und sind mit dem gegangen, was sich in jedem Moment zeigte. Das war genau richtig. Und Laura wie immer meine beste Lehrerin in diesem Sein-Lassen. Es war für uns beide ein ganz herrliches und erfüllendes Erlebnis, rundum wunderbar und bereichernd.

In der Landpartie steckt mein ganzes Herzblut. Und zehn Jahre Erfahrung im Unterrichten. Bei meinem Zaubermoment auf der Hollywoodschaukel wurde mir auf einmal bewusst, dass jeder Kurs, den ich seit 2008 gegeben habe, jede Begegnung mit Puppennähverliebten, jede Puppe, die durch meine Hände ging, ja auch jedes Hoch und jedes Tief mich genau dahin geführt hatten, wo ich gerade war – an diesen traumhaft schönen Ort in der Natur, mit diesen tollen Menschen und der besten Co-Kursleiterin, die ich mir vorstellen kann, und der Gabe, Menschen über das Puppenhandwerk mit ihrer Seele in Kontakt zu bringen.

Nach zehn Jahren mit Mariengold empfinde ich meine Arbeit oft nicht mehr als etwas Besonderes, sondern eher als einen ganz normalen Beruf mit allen Schwierigkeiten und Herausforderungen, Glücksmomenten und Alltäglichkeiten. Das ist absolut in Ordnung und der Lauf der Dinge. Und doch braucht es ab und zu eine Erinnerung. Die bekomme ich immer wieder in meinen Kursen und eben jetzt bei der Landpartie. Dann spüre ich ganz deutlich, dass es doch viel mehr ist als ein Broterwerb. Nämlich eine Leidenschaft, ein tiefes Bedürfnis, eine Herzensangelegenheit. Es ist der zwischenmenschliche Kontakt im Hier und Jetzt, der mich immer wieder zurück zum Kern bringt.

Das ist auch auch der Grund, warum mir meine Kurse so wichtig sind und ich diesen Bereich weiter ausbauen werde. Immer und immer wieder möchte ich solche Räume echter Begegnung und kollektiver Kreativität schaffen. Das bringt Freude und ist zutiefst heilsam für uns Menschen. Damit möchte ich dienen, darin sehe ich meine Berufung.

Nächstes Jahr findet die Landpartie vom 23. bis 27. Mai statt. Alle Details findet ihr hier, einen tollen Artikel von unserer Teilnehmerin Maike hier und Lauras Bericht hier. Anmeldung an hello@mariengold.net.

© Bilder Maike Coelle, Laura Erceg-Simon und Maria Ribbeck


9. Juni 2017

Slo

Slo is now available in my webshops at Etsy and Dawanda. Find more pictures of my dolls in my portfolio. Custom orders are welcome to hello@mariengold.net.

Slo ist ein 40 cm großes Puppenmädchen mit aprikosenfarbener Haut, leuchtend blauen Augen und hellbraunem Haar.

Sie trägt ein Langarmshirt in Mandarinorange, weite Denimhosen, einen Rock mit bunten Punkten, pinkfarbene Schuhe, ein rosa Seidentüchlein, ein Blütenhaarband in Puder und eine Jerseymütze mit Streifen in Pink und Grau.

Slo ist für 205 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Aktuell gibt es auch Outfits und Rucksäcke für eure Puppen in meinen Shops.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals, einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


6. Juni 2017

Schönes für den Sommer

Die Reisesaison steht vor der Tür. Zeit für frische Puppen-Outfits, Minirucksäcke für Stippvisiten bei den Großeltern und Trips in die Berge, ans Meer oder aufs Land sowie Bindebeutel in Eiscremefarben für Lieblingsdinge.

All das findet ihr jetzt in meinen Shops bei Dawanda und Etsy. Bestellungen sind auch direkt an hello@mariengold.net möglich.