31. Januar 2018

Mein Januar in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Am vorletzten Tag des Jahres habe ich noch einen Vorsatz für 2017 umgesetzt und eine Level-2-Klasse in meinem Yogastudio besucht. Dadurch konnte ich meine Praxis auf eine ganz neue Ebene heben und bin supermotiviert und inspiriert in das neue Jahr gestartet. Mein Motto für 2018: Starker Rücken, sanftes Herz.

2 Nach einer besonders herausfordernden Yogaklasse genieße ich es, mich mit dem Lavendel Sandelholz Körperbalsam von Dr. Hauschka zu verwöhnen. Was für ein angenehmer Duft!

3 Neues Jahr, neuer Kalender. Mein Lieblingsmodell von Leuchtturm gibt es jetzt auch in Gold. Klar, dass ich ihn haben musste.

4 Schnee in Berlin, viel war es bisher zwar nicht, aber die wenigen Flocken haben mich sehr, sehr glücklich gemacht. Für mich die schönsten und innigsten Momente des Monats.

5 Besonders gemütlich war es, dem Schneetreiben von einem neuentdeckten Café in meinem Kiez aus zuzuschauen, dem Coffee Cabana am Teltower Damm in Zehlendorf. Hier wird selbst geröstet, es gibt eine große Auswahl an Kaffeespezialitäten und nach ein paar Besuchen kennt man sich mit Namen.

6 Bücher leihe ich lieber, als dass ich sie kaufe. Nur was mir wirklich am Herzen liegt, schafft es auf Dauer in mein Regal. Dazu gehörte letztes Jahr „Mantra“ von Deva Premal & Miten, dessen Lektüre (und Hörgenuss) ich mir monatelang für einen besonderen Moment aufhob. An einem völlig unspektakulären Mittwochnachmittag im Januar war es endlich soweit und ich fragte mich, warum ich mir nicht schon früher erlaubt hatte, einmal Fünfe gerade sein zu lassen und einfach zu blättern und zu lauschen. Herrlich.

7 Dabei lese ich im Alltag eigentlich sehr viel. Dieses Jahr möchte ich unbedingt meine Englischkenntnisse vertiefen. Deshalb habe ich mich unheimlich gefreut, als mir eine ältere Ausgabe von The New Yorker in die Hände fiel. Das ZEITmagazin, das ich sehr gerne mag, schwärmt immer in den höchsten Tönen. Zu Recht, wie ich finde. Zum Glück ist The New Yorker jede Woche druckfrisch bei Do You Read Me?! in der Auguststraße erhältlich.

8 Bis auf ein wenig Schnee war der Januar ziemlich grau und regnerisch. Also war es wohl kein Zufall, dass ich mich beim alljährlichen Neujahrsausflug zu Dussmann weniger zu den Büchern als mehr zu den Glitzerstiften hingezogen fühlte. Die drei, die ich mitgenommen habe, haben jedenfalls ganz viel Glanz in meine Jahresplanung gebracht!

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18. Dezember 2017

Mein Advent in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Der Dezember duftet herrlich nach Bienenwachskerzen. Schade nur, dass sie so stark rußen, deshalb werden sie mittlerweile nicht mehr hier angezündet. Aber auch ohne Flamme strahlt ihr Licht mitten ins Herz.

2 Eigentlich brauche ich keine besondere Dekoration im Advent. Nur transparente Fenstersterne, die müssen unbedingt sein, je mehr, desto besser.

3 Drei Jahre lang war ich auf der Suche nach einen schönen neuen Wintermantel, bis er schließlich an Deborah aus dem November-Kurs in mein Leben spaziert kam. Farbe, Schnitt, Material: alles perfekt. Nur war er aus der letzten Saison und in Deutschland sowieso nicht erhältlich. Aber das Glück wollte es so, dass ich ihn kurz darauf für einen kleinen Teil des Originalpreises online ersteigern konnte. Ganz große Liebe!

4 Mit dem wunderbaren Buch „Den Advent neu erleben“ von Martina Kaiser wird der Dezember zu einer spirituellen Reise in die eigene Freiheit. Ich habe schon letztes Jahr damit gearbeitet und es hat mir ein völlig neues Weihnachten eröffnet. Jeden Abend lese ich einen Abschnitt, atme tief und verbinde mich mit den Impulsen. Mehr braucht es nicht.

5 „Tinsel and Lights“ von Tracy Thorn ist mein allerliebstes Weihnachtslieder-Album. Es klingt genauso, wie ich mich in dieser Zeit fühle, mit allen Höhen und Tiefen, Freudenjauchzern, Zwischentönen und Moll-Tagen. (Zum Reinhören „Joy“.)

6 Manchmal werden aus Kursteilnehmerinnen Freundinnen, so geschehen mit Rena. In unserer bald zweijährigen E-Mail- und Brieffreundschaft hat sie mir aufmerksam zugehört und ein ganz liebes Steinchen für mich bemalt. Was für ein berührendes Geschenk.

7 Meine kulinarische Entdeckung des Jahres ist die „Wellcuisine“ von Stefanie Reeb. Alles, wirklich alles, was ich von ihr zubereite, schmeckt unglaublich köstlich, so wie die Rumkugeln oder die Lebkuchen-Granola, die ich gerade gern verschenke.

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30. November 2017

Mein November in Dingen

Dieses Jahr halte ich jeden Monat ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Jedes Jahr kaufe ich eine einzige Ausgabe der BRIGITTE und zwar die im November mit den Plätzchenrezepten. Mein Favorit sind die Gefüllten Tropfen von Seite 11.

2 Passt perfekt in diese Jahreszeit: Mittagessen im Mitho Cha im Prenzlauer Berg mit authentischer nepalesischer und tibetischer Küche. Meiner Freundin Kristina und mir schenkte die Sonne Anfang November zum wunderbaren hausgemachten Sherpa Tee sogar ein paar wärmende und glücklichmachende Strahlen.

3 Endlich wieder Granatapfelzeit. Am liebsten streue ich mir ein paar Kerne über meinen warmen Frühstücksbrei oder genieße sie pur.

4 Alljährlich läutet der Martinsmarkt unserer Schule die Waldorfbasarzeit in Berlin ein. Hier decke ich mich immer mit duftenden Bienenwachskerzen aus der Werkstatt der LebensWerkGemeinschaft ein. Auf den Kaffee aus der Ape auf dem Schulhof freue ich mich auch das ganze Jahr.

5 Mein Lieblingsschultertuch, das ich mir vor über zehn Jahren gestrickt und seitdem jeden Herbst und Winter wie verrückt getragen habe, hat mittlerweile mehr Löcher als Maschen. Deshalb stricke ich mir jetzt ein neues, „Ashby“ von Brooklyn Tweed aus dem Originalgarn „Shelter“. Im Schneckentempo, weil im November alles nur ganz langsam geht. (Genau genommen habe ich es noch nicht einmal geschafft, die ersten Maschen anzuschlagen.)

6 Mein Konzert des Jahres habe ich letzte Woche in der Passionskirche in Kreuzberg erlebt. Als ich hörte, dass Anna Ternheim dieses Jahr wieder in Berlin spielen sollte, konnte ich mein Glück kaum fassen. Ihr neues Album „All The Way To Rio“ ist gerade erschienen, die Vorfreude groß. Meine große Anna-Liebe begann übrigens 2004 mit diesem Lied.

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19. Oktober 2017

Meine erste Oktoberhälfte in Dingen

Dieses Jahr halte ich jeden Monat ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Der perfekte Samstag in Kreuzberg: Frühstück im Kaffee A.Horn am Urbanhafen, paddeln in der Mittagssonne auf dem Landwehrkanal, ganz famose Pizza im Zola am Paul-Lincke-Ufer genießen und mit einem superguten Milchkaffee von Concierge Coffee dem Sonnenuntergang an der Admiralsbrücke entgegenspazieren. Bis jetzt bester Tag des Monats.

2 Bis zum Wochenende zeigen die Nordischen Botschaften die Ausstellung „Century of the Child“, in dem es um skandinavisches Design für Kinder geht. Den ganzen Sommer hatte ich mir vorgenommen hinzugehen, schaffte es aber erst an einem stürmischen Tag im Oktober. Zum Glück, denn die Ausstellung ist ganz toll, ein Muss für Menschen, die Kinder, Gestaltung und den Norden lieben.

3 Schon seit langer Zeit bewundere ich die belgische Textildesignerin Hermine Van Dijck. Ihre handgewebten Kollektionen sind jetzt endlich online erhältlich und ich habe gleich zugeschlagen.

4 Die Sängerin Mine, die ich sehr verehre, hat zusammen mit Fatoni ein Album herausgebracht. „Alle Liebe nachträglich“ ist wie immer frisch, originell und tiefsinnig. Nur für die Texte bin ich mit meinem Leben wohl zehn Jahre voraus. Ich mag es trotzdem sehr. (Zum Reinhören hier.)

5 Der Herbst ist da und voller Farben. Ich liebe es, wie die gelben Blätter im Nebelgrau leuchten, durch Weinrot, Orange und Dunkelgrün zu stiefeln und im goldenen Nachmittagslicht zu träumen.

6 Das beste Buch, das ich diesen Monat gelesen habe, war „A Typical Girl“ von Viv Albertine, die in den späten 70er Jahren in der Punkband The Slits gespielt hat. Hat mich an „Just Kids“ von Patty Smith erinnert, das ich auch sehr mochte. Und immer wieder die Frage: Lebe ich so, wie ich es wirklich möchte (oder nach den Regeln anderer)? Ein großartiges Cover von den Splitzs hier.

7 Wenn ich am Ende einer Yogastunde auf der Matte liege, alle Viere von mir gestreckt, und aus dem großen Elefanten wieder eine kleine Mücke geworden ist, fühle ich mich genauso wie Andreas Bourani es in „Sein“ besingt.

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2. Oktober 2017

Mein September in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Jeden September erwarte ich ihn sehnsüchtig, den gedruckten Newsletter vom Writer’s Studio mit Neuigkeiten vom Schreiben, Events und Seminaren. Genau so eine Schreibschule wünsche ich mir in Berlin.

2 Wieder ein Aha-Moment beim Yoga: Mit Block sitzt es sich viel besser. Ich liebe Yoga, aber das lange Sitzen im Schneidersitz hat mir oft zu schaffen gemacht. Das geht jetzt wunderbar. Überhaupt stellen sich große Fortschritte ein. Drei Mal die Woche gehe ich in Studio, das tut mir gut, das tut meinem Rücken gut.

3 Einen der letzten warmen Sommerabende haben wir mit Freunden im Takumi Nine in der Chausseestraße verbracht, wo es die besten Ramen der Stadt gibt. Das Tolle, wenn man in großer Runde essen geht, ist, dass man gemeinsam die Karte rauf und runter essen kann. Sehr bald wieder.

4 Große Räucherstäbchenliebe. Jeden Tag lasse ich mindestens eins herunterbrennen. Das klärt die Energie im Raum und sorgt für einen herrlichen Duft. Am liebsten mag ich den Klassiker Nag Champa mit ganz viel Sandelholz.

5 In den letzten Wochen habe ich die Kunst des Pflaumenkompottkochens perfektioniert und genieße jeden Morgen ein paar Löffel zu meinem warmen Haferbrei, dazu ein Klecks Dattel-Caramel-Dip, wunderbar.

6 Diesen Monat ist das neue Buch „Herdwärme“ von meiner Freundin Okka von Slomo erschienen. Jeden Abend lese ich ein Kapitel und hoffe, dass dieses Glück nie zu Ende geht, von der Aussicht, all diese wunderbaren Rezepte kochen ganz zu schweigen. Habt ihr schon einmal bei der Lektüre eines Kochbuches vor Rührung geweint? Für mich war es auch das erste Mal. Ganz große Empfehlung!

7 Endlich ist raus, das zweite Album von Ibeyi. Es knüpft nahtlos an ihrem Debüt von 2015 an, was mir gefällt, denn was die beiden machen, klingt immer noch neu, frisch und einzigartig. Zum Reinhören hier, am 3. Dezember im Lido.

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31. August 2017

Mein Juli und August in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Mein Sommer war Orange. Am liebsten habe ich Tops aus Leinen von Hess Natur getragen. Jetzt träume ich von Wolle in dieser Farbe für den Herbst und den Winter.

2 Mein Buch das Jahres lag schon seit der Veröffentlichung im Januar bereit. Weil ich wusste, was auf mich zukommt, habe ich es mir für die Nächte in den Bergen aufgehoben. „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara ist ein großartiges Buch über Freundschaft als wahre Liebe. So intensiv habe ich vorher noch nie bei einer Geschichte empfunden.

3 An einem Sonntag im August hat mein Lieblingssender Radio Eins die 100 besten Liebeslieder aller Zeiten gespielt. Auf Platz 1: „God Only Knows“ von den Beach Boys. Wunderbar. Hier die ganze Liste.

4 Nach den ersten Minuten dachte ich, das würde ich keine zwei Stunden durchhalten. Und dann wurde „Paterson“ von Jim Jarmusch doch ein Lieblingsfilm. (Unbeding auf Englisch ansehen.)

5 Der Spätsommer gehört schon deshalb zu meiner liebsten Jahreszeit, weil es dann Brombeeren satt gibt. Am liebsten selbst gepflückt am Wiesenschlag bei mir ums Eck.

6 Wochenmarkt am Teltower Damm. Lane of Lion spielen, ein Mädchen-Combo, der sofort alle Herzen zufliegen. Als sie eine völlig verrückte Akapella-Version von „Lean On“ bringen, das jedes, wirklich jedes Mal in dem Sushi-Laden läuft, wo ich immer esse, wenn ich meine Kurse gebe, weiß ich, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin.

7 Kein Sommer ohne Falafel bei Dada am Oranienburger Tor. Spätnachmittags scheint einem die Sonne dort ganz zärtlich ins Gesicht, bevor sie hinter den Häusern untergeht.

8  Von dort aus weiter zum Dorotheenstädtischen Friedhof. Der amerikanische Künstler James Turell hat die Kapelle neu gestaltet und bespielt sie mit einer beeindruckenden Lichtinstallation.

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29. Juni 2017

Mein Juni in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Aprikosen, jetzt schmecken sie besonders gut. Den köstlichsten Aprikosenkuchen aller Zeiten habe ich im Sommer 2000 auf dem Balkon der Freundin eines Freundes in der Dunckerstraße hier in Berlin gegessen. Sie war Französin (und ihr Name tatsächlich Amélie) und hatte gerade Besuch von ihrer Mutter, die uns mit diesem Kuchen einen besten Spätnachmittag in der aufgeheizten Stadt bescherte.

2 Es kommt nur ganz, ganz selten vor, dass mein Mann und ich einen Film gleich toll finden. American Honey hat uns beide umgehauen, auch der Soundtrack. Passend dazu habe ich im Juni auch „Hillbilly-Elegie“ von J. D. Vance und „Fay“ von Larry Clark gelesen. Es gibt so viel zu lernen über dieses Land.

3 Post von Frau Gold. Ich habe mich so in ihren True Friend Sweater verliebt, dass sie mir den Rest des Garnes vermachte. Wird im Sommer gestrickt und zwar genau so.

4 In den zehn Jahren, die ich jetzt Kurse gebe, ist es bisher zwei Mal vorgekommen, dass eine Teilnehmerin und ich uns danach noch einmal privat verabredet haben. Anna und ich freuten uns schon bei der Verabschiedung im Kursraum auf ein Wiedersehen. Das fand vier Wochen später im Gartenhaus des Kunstgewerbehauses statt, einem wunderschönen Café in meinem Stadtteil, das ich jetzt zum Glück wiederentdeckt habe. Ich komme wieder, auch mit Anna.

5 Letzten Sonntag waren meine Tochter und ich in Dornröschen vom Staatsballett Berlin. Auch wenn wir uns damit einen lang gehegten Wunsch erfüllt haben, fanden wir es beide recht gefällig und bisschen langweilig. Jetzt wollen wir uns nach zeitgenössischen Inszenierungen umschauen.

6 Der Heilkunstgarten in Zempow ist einer der schönste Gärten, de ich je gesehen habe. Er wird nach der Permakultur bewirtschaft und strotzt vor Lebendigkeit und guter Energie. Wir haben dort einen herrlichen Nachmittag im Rahmen eines großen Familientreffens verbracht.

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29. Mai 2017

Mein Mai in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Es gibt einen neuen Markt am S-Bahnhof Zehlendorf, auf dem ich gern meine Samstagsvormittage vertrödele: Kaffee von Held und Hilde, frische Pasta und Pasten, Obst und Gemüse von umländischen Höfen, prächtige Bauernrosen, Säfte aus Werder, bunte Wimpelketten bei Wind und Wetter, Honig vom Imker, Crepes und immer jemand zum Plaudern.

2 Flieder gehört für mich zum Schönsten, was die Natur im Mai hervorbringt. Vor unserem Wohnzimmerfenster duftet ein herrlicher Baum mit prachtvollen weißen Blüten (und wir wohnen nicht im Erdgeschoss).

3 Was für eine Entdeckung. Im Selvedge Magazine dreht sich alles um textile Künste, mit großartigen Bildern, aufwendig recherchierten Geschichten und einem Augenschmaus von Cover.

4 Anfang des Monats haben wir einige Tage im Ausnahmezustand gelebt, denn wir haben unsere unsere Küche neu gemacht, komplett neu. Es ist unsere vierte gemeinsame Küche und diese fühlt sich sehr erwachsen an.

5 Am Frühsommer mag ich besonders die langen Tage. Ich liebe es, ins Bett zu gehen, wenn es noch hell ist, einige Seiten zu lesen und in der Dämmerung einzuschlafen. Gestern habe ich „Zuhause“ von Daniel Schreiber beendet, ein wunderbares Buch über diesen Ort, zu dem auch ich eine verwirrende Beziehung habe.

6 Zur Feier einiger Haltungen, die jetzt längst nicht mehr so wackelig sind wie zu Beginn, habe ich mir endlich die lange angeschmachtete Yogamatte von Jade Yoga gekauft. Kein Rutschen mehr im herabschauenden Hund, ich kann es kaum glauben.

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2. Mai 2017

Mein April in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Wie jedes Jahr hat mich der Kalender der evanglischen Kirche durch die Fastenzeit begleitet. Das Motto 2017: Augenblick mal! Sieben Wochen ohne Sofort, dafür mit Pausen, Innehalten und Durchatmen. Genau mein Ding und doch so verdammt schwer. Deshalb konnte ich mich dieses Mal auch nicht zu einem Beitrag zu dem Thema durchringen wie hier und hier.

2 Meine Haare sind jetzt fast wieder so lang, dass ich meine liebste Haarspange tragen kann. Und schon flirte ich wieder mit der Schere.

3 Zwischendurch finde ich immer wieder ein bisschen Zeit zum Stricken, am liebsten Glückshäubchen für Neugeborene zum Verschenken. Dafür verarbeite ich gerade ein wunderschön gefärbtes Skinny Single von Hedgehog Fibres. Aus den 366 Metern bekomme ich genau vier Minimützchen heraus.

4 Post aus dem Urlaub auf Mallorca von meiner Freundin Julia. Zwei Tage vor dem Abflug habe ich sie und ihre Puppen in ihrem Atelier in Berlin besucht. Der April hatte es wettermäßig in sich, aber an diesem Tag schien die Sonne von innen und von außen.

5 Ostern hatte es auch sich. Durch eine Handverletzung vom Yoga konnte ich so gut wie gar nichts machen außer spazieren gehen, reden und mich von meinen Lieben versorgen lassen. Auch wenn es mir wahnsinnig schwer fiel, war das wohl genau die Pause, die ich gebraucht habe.

6 Es kommt nicht oft vor, dass ich ein Kompliment bekomme, das mir wirklich zu Herzen geht. Im April durfte ich mich darüber freuen, dass ein Mensch, der mich seit über 10 Jahren auf meinem Lebensweg begleitet, eine Veränderung an mir bemerkt hat, die ich mir lange gewünscht und für die ich viel an mir gearbeitet habe. Das war ein großes Geschenk.

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3. April 2017

Mein März in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Endlich Frühling. Die Luft fühlt sich an wie samtgeküsst, es duftet nach Leben in der Erde und Neuanfang. Der erste Milchkaffee draußen in der Mittagssonne war Glücksseligkeit pur.

2 Anfang März haben meine Freundin Kristina und ich zwei Tage in der Spreewald-Therme verbracht. Ein Wochenende zum tief Durchatmen, Genießen mit allen Sinnen und Frauenkraftauftanken.

3 Bei einem Bummel über die Akazienstraße habe ich ein neues Lieblingsbuch entdeckt, „Pure Life“ von Simone Wille mit Rezepten, Yogaübungen und Meditationen. Das Cover ist wie gemacht für mich, innen geht es genauso schön und gut weiter.

4 Von heute auf morgen hat es klick gemacht und ich habe wieder mit Yoga angefangen, sogar eine Mitgliedschaft bei Spirit Yoga abgeschlossen. Alle zwei, drei Tage ins Studio zu gehen, fühlt sich ganz wunderbar an.

5 Wochenlang hatte ich mich auf den Besuch bei einer Freundin in Hamburg gefreut. Der Tag verlief leider nicht so toll und ich bin sogar früher als geplant nach Berlin zurückgefahren. Gewärmt und versöhnt hat mich am Abend diese Suppe.

6 Ich bin ein Riesenfan von Maulina Schmitt und freute mich noch riesiger, als ich hörte, dass die Parkaue, mein Lieblingstheater in Berlin, die Bücher auf die Bühne bringt. Im März war Premiere und ich war dabei.

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