31. Oktober 2016

Wieder in Ö

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Acht Tage Zeit für uns in Österreich. Holz machen für drei Winter. Neue Lieblingsrezepte kochen. Gutes für Leib und Seele jeden Tag. Mit Hund durch den Wald spazieren. Einige Tage Spätsommer dank Föhn. Auf dem Steg am See die letzten Sonnenstrahlen einfangen. Steirische Glückshauben stricken (eine davon für ihr neues Baby). Den Apfelbaum abpflücken und bestes Mus daraus kochen. Draußen am Feuer sitzen, von vorne wohlige Wärme, von hinten die Kühle der Nacht. Die Kraft der Berge aufnehmen. Den Blättern beim Fallen zusehen. Stille. Natur. Den Herbst einatmen und mit jedem Tag mehr spüren, dass das Jahr zu Ende geht. Und es in Ordnung ist so.


17. Oktober 2016

Bücher: „Kiki & Coco in Paris“ von Nina Gruener

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Paris, du Wunderwunderschöne! Wer möchte nicht einmal mit duftendem Croissant und dampfendem Café au Lait am Ufer der Seine sitzen, in Ringelshirt und Baskenmütze durch Montmartre spazieren, sich in der französischen Sprache verlieren, ohne ein Wort zu verstehen, auf den Stufen der Sacre-Coeur in die Abendsonne blinzeln, im Jardin du Luxembourg eine Runde auf dem Karussel drehen, die Nase an Schaufenstern plattdrücken, dein Lichtermeer in der Nacht bestaunen.

Paris ist Inspiration pur. So ging es auch dem Trio Nina Gruener, Stephanie Rausser und Jess Brown, die bereits für „Lulu & Pip“ zusammengearbeitet haben, einem Buch über ein Mädchen und seine Puppe, ihren Sommer auf dem Land, Freundschaft und Freiheit und das gute, einfache Leben. Die Puppe Pip ist eine original Jess Brown Rag Doll, eine einfache Puppe aus Leinenstoff, die in ihrer Zerliebtheit ganz wunderbar ist und das Buch mit seinen federleichten Worten und den grandiosen Bildern zu etwas ganz Besonderem macht.

So eine Rag Doll aus den Händen von Jess Brown und sein Mädchen fühlen sich auch in der Stadt wohl. Davon erzählt „Kiki & Coco in Paris“, das zweite Werk des Dreamteams aus Autorin, Fotografin und Puppenmacherin.

Kiki geht mit ihrer Puppe Coco auf auf große Reise nach Paris. Dafür müssen sie lange mit dem Flugzeug fliegen. Auf der anderen Seite des Ozeans erwartet die beiden die vielleicht schönste Stadt der Welt, die es gemeinsam zu entdecken gilt. Erst spielen sie Verstecken in ihrem Apartment, veranstalten eine Teepartie und machen Kopfstand an den hohen Flügeltüren. Dann geht es hinaus auf die Straßen von Paris, in Museen und Parks, auf den Eiffelturm und sogar zu einem echten Coiffeur Francais. Paris ist überwältigend und bunt und trubelig und großartig. Da tut eine Pause im Café gut. Und dort geht Coco verloren. Es tauchen noch ein Hund und eine Puppenmacherin auf und schließlich sind Kiki und ihre Puppe wieder zusammen: Just as Paris was made to sparkle, Kiki and Coco were made for each other.

So einfach die Geschichte ist, so sehr geht sie auch ans Herz. Die Autorin Nina Gruener findet die richtigen Worte, um Paris durch die Augen eines Kindes zu sehen und die feste Liebe für seine Puppe zu spüren. Die Bilder von Stephanie Rausser leuchten vor Ideen, Details und Lebendigkeit. Und dass ich ein Fan der Jess Brown Rag Dolls bin, wisst ihr längst.

Wie ihre Puppen hergestellt werden, zeigt die Designerin in dem Buch „The Making of a Rag Doll“, das wie „Kiki & Coco“ bisher nur auf English erhältlich ist. Und in der aktuell laufenden PuppenMITmacherei könnt ihr meiner Partnerin Caro von NATURKINDER und mir dabei zuschauen, wie wir uns selbst an so einer Puppe versuchen.

Nina Gruener: Kiki & Coco in Paris, Cameron + Company, ISBN: 0918684501, ca. 18 Euro.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


14. Oktober 2016

Luma (verkauft)

Luma ist ein 40 cm großes Puppenmädchen mit marzipanfarbener Haut, leuchtend blauen Augen und braunem Haar.

Sie trägt ein cremefarbenes Kleid mit rosa Pusteblumen, eine rosa Hose mit Blumen in Hellblau und Weiß, Ringelsocken in Blau und Weiß, pinkfarbene Schuhe, ein hellblaues Langarmshirt, eine Jerseymütze mit Streifen in Pink und Grau und ein Strickjäckchen mit einem Farbverlauf in Pink, Lila und Senfgelb und einem blauen Knopf auf der Rückseite.

Luma ist für 200 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals, einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.