11. Februar 2014

9 Tage Sommer

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Der Duft von Sonnencreme. Papayas zum Frühstück (in der Morgensonne!). Farbenfrohe Häuserlandschaften wie von Hundertwasser gemalt. Sattes Grün, leuchtendes Orange, kräftiges Rot, tiefblaues Meer, schwarze Erde. Regen in der Nacht, der die Farben noch frischer und lebendiger macht.

Sonne! Warmer Sand. Gischtschäumende Wellen. Freilebende Delfine. Weites Meer, das am Horizont mit dem Himmel verläuft.

Orangen, die nicht nach Weihnachten, sondern nach Sonne schmecken. Eine warme Brise, die blumig-schwere Düfte trägt. Sommer, wohin das Auge reicht.

Eine Sprache, die mit jedem Tag ein bischen vertrauter wird. Tapas und Wein am Abend. Ausschlafen. Zeit für Bücher. Zeit für uns. Ein Sternenzelt, unter dem man sich ganz klein und ganz groß zugleich fühlt.

9 Tage auf Teneriffa auf der Finca el Quinto, 9 Tage Sommer. Ich habe Sonne getankt, bis die Tage auch in Berlin hell und warm sind.

Wie schön, dass der Frühling schon leise anklopft.

 

 


12. November 2013

Still und stürmisch

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Nach meiner Auszeit am Meer, die so still und gleichzeitig so stürmisch für mich war (ich sage nur: von Einhundertzehn auf Null in vier Tagen), weiß ich, was ich in Zukunft mehr und was weniger in meinem Leben haben möchte.

Diese Herzenseinsichten waren in einem Raum möglich, der ganz liebevoll und achtsam von Julia Engel, Ruth Antons und Arne Walbers vom Flying Yoga Team gehalten wurde. Viele liebe Menschen, ein stets reich gedeckter Tisch, Spaziergänge in der Novemberfrische, Mittagsschlaf und Lesestunden sowie ganz viel Zeit mit meiner Freundin Julia haben das Retreat mit all meinen Aufs und Abs schön rund gemacht.

Ein Höhepunkt war schon im letzten Jahr der morgendliche Süßreis, der jeden Tag neben vielen anderen Frückstücksköstlichenkeiten auf der Tafel stand. Hier ist das Rezept, das Bauch und Herz wärmt und satt und glücklich macht:

Esthers Süßreis

Süßen Reis (z. B. von Davert) mit der
dreifachen Menge Wasser
und kleingeschnittenen Trockenfrüchte wie Feigen, Pflaumen, Aprikosen und Datteln

vierzig bis fünfzig Minuten bei kleiner Hitze köcheln und je nach Hunger noch ein halbes oder ganzes Stündchen quellen lassen.

Warm mit frischem Obst, Crème Fraiche, Mango-Apfel-Mark, Nüssen oder Fruchtjoghurt servieren. Schmeckt auch winterlich gewürzt mit Zimt, Kakao und Ingwer.

Guten Appetit und Namasté!


5. August 2013

Sommer in Himmelblau

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After my vacations in the mountains, the summer in the city with all its pleasures is waiting for me. August will probably be a quiet month here on my blog. But my shops are open again and later this week there will be a drawing and a Friday doll. Welcome back at Mariengold. Hope you have a marvelous summer.

Vier Wochen Sommer. Die Sonne hat ein Sandalenmuster auf meine Füße gemalt, das mich an himmelblaue Tage erinnert. Ich habe eine Nacht auf einer Hochalp verbracht, bin über Schneefelder gestapft und habe fünf Bücher gelesen, von denen das allerbeste “Der große Trip” von Cheryl Strayed war. Zu meinem Geburtstag kam das halbe Dorf und es gab ein “Happy Birthday” auf dem Alphorn. Einmal tönte das wunderbare “Please Forgive My Heart” von Bobby Womack aus einem offenen Fenster und lieferte den perfekten Soundtrack für Vollmond, Wetterleuchten und Glühwürmchen in der Bergnacht. Ich habe mit den Mädchen Armbänder geknüpft, bin von Stein zu Stein durch einen Gebirgsfluss gehüpft und lag im Scrabble erst weit vorn und dann ganz hinten. Abends saß ich auf sonnenwarmen Steinen mit Blick ins ferne Tal, dem Bimmeln von Ziegenglocken im Ohr und dem Geruch von Feuer und Stockbrot in der Nase. Vorfreude. Rückfreude. Momentfreude. Die Kinder hatten ihr Berbullerbü und wir Erwachsenen stießen mit Bergsirup und Wein auf alte und neue Freundschaften und Pläne für das nächste Jahr an. Die Tage waren hell und der Blick ganz weit.

Nach den Ferien in den Bergen liegt der Sommer in meiner Stadt noch vor mir mit Abendschwimmen am Schlachtensee, Kiezreisen in Sandalen und Kondensstreifen am blauen Himmel über Berlin. Deshalb wird der August sicher ein ruhiger Monat hier auf meinem Blog werden. Meine Shops sind aber wieder geöffnet und in den nächsten Tagen gibt es eine Verlosung und die erste Freitagspuppe. Willkommen zurück bei Mariengold. Ich hoffe, ihr habt einen fabelhaften Sommer.

Unseren Urlaub haben wir wieder auf der Ziegen-Alp in den Tessiner Bergen verbracht. Bilder aus den letzten Jahren findet ihr hier und hier und weitere Infos zu Doro hier.


14. November 2012

Novemberlicht ~ November Light

Two days ago I returned from Ruegen Island where I visited a long weekend yoga retreat with my dear friend Julia. We spent four wonderful days in an old restored granary full of yoga, lovely people, yummy foood, sleep and walks. It was pure rest, refreshment and bliss. I feel balanced and strong and prepared for the next busy and exciting weeks here in my Mariengold studio. Enjoy the pictures of my little trip.

Vor zwei Tagen bin ich von der Insel Rügen zurückgekehrt, wo ich mit meiner Freundin Julia ein wunderbares, langes Wochenende in einem alten, auf’s Schönste renovierten Kornspeicher inmitten weiter Natur und ganz nah am Meer verbracht habe. Yoga, liebe Menschen, leckeres Essen, viel Schlaf und Spaziergänge, damit waren die Tage ausgefüllt. Es war die pure Erholung, Stärkung und Segnung.

Vier Tage intensive Yogapraxis, Erholung und Anregung haben meinen Körper gestärkt und mir Vertrauen in meine Selbstheilungskraft geschenkt. Für diese Momente inniger Verbundenheit mit meiner Kraft und meinem Herzen bin ich  Julia und Ruth vom Flyingyoga Team sehr dankbar.

Bei der Abschlussmeditation am Sonntag war mein Körper ganz weich, das Herz geöffnet und die Sonne schien mir ins Gesicht. Das war das Novemberlicht mit seiner Botschaft, dass ich mit der Sonne in meinem Herzen jedem Winter begegnen kann.

Auf geht’s, ausgeglichen, gestärkt und gut gerüstet, in die kommenden arbeitsreichen und aufregenden Wochen bei Mariengold!