19. Oktober 2017

Meine erste Oktoberhälfte in Dingen

Dieses Jahr halte ich jeden Monat ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Der perfekte Samstag in Kreuzberg: Frühstück im Kaffee A.Horn am Urbanhafen, paddeln in der Mittagssonne auf dem Landwehrkanal, ganz famose Pizza im Zola am Paul-Lincke-Ufer genießen und mit einem superguten Milchkaffee von Concierge Coffee dem Sonnenuntergang an der Admiralsbrücke entgegenspazieren. Bis jetzt bester Tag des Monats.

2 Bis zum Wochenende zeigen die Nordischen Botschaften die Ausstellung „Century of the Child“, in dem es um skandinavisches Design für Kinder geht. Den ganzen Sommer hatte ich mir vorgenommen hinzugehen, schaffte es aber erst an einem stürmischen Tag im Oktober. Zum Glück, denn die Ausstellung ist ganz toll, ein Muss für Menschen, die Kinder, Gestaltung und den Norden lieben.

3 Schon seit langer Zeit bewundere ich die belgische Textildesignerin Hermine Van Dijck. Ihre handgewebten Kollektionen sind jetzt endlich online erhältlich und ich habe gleich zugeschlagen.

4 Die Sängerin Mine, die ich sehr verehre, hat zusammen mit Fatoni ein Album herausgebracht. „Alle Liebe nachträglich“ ist wie immer frisch, originell und tiefsinnig. Nur für die Texte bin ich mit meinem Leben wohl zehn Jahre voraus. Ich mag es trotzdem sehr. (Zum Reinhören hier.)

5 Der Herbst ist da und voller Farben. Ich liebe es, wie die gelben Blätter im Nebelgrau leuchten, durch Weinrot, Orange und Dunkelgrün zu stiefeln und im goldenen Nachmittagslicht zu träumen.

6 Das beste Buch, das ich diesen Monat gelesen habe, war „A Typical Girl“ von Viv Albertine, die in den späten 70er Jahren in der Punkband The Slits gespielt hat. Hat mich an „Just Kids“ von Patty Smith erinnert, das ich auch sehr mochte. Und immer wieder die Frage: Lebe ich so, wie ich es wirklich möchte (oder nach den Regeln anderer)? Ein großartiges Cover von den Splitzs hier.

7 Wenn ich am Ende einer Yogastunde auf der Matte liege, alle Viere von mir gestreckt, und aus dem großen Elefanten wieder eine kleine Mücke geworden ist, fühle ich mich genauso wie Andreas Bourani es in „Sein“ besingt.

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2. Oktober 2017

Mein September in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Jeden September erwarte ich ihn sehnsüchtig, den gedruckten Newsletter vom Writer’s Studio mit Neuigkeiten vom Schreiben, Events und Seminaren. Genau so eine Schreibschule wünsche ich mir in Berlin.

2 Wieder ein Aha-Moment beim Yoga: Mit Block sitzt es sich viel besser. Ich liebe Yoga, aber das lange Sitzen im Schneidersitz hat mir oft zu schaffen gemacht. Das geht jetzt wunderbar. Überhaupt stellen sich große Fortschritte ein. Drei Mal die Woche gehe ich in Studio, das tut mir gut, das tut meinem Rücken gut.

3 Einen der letzten warmen Sommerabende haben wir mit Freunden im Takumi Nine in der Chausseestraße verbracht, wo es die besten Ramen der Stadt gibt. Das Tolle, wenn man in großer Runde essen geht, ist, dass man gemeinsam die Karte rauf und runter essen kann. Sehr bald wieder.

4 Große Räucherstäbchenliebe. Jeden Tag lasse ich mindestens eins herunterbrennen. Das klärt die Energie im Raum und sorgt für einen herrlichen Duft. Am liebsten mag ich den Klassiker Nag Champa mit ganz viel Sandelholz.

5 In den letzten Wochen habe ich die Kunst des Pflaumenkompottkochens perfektioniert und genieße jeden Morgen ein paar Löffel zu meinem warmen Haferbrei, dazu ein Klecks Dattel-Caramel-Dip, wunderbar.

6 Diesen Monat ist das neue Buch „Herdwärme“ von meiner Freundin Okka von Slomo erschienen. Jeden Abend lese ich ein Kapitel und hoffe, dass dieses Glück nie zu Ende geht, von der Aussicht, all diese wunderbaren Rezepte kochen ganz zu schweigen. Habt ihr schon einmal bei der Lektüre eines Kochbuches vor Rührung geweint? Für mich war es auch das erste Mal. Ganz große Empfehlung!

7 Endlich ist raus, das zweite Album von Ibeyi. Es knüpft nahtlos an ihrem Debüt von 2015 an, was mir gefällt, denn was die beiden machen, klingt immer noch neu, frisch und einzigartig. Zum Reinhören hier, am 3. Dezember im Lido.

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31. August 2017

Mein Juli und August in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Mein Sommer war Orange. Am liebsten habe ich Tops aus Leinen von Hess Natur getragen. Jetzt träume ich von Wolle in dieser Farbe für den Herbst und den Winter.

2 Mein Buch das Jahres lag schon seit der Veröffentlichung im Januar bereit. Weil ich wusste, was auf mich zukommt, habe ich es mir für die Nächte in den Bergen aufgehoben. „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara ist ein großartiges Buch über Freundschaft als wahre Liebe. So intensiv habe ich vorher noch nie bei einer Geschichte empfunden.

3 An einem Sonntag im August hat mein Lieblingssender Radio Eins die 100 besten Liebeslieder aller Zeiten gespielt. Auf Platz 1: „God Only Knows“ von den Beach Boys. Wunderbar. Hier die ganze Liste.

4 Nach den ersten Minuten dachte ich, das würde ich keine zwei Stunden durchhalten. Und dann wurde „Paterson“ von Jim Jarmusch doch ein Lieblingsfilm. (Unbeding auf Englisch ansehen.)

5 Der Spätsommer gehört schon deshalb zu meiner liebsten Jahreszeit, weil es dann Brombeeren satt gibt. Am liebsten selbst gepflückt am Wiesenschlag bei mir ums Eck.

6 Wochenmarkt am Teltower Damm. Lane of Lion spielen, ein Mädchen-Combo, der sofort alle Herzen zufliegen. Als sie eine völlig verrückte Akapella-Version von „Lean On“ bringen, das jedes, wirklich jedes Mal in dem Sushi-Laden läuft, wo ich immer esse, wenn ich meine Kurse gebe, weiß ich, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin.

7 Kein Sommer ohne Falafel bei Dada am Oranienburger Tor. Spätnachmittags scheint einem die Sonne dort ganz zärtlich ins Gesicht, bevor sie hinter den Häusern untergeht.

8  Von dort aus weiter zum Dorotheenstädtischen Friedhof. Der amerikanische Künstler James Turell hat die Kapelle neu gestaltet und bespielt sie mit einer beeindruckenden Lichtinstallation.

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29. Juni 2017

Mein Juni in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Aprikosen, jetzt schmecken sie besonders gut. Den köstlichsten Aprikosenkuchen aller Zeiten habe ich im Sommer 2000 auf dem Balkon der Freundin eines Freundes in der Dunckerstraße hier in Berlin gegessen. Sie war Französin (und ihr Name tatsächlich Amélie) und hatte gerade Besuch von ihrer Mutter, die uns mit diesem Kuchen einen besten Spätnachmittag in der aufgeheizten Stadt bescherte.

2 Es kommt nur ganz, ganz selten vor, dass mein Mann und ich einen Film gleich toll finden. American Honey hat uns beide umgehauen, auch der Soundtrack. Passend dazu habe ich im Juni auch „Hillbilly-Elegie“ von J. D. Vance und „Fay“ von Larry Clark gelesen. Es gibt so viel zu lernen über dieses Land.

3 Post von Frau Gold. Ich habe mich so in ihren True Friend Sweater verliebt, dass sie mir den Rest des Garnes vermachte. Wird im Sommer gestrickt und zwar genau so.

4 In den zehn Jahren, die ich jetzt Kurse gebe, ist es bisher zwei Mal vorgekommen, dass eine Teilnehmerin und ich uns danach noch einmal privat verabredet haben. Anna und ich freuten uns schon bei der Verabschiedung im Kursraum auf ein Wiedersehen. Das fand vier Wochen später im Gartenhaus des Kunstgewerbehauses statt, einem wunderschönen Café in meinem Stadtteil, das ich jetzt zum Glück wiederentdeckt habe. Ich komme wieder, auch mit Anna.

5 Letzten Sonntag waren meine Tochter und ich in Dornröschen vom Staatsballett Berlin. Auch wenn wir uns damit einen lang gehegten Wunsch erfüllt haben, fanden wir es beide recht gefällig und bisschen langweilig. Jetzt wollen wir uns nach zeitgenössischen Inszenierungen umschauen.

6 Der Heilkunstgarten in Zempow ist einer der schönste Gärten, de ich je gesehen habe. Er wird nach der Permakultur bewirtschaft und strotzt vor Lebendigkeit und guter Energie. Wir haben dort einen herrlichen Nachmittag im Rahmen eines großen Familientreffens verbracht.

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29. Mai 2017

Mein Mai in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Es gibt einen neuen Markt am S-Bahnhof Zehlendorf, auf dem ich gern meine Samstagsvormittage vertrödele: Kaffee von Held und Hilde, frische Pasta und Pasten, Obst und Gemüse von umländischen Höfen, prächtige Bauernrosen, Säfte aus Werder, bunte Wimpelketten bei Wind und Wetter, Honig vom Imker, Crepes und immer jemand zum Plaudern.

2 Flieder gehört für mich zum Schönsten, was die Natur im Mai hervorbringt. Vor unserem Wohnzimmerfenster duftet ein herrlicher Baum mit prachtvollen weißen Blüten (und wir wohnen nicht im Erdgeschoss).

3 Was für eine Entdeckung. Im Selvedge Magazine dreht sich alles um textile Künste, mit großartigen Bildern, aufwendig recherchierten Geschichten und einem Augenschmaus von Cover.

4 Anfang des Monats haben wir einige Tage im Ausnahmezustand gelebt, denn wir haben unsere unsere Küche neu gemacht, komplett neu. Es ist unsere vierte gemeinsame Küche und diese fühlt sich sehr erwachsen an.

5 Am Frühsommer mag ich besonders die langen Tage. Ich liebe es, ins Bett zu gehen, wenn es noch hell ist, einige Seiten zu lesen und in der Dämmerung einzuschlafen. Gestern habe ich „Zuhause“ von Daniel Schreiber beendet, ein wunderbares Buch über diesen Ort, zu dem auch ich eine verwirrende Beziehung habe.

6 Zur Feier einiger Haltungen, die jetzt längst nicht mehr so wackelig sind wie zu Beginn, habe ich mir endlich die lange angeschmachtete Yogamatte von Jade Yoga gekauft. Kein Rutschen mehr im herabschauenden Hund, ich kann es kaum glauben.

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2. Mai 2017

Mein April in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Wie jedes Jahr hat mich der Kalender der evanglischen Kirche durch die Fastenzeit begleitet. Das Motto 2017: Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort, dafür mit Pausen, Innehalten und Durchatmen. Genau mein Ding und doch so verdammt schwer. Deshalb konnte ich mich dieses Mal auch nicht zu einem Beitrag zu dem Thema durchringen wie hier und hier.

2 Meine Haare sind jetzt fast wieder so lang, dass ich meine liebste Haarspange tragen kann. Und schon flirte ich wieder mit der Schere.

3 Zwischendurch finde ich immer wieder ein bisschen Zeit zum Stricken, am liebsten Glückshäubchen für Neugeborene zum Verschenken. Dafür verarbeite ich gerade ein wunderschön gefärbtes Skinny Single von Hedgehog Fibres. Aus den 366 Metern bekomme ich genau vier Minimützchen heraus.

4 Post aus dem Urlaub auf Mallorca von meiner Freundin Julia. Zwei Tage vor dem Abflug habe ich sie und ihre Puppen in ihrem Atelier in Berlin besucht. Der April hatte es wettermäßig in sich, aber an diesem Tag schien die Sonne von innen und von außen.

5 Ostern hatte es auch sich. Durch eine Handverletzung vom Yoga konnte ich so gut wie gar nichts machen außer spazieren gehen, reden und mich von meinen Lieben versorgen lassen. Auch wenn es mir wahnsinnig schwer fiel, war das wohl genau die Pause, die ich gebraucht habe.

6 Es kommt nicht oft vor, dass ich ein Kompliment bekomme, das mir wirklich zu Herzen geht. Im April durfte ich mich darüber freuen, dass ein Mensch, der mich seit über 10 Jahren auf meinem Lebensweg begleitet, eine Veränderung an mir bemerkt hat, die ich mir lange gewünscht und für die ich viel an mir gearbeitet habe. Das war ein großes Geschenk.

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3. April 2017

Mein März in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Endlich Frühling. Die Luft fühlt sich an wie samtgeküsst, es duftet nach Leben in der Erde und Neuanfang. Der erste Milchkaffee draußen in der Mittagssonne war Glücksseligkeit pur.

2 Anfang März haben meine Freundin Kristina und ich zwei Tage in der Spreewald-Therme verbracht. Ein Wochenende zum tief Durchatmen, Genießen mit allen Sinnen und Frauenkraftauftanken.

3 Bei einem Bummel über die Akazienstraße habe ich ein neues Lieblingsbuch entdeckt, „Pure Life“ von Simone Wille mit Rezepten, Yogaübungen und Meditationen. Das Cover ist wie gemacht für mich, innen geht es genauso schön und gut weiter.

4 Von heute auf morgen hat es klick gemacht und ich habe wieder mit Yoga angefangen, sogar eine Mitgliedschaft bei Spirit Yoga abgeschlossen. Alle zwei, drei Tage ins Studio zu gehen, fühlt sich ganz wunderbar an.

5 Wochenlang hatte ich mich auf den Besuch bei einer Freundin in Hamburg gefreut. Der Tag verlief leider nicht so toll und ich bin sogar früher als geplant nach Berlin zurückgefahren. Gewärmt und versöhnt hat mich am Abend diese Suppe.

6 Ich bin ein Riesenfan von Maulina Schmitt und freute mich noch riesiger, als ich hörte, dass die Parkaue, mein Lieblingstheater in Berlin, die Bücher auf die Bühne bringt. Im März war Premiere und ich war dabei.

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1. März 2017

Mein Februar in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Anfang des Monats war ich mit meinen Lieben auf Rügen. Dort hatte ich ganz viel Zeit und konnte mir sogar einen Pullover stricken.

2 Strandspaziergänge haben wir natürlich auch gemacht. Immer wieder zog es uns zur Seebrücke Sellin, wo wir vor bald 12 Jahren geheiratet haben.

3 Meine langjährige Yoga- und Gitarrenlehrerin war endlich wieder einmal in Berlin und hat zu einem Abend mit Mantren zum Mitsingen eingeladen. Purer Frieden.

4 Mein Food-Crush im Februar war der Gesalzene Karamell-Dip aus „Wellcuisine“ von Stefanie Reeb. Das Rezept gibt es sehr schön illustriert bei Jademond.

5 Was für ein Vergnügen, die Bücher „Von Beruf Schriftsteller“ von Haruki Murakami und „Das Leben und das Schreiben“ von Stephen King parallel zu lesen. Was diese beiden Autoren zum Schreiben zu sagen haben, hat mich tief beeindruckt.

6 So ging es mir auch mit „The Exploding Girl“, einem ganz leise berührenden Film, der tagelang in mir nachgeklungen hat.

7 Post aus Hamburg von meiner Freundin Nadja. Während des Studiums waren wir jeden Tag zusammen und haben Lehre und Leben miteinander gemeistert. Noch immer inspiriert und beflügelt sie mein Denken sehr.

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8. Februar 2017

Mein Januar in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Schnee in Berlin, helle Freude in der Stadt. Für mein Freundin Kristina habe ich ein Stirnband gestrickt, ein puderwarmes, wie sie es nannte.

2 Rote Bete ist mein Favorit im Winter. Am liebsten mit Hüttenkäse.

3 Meine Grafik-Designerin Clara und ich waren im Café Ora in Kreuzberg frühstücken. Schönes Ambiente einer alten Apotheke, herrlicher Blick über den Oranienplatz, hervorragendes Sauerteigbrot und Vorfreude auf unsere Zusammenarbeit in 2017.

4 Der Film La La Land hat meiner Tochter und mir einen wundervollen Sonntagnachmittag beschert. Noch Tage später haben wir dieses Lied gesummt und uns zurück in die roten Kinosessel geträumt.

5 Zu Weihnachten habe ich mir diese Kette von Rebecca Desnos geschenkt. Die Holzperlen sind mit Avocado, Granatapfel und Erlenzapfen gefärbt. Passt perfekt zu meinen dicken Winterpullis.

6 Mein Buch des Monats, obwohl ich es noch gar nicht gelesen habe, ist „Die Geschichte eines neuen Namens“ von Elena Ferrante. Der Vorgänger war so gut, dass ich die Vorfreude gern auskoste.

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