31. März 2015

Sunny

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

(Sunny ist bereits verkauft. Sunny is already sold.)

Sunny is now available in my webshops at Etsy and DaWanda. Find more pictures of my dolls in my portfolio. Custom orders are welcome to hello@mariengold.net.

Sunny ist eine 30 cm große Puppe mit marzipanfarbener Haut, dunkelbraunen Augen und blondem Haar.

Sie trägt eine einen Blümchenrock, ein fliederfarbenes Langarmshirt, weite Hosen mit Streifen in Pink und Grau, puderfarbene Schuhe, ein Blümchenhaarband, eine violette Strickmütze mit Blüte und ein puderfarbenes Blütenhaarband.

Sunny ist für 150 Euro in meinen Webshops bei Etsy und DaWanda oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr in meinem Portfolio, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie Sunny könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei DaWanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold-Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, meistens ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.

Achtung: Dieser Artikel ist nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile eingeatmet oder verschluckt werden können.


30. März 2015

Briefe (schreiben)

SONY DSC

Briefe, die die Welt bedeuten. Das beste Buch für den längsten Winter.

Der allererste und schönste Briefroman, den ich gelesen habe. Immer wieder. Bald gebe ich ihn an meine Tochter weiter, die Bücher genauso liebt wie ich.

Wenn das Leben einem Rätsel aufgibt, könnte man vielleicht ihm schreiben.

„Folded Notes + Love Notes, Junior-High Style“ von Hey Jen Renee.

Ein wunderhübscher Füllhalter (in der Farbe Palladium!).

Mein Lieblingsstift.

Mein liebster Goldstift.

Mein liebster Lippenstift (für Kussmund-Grüße).

„Paper Heart Decoration“ von Sausage Jar.

Okkas Briefe an ihre Tochter Fanny. Und das tolle Buch, das daraus entstand.

Die schönste Papeterie in Berlin gibt es hier. Hier. Hier. Und hier. Und natürlich hier.

Ich wünschte, es gäbe die Briefe, die er in diesem Film für andere schreibt, als Buch. (So einen Brief von Theodore würde ich auch gern mal bekommen.)

Auch die Heldin dieser Geschichte schreibt Briefe für andere Menschen. Lily Brett ist eine meiner liebsten Autorinnen. (In dem Buch geht es außerdem um polnische Fleischbällchen, was das Buch irre komisch gemacht – was habe ich gelacht!)

„27 Letters More“ von Tisha Pletcher.

Vor einigen Jahren hatte ich gleich drei Brieffreundinnen aus Finnland und habe die allerschönste Post meines Lebens verschickt und erhalten. Hier findet man Menschen aus aller Welt zum Briefeschreiben.

„Ein Brief an mein jüngeres Ich“ von Berlin Mitte Mom.

Noch zwei Bücher fürs Herz: „Liebesbriefe großer Männer“ und „Liebesbriefe großer Frauen“.

„30 Mini-Love Notes For Valentines Day … Or Any Day“ von Alexandra Franzen.

„50 Ways To Say You’re Awesome“ von Alexandra Franzen.

„How To Write To Someone You admire & Become Their BFF (And Why Maybe … You Shouldn’t)“ auch von Alexandra Franzen. Ich liebe ihre Texte.

Meine Lieblingspostkarten aus dem Internet: Karindrawings, Wsake, Ruth Gimpel, Hello Peterson und Simone Cornel.

 The Words Are In My Mind.


25. März 2015

Fundstücke im März

2015 März

1 Tree Change Dolls, das Label der australischen Künstlerin Sonia Singh, recycelt ausrangierte Puppen aus Kunststoff, indem sie die alte Farbe von ihren Gesichtern nimmt und diese neu aufmalt. Ihre Mutter näht und strickt den Puppen etwas zum Anziehen. So werden aus überschminkten und erwachsen gekleideten Modepüppchen schöne, natürliche Puppen zum Liebhaben und Spielen. Dieser Film zeigt Sonia in ihrem Atelier. Ich bin total begeistert!

2 Seit einiger Zeit stellt die Pflanzenfärberin auch Puppen her und bietet Anleitungen für ihre Herstellung an, z. B. für die Puppe Schnuckele, die ganz einfach zu nähen ist.

3 Letztes Jahr hat die Designerin Kate Davies hat auf ihrem Blog einen Artikel mit dem Titel “Goodbye, Dolly” wiederveröffentlicht, der schon einmal 2008 im Selvedge Magazine erschienen ist. In dem Artikel geht es um Puppen als Objekte zwischen Lebendigkeit und Leblosigkeit, sehr schön veranschaulicht durch Abbildungen von Werken der Künstlerin Tabitha Kyoko Moses.

4 Ich liebe, liebe, liebe Puppen des Labels Moyoh, die mir immer wieder in kleinen, feinen Läden hier in Berlin begegnen. So schön schlicht und einfach und unverwechselbar mit ihren simplen Kleidern und den typischen Filzmützen!

5 Bei Chamue gibt es ein Näh-Set für ein einfaches Puppenkleid, bei dem der Schnitt auf den Stoff gedruckt ist und nur noch ausgeschnitten und genäht werden muss. Neben dem Stoff und der Anleitung befinden sich in dem Set auch Stecknadeln, Futterstoff, Klettverschluss und Nähgarn.

6 Nasenlöcher können süße, kleine Details an Puppen sein. Ein Tutorial von Immertreu zeigt, wie’s geht.

7 2013 hat Caro von Naturkinder einen Puppen Make-Along veranstaltet, eine Aktion im Internet, bei der sich Frauen in einem bestimmten zeitlichen und thematischen Rahmen zum Puppennähen verabredet und auf ihren Blogs bzw. dem Naturkinder-Blog darüber berichtet haben. Dabei hat Caro mit meinem Mitzi E-Book die Puppe Ronja genäht. 2015 wird es wieder so einen Puppen Make-Along geben, mit Naturkinder und Mariengold als Gastgebern! Details dazu folgen bald.

Das Internet ist voller schöner Dinge und guter Ideen. Wenn ihr Vorschläge und Links für diese Reihe habt, schickt sie gern an hello@mariengold.net. Weitere Fundstücke findet ihr hier.


23. März 2015

FKK mit echtem Fotografen (und Smoothie-Notizen)

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

DSC_0271

SONY DSC

DSC_0291

SONY DSC

DSC_0270

Der Frühling hat Laura von 1000Rehe und mir einen gewaltigen Energiekick für unser Filzkopfpuppenprojekt gegeben. Als ich am Donnerstag die letzten Meter zu Laura spazierte, blinzelte ich fröhlich der Prenzlberger Morgensonne entgegen, lockerte mein Wolltuch, schob mir die Mütze aus der Stirn und reckte die Nase hoch in die Luft. Es ist so viel heller und wärmer jetzt. Die Luft ist samtweich und duftet herrlich frisch. Alles fühlt sich leicht an.

Bei Laura in der Wohnung dann großes Gewusel, Möbelrücken und Kaffeekochen. Der Fotograf ist da! Jo Jankowski, ein guter Freund von Laura, mit dem (und anderen Familien) wir vor 10 Jahren den Waldorfkindergarten Fliederhof in Mitte gegründet haben, war gekommen, um Bilder von unserer Zusammenarbeit zu machen.

Zwei Stunden blieb er und fotografierte uns beim Nähen und Stopfen, Texten und Besprechen, Lachen und Plaudern. Besonders komisch war die Situation, wenn Jo fotografierte, wie ich Laura fotografierte und seine Stimme wie aus dem Off Ansagen machte, wie wir uns bewegen und wohin wir schauen sollten. Zwischenzeitlich verlor ich natürlich total den Faden für die Anleitungstexte, die ich immer parallel zum Fotografieren schreibe. Und Laura verhaspelte sich ab und zu beim gleichzeitigen Posieren, Nähen und Quatschen und musste den ein oder anderen Arbeitsschritt zwei Mal machen. Aber es war ein sehr schöner, produktiver Vormittag inklusive riesiger Vorfreude auf Jos Bilder.

Laura und ich sind jetzt in den letzten Zügen der gemeinsamen Arbeit an der Anleitung. Ende März sind wir noch zwei Mal verabredet, hauptsächlich um Fotos für die Herstellung der Puppenkleidung zu machen. Klar, die Puppe braucht ja auch etwas zum Anziehen! Dafür habe ich schon vor Monaten etwas Schönes entworfen, das meine damalige Mitarbeiterin Karoline (die wunderbare Schneiderin) und ich als allerletztes gemeinsames Projekt umgesetzt haben. Und Laura tüftelt gerade an der Umsetzung einer lang gehegten Idee für die Puppenfüße.

Ja, es kribbelt gerade so richtig in unseren Händen und wir sind voller Tatendrang. Wenn unsere Treffen zu zweit an Lauras großem Tisch vorbei sind, gibt es immer noch genug zu tun, vor allem für mich allein an meinem Laptop. Dann werde ich den Rohentwurf für die Anleitung zum Abschluss bringen und an unsere Grafik-Designerin Clara und die Übersetzerin Erin übergeben, die bereits mit ihrer Arbeit begonnen haben. Was dann noch ansteht? Korrekturlesen, Planung der Veröffentlichung, Schreiben von Blogartikeln und Shoplistings und ganz sicher noch ein paar unvorhersehbare Dinge, die ich jetzt noch gar nicht auf dem Schirm habe.

Wie gut, dass es Pausen gibt! Und wie gut, dass Laura und ich unsere Smoothies haben, die uns bei Laune halten, wenn der Magen am späten Vormittag knurrt. Solche kleinen Snacks machen einfach glücklich und geben noch einmal ordentlich Kraft bis zur großen Mittagspause. Wir sind jedenfalls gerüstet!

Pausenglück Smoothie

Unsere Smoothies sind jedes Mal ein bischen anders, aber immer superlecker und gesund. Wir mixen einfach zusammen, was Lauras Küche so hergibt und wonach uns gerade ist. Letzte Woche war das:

1/2 Avocado
1/2 Birne
1/2 Banane
1/2 Orange
1/2 Möhre
Ein paar Blätter Rucola
1 kleines Stück Ingwer
1 EL Mandelmus
1 TL Leinsamschrot
1 Schuss Mangomark
Je 1 Prise Zimt, Kardamom und Kurkuma
Reis-Kokos-Drink (z. B. von Provamel, den lieben wir beide)

Das Obst und Gemüse ggf. schälen, klein schneiden und in einen circa 500 ml großen Mixbecher geben. Mandelmus, Leinsamschrot, Mangomark und Gewürze hinzufügen und mit Reis-Kokos-Drink aufgießen.

Gut mixen. Laura hat dafür einen Personal Blender, ich einen Hochleistungsmixer von Bianco, mit dem es noch cremiger wird.

So oder so: Hoch die Gläser und genießen!

Weitere FKK-Berichte findet ihr hier. Mehr Rezepte hier.


20. März 2015

Kitty Again

SONY DSC

(Kitty ist bereits verkauft. Kitty is already sold.)

Im schönsten Licht der Sonnenfinsternis habe ich heute noch eine Puppe wie Kitty genäht.

Sie ist für 200 Euro in meinen Webshops bei Etsy und DaWanda oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr in meinem Portfolio, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.


Chupa

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

(Chupa ist bereits verkauft. Chupa is already sold.)

Chupa is now available in my webshops at Etsy and DaWanda. Find more pictures of my dolls in my portfolio. Custom orders are welcome to hello@mariengold.net.

Chupa ist eine 30 cm große Puppe mit marzipanfarbener Haut, leuchtend blauen Augen und braunem Haar.

Er trägt eine gestreifte Hose in Blau und Weiß, ein gelbes Langarmshirt, ein rotes Seidentüchlein, blaue Schuhe, eine rote Strickmütze, eine graublaue Strickjacke mit gelben Knöpfen und zwei großen Taschen, ein Unterhemd mit Ringeln in Rot und Weiß und eine blaue Schirmmütze mit kariertem Futter, die von beiden Seiten getragen werden kann.

Sommersprossen sind auf Wunsch möglich. Die würden Chupa sicher sehr gut stehen.

Die Puppe ist wieder nach meinem Mitzi-Schnittmuster genäht worden. Wenn ihr sehen möchtet, wie die Puppe unter ihrer Kleidung aussieht, schaut einfach hier.

Chupa ist für 180 Euro in meinen Webshops bei Etsy und DaWanda oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr in meinem Portfolio, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei DaWanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold-Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, meistens ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.

Achtung: Dieser Artikel ist nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile eingeatmet oder verschluckt werden können.


18. März 2015

Du bist schön!

SONY DSC

Jedes Jahr veranstaltet die evangelische Kirche eine besondere Fastenaktion, auf die ich mich immer schon Wochen vorher freue. Das Motto für 2015 ist „Du bist schön!“. Dabei geht es weniger um den Verzicht auf Schokolade, sondern mehr um eine Einladung zum Fasten im Kopf. Wer mag, nutzt dazu den wunderschön gestalteten Tagestischkalender als Begleiter. Der gibt zwischen Aschermittwoch und Ostern jeden Tag kleine Impulse, die Routine des Alltags zu hinterfragen, neue Perspektiven einzunehmen und zu entdecken, worauf es ankommt im Leben.

Sieben Wochen ohne Runtermachen, so lautet der Untertitel der Aktion. Es geht um ein Ja aus vollem Herzen, zu den Menschen an unserer Seite wie auch zu uns selbst. Darum, innezuhalten und stehen zu lassen, was steht, und es nicht gleich wieder einreißen zu müssen. Darum, schön zu nennen, was schön ist, und nicht sofort nach Makeln zu suchen. Das ist ziemlich schwer, vor allem, wenn es um uns selbst geht. Meist sind wir selbst unsere allergrößten Kritiker und oft richtig gut im Runtermachen der eigenen Größe. Bei mir ist das jedenfalls so.

Dabei ist das, was wir ins Herz schließen, meistens gar nicht das Perfekte und Optimierte, sondern vielmehr das Eigenwillige und Besondere. „Du bist schön!“ lädt dazu ein, den Blickwinkel zu ändern und Schönheit dort zu suchen, zu würdigen und zu feiern, wo wir sie oft übersehen, nämlich in den Abweichungen, im Schrägen und Ungewöhnlichen, in der Ungleichheit und der Disharmonie, in Brüchen und Widersprüchen, in den Unterschieden und der Andersartigkeit, in der Unstimmigkeit und der Unvollkommenheit, im Fremden und im Unscheinbaren. Der Dichter Christian Morgenstern hat einmal gesagt: „Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.“ Was für ein Satz! Er bringt uns alle zum Leuchten und heißt uns mit unserer Einzigartigkeit Willkommen im Leben.

„Du bist schön!“ – Wann habe ich das eigentlich zum letzten Mal zu meinen Puppen gesagt? Die Fastenaktion der evangelischen Kirche nehme ich auch zum Anlass, einen liebevollen Blick auf Mariengold zu richten. Was mir dabei hilft: Keine Blogs von anderen Puppenmacherinnen mehr zu lesen. Genau hinzuhören (und zu genießen!), wenn andere meine Arbeit loben oder konstruktiv kritisieren. Offenheit und Austausch. Mit liebevollen Augen zu schauen. Das Herz führen zu lassen.

Die letzten beiden Jahre waren nicht leicht für Mariengold. Ich war verunsichert von den Entwicklungen in der Welt der Puppenmacherei, fand es zunehmend schwer, mit meinen Puppen und meinem Label einer klaren Linie zu folgen, fragte mich ständig, was ich eigentlich möchte und wie ich wirklich arbeiten will, das war zermürbend. Dahinter steckte ein Mangel an Wertschätzung und Vertrauen.

Seit Beginn des Jahres kehrt langsam Ruhe ein. Das gute Gefühl und der liebevolle Blick kommen zurück. Sie werden genährt von schönen Erlebnissen und berührenden Begegnungen, von Stille und Achtsamkeit in meinem Atelier, von positiven Gedanken und Entdeckergeist, die mich allesamt die Essenz meiner Arbeit wieder spüren lassen und die Lust am Gestalten wachgekitzelt haben.

Ich sehe die Schönheit meiner Puppen. Ich sehe sie gerade in ihrer Schlichtheit und Unvollkommenheit. Ich sehe die gute Absicht, mit der ich sie nähe, und die Kinder, für die ich sie herstelle. Ich sehe, was ich richtig gut kann (und was überhaupt nicht), was mir Spaß macht (und was weniger). Ich sehe das Gold und die Maria in Mariengold, die Originalität (im wahrsten Sinne des Wortes) und die Möglichkeiten – wie wunderbar. Daraus gestaltet sich ein Weg, immer wieder neu, den zu gehen mir eine große Freude ist.

„Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.“


16. März 2015

Was gerade so los ist #4

SONY DSC

Nach einer längeren Winterpause habe ich Ende Februar meinen ersten Puppennähkurs in diesem Jahr gegeben. Wenn die letzte Veranstaltung schon einige Wochen zurückliegt, bin ich immer besonders aufgeregt und frage mich (allen Ernstes), ob ich es überhaupt noch kann. Was natürlich Quatsch ist. Der Start der neuen Saison war super! Und auch der Kurs am vergangenen Wochenende war richtig toll. Ineke Gray, eine bekannte Puppenmacherin aus den Niederlanden, war auch dabei und hat uns am Sonntag mit einem wunderschönen, kleinen Puppentheaterstück den Einstieg in den zweiten Tag versüßt. Diese Frauenrunden in meinen Kursen sind stets ein großes Geschenk für mich und ich staune immer wieder, wie weit die Puppennähverliebten oft anreisen, um hier in Berlin ein kreatives Wochenende mit mir zu verbringen.

Auf der anderen Seite der Kreativität tanzen für Mariengold viele, viele Zahlen, die in den letzten beiden Jahren immer komplexer geworden sind (zuletzt wegen der neuen Umsatzsteuerregelung für den Verkauf von digitalen Produkten innerhalb der EU). Zum Glück werde ich seit Beginn meiner Selbständigkeit von einem Steuerbüro unterstützt, das seit 2014 auch meine komplette Buchhaltung macht. Trotz dieser großen Entlastung bleibt für mich noch genug zu tun und so kämpfe ich mich am Monatsende immer durch die sogenannte „vorbereitende Buchhaltung“, bei der ich alle Ausgangs- und Eingangsrechnungen samt Zahlungsbelegen sortiere und sie dann ins Steuerbüro schicke. Außerdem werte ich die monatlichen Zahlen auch nach eigenen Fragen aus, um bestimmte Tendenzen in meinem Geschäft festzustellen. Das ist immer ganz schön viel Arbeit, aber die Freude über die Entwicklung und Zahlen von Mariengold ist meistens riesig.

Solche kleinen und großen Lichtblicke haben mir im Januar und Februar oft gefehlt. Krankheit, Erschöpfung und Müdigkeit lagen wie ein grauer Schleier über meinem Alltag. Meiner Arbeit konnte ich in dieser Zeit nur mit disziplinierter Gleichgültigkeit nachgehen. Was bin ich froh, dass diese zähe Phase jetzt endlich vorbei ist und ich mit neuem Schwung in den Frühling starte!

Dabei hilft auch der alljährlicher Frühjahrsputz hier in meinem Atelier: Türkisblaues Puppenhaargarn – brauche ich nicht, also weg damit. Nicht so schöne Stoffe, die seit Jahren in meinem Vorrat lagern – werde ich wohl nicht vernähen und mag sie auch nicht mehr sehen. Unmengen an größeren und kleineren Garnresten – nehmen nur Platz weg und locken die Motten an. Ich habe ganz viel Material aussortiert, entsorgt und verschenkt. In meinen Schränken und Regalen ist jetzt tiptop aufgeräumt. Meine Nähmaschinen sind entstaubt und poliert, Zettelberge und viel zu lange aufgeschobene Aufgaben abgearbeitet und die Pinnwand leergefegt. Sogar mein Laptop konnte mal durchschnaufen, denn ich habe alle Ordner durchgeschaut, sortiert und altes Zeug ausgemistet. Der Mittwoch ist jetzt nicht mehr nur mein Nähmaschinentag, sondern auch Putztag, dann mache ich hier alles sauber und ordentlich. Kurz: Ich bin gerade offen für frischen Wind und etwas Neues für Augen, Hände und Herz.

Ja, ich spüre Veränderungen kommen, keine grundsätzlichen, riesengroßen. Eher ein neuer Blick auf meine Arbeit, auf die Essenz von Mariengold. Im Februar habe ich eine Puppe für Caro von Naturkinder genäht. Diese Puppe war ganz schlicht und einfach, wie ein Wiedersehen mit den Anfängen von Mariengold. Das war total schön! Seitdem denke ich viel über meine Entwicklung als Puppengestalterin nach und stelle das ein oder andere in Frage. Was braucht es wirklich für eine gute Puppe für Kinder? Gerade möchte ich die Dinge möglichst einfach halten und glaube, dass in Bezug auf die Puppen weniger mehr ist. Diese Gedanken möchte ich weiterspinnen und träume von einer kreativen Klausur, in der das quirlige Tagesgschäft hier mal ruhen darf und ich mich nur mit der Zukunft meiner Arbeit beschäftige. Ostern wäre doch dafür eine gute Zeit?!

Wie jedes Jahr habe ich im Januar viele Ideen für Mariengold gesammelt. Jetzt heißt es filtern und Prioritäten setzen. Das kann auch den Abschied von einem Projekt bedeuten, in das ich ganz verknallt war, oder Liebe auf den zweiten Blick für ein Vorhaben, das ich vorher nicht so spannend fand, oder kein weiterer Aufschub für eher unliebsame, trockene Themen. Immer am Monatsbeginn plane ich alle Projekte und Vorhaben für die nächsten Wochen. Das hilft mir, die Entwicklung meines Labels gut im Blick zu behalten und an meinen Zielen und Wünschen dranzubleiben. Meine Wintererschöpfung hat mir auch gezeigt, wo meine Grenzen liegen. Deshalb liegt mein Fokus jetzt darauf, die Dinge bequem machbar zu gestalten und mir lieber nicht zu viel vorzunehmen.

Genau so arbeiten Laura und ich auch an unserer Filzkopfpuppenanleitung. Ganz ehrlich, wenn ich das Projekt ganz allein gemacht hätte, es wäre wahrscheinlich schon abgeschlossen – und ich kaum zum Durchatmen gekommen! Es ist toll, jetzt mit Laura eine ganz andere Erfahrung zu machen und das Projekt weniger zu pushen, sondern mehr sich entwickeln zu lassen und uns die Zeit zu nehmen, die wir brauchen. Wir treffen uns ungefähr alle 10 bis 14 Tage, machen dann Fotos für die Anleitung, plaudern und snacken, entwerfen und tüfteln Ideen aus. Zwischen unseren Verabredungen nehme ich mir zwei, drei halbe Tage Zeit für das Schreiben der Texte, das Update der Projektplanung, den Austausch mit der Grafik-Designerin und der Übersetzerin und was sonst noch zu tun ist. So bleibt genug Luft für alles andere.

Zum Beispiel arbeite ich gerade an einer Lizenz für die Nutzung meiner Puppennähanleitungen und Schnitte in Kursen, dafür gibt es gerade eine Nachfrage. Dabei werde ich wieder von dem Anwalt für Kreativrecht unterstützt, der schon meine Lizenz für die gewerbliche Herstellung von Puppen nach Mariengold-Entwürfen aufgesetzt hat. Ich kann mich noch gut an unser allererstes Gespräch im Februar vor zwei Jahren erinnern, als er mir keine 10 Minuten nach der Begrüßung voraussagte, dass das Lizenzgeschäft einmal sehr wichtig für Mariengold werden könnte. Damals habe ich ihm innerlich einen Vogel gezeigt. Heute sehe ich das Potenzial und habe angesichts des immer komplexer werdenden Marktes für Stoffpuppen große Lust, Neues auszuprobieren und weiterhin meinen ganz eigenen Weg zu beschreiten.

Ich freue mich so über die ersten Frühlingssonnenstrahlen und auf die nächsten Wochen hier bei Mariengold! Es liegt was in der Luft.


13. März 2015

Mini und Mini

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

(Die Minis sind bereits verkauft. The mini dolls are already sold.)

These two mini dolls are now available in my webshops at Etsy and DaWanda. Find more pictures of my dolls in my portfolio.

Mini #1 ist 20 cm groß und hat marzipanfarbene Haut, braunes Haar mit zwei kleinen Zöpfen und blaue Augen. Sie trägt ein hellblaues Shirt, eine bunte Blümchenhose, eine Bommelmütze und einen Rundschal mit einem Farbverlauf in Pink, Lila und Senfgelb.

Mini #2 ist ebenfalls 20 cm groß und hat aprikosenfarbene Haut, strohblondes Haar mit zwei kleinen Zöpfen und braune Augen. Sie trägt ein pinkfarbenes Shirt, eine bunte Blümchenhose, eine blaue Bommelmütze und einen Rundschal mit einem Farbverlauf in Pink, Lila und Senfgelb.

Der Körper der Puppen ist an einem Stück, wobei die Arme und Beine abgebunden bzw. abgesteppt sind, damit sie gut beweglich sind. Das Püppchen hat ausgeformte kleine Hände und Füße und kann an- und ausgekleidet werden.

Die Minis sind für je 125 Euro in meinen Webshops bei Etsy und DaWanda oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr in meinem Portfolio, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei DaWanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold-Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, meistens ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.

Achtung: Dieser Artikel ist nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile eingeatmet oder verschluckt werden können.


11. März 2015

Mariengold #3: Unter Puppennähverliebten

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

Anfang des Jahres habe ich hier auf meinem Blog eine vierteilige Reihe begonnen, in der ich den Menschen, die ganz neu zu Mariengold gefunden haben, die einzelnen Bereiche meiner Arbeit genauer vorstelle. Den Anfang machte mein Angebot zur Herstellung von selbstgenähten Stoffpuppen, sozusagen das Puppenglück aus eigener Hand. Es folgten die Puppen à la Carte, die ich für euch herstelle. Und heute seid ihr wieder dran mit Nähen: Es geht um meine Kurse. In diesem Sinne, Willkommen bei Mariengold!

Pupennähkurse gebe ich schon fast so lange, wie ich selbst Puppen nähe. Das sind jetzt über 7 Jahre, in denen ich an die 350 Frauen bei der Herstellung ihrer meist allerersten Stoffpuppen begleitet habe. In dieser Zeit habe ich ganz viele Erfahrungen als Kursleiterin gesammelt und mein Konzept immer weiterentwickelt. Getragen werden meine Kurse von meiner langjährigen Expertise und meinem offenen und zugewandten Wesen und ich unterrichte mit viel Freude und Einfühlungskraft, Humor und Leichtigkeit.

Lampenfieber habe ich nach all den Jahren zwar nicht mehr, aber ein bischen aufgeregt bin ich natürlich immer, wenn ich dann samstags um 9.45 Uhr voller Vorfreude (und Herzklopfen) in unserem schön vorbereiteten Raum stehe und gespannt bin, wer da wohl gleich kommen wird und was für Puppen an den gemeinsamen 16 Stunden entstehen werden.

Vorbereitung

In meinen Kursen nähen wir Stoffpuppen nach Entwürfen von Mariengold. Zur Zeit ist das mein Baby Twink, das als Babypuppe oder als älteres Puppenkind hergestellt werden kann. Bei beiden Puppenarten wird mit denselben Techniken gearbeitet, nur die Schnittmuster sind etwas anders.

Was für eine Puppe ihr im Kurs herstellen möchtet, darüber tauschen wir uns vorab per E-Mail aus. Auf diesem Weg erfolgt auch eure Anmeldung, für die ich nur euren Namen und eure E-Mail-Adresse brauche, jedoch keine Anzahlung oder Vorauszahlung der Teilnahmegebühr. Drei Wochen vor unserem gemeinsamen Wochenende schicke ich euch dann alle Details zum Kurs (Zeit und Ort, Ablauf, Dinge zum Mitbringen) und meine Fragen zu eurer Wunschpuppe (Art, Größe, Farben, Kleidung), damit ich alles gut vorbereiten kann.

Das mache ich in der Regel in der Woche vor dem Kurs. Dann nähe ich alle Puppenteile, stelle die gewünschte Puppenkleidung her, suche Puppenhaargarn und Perücken zusammen und schnüre daraus hübsche kleine Materialpäckchen für euch. Am Freitag packe ich dann meinen großen roten Koffer randvoll mit allem, was wir für die Herstellung der Puppen benötigen – inklusive Schokolade für alle. Und damit geht es am nächsten Morgen auf in den Prenzlauer Berg!

Ablauf

Im Herzen dieses Berliner Stadtteils befindet sich unser Veranstaltungort, das Familienzentrum Honigpumpe, eine Initiative des Waldorfkindergartens Prenzlauer Berg. Unser Kurs findet im Besprechungsraum des Kindergartens an normal hohen Tischen und Stühlen statt. Wir können dort Tee kochen und es gibt einen herrlichen Garten, in dem ihr auch mal durchschnaufen könnt. Aber erst einmal möchtet ihr richtig loslegen, oder?

Bei unserem ersten Treffen am Samstag stellen wir die Köpfe her, stopfen die Arme und Beine und nähen die Puppen so weit wie möglich zusammennähen. Am Sonntag nähen wir die Puppen fertig zusammen, sticken das Gesicht, nähen die Perücke auf den Kopf und knüpfen die Haarsträhnen ein. Und zum Abschluss bekommen eure Puppen natürlich schöne rote Wangen! Wenn noch Zeit ist, zeige ich euch gern auch, wie ihr weitere Details wie Ohren oder einen knackigen Apfelpopo anfertigen könnt.

Ganz zum Schluss ist es dann Zeit, die Puppen einzukleiden – ein magischer Moment! Dafür schicke ich euch vor dem Kurs kostenfrei eins meiner E-Books mit zahlreichen Anleitungen zur Herstellung von Puppenkleidern zu, so dass ihr zu Hause schon nach Herzenslust werkeln und vielleicht sogar ein fertiges Outfit mitbringen könnt. Eine andere Möglichkeit ist natürlich, auf dem Flohmarkt nach schönen Kleidern Ausschau zu halten oder ein, zwei Teile aus dem heimischen Fundus oder auch nur ein einfaches Tuch mitzubringen. Damit eure Puppe auf den Heimweg nicht friert (oder sich geniert). Auf Anfrage stelle ich auch gern Puppenkleidung für euch her.

Puppennähen macht hungrig. Deshalb gibt es an beiden Kurstagen eine lange Mittagspause von 13.00 bis 14.15 Uhr, die ihr im Kiez rund um die Kastanienalle und den Kollwitzplatz mit zahlreichen kulinarischen Möglichkeiten allein oder zusammen mit den anderen Frauen verbringen könnt. Dann empfehle ich gern den großen Tisch im Feinkostcafé Liv ein paar Häuser weiter, wo es allerlei gesunde Leckereien, richtig gutem Kaffee und ein wunderschönes Interior gibt (8Hände waren neulich auch dort zu Gast). So gern ich auch würde, schließe ich mich diesen netten Mittagsrunden in der Regel nicht an, sondern gehe allein in die Pause, damit ich danach wieder frisch und munter für euch und eure Puppen da sein kann.

Preise, Material und ein paar Hinweise

Meine Kurse kosten 180 Euro oder 150 Euro, wenn ihr schon einmal eine Puppe mit mir genäht habt. In dem Preis inbegriffen sind der Kurs, das Material, die Mitbenutzung aller benötigten Arbeitsutensilien, eine farbig gedruckte Broschüre meiner Baby Twink Anleitung, in der genau beschrieben ist, wie ihr zu Hause weitere Puppen so nähen könnt, wie ihr es im Kurs gelernt haben werdet, sowie ein E-Book mit Anleitungen und Schnitten für Puppenkleidung.

Ihr bekommt von mir das komplette Material, das ihr im Kurs braucht: Vorgenähte Puppenteile aus Baumwolltrikot, Wirkschlauch, Schafwolle zum Stopfen, Abbindegarn, Nähgarn, Puppenhaargarn und eine fertig gehäkelte Perücke als Grundlage für die Gestaltung der Haare, Stickgarn für Augen und Mund sowie Wangenrot. Ihr könnt natürlich auch zusätzliches Material bestellen, wenn ihr nach dem Kurs weitere Puppen zu Hause nähen möchtet.

Meine Kurse sind offen für alle, die zum allerersten Mal eine Puppe nähen möchten, sowie für geübte und professionelle Puppenmacherinnen. Wenn ihr gewerblich Puppen herstellt oder es in Zukunft vorhabt, gebe ich gern Auskunft über das Copyright in meinen Kursen.

Vorkenntnisse im Nähen oder Puppenmachen sind nicht erforderlich. Als Kursleiterin begleite ich euch entsprechend eurer individuellen Erfahrung und Arbeitsweise. Nur Mut! Ich helfe euch dabei, eine schöne und stabile Puppe zu nähen, auch wenn ihr vorher noch nie mit Nadel und Faden gearbeitet habt. Und für die versierten Puppenmacherinnen unter euch habe ich sicher auch den ein oder anderen Tipp parat!

Meine Erfahrung aus 7 Jahren Kursarbeit ist, dass es unheimlich viel Spaß macht, unter Gleichgesinnten Puppen zu nähen. Es wird gelacht und gescherzt, sich gegenseitig Mut gemacht und geholfen, geplaudert und an den kniffeligen Stellen auch mal geschwiegen und am Ende gibt es rosige Wangen, Strahlen in den Augen und Umarmungen zum Abschied! Bisher ist wirklich jede Frau mit einer wunderschönen Puppe (mit gelungenen Augen – denn das ist immer die größte Sorge) im Arm nach Hause gegangen. Und dann stehe ich da und winke und bin wahnsinnig stolz auf euch und irre glücklich und dankbar für die gemeinsamen Stunden unter Puppennähverliebten.

Gelegenheiten zum Puppennähen mit Mariengold gibt es noch viele in diesem Jahr. Alle Termine und Details zu meinem Kursangebot findet ihr hier. Die ersten Kurse im Frühling sind bereits ausgebucht, aber es gibt noch genügend freie Plätze bis Ende 2015. Anmeldungen an hello@mariengold.net.

Ich freue mich auf euch und eure Puppen!