4. März 2019

Mein Februar in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Der Februar begann mit einer Reise nach Rügen, einer Woche voller Sonntage, deren Höhepunkt ein Blitzbad in der eiskalten Ostseee war. Was für ein Kälteschock, aber vor allem war es aufregend und unglaublich belebend!

2 Seitdem ich an Neujahr ganz unverhofft eine Kundalini-Yoga-Stunde mit meiner alten Lehrerin erleben durfte, bin ich wieder voll dabei und praktiziere fast jeden Tag. Wichtigster Helfer: ein Timer, mit dem ich die Dauer der Übungen langsam steigere. Zwar gehe ich auch weiterhin zum Vinyasa-Yoga, aber ich weiß jetzt wieder, welchem Stil mein Herz eigentlich gehört.

3 Obwohl ich, mit Unterbrechung zwar, seit zehn Jahren Kundalini-Yoga übe, fand ein wahrer Goldschatz von Buch dazu erst kürzlich zu mir. „Die 8 Gaben des Menschen“ von Gurmukh ist so klar, liebevoll und erhebend geschrieben, dass ich bereits in der zweiten Leserunde bin.

4 Dazu passt die wunderbare Musik von Jai-Jagdeesh, die ich in letzter Zeit viel gehört habe. Kürzlich ist mir zu Ohren gekommen, dass die Sängerin im September ein Konzert in Berlin geben soll, leider gerade dann, wenn ich mit Laura auf Landpartie im Hohen Fläming bin. Dieses Lied war mein Einstieg.

5 In den Winterferien hatte ich endlich Gelegenheit, „Nanette“ von Hannah Gadsby auf Netflix zu sehen, eine unglaublich beeindruckende und berührende Comedy-Performance, bei der ich sogar weinen musste.

6 Es kommt nur selten vor, dass mir die Musik gefällt, die in Läden im Hintergrund läuft. Aber neulich bei & Other Stories auf dem Ku’Damm musste ich einfach nachfragen und wurde auf die hauseigene Playlist bei Spotify verwiesen, die seitdem regelmäßig bei mir läuft. (Die Hose habe ich dann aber doch nicht gekauft.)

7 Ich mag den Valentinstag, denn dann gibt es so viel Schönes mit Herz, wie diesen Lolli, den ich in einem kleinen Süßwarengeschäft hier in Zehlendorf gefunden habe.

8 Zwar verabschiedet sich der Winter gerade, ich stricke mir aber trotzdem eine neue Mütze in einem perfekten Zimtrosa, die ich in der nächsten Saison zu einem dunkelkönigsblauen Mantel tragen möchte, den ich noch gar nicht habe. (Träumen darf man ja.)

9 Jedes Jahr freue ich mich auf die Fastenaktion der evangelischen Kirche. Diese Mal lautet das Motto „Mal ehrlich! 7 Wochen ohne Lügen“. Ich bin wieder mit dem Tagestischkalender dabei.

Mehr Monatsdinge findet ihr hier.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


31. Januar 2019

Mein Dezember und Januar in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Im Dezember strickte ich wie eine Weltmeisterin an einem Pullover für meinen Mann, den ich schon im Januar begonnen hatte und der ein Weihnachtsgeschenk werden sollte. Natürlich wurde die Zeit trotz monatelangem Puffer knapp, der Pullover dafür umso schöner (und auch pünktlich zum Fest fertig). Es handelte sich dabei um den Cobblestone Sweater von Brooklyn Tweed, gestrickt aus dem hauseigenem Garn Shelter in einem wunderschönen, warmen Weinrot (Long Johns).

2 Für mich gab es auch ein Geschenk, von mir für mich, und zwar Gypsy Water von Byredo, ein wildromantischer Duft, wie ich ihn mir jahrelang gewünscht habe: erdig, fruchtig und sehnsuchtsvoll. Ich erfreue mich jeden Tag daran.

3 Das große Durchatmen nach einem wilden Ritt durch den Dezember begann für mich ein paar Tage vor Weihnachten im Kino in „Astrid“ über den Kampf Astrid Lindgrens um ihr uneheliches Kind, ein berührender Film mit einer großartigen Hauptdarstellerin. Hier geht’s zum Trailer und hier zu einem sehr guten, ergänzenden Beitrag auf ZEIT-Online.

4 Richtig geheult habe ich am Ende beim Abspann bei „Springa“, das erst von Kindern und dann von Ane Brun, einer meiner Lieblingssängerinnen, gesungen wurde. In dem Lied geht es darum, dass man einfach in das Leben hinein springen soll, egal wie verdammt viel Angst man hat. Astrid Lindgren hat es vorgemacht und auch in ihren Geschichten immer wieder thematisiert, was sicher mit ein Grund für ihren riesigen Erfolg und die zeitlose Frische ihrer Bücher ist.

5 Musiklisch geht es auch weiter, mit Cat Power, deren neues Album „Wanderer“ mich seit einigen Wochen begleitet. Ich verehre und liebe Cat Power seit vielen Jahren, denn obwohl ihre Musik oft traurig klingt, geht bei mir dabei immer die Sonne auf. Leider nicht auf dem Album, aber mein erstes Lied des Jahres: What The World Needs Now.

6 Diesen Monat ist es mir zum ersten Mal in zehn Jahren passiert, dass ich am ersten Tag eines Kurses krank wurde – ein Albtraum für mich als Kursleiterin. Den zweiten Tag hätte ich eigentlich im Bett bleiben sollen, ging aber trotzdem hin und brachte zum Glück alles gut über die Bühne. Dafür gönnte ich mir die ganze Woche den Luxus des Nichtstuns, hüllte mich in meine Bettdecke ein, zählte Sonnenstrahlen und dachte noch einmal in Ruhe über 2019 nach und was mir eigentlich wirklich wichtig ist – und kam zu Erkenntnissen, die ich ohne diese erzwungene Auszeit sicher nicht gehabt hätte. Dafür war ich sehr, sehr dankbar.

7 Meine Sonne und mein Elixier im oft grauen und eiskalten Januar in Berlin: Passionsfrüchte. Sie duften und schmecken herrlich fruchtig und haben innen die Farben des Sommers, nach dem ich mich in dieser Jahreszeit so oft sehne.

8 Gutes Essen hilft immer gegen den Winterblues, vor allem die israelische Küche, die sich sehr schätze. Mein Mann und ich verbrachten einen Abend im Shishi in Kreuzberg und genossen es sehr.

9 „How to talkt with the birds, trees, fish, shells, snakes, bulls and lions“ ist der Name einer Ausstellung im Hamburger Bahnhof, in der es um die künstlerische Auseinandersetzung mit der wechselseitigen Beziehung zwischen Menschen und anderen Lebewesen geht. Anfang Januar war ich da und gebe zu: Ohne das ausführliche Begleitheft hätte sicher nicht so viel verstanden. Aber es war ein großartiger, erfrischender Nachmittag im Museum, wovon ich unbedingt mehr haben möchte in diesem Jahr. Die Ausstellung läuft noch bis zum 12. Mai.

10 Jeden Sonntag drehe ich eine Runde um den Schlachtensee, das ist meine Meditation. Dabei bleibe ich immer vor einer Holztafel stehen, auf dem das Gedicht „The Robin And The Sparrow“ von Elizabeth Cheney verewigt ist und das mich jedes Mal berührt, tröstet und ermutigt (und das ich mittlerweile auswendig kann):

Said the robin to the sparrow,
“I should really like to know,
Why these anxious human beings
Rush about and worry so.”
Said the sparrow to the robin,
“Friend I think that it must be,
That they have no Heavenly Father,
Such as cares for you and me.”

Mehr Monatsdinge findet ihr hier.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


29. November 2018

Mein November in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Früher, vor der Puppenmacherei, war ich eine leidenschaftliche Strickerin. Bin ich auch heute noch im Herzen, aber mit den Händen komme ich kaum noch dazu. Dafür habe ich das schönste Zubehör und endlich gefunden, wonach ich lange gesucht habe, nämlich ein Nadelmaß und Maschenprobenrahmen aus Holz von Wollen Berlin.

2 Eigentlich neige ich nicht zum Horten und Anhäufen und doch gibt es bei näherer Betrachtung auch in meinem Leben kleine, feine Sammlungen wie z. B. meine Gold- und Silbersternaufkleber. Ich liebe es, damit ein bisschen Glanz und Gloria auf meine Winterpost zu bringen.

3 Dazu passt dieses Lied, das mich schon viele Jahre begleitet und das mich, als ich es vor kurzem unverhofft im Radio hörte, wieder einmal eiskalt erwischt hat. Mir kommen dann immer die Tränen, weil es so schön ist. Ein Wunderlied eben.

4 Noch ein Lied des Monats: „Inner War“ von Rodeo aus dem Soundtrack von „Ad Vitam“, einer Serie, die noch ein paar Tage in der ARTE-Mediathek zu finden ist. Obwohl sie düster und dystopisch ist, fand ich sie großartig und sehr intensiv.

5 Anfang November habe ich es endlich einmal auf den alljährlichen Textil- und Kunsthandwerkermarkt auf der Domäne Dahlem geschafft. Der wunderschöne Gutshof ist ein herrliches Stück Natur am Rande der Großstadt. Was die Stände anging, spürte ich schnell, hatte ich kaum Interesse. Aber den Feld- und Gartenrundweg in der Nachmittagssonne habe ich unendlich genossen, das war vielleicht sogar der beste Spaziergang des Jahres.

6 Danach bin ich glücklicherweise doch noch über den Markt geschlendert und habe eine Bekannte aus dem Prenzlauer Berg wiedergetroffen. Anna von Madame Zorro hat dort ihre Figuren aus Märchenwolle und Schmuck aus Bio-Jersey verkauft, so etwas Schönes habt ihr noch nicht gesehen! Sie hat mir ein Armband aus ihrer Soft-Jewellery-Kollektion geschenkt, das die Farbe von Zimt hat und meinen Lieblingsschmuck wunderbar ergänzt. Wenn ihr aus Berlin seid, besucht sie unbedingt am ersten, zweiten und vierten Adventswochenende auf dem Adventsmarkt der Domäne Dahlem, am zweiten Adventswochenende beim Holy Shit Shopping in Neukölln und am dritten Adventswochenende auf dem Samstags- bzw. Adventsökomarkt auf dem Kollwitzplatz. Und grüßt sie ganz lieb von mir!

7 Wer hier regelmäßig liest, weiß, dass ich ein großer Fan von Yotam Ottolenghi bin. Allerdings waren seine letzten Rezepte ziemlich schwierig und verkünstelt, so dass ich mir das Nachkochen nicht mehr zugetraut habe. Umso mehr freue ich mich über sein neuestes Werk „Simple“ mit Kreationen, die leicht zuzubereiten und schnell fertig sind und mit weniger als zehn Zutaten auskommen. Beim ersten Durchblättern bin ich auf Seite 119 hängengeblieben, bei dem Weiße-Bohnen-Püree mit Muhammara, das ganz nach meinem Geschmack ist. Große Empfehlung für alle, die es in der Küche (und auf dem Teller) einfach, aber mit einem gewissen Dreh mögen.

8 Im November arbeite ich so viel wie sonst nie im Jahr. Umso wichtiger sind dann Pausen und Erholung. Neben Yoga, frühem Zubettgehen und gutem Essen schwöre ich auf Spaziergänge am Nachmittag. Um diese Jahreszeit mag ich besonders die blaue Stunde, wenn die Sonne untergeht, und wie golden das Laub (zumindest Anfang November noch) vor dem Himmel strahlt, besonders wenn er grau ist.

9 Und dann ist da noch das neue Buch von Brené Brown, das ich gerade lese und das mir mitten ins Herz geht. Mehr dazu vielleicht in den nächsten Monatsdingen.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


1. November 2018

Mein Oktober in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Ich koche zwar gern und viel und mit ganz viel Liebe, aber ohne Rezepte wäre ich wahrscheinlich nicht einmal halb so gut darin. Weil mir etwas Wichtiges fehlt, nämlich ein Verständnis der zentralen Grundlagen guten Kochens. Diese werden ausführlich in dem Buch „Salz, Fett, Säure, Hitze“ von Samin Nosrat erkärt. Ihre Philosophie ist einfach und revolutionär und für mich eine Offenbarung, für die ich unfassbar dankbar bin, denn sie ermöglicht mir eine völlig neue Freiheit in der Küche.

2 Podcast mag ich sehr, ich höre sie gern, wenn ich an den Puppen arbeite. Einer meiner liebsten zur Zeit ist „Liebe kann alles“ von Eva-Maria und Wolfram Zurhorst, in dem es um Liebe, Partnerschaft und Sexualität geht. Zum Einstieg empfehle ich euch Folge 17, vor allem wenn ihr euch gerade nach euch selbst sehnt.

3 Anfang Oktober habe ich einen neuen Happy Place in meinem Viertel entdeckt, das Grünspecht in der Ladenzeile am S-Bahnhof Nikolassee. Dort gibt es feinste pfälzisch-regionale Kost zum Kaufen oder gleich Genießen, es sitzt und speist sich herrlich gemütlich und ich durfte etwas probieren, das ich vorher nicht kannte: Trinkessig, phänomenal gut!

4 Kulinarisch wurde ich auch von einer befreundeten ehemaligen Kursteilnehmerin verwöhnt, mit der ich per Mail in Kontakt geblieben bin. Sie weiß, dass ich ein großer Fan von Stefanie Reeb bin, von der gerade ein neues Backbuch für Weihnachten erscheinen ist, und hat mir eine Kostprobe in einem hübschen Faltkarton geschickt.

5 Meine Tochter und ich haben „A Star Is Born“ im Kino gesehen. Unvergessen die Szene auf dem Parkplatz, in der Ally zum ersten Mal „Shallow“ ansingt, und dann das Konzert, auf dem die beiden das Lied gemeinsam performen. Lady Gaga is a total star, davon bin ich fest überzeugt, obwohl ich sie vorher nie auf dem Schirm hatte.

6 Unheimlich intensiv fand ich auch die Performance von „Zu Asche, Zu Staub“ von Severija, wenn ich mich recht erinnere, am Ende der zweiten Folge von „Babylon Berlin“. Das hatte etwas von Aufbruch und Zerfall zugleich, sehr elektrisierend, ich habe minutenlang den Atem angehalten.

7 Nach 15 Jahren Yoga habe ich mir meine ersten Leggings speziell für die Asana-Praxis gekauft und ich muss sagen: Es macht tatsächlich einen Unterschied.

8 Endlich habe ich auch Jaqueline, die Lehrerin des Dienstag-Morgen-Kurses in meinem Studio, nach einem Lied gefragt, das sie seit Monaten bei ihren Flows spielt und das mir wahnsinnig gut gefällt. Es ist kurz, aber oho und macht mir immer einen kleinen Kloss im Hals.

9 Es gibt ein neues Paar Ohrringe in meinem Leben. Sie stammen aus der Werkstatt von Julia Schmitz von 358, für deren Schmuck mein Herz schon lange schlägt. Ich mag, wie sie die Kraft der Heilsteine mit ihrem einzigarten Gespür für Farbe kombiniert.

10 Mein Radio-Event des Jahres war die Radiobrücke USA von Radio Eins, meinem Lieblingssender hier in Berlin. Als Kind habe ich einige Woche in San Francisco verbracht und werde jedes Mal ganz sentimental, wenn ich die Musik höre, die mich und meinen Bruder damals begleitet hat.

11 Nach einem Gespräch mit meiner Freundin Julia, bei der mir vor lauter Kummer die Tränen gekommen sind, hat sie mir einen wunderschönen kleinen Spiegel geschenkt, strahlend wie die Sonne selbst, ganz sicher ein Zauberspiegel, der hinter all den Selbstzweifeln, der Angst und der Traurigkeit, die manchmal auch zum Leben gehören (zumindest zu meinem), auch die Liebe zu zeigen vermag. So ein Geschenk kann einem nur eine wahre Herzensfreundin machen.

Mehr Monatsdinge findet ihr hier.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


1. Oktober 2018

Mein September in Büchern

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Neuester Zugang in meiner kleinen feinen Bibliothek für Schreibbücher ist „Schreib mir was“ von Doris Lind, in dem es um persönliche Korrespondenz geht, also das altmodische Schreiben von Karten und Briefen, einer fast vergessenen Kunst, in der ich zwar gut geübt bin, weil ich es sehr, sehr gern und auch häufig mache, dieses Büchlein hat mich aber noch einmal richtig motiviert, für immer dranzubleiben. Denn jemandem etwas von Hand zu schreiben, bedeutet: Du bist mir wichtig, ich nehme mir Zeit für dich. Das ist heutzutage mit das Schönste, was man einem Menschen mitteilen kann, finde ich.

2 Ebenfalls in oben genannter Bibliothek befindet sich seit dem Frühling auch „Schafft euch Schreibräume“ von Judith Wolfsberger, das ich gleich nach Erscheinen verschlungen und zum ersten Mal in meinem Leben einen Leserinnenbrief geschrieben habe, der es sogar auf den Blog „Virginia’s Vision“ der Autorin geschafft hat, nachzulesen hier. Darin stand auch, dass ich das Buch wieder und wieder lesen würde, was ich tatsächlich tue, weil es ein unheimlich tolles, persönliches und inspirierendes Memoir ist.

3 Ganze drei Tage habe ich gebraucht, um den Roman-Zyklus von Angelika Klüssendorf zu lesen, in dem es um das Mädchen April geht, deren Kindheit an Grausamkeit und Liebloskeit kaum zu überbieten ist, die in einem Kinderheim in der DDR aufwächst, als junge Frau nach Leipzig geht, wo sie als Bürohilfskraft arbeitet, selbst überforderte Mutter wird, schließlich das Schreiben für sich entdeckt und eine intensive, aber zerstörerische Ehe eingeht. „Das Mädchen“, „April“ und „Jahre später“, in einem Rutsch gelesen, haben mich sehr berührt, tun es noch immer.

4 Von 2009 bis 2015 habe ich intensiv Kundalini-Yoga praktiziert, bis meine Lehrerin aus Berlin weggezogen ist und ich nach längerer Pause den fließenden Vinyasa-Stil für mich entdeckte. Was mir Kundalini-Yoga trotzdem bedeutet, wurde mir bewusst, als mir unverhofft „Unbesiegbar leben“ von Guru Jagat in die Hände fiel und sofort alles wieder da war: Pranayama, Surya Kriya, Chakren, Feueratmung, Jogi Bhajan, weiße Kleidung, grüne Mono-Diäten, Mantren-Singen, Meditation, Sat Nam und vieles mehr. Das alles hat mich sehr geprägt, ist jetzt erst einmal vorbei und gleichzeitig für immer lebendig in mir.

5 Ich habe mich wahnsinnig gefreut, als ich die Bachelor-Thesis von Anna, einer ehemaligen Kursteilnehmerin, mittlerweile Freundin zu lesen bekam, in der es um die Herstellung von Puppen aus dem Blickwinkel der Kunsttherapie geht. Es war mir eine Freude und Ehre, die Entstehung der Arbeit begleiten zu dürfen und vielleicht ein wenig dazu beitragen zu können, dass Puppenmacherei irgendwann auch im therapeutischen Setting ankommt.

6 Vor einigen Wochen habe ich eine alte Kochbuchliebe wiederentdeckt: „Nordische Lebenskunst“ von Camilla Jensen war früher schon einmal ständige Begleiterin in meiner Küche und wird jetzt wieder heiß geliebt, durchgeblättert, markiert und nachgekocht. Mein Favorit damals wie heute ist das Ofengebackene Paprikapesto von Seite 199.

7 Kein Buch, aber auch bester Lesestoff ist das Magazin „Werde“ in Zusammenarbeit mit Weleda, das ich kürzlich für mich entdeckt habe. Es erzählt von Menschen, die die Welt zu einem besseren Ort machen, von positivem Wandel und der Natur als Inspirationsquelle und Lehrmeisterin. Das ist gerade Balsam für meine Seele – ich habe es direkt abonniert.

Mehr Monatsdinge findet ihr hier.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)