17. Mai 2017

Musik für Projekte bis über beide Ohren

„We Were Here“ von Boy: Ein Lied wie ein Morgen, der einen besten Tag verspricht. Boy zu hören hebt immer, einfach immer meine Stimmung und gibt Energie bis in die Fingerspitzen.

„Arrastar-te-ei“ von Céu: Damit pulsiert es weiter. Meine Entdeckung des Jahres.

„Apocalypse“ von Cigarettes After Sex: Beim Arbeiten höre ich gern Radio Eins. Dort läuft dieses Lied gerade rauf und runter. Passt mir gut.

„Break Your Heart“ von Natalie Merchant: Auch ein Fundstück aus dem Radio. Es lohnt sich sehr, in weitere Songs reinzuhören.

„Right Now“ von Haim: Meisterwerk. Auch weil es mit so vielen Ecken und Kanten daherkommt.

„I lie“ von Konni Kass: Ich mag es, dass man schon nach wenigen Sekunden heraushört, dass die Sängerin aus Skandinavien kommt. Im September live in Berlin.

„Higher“ von Ary: Wenn nichts mehr geht, geht’s damit weiter. Mein Hit für jetzt und den Sommer:

Up we go
Higher higher

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13. März 2017

Märzmusik

„Cool Out“ von Matthew E. White feat. Natalie Press: Mit diesem Lied bin ich schon durch den Herbst und den Winter getanzt. Passt auch jetzt sehr gut.

„Move On“ von Pete Josef: Wenn ich im Auto Musik hören würde, dann das rauf und runter. Noch brauche ich meine ganze Konzentration zum Fahren, aber ab und zu eine feine Melodie wie diese summen, das geht.

„Aquarium“ von Isolation Berlin: Berlin, Berlin. Ich liebe dich.

„An Opening“ von Charlie Cunningham: Ich mag die ersten Noten und wie es weitergeht, direkt ins Herz. Erinnert mich auch an „The Opening“ von Ane Brun, das ich für mich zum Besten gehört.

„Pages/The Staircase“ von The Sea and Cake: Die ganze Leichtigkeit (und Melancholie) des Frühlings in einem Lied.

„All We Do“ von Oh Wonder: Beim ersten Mal konnte ich es nicht zu Ende schauen, weil es mich so berührt hat. Mit das Schönste, was ich je zum Thema gesehen und gehört habe.

„Details In The Fabric“ von Jason Mraz feat. James Morrison: So klingt der Sonntag. Auch der gestern. Everything will be fine.

„Ich muss gar nichts“ von Cäthe: Der perfekte Soundtrack zu einem Zitat von Oskar Holzberg in der BRIGITTE, das mich seit Wochen begleitet:

Es gibt keinen Zustand, in dem irgendwann alles getan, geschafft, beendet ist. Darüber lässt sich keine Freiheit herstellen.
Frei zu haben, lässt sich nicht verdienen.
Man kann es sich nur nehmen.

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1. Oktober 2016

Küsse auf die Ohren im Herbst

„Heavy Seas of Love“ von Damon Albarn: Blur war in den 90ern der einzige Band-Hype, den ich jemals mitgemacht habe. Die Stimme von Damon Albarn mag ich noch immer sehr.

„Neuanfang“ von Clueso: Clueso begleitet mich auch schon seit vielen Jahren. Sein neues Lied gehört zwar nicht zum Besten, aber der Titel ist gut.

„Alaska“ von Maggie Rogers: Meine Entdeckung des Jahres. Auch jetzt im Herbst tanzbar. (Warte sehnsüchtig auf mehr.)

„Brass in Pocket“ von Scarlett Johanssen: Lost in Translation ist einer meiner Lieblingsfilme, die Szene in der Karaokebar ist unvergesslich, ebenso Scarlett Johanssen und Bill Murray als Filmpaar. Bis heute frage ich mich, was er ihr am Ende des Films zuflüstert. Das Original ist übrigens von den Pretenders.

„Heart Don’t Want“ von Lewis & Leigh: Im Herbst überkommt mich immer so eine unbegreifliche Ostküsten-Sehnsucht. Dann ist mir nach dem Fänger im Roggen, Good Will Hunting und Singer-Songwritern aus den USA. Das ist hier ist mein Lied für den Herbst 2016.

„If I Ever Was a Child“ von Wilco: Siehe oben.

„How Can We Hang On To a Dream“ von Tim Harding: Ein bisschen Herzschmerz gehört zu dieser Jahreszeit einfach dazu:

How can we hang on to a dream
How can it, will it be, the way it seems

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27. Juni 2016

So klingt der Sommer

„Sunshine“ von Patrice: Mein Alltime-Favourite, Küchendance-Knaller und Sommersehnsucht-im-Winter-Stiller. Diese Version ist besonders schön.

„The K&D Sessions“ von Kruder & Dorfmeister: Kein Sommer ohne den Soundtrack meines Abschieds von der Heimat und Aufbruchs in ein neues Leben in Berlin 1999.

„Chan Chan“ von Buena Vista Social Club: Verbinde ich mit demselben Sommer. Wenn ich dieses Lied höre, denke ich nicht an Kuba, sondern an das Elbufer, wo ich zahlreiche Sommerabende meiner Teenagerzeit verbracht habe, bis ich an die Spree gezogen bin.

„Für mich auch“ von Maike Rosa Vogel: Es dauert ein bisschen, bis es richtig losgeht, und der Sound ist nicht so toll und das Ganze wurde in einer Turnhalle aufgenommen, aber ab Minute 3:00 wird es ganz großartig. Ich mag es, wie ihre Stimme bricht und wenn sie auf einmal auf Englisch singt. (Bringt mich immer zum Weinen.)

„Liquorice“ von Alice Jemima: Jeder Sommer hat einen Hit. Meiner ist dieser. Erst mitwippen, dann abheben.

Ego,Me&You: Vor einiger Zeit hier entdeckt und gleich das Crowdfunding für ihr Debütalbum unterstützt. Letzte Woche war die CD im Briefkasten und ich bin total begeistert. Wird mich begleiten, wenn es demnächst über Hunderte Kilometer Richtung Berge geht.

„How Soon Is Now“ von The Smiths: Klingt nach dem ewigen Sommer, nach einer durchtanzten Nacht und dem verheißungsvollen neuen Tag, der bereits am Horizont aufhellt. Melancholisch, aber voller Hoffnung:

I am human and I need to be loved
Just like everybody else does

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11. Mai 2016

Tanz durch den Mai

„Taco Punta Pie“ von Univerzen: Vor einigen Jahren habe ich die beiden am Kollwitzplatz spielen sehen und war so beeindruckt, dass ich zum ersten und bisher einzigen Mal in meinem Leben eine CD direkt vor Ort kaufte. Wie einen Schatz hüte ich sie.

„Gold“ von Chet Faker: Das Lied trägt ganz entspannt in den Sommer. Und das Video ist der Knaller, unbedingt reinschauen.

„An dich denken“ von Ebow: Entdeckt in einem Dokumentarfilm über Hip-Hop in Deutschland (bestimmt noch eine Weile hier zu finden). Ich mag ihre Stimme und dass sie mich an früher erinnert.

„Du bist so schön“ von Alin Coen: Wie immer herzzerreißend, zum Weinen und Wieder-gut-Sein schön.

„Spaghetti mit Spinat“ von Sophie Hunger. Hat mich beim ersten Hören gleich gepackt und lässt mich nicht mehr los. Bei der Zeile „Du hast in deinem ganzen Leben noch nie gestört“ bekomme ich immer einen dicken Kloß im Hals.

Alice Phoebe Lou: Noch eine Entdeckung von den Straßen Berlins. Ich habe sie ein paar Mal auf der Warschauer Straße gesehen und konnte stundenlang zuhören. From the heart, not from the big studio, wie sie selbst sagt.

„Granny“ von Avec: Wenn ich ein Lied für diesen Frühling auswählen müsste, wäre es dieses.

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28. September 2015

Musik für den Herbst

„Still A Beautiful Day“ von Anna Ternheim: Das Neueste von meiner Lieblingssängerin aus Schweden. Drei Jahre lang habe ich darauf gewartet. Letzte Woche habe ich sie sogar live erlebt – auf ihrem Konzert in Braunschweig. Es war wieder einmal unbeschreiblich, unvergesslich, schön.

„No Bridges Through“ von Dan Freeman and the Serious: Traf mich an einem unspektakulären Puppennähvormittag mitten ins Herz. Ich möchte jedes Mal weinen, wenn ich es höre.

„Exhibit Diaz“ von Ibeyi: Die Zwillingsschwestern aus Kuba sind meine musikalische Entdeckung des Jahres. Ihre Musik ist lässig, bewegend, einfach neu und irgendwie anders. Große Vorfreude auf das Konzert im Dezember!

„Far From Any Road“ von The Handsome Family: Noch mehr Vorfreude – die zweite Staffel True Detective läuft gerade im Pay-TV und ist hoffentlich bald auf DVD erhältlich. Die erste Staffel fand ich grandios. Nicht nur wegen des bemerkenswerten Soundtracks. (Ihr hört den Theme Song.)

„Pilot“ von Joco: Noch mehr Schwesternpower. Leichte Musik, leichtes Herz.

„Sharpness“ von Jamie Woon: Perfekt, um die neuen Herbststiefel bequem zu tanzen. Oder um an einem grauen Tag den richtigen Groove zu finden. Ich mag es gerade sehr, Musik aus meinen Teenagerjahren wiederzuentdecken.

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10. Dezember 2014

Lieblingsmusik im Dezember

„Don’t Wait“ von Mapei: Seit Wochen meine Nummer Eins. Ich mag die Slow Motion und die Outfits und die Haare in dem Video. Das Lied gefunden habe ich über diesen Clip, den ich auch sehr gelungen finde.

„Pretty Girls“ von Little Dragon: Ein Lied, das mir immer Lust zum Tanzen macht. Bei meinem Lieblingssender Radio Eins wird es gerade rauf und runter gespielt, so dass es hier öfter kleine Tanzeinlagen gibt.

„Happy Idiot“ von TV On The Radio: Ein richtiger Ohrwurm. Und nicht der schlechteste. Denn einen Happy Idiot habe ich mich in letzter Zeit oft selbst schmunzelnd genannt.

„Creep“ von Radiohead: 1992, als das Lied erschien, war ich 12 Jahre alt und total verknallt in Johnny Depp, der schon in 24 Jumpstreet so verdammt cool aussah und mit den Jahren noch toller wurde. Das konnte ich damals von mir nicht gerade behaupten. Mit 12, 13, 14 habe ich mich ziemlich oft wie ein „Creep“ gefühlt.

„Unfinished Sympathy“ von Massive Attack: Eins meiner Alltime Favorites. Versetzt mich sofort zurück in das Jahr 1999, als ich zum ersten Mal so richtig verliebt war. Er war DJ und dieses Lied gab es oft zum Aufwachen.

„I Follow Rivers“ von Likke Li: Auf die Sängerin bin ich Spätzünderin erst aufmerksam geworden, als sie im September zusammen mit & Other Stories eine großartige Kollektion herausbrachte. Modisch gesehen genau mein Ding. Die Musik mag ich auch sehr.

„Begging For Thread“ von Banks: Meine Entdeckung des Herbstes und das letzte Album, das ich mir gekauft habe. Hat von Anfang bis Ende eine unglaublich Kraft.

„Marilyn Monroe“ von Pharrell Williams: Nach Happy dachte ich eigentlich, es geht nicht besser. Aber das hier ist auch Knaller.

„Metropolis“ von The Belle Brigade: Vorfreude auf den Weihnachtsurlaub!

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8. Juli 2014

Hitliste für den Sommer

„Man on Fire“ von Edward Sharpe and the Magnetic Zeros: Ein großartiger Tip schon vor längerer Zeit von meiner Freundin Julia. Große Liebe, denn ich mag Tanzen sehr und dass dieses Lied mir immer, einfach immer gute Laune macht!

 „Please Forgive my Heart“ von Bobby Womack: Ein zutiefst berührendes Lied, das mich an den perfekten Moment letzten Sommer in Doro erinnert, als ich völlig eins war mit mir selbst und auch all das lieben und annehmen konnte, was in meinem Leben blöd gelaufen ist, vor allem als ich Menschen enttäuscht und verletzt habe. In solchen Augenblicken der Klarheit und des Verzeihens könnte ich immer wie verrückt weinen.

„Sonnenschutz, benutzen Sie Sonnencreme“ von Dieter Brandecker: Auch bei diesem Lied kommen mir immer die Tränen. Wie wäre es wohl gewesen, diese wunderbaren, wahren Worte im Sommer 1999 zu hören, als ich nach dem Abitur vor meinem neuen Leben in Berlin stand?

„Riptide“ von Vance Joy: Auch eine Empfehlung von Julia. Wenn ich das höre, möchte ich mir sofort die Schuhe von den Füßen streifen, eine Himbeerlimo aufmachen und durch den Sommer tanzen. Gern mit dir, meine liebe Freundin!

„My Silver Lining“ von First Aid Kit: Dieses Lied liebe ich nicht nur, aber vor allem wegen seiner ersten Zeilen, mein Motto für die kommende Auszeit:

I don’t want to wait anymore I’m tired of looking for answers
Take me some place where there’s music and there’s laughter

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