7. Dezember 2018

Salome

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Salome ist eine 40 cm große Puppe mit aprikosenfarbener Haut, hellblondem Haar, hellblauen Augen und dem Outfit „Trägerkleid“ in Petrol, Rot und Orange.

Diese Puppe war eine Wunschanfertigung und ist bereits verkauft.

Bestellungen für die Puppe eures Herzens nehme ich gern an hello@mariengold.net entgegen. Preise und Details hier, Puppen für den Sofortkauf, sofern gerade verfügbar, hier.

Oder ihr fertigt sie selbst an. Dafür findet ihr in meinem Etsy-Shop verschiedene E-Books zur Herstellung von Puppen und Kleidung, passende Materialpackungen und weitere Produkte und Services zum Gleich-Loslegen.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (außer die Babys), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


5. Dezember 2018

Neue Puppenkleider für den Sofortkauf

40 cm „Latzhose und Ringelstrümpfe Blau Pink“ 60 Euro

40 cm „Blümchenkleid“ 55 Euro

40 cm „Latzhose Grau“ 55 Euro

30 cm „Latzhose und Ringelstrümpfe Flieder Blau“ 55 Euro (verkauft)

30 cm „Zimt und Hellblau“ 50 Euro (verkauft)

Es gibt noch einmal einen schönen Stapel Puppenkleider für das Weihnachtsfest, erhältlich in meinem Etsy-Shop auf oder direkt per Mail an hello@mariengold.net. Die Nachfrage ist so groß (was mich freut!), dass ich mir für 2019 fest vorgenommen habe, immer eine kleine oder auch größere Auswahl für den Sofortkauf für euch vorrätig zu haben.

Bis Weihnachten bin ich komplett ausgebucht, deshalb nehme ich erst für das neue Jahr wieder Bestellungen für Wunschpuppen entgegen. Dann gibt es auch wieder Puppen zum Gleich-nach-Hause-Holen.


4. Dezember 2018

Gute Frage: Kann Puppenmachen die Seele heilen?

Anna Seriot ist als Kunsttherapeutin in der Gemeindepsychiatrie in Berlin tätig. Ihre Abschlussarbeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen schrieb sie über Puppen als beseelte Objekte und auch in ihrer Berufspraxis wendet sie das Puppenmachen als therapeutische Methode erfolgreich an. Wir lernten uns vor anderthalb Jahren kennen, als sie mit einer Klientin einen meiner Puppennähkurse besuchte. Daraus entstand ein intensiver Austausch, der mich und meine Arbeit sehr inspiriert. Es steht immer die Frage im Mittelpunkt, ob und wie das Puppenmachen die Seele eines Menschen heilen kann. Anna, wie würdest du diese Frage für meine Blogleserinnen beantworten?

„In erster Linie sind es authentische und empathische Beziehungen, die dazu beitragen, dass eine Seele heilen kann. So deuten Studienergebnisse aus dem Fachbereich der Psychologie darauf hin, dass die Wirksamkeit einer Psychotherapie zu ca. 80 % durch eine gelungene therapeutische Beziehung beeinflusst wird. Die menschliche Fähigkeit zur Beseelung von Dingen, die auch als Symbolisierungsfähigkeit bezeichnet wird, kann als eine Voraussetzung betrachtet werden, die es möglich macht, zu einer Puppe eine lebendige und beseelte Beziehung aufzubauen. Eine signifikante Ausprägung dieser kulturell tief in uns verankerten Fähigkeit lässt sich in der Kindheit beobachten. Sie trägt in diesem Lebensabschnitt zu einer spielerischen Entwicklung und Reifung der Seele bei. Mit dem Heranwachsen und auch im späteren Erwachsenenalter treten diese vormals selbstverständlichen kreativen Momente in den Hintergrund eines eher funktionell geprägten Alltags. Sowohl das Spiel mit einer Puppe als auch der Schöpfungsakt einer eigenen Puppe gehören zu diesen kreativen Momenten, die Puppen eine Seele verleihen und bei denen eine Beziehung zur Puppe entstehen kann. Die Puppe als menschliches Abbild bietet als Objekt ein hohes Maß an Identifikationsmöglichkeiten. Sie wird zum Stellvertreter der eigenen Person und dennoch bleibt sie ein Objekt. So erzeugt die Puppe einerseits eine Identifikation mit dem Eigenen und wird andererseits zu einem Gegenüber, das eigene Verhaltensweisen, Charakterzüge, Gefühle und Gedanken widerspiegeln kann. Die Heilung der Seele entwickelt sich vorrangig aus der Seele selbst. Die Puppenmacherei kann in diesem Zusammenhang als eine kreative Methode betrachtet werden, die therapeutische Heilungsprozesse unterstützen kann. Dabei bleibt festzuhalten, dass es sich um eine Methodik handelt, die einen Psychotherapeuten nicht ersetzen kann.“

Vielen Dank, liebe Anna, für deine Ausführungen und weiterhin ganz viel Freude und Erfolg bei deinem kunsttherapeutischen Schaffen!

Weitere Gute Fragen findet ihr hier. Wenn ihr eine Frage für diese Reihe habt, schreibt gern an hello@mariengold.net.


30. November 2018

Anton

Anton ist eine 40 cm große Puppe mit marzipanfarbener Haut, hellblondem Haar, hellblauen Augen und dem Outfit „Hose und Shirt“ in Blau und Grau.

Diese Puppe war eine Wunschanfertigung und ist bereits verkauft.

Bestellungen für die Puppe eures Herzens nehme ich gern an hello@mariengold.net entgegen. Preise und Details hier, Puppen für den Sofortkauf, sofern gerade verfügbar, hier.

Oder ihr fertigt sie selbst an. Dafür findet ihr in meinem Etsy-Shop verschiedene E-Books zur Herstellung von Puppen und Kleidung, passende Materialpackungen und weitere Produkte und Services zum Gleich-Loslegen.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (außer die Babys), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


29. November 2018

Mein November in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Früher, vor der Puppenmacherei, war ich eine leidenschaftliche Strickerin. Bin ich auch heute noch im Herzen, aber mit den Händen komme ich kaum noch dazu. Dafür habe ich das schönste Zubehör und endlich gefunden, wonach ich lange gesucht habe, nämlich ein Nadelmaß und Maschenprobenrahmen aus Holz von Wollen Berlin.

2 Eigentlich neige ich nicht zum Horten und Anhäufen und doch gibt es bei näherer Betrachtung auch in meinem Leben kleine, feine Sammlungen wie z. B. meine Gold- und Silbersternaufkleber. Ich liebe es, damit ein bisschen Glanz und Gloria auf meine Winterpost zu bringen.

3 Dazu passt dieses Lied, das mich schon viele Jahre begleitet und das mich, als ich es vor kurzem unverhofft im Radio hörte, wieder einmal eiskalt erwischt hat. Mir kommen dann immer die Tränen, weil es so schön ist. Ein Wunderlied eben.

4 Noch ein Lied des Monats: „Inner War“ von Rodeo aus dem Soundtrack von „Ad Vitam“, einer Serie, die noch ein paar Tage in der ARTE-Mediathek zu finden ist. Obwohl sie düster und dystopisch ist, fand ich sie großartig und sehr intensiv.

5 Anfang November habe ich es endlich einmal auf den alljährlichen Textil- und Kunsthandwerkermarkt auf der Domäne Dahlem geschafft. Der wunderschöne Gutshof ist ein herrliches Stück Natur am Rande der Großstadt. Was die Stände anging, spürte ich schnell, hatte ich kaum Interesse. Aber den Feld- und Gartenrundweg in der Nachmittagssonne habe ich unendlich genossen, das war vielleicht sogar der beste Spaziergang des Jahres.

6 Danach bin ich glücklicherweise doch noch über den Markt geschlendert und habe eine Bekannte aus dem Prenzlauer Berg wiedergetroffen. Anna von Madame Zorro hat dort ihre Figuren aus Märchenwolle und Schmuck aus Bio-Jersey verkauft, so etwas Schönes habt ihr noch nicht gesehen! Sie hat mir ein Armband aus ihrer Soft-Jewellery-Kollektion geschenkt, das die Farbe von Zimt hat und meinen Lieblingsschmuck wunderbar ergänzt. Wenn ihr aus Berlin seid, besucht sie unbedingt am ersten, zweiten und vierten Adventswochenende auf dem Adventsmarkt der Domäne Dahlem, am zweiten Adventswochenende beim Holy Shit Shopping in Neukölln und am dritten Adventswochenende auf dem Samstags- bzw. Adventsökomarkt auf dem Kollwitzplatz. Und grüßt sie ganz lieb von mir!

7 Wer hier regelmäßig liest, weiß, dass ich ein großer Fan von Yotam Ottolenghi bin. Allerdings waren seine letzten Rezepte ziemlich schwierig und verkünstelt, so dass ich mir das Nachkochen nicht mehr zugetraut habe. Umso mehr freue ich mich über sein neuestes Werk „Simple“ mit Kreationen, die leicht zuzubereiten und schnell fertig sind und mit weniger als zehn Zutaten auskommen. Beim ersten Durchblättern bin ich auf Seite 119 hängengeblieben, bei dem Weiße-Bohnen-Püree mit Muhammara, das ganz nach meinem Geschmack ist. Große Empfehlung für alle, die es in der Küche (und auf dem Teller) einfach, aber mit einem gewissen Dreh mögen.

8 Im November arbeite ich so viel wie sonst nie im Jahr. Umso wichtiger sind dann Pausen und Erholung. Neben Yoga, frühem Zubettgehen und gutem Essen schwöre ich auf Spaziergänge am Nachmittag. Um diese Jahreszeit mag ich besonders die blaue Stunde, wenn die Sonne untergeht, und wie golden das Laub (zumindest Anfang November noch) vor dem Himmel strahlt, besonders wenn er grau ist.

9 Und dann ist da noch das neue Buch von Brené Brown, das ich gerade lese und das mir mitten ins Herz geht. Mehr dazu vielleicht in den nächsten Monatsdingen.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)