20. Dezember 2013

Weihnachtsferien

Mariengold takes a break from December 20th until January 5th. During this time I don’t offer material kits in my Etsy and DaWanda shops. But my e-books and tutorials for dolls and doll clothes are still availabe then. Orders and e-mails are answered once a day. On Monday January 6th I will be back in my studio. Then all my products will be available again in my shops. The next Friday doll will be listed on January 10th. Thank you so much for all your love and support for Mariengold in 2013! It was a great pleasure to work together with you and I am looking very forward to 2014. Merry Christmas and A Happy New Year!

Mariengold macht Urlaub vom 20. Dezember bis 5. Januar.

In dieser Zeit sind in meinen Shops bei DaWanda und Etsy keine Materialbestellungen möglich. Meine E-Books und Anleitungen für Puppen und Puppenkleidung sind aber weiterhin erhältlich. Bestellungen und E-Mails werden einmal täglich beantwortet.

Ab Montag, den 6. Januar, bin ich wieder in meiner Werkstatt. Dann werden auch alle Produkte wieder in meinen Shops erhältlich sein. Die nächste Freitagspuppe gibt es am 10. Januar.

Herzlichen Dank für ein tolles Jahr 2013! Es war eine Riesenfreude, mit euch und für euch zu arbeiten. Ich freue mich auf die Vierzehn und alles, was sie mit sich bringen mag.

Wenn ihr euch auf die besondere Zeit zwischen den Jahren einstimmen möchtet, lege ich euch das Märchen von Vasalisa ans Herz, das ich vor zwei Jahren aufgenommen habe. Darin geht es um Puppen als Bild für die Stimme der Seele. Hier geht’s lang zu Vasalisa, das Märchen findet ihr ganz am Ende des Artikels.

Fröhliches Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!


19. Dezember 2013

33 Vorfreuden für die Weihnachtsferien

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Stille.

Der Geruch von verbrannten Streichhölzern.

Sternenspektakel genießen.

Kakao trinken.

Zeit haben.

Warten auf den Schnee.

Plätzchen aus anderen Küchen kosten.

Weihnachtslieder aus Kindertagen hören, singen und musizieren.

Zurückblicken und Vorausschauen.

In Milch und Honig baden.

Danach mit Wärmflasche in Bett gehen.

Mit diesem Buch, das ich mir extra für die freien Tage aufgespart habe.

Auf langen Spaziergängen Zierrat und Gold in den Fenstern entdecken.

Mit „Winter“ von Tori Amos die neue Jahreszeit begrüßen. Ich liebe dieses Lied.

Den Weihnachtszirkus besuchen.

Diesen festlichen Haarschmuck in Erwägung ziehen.

Knallbonbons für den Jahreswechsel basteln.

Mich am Silvestervormittag im KaDeWe auf ein Glas Sekt mit meiner Freundin Anna treffen.

Unser Neujahrskonzert: Agnes Obel in der Berliner Philharmonie.

Noch einmal mein Lieblingsbuch des Jahres lesen.

Neue Musik entdecken. Ich habe gerade die wunderbare Sophie Hunger und Jake Bugg auf dem Radar.

In Ruhe an meinen Listen arbeiten.

Märchen aus der „Schatzhüterin“ von Luisa Francia hören.

Für ein paar Tage in Astrid Lindgrens Welt eintauchen. Ich liebe die „Bilder ihres Lebens“ und die Biographie von Margareta Strömstedt.

Amaryllis.

Liebste Weihnachtsbücher lesen („Wunder einer Winternacht“ von Marko Leino und „Alle Weihnachtserzählungen“ von Charles Dickens).

Liebste Weihnachts-CDs hören („A very She & Him Christmas“ von She & Him, „A Midwinter Night’s Dream“ von Loreena McKennitt und „A very Ally Christmas“ von Vonda Shepard).

Und noch mal zwei Lieblingsfilme des Jahres schauen, „Francis Ha“ (ich habe mir sogar das Filmplakat aus einem sehr, sehr weit entfernten Land schicken lassen) und „Oh Boy“ (auch nicht schlecht, das Filmplakat).

Endlich ein paar Rezepte für den Winter ausprobieren, z. B. dieses, dieses oder dieses.

Quer durch Berlin und in die alte Heimat fahren. Und ich dabei hinterm Steuer.

Wiedersehensfreude.

Süßes Nichtstun.

2014 langsam kommen lassen. Spinnen. Träumen. Planen. Freuen.

 


13. Dezember 2013

Kulla Freitagspuppen ~ Kulla Friday Dolls

Alle Kullas sind bereits verkauft. All Kullas are already sold.

Thank you so much for your warm feedback on my latest doll making e-book! There are five Kulla Friday dolls now available in my Etsy shop. Due to the upcoming Christmas time, next week’s Friday doll will already be available on Monday. And don’t forget the drawing. Wishing you all luck and a lovely weekend.

Vielen, vielen Dank für euer Feedback zu Kulla! Ich genieße diese Tage ja immer sehr, an denen in meiner Mailbox der Bär tanzt, weil mich so wahnsinnig viele liebe E-Mails und Bestellungen erreichen.

Passend zum Abschluss dieser Woche kommen hier fünf Kullas, meine Freitagspuppen für euch.

Die Freitagspuppe für nächste Woche wird es schon am kommenden Montag geben. Damit sie noch eine Chance auf einen Platz unterm Weihnachtsbaum hat. Ich wünschte, ich hätte in diesen Tagen zehn Hände, um wirklich alle Wünsche zum Fest erfüllen zu können!

Für Berliner Freunde von Mariengold lohnt sich am Montag übrigens vielleicht der Gang zum Kiosk. Dann gibt es voraussichtlich einen Artikel über mich und die Puppen in der B.Z., ich werde natürlich noch berichten!

Habt ein wunderschönes Wochenende!

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Diese Kulla ist 30 cm groß. Sie hat marzipanfarbene Haut, hellblaue Augen, hellbraunes Haar, ein violettes fest sitzendes Overall-Kleid mit Armen und Händen und ein fliederfarbenes Käppchen mit einer Bommel, beide aus Baumwollnicki. Die Puppe trägt ein kariertes Schürzenkleid in Rosa und Creme mit zwei großen Blümchentaschen. Preis 70 Euro.

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Dieses Püppchen ist 20 cm groß. Es hat schokoladenbraune Haut, geschlossene Augen mit Wimpern, ein goldgelbes fest sitzendes Overall-Kleid mit Armen und Händen und eine goldgelbe fest sitzende Zipfelmütze mit Knoten (der natürlich auch wieder gelöst werden kann), beide aus Baumwollnicki. Das Püppchen trägt ein kariertes Schürzenkleid in Gelb und Creme mit zwei großen Blümchentaschen. Preis 40 Euro.

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Diese Kulla als Bub ist 30 cm groß. Er hat marzipanfarbene Haut, braune Augen, hellbraunes Haar, ein graublaues fest sitzendes Overall-Kleid mit Armen und Händen sowie Beinen und Füßen, eine dunkelblaue Zipfelmütze, beide aus Baumwollnicki, und eine Blümchenweste. Preis 70 Euro.

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Diese Kulla kommt als Engel. Das Püppchen ist 20 cm groß. Es hat marzipanfarbene Haut, blaue Augen, ein cremefarbenes Kleid mit Armen und Händen, ein goldgelbes Käppchen mit einer Bommel, beide aus Baumwollnicki, und ein Paar Flügel mit goldenen Sternen. Preis 40 Euro.

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Dieses Püppchen ist 20 cm groß. Es hat marzipanfarbene Haut, braune Augen, ein hellrosafarbenes fest sitzendes Overall-Kleid mit Armen aber ohne Hände und ein rotes Käppchen mit einer Bommel, beide aus Baumwollnicki. Die Puppe trägt ein hellrotes Schürzenkleid mit zwei großen Blümchentaschen. Preis 35 Euro.

Alle Puppen haben mit Buntstiften gemalte Gesichter. Augen, Mund und Haare verblassen mit der Zeit und müssen regelmäßig erneuert werden. Die schlafenden Augen des gelben Püppchen sind mit dunkelbraunem Fineliner gemalt. Die Sterne des Engelpüppchens sind mit Alleskleber fixert.

Achtung: Diese Artikel sind nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile eingeatmet oder verschluckt werden können.

Die Puppen sind in meinem Etsy Shop oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder findet ihr in meinem Portfolio, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.


12. Dezember 2013

Kulla kommt ~ Kulla is coming

Kulla Titel

Kulla Auszug 1

Kulla Auszug 2

Die Gewinner der Verlosung sind Anette, Heidi und Sandra. Vielen Dank für eure Teilnahme! The winners of the drawing are Anette, Heidi and Sandra. Thank you so much for your participation!

Welcome to the release of my last do-it-yourself doll making e-book for now, a very special date at the end of an exciting e-book year for Mariengold! The Kulla e-book and a corresponding doll making kit are now available in my Etsy shop. To celebrate Kulla, I am of course hosting a little drawing again. There are three plaid Kulla pinafore dresses with two big flowered pockets in the raffle as well as an e-book plus doll making kit plus dress for your Kulla doll as the main prize. To take part in the drawing, please send a message to hello@mariengold.net until Sunday night. I will draw and inform the winners on Monday. Thank you so much for your love and support! May Kulla be just the beginning and the introduction for many women into the special craft of doll making!

Willkommen zur Veröffentlichung meines neuen DIY-E-Books! Wie vor zwei Tagen schon geschrieben, ist diese Anleitung zur Puppenherstellung die vorerst letzte in dieser Reihe. Und so kommt mit Kulla heute ein Projekt zum Abschluss, das mich das ganze Jahr in Atem gehalten hat. Es war eine tolle Zeit, in der ich etwas ganz Neues für Mariengold ausprobiert, viele Erfahrungen gesammelt und weiter an der Verwirklichung meiner Vision für Mariengold gearbeitet habe.

Ohne Clara wäre dieses Projekt undenkbar. Überhaupt kann ich mir Mariengold ohne meine wunderbare Grafik-Designerin gar nicht mehr vorstellen. Seit zwei Jahren schon ist sie für das visuelle Erscheinungsbild meines Labels verantwortlich und trägt mit ihrer feinen Arbeit dazu bei, dass das, was Mariengold im Inneren ausmacht, auch außen sichtbar ist.

Außerdem danke ich Erin, die die wunderbare Gabe hat, in ihrer Muttersprache genau meinen Ton zu treffen, und damit meine Text aufs Beste ins Englische übersetzt.

Und dann ist da noch Karoline, die mir mit ihrer Unterstützung hier in der Werkstatt ermöglicht, an meinen vielen Projekten zu arbeiten und dabei immer noch die Nähmaschine surren zu hören.

Ich bin überglücklich mit meinem tollen Team und Familie und Freunden, die mich liebevoll machen lassen!

Ihr merkt schon, ich bin heute ganz gerührt. Also los geht’s endlich mit Kulla!

Neu in den Shops

Das Kulla E-Book ist ab heute in meinen Shops bei DaWanda und Etsy erhältlich. Als Starthilfe gibt es wie immer auch eine passende Materialpackung, die fast alles enthält, was ihr zum Nähen eurer Kulla benötigt. Nur den Stoff für den Körper und die Mütze müsst ihr noch selbst besorgen.

Außerdem gibt es auch für Kulla die Möglichkeit, eine Lizenz für die gewerbliche Nutzung des E-Books zu erwerben.

Broschüren für meine E-Books verkaufe ich leider nicht mehr. Dafür empfehle ich euch den Service einer Online-Druckerei wie WirMachenDruck, wenn ihr eure E-Books schöne farbig gedruckt und gebunden in den Händen halten möchtet.

Die alten Anleitungen für das Schlamperle und das Schutzengelpüppchen sind ab sofort nicht mehr erhältlich.

Wer diese in den letzten drei Jahren gekauft hat, bekommt das Kulla E-Book gratis als Update zugeschickt. Schreibt dafür an hello@mariengold.net und lasst mich bitte euren Namen und das Datum eures Kaufs wissen.

Verlosung

Verlosungen zur Veröffentlichung meiner E-Books haben ja schon Tradition, deshalb habe ich natürlich auch dieses Mal wieder etwas für euch vorbereitet.

Zu gewinnen gibt es karierte Schürzenkleider mit großen Blümchentaschen für eure Kullas. Der Hauptpreis ist ein E-Book mit Materialpackung für eine Puppe mit Körper und Mütze in Hellblau wie auf dem Bild. Dazu gibt es noch ein Kleid und eine Packung Buntstifte.

Für das E-Book habe ich nämlich unzählige Buntstifte auf Trikotstoff getestet. Und dabei sind einige übrig geblieben, die zwar schon sehr gut, aber noch nicht ideal waren. Ich werde im Januar sicher mal mehr dazu schreiben, möchte mich aber schon einmal bei Micha von Puppenliesl und Kamrin von Kamrin’s Poppenatelier für die Inspiration und Hilfe bei der Suche nach dem perfekten Buntstift bedanken.

Kulla Materialpackung

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Wenn ihr gewinnen möchtet, schreibt bis Sonntag Nacht an hello@mariengold.net. Wer welchen Preis gewinnt, entscheidet das Glück. Die Gewinner werde ich am Montag auslosen und benachrichtigen. Ich drücke euch ganz fest die Daumen und danke euch von Herzen für eure Liebe und Unterstützung für Mariengold!

Auf dass Kulla, mit der ein tolles E-Book-Jahr bei Mariengold zu Ende geht, vielleicht (hoffentlich!) der Anfang und Einstieg für viele Frauen in das wunderbare Puppenhandwerk wird!


10. Dezember 2013

Zurück zu den Anfängen und weiter ~ Back to the Roots and Onwards

On Thursday my last doll making e-book for now will be published. It is not really a brand spanking new one but a revision and merging of two existing tutorials, namely for the bunting dolls and the little angel dolls. The result is Kulla, a new e-book which will also complete this first line of Mariengold doll making e-books. In German, Kulla sounds like the word “Kuller.” And a “Kuller” is a marble or a small ball. I had always envisioned a cuddle doll for very small children to be just as round. Kulla is a very simple doll with soft and harmonious features. The doll does not have a classic body with arms and legs, but wears instead a firmly fitted overall-dress made out of cotton velvet and has arms and shaped hands made out of doll tricot. Likewise, the facial characteristics of the doll are very simple in form. The face is drawn on using colored pencils. The few existing hair strands, which peak out from below the firmly attached hat that Kulla wears in place of a head of wool hair, are also drawn on using colored pencils. The drawn facial features have a soft, sheer and tender affect, just as the small children do, for whom Kulla is made. The e-book contains patterns for the doll sizes 20 cm and 30 cm with two cap versions, directions for Kullas dress as well as bonus patterns for 20 cm and 30 cm large dolls with legs and feet and for wings for 20 cm and 30 cm large guardian angel dolls. The German article below provides some more details and thoughts about my e-books project. Please use an online translator such as the one from Google to follow it. The Kulla e-book will be available in my Etsy shop on Thursday. Of course there will also be a drawing and some suitable Friday dolls one day later. Pleased to meet you then!

Vor einigen Tagen habe ich hier die Veröffentlichung eines weiteren E-Books zur Herstellung von Puppen angekündigt. Es handelt sich dabei eigentlich nicht um eine funkelnagelneue Anleitung, sondern vielmehr um die Überarbeitung und Verbindung zweier bereits bestehender.

Rückblick

Einfache Anleitungen für eine weiche Kuschelpuppe und für ein kleines Schutzengelpüppchen waren 2010 meine ersten zwei DIY-Veröffentlichungen. Damals war ich noch meilenweit davon entfernt, ausführliche E-Books zur Herstellung von Mariengold Puppen herauszugeben. Aber es gab viele Menschen, die mich mit ihrer Freude am Puppennähen und mit ihren guten Ergebnissen mit meinen ersten Anleitungen ermutigt haben, diesen Weg weiter zu gehen und schließlich in diesem Jahr eine ganze Reihe von Puppennäh-E-Books zu veröffentlichen.

Um diese Reihe vorerst komplett zu machen, bin ich noch einmal zurück zu den Anfängen gegangen und habe diese beiden ersten Anleitungen von Grund auf überarbeitet und zu einem einzigen E-Book zusammengefasst.

Nicht nur die Bilder und Texte sind neu, sondern ich habe auch die Puppe umgestaltet. Mein Fokus lag dabei auf größter Einfachheit, denn ich wollte nicht nur eine allererste Puppe für die Kinder entwerfen, sondern auch ein leicht herzustellendes Einstiegsmodell in das Puppenhandwerk. So wurde aus dem Strubbelhaar eine festsitzende Mütze, aus dem gestickten Gesicht ein gemaltes und aus der Häkelkappe ein Schürzenkleidchen. Aber schaut selbst!

Die Mariengold Puppe Kulla

Kulla, das klingt wie Kuller. Und eine Kuller ist eine Murmel oder eine kleine Kugel. Und genau so rund habe ich mir eine Kuschelpuppe für die ganz Kleinen immer vorgestellt.

Kulla ist eine ganz einfache Puppe mit weichen und harmonischen Formen. Sie hat keinen klassischen Körper mit Armen und Beinen, sondern trägt ein fest sitzendes Overall-Kleid aus Baumwollnicki mit Armen und ausgeformten Händen aus Trikotstoff.

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Auch die Gesichtsmerkmale der Puppe sind sehr einfach gestaltet. Das Gesicht wird mit Buntstiften gemalt. Ebenfalls gemalt sind die wenigen Haarsträhnen, die unter der festgenähten Mütze hervorlugen, die Kulla anstelle eines wollenen Haarschopfes trägt. Die gemalten Gesichtsmerkmale wirken ganz zart, durchscheinend und empfindsam, genau wie die kleinen Kinder, für die Kulla gemacht ist.

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Puppen wie Kulla sind als allererste Puppen schon für Babys gedacht. Ohne herumfliegendes Haar sind sie sehr pflegeleicht und eignen sie sich besonders für kleine Kinder, die noch ganz viel in den Mund nehmen.

Details

Die Herstellung von Kulla ist sehr gut für Anfänger und als Einstieg in das Puppennähen geeignet. Kulla ist das einfachste und am leichtesten zu nähende Modell in der Mariengold E-Book-Reihe zur Herstellung von Puppen.

Grundkenntnisse im Nähen sind wie immer nicht unbedingt nötig, da die wichtigsten Techniken am Anfang erklärt werden.

Das E-Book beinhaltet Schnittmuster für die Puppengrößen 20 cm und 30 cm mit zwei Mützen-Varianten sowie eine Anleitung zur Herstellung von Kullas Kleid, das ruckzuck auch als Weste für Puppenjungen genäht werden kann.

In der Anleitung werden auch einige Variationsmöglichkeiten vorgestellt, z. B. abgebundene anstelle von ausgeformten Händen, Grübchen, geschlossene Augen sowie Haare, die unter der Mütze hervorschauen.

Kulla Collage

Zusätzlich zu den Schnitten für Kulla mit einem runden Körper sind als Bonus auch Schnittmuster für Puppen mit Beinen und Füßen sowie für Flügel für Schutzengel enthalten.

Das Kulla E-Book ist ab Donnerstag auf Deutsch und Englisch in meinen Shops bei DaWanda und Etsy erhältlich. Dann gibt es natürlich auch wieder eine Verlosung und einen Tag später ein paar passende Freitagspuppen.

Ausblick

Mit Kulla kommt das Projekt „DIY-E-Books“ fürs Erste zum Abschluss. Zusammen mit Mitzi im Februar, Baby Twink im Juni und Pip im Oktober habe ich in diesem Jahr vier ausführliche Anleitungen zur Herstellung von Puppen nach Mariengold Entwürfen herausgegeben. Mir hat das sehr, sehr viel Spaß gemacht, die enge Zusammenarbeit mit meiner Grafik-Designerin Clara war eine Riesenfreude und Bereicherung und nicht zuletzt habe ich mein Label durch dieses Projekt so entwickeln können, wie ich es mir lange überlegt und erträumt habe.

In nächsten Jahr werde ich mich erst einmal meinen Anleitungen für Puppenkleidung widmen, sie gründlich überarbeiten und neu herausgeben. Was danach kommt? Wer weiß?! Ich habe schon lange zwei Ideen für ganz neue Projekte und bin gespannt, ob ich eine davon oder sogar beide in 2014 auf den Weg bringen werde.

Alle Wünsche werden wahr, oder?


5. Dezember 2013

22 Dinge über Mariengold

Als ich mit der Puppenmacherei begann, hatte ich noch keine Nähmaschine und auch keine Erfahrung im Nähen mit einer solchen. Die Teile meiner ersten Puppen habe ich deshalb in einer Änderungsschneiderei anfertigen lassen.

Ich liebe Listen und organisiere nicht nur meine Arbeit damit, sondern führe z. B. auch welche über Dinge, die ich als Kind mochte, Kleidung, die ich gern trage, oder Werbespots mit toller Musik.

Wenn meine Schätzung stimmt, werde ich voraussichtlich im Jahr 2015 meine eintausendste Puppe nähen.

Die Fußpedale meiner Nähmaschinen trete ich nur ohne Schuhe.

Ich bin sehr, sehr ordentlich. Zwar herrscht auch bei mir während der Arbeitszeit ein riesengroßes Chaos (ich sage nur: zwölf Quadratmeter großes Arbeitszimmer), aber ich räume jeden Tag vor dem Feierabend picobello auf.

Den Namen meines Labels hatte ich schon, lange bevor ich mich selbständig gemacht habe oder überhaupt wusste, dass ich es mal tun würde.

Mit 40 Jahren sehe ich mich keine Puppen mehr nähen, aber immer noch mit Puppen arbeiten. Bis dahin sind es aber noch einige Jahre.

Ich neige stark zur Wiederholung. Dahinter steckt einerseits sicher mein Wille, mit der Zeit immer besser zu werden, andererseits wohl aber auch eine gute Portion Bequemlichkeit.

Die Frage, die mir in meinen Puppennähkursen am häufigsten gestellt wird, ist, wie lange ich für die Herstellung einer Puppe brauche. Dicht gefolgt von Erkundungen, wie viele Puppen ich schon genäht habe und wie ich überhaupt zur Puppenmacherei gekommen bin.

Mein Partner ist mein größter Fan und wichtigster Kritiker. Überhaupt spreche ich gern mit Männern über Mariengold, weil sie mit ihrer spezifischen Perspektive oft interessante Impulse für meine Arbeit geben, in der ich es ansonsten fast nur mit Frauen zu tun habe.

Jeden Arbeitstag gegen 10 Uhr trinke ich einen Smoothie. Wenn ich eine Extraportion Energie brauche, sind da auch Mandelmus und ein großer Löffel MaKao drin.

Meine drei Lieblingskombination für Haut und Haar meiner Puppen sind schokoladenfarbene Haut und braunes Haar, aprikosenfarbene Haut und strohblondes Haar sowie marzipanfarbene Haut und braunes Haar.

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal darüber nachgedacht, den Namen meines Labels zu ändern. Manchmal möchte ich mir nämlich lieber nicht vorstellen, wie „Mariengold“ im Ausland ausgesprochen wird.

Ich bin wahnsinnig froh, dass ich nicht am Wochenende arbeite oder Nachtschichten mache.

Ich habe schon drei Mal Puppen für Tatort-Schauspieler hergestellt. Eine dieser Kundinnen habe ich sogar schon einmal auf dem Wochenmarkt hier am Mexikoplatz mit Tochter und Puppe gesehen, mich aber nicht getraut, sie anzusprechen.

Diesen Oktober bin ich mit meinen Rechnungsnummern zum allerersten Mal in den vierstelligen Bereich gekommen.

Wenn ich Puppen nähe, mag ich den Moment, wenn der Trikotstoff über den modellierten Kopf gezogen wird. Haarsträhnen knüpfe ich nicht so gern ein. Am allerliebsten bei meiner Arbeit ist mir aber das Spiel mit den Farben.

Puppen öffnen mir das Herz. Wann immer ich eine schöne Puppe sehe, halte ich einen Moment inne und kann mein Glück kaum fassen, dass Puppen mein Beruf sind. Ich selbst besitze aber nicht eine Stoffpuppe.

Das finnische Wort „Nukke“ für Puppen mag ich sehr.

Drei wichtige Meilensteine für Mariengold waren die Entscheidung im Jahr 2009, DIY-Anleitugen für Puppen und Puppenkleidung herauszugeben, im Jahr 2010 eine Mitarbeiterin einzustellen und der Relaunch meiner Internetseite im Jahr 2012.

Ein großer Wunsch für 2014: Ein Atelier außerhalb meiner Wohnung zu finden, mit ganz viel Platz zum Arbeiten und für Kurse. Am liebsten zusammen mit anderen kreativen Menschen. Ein Schaufenster hätte ich auch gern.


3. Dezember 2013

Helden des Alltags: Projektkiste

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Jeden Dienstag fragt Roboti liebt nach den Helden des Alltags. Auch bei Mariengold gibt es große und kleine Helden, Dinge, die den Alltag in meiner Werkstatt verschönern und mir sehr lieb sind. Ab und zu stelle ich sie hier vor.

Manchmal ist es ganz schön schwierig, den Überblick in meinem knapp 12 Quadratmeter großen Arbeitsraum zu behalten. Stoffe, Handarbeitszeug, Notizhefte, Nähmaschinen, Bücher, Garne, Post, Unterlagen für die Buchhaltung, begonnene Puppen, Ausrisse aus Zeitschriften und Katalogen, Briefe und Pakete für den Versand, Fotos, Entwürfe für Puppenkleidung, To-Do-Listen und so weiter, alles hat seinen Platz, damit ich gut arbeiten kann.

Gerade wenn ich neben den laufenden Puppenbestellungen und dem ganz alltäglichen Geschäft noch andere größere Projekte am Laufen habe, stapeln sich hier und da Dinge zu Haufen, die jeden Tag ein bischen größer und undurchsichtiger werden. Da muss ich mir immer etwas einfallen lassen, um Ordnung und auch die Freude an diesem Mix in meiner Werkstatt zu halten.

Seit einigen Wochen habe ich deshalb eine große Projektkiste, in der ich alles sammle, an dem ich neben den Puppen gerade arbeite. Aktuell sind das zwei Knäuel braunes Strickgarn für die Überarbeitung einer Anleitung für Puppenkleidung, einige Etuis mit Buntstiften, Skizzen und erste Schnitte für ein Projekt im nächsten Jahr sowie mehrere Puppenmodelle für mein neues E-Book.

Die Kiste ist auch eine Kiste der Freude. Denn die Projekte, an denen ich gerade arbeite, sind immer meine Lieblingsprojekte. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich sie hervorhole und wieder ein gutes Stück vorankomme oder es einfach sein lasse.

Eine Riesenfreude ist es natürlich auch, wenn ein Projekt zum Abschluss und damit aus der Kiste herauskommt und Platz für etwas Neues macht. So auch in diesen Tagen, denn nächste Woche am 12. Dezember erscheint mein vorerst letztes DIY-E-Book zur Herstellung von Puppen. Ich freue mich, wenn ihr wieder dabei seid!

 


20. November 2013

Rezension und Interview: Es ist nie zu spät für eine liebevolle Kindheit

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Puppen sind nicht nur wertvolle Spielzeuge für Kinder, sondern sie können auch bedeutsame Begleiter für Erwachsene sein. So werden Puppen z. B. in der Psychotherapie bei Heilungsanliegen eingesetzt, die das „Innere Kind“ betreffen.

Das „Innere Kind“, das sind die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit. Seit den 1990er Jahren haben sich in der Psychotherapie verschiedene Ansätze und Verfahren entwickelt, die mit der Vorstellung des „Inneren Kindes“ arbeiten, um seelische Wunden aus der Vergangenheit und Gegenwart zu heilen, falsche oder dysfunktionale Glaubens- und Lebensmuster zu erkennen, Probleme selbstverantwortlich zu lösen sowie einen liebevollen Umgang mit sich selbst und anderen zu bewirken.

In diesem Prozess wird die Verbindung zwischen dem „Inneren Kind“ und dem Erwachsenen machmal auch mittels einer Puppe hergestellt, die das „Innere Kind“ darstellt und so zum Medium der Begegnung und Heilung wird.

Viele solcher Heilungspuppen, wie ich sie nenne, haben in den letzten Jahren meine Werkstatt verlassen. Was sie denn jetzt mit der Puppe machen sollen, fragen meine Kunden häufig. Ein paar Anregungen gebe ich dann immer gern mit auf den Weg. Aber eigentlich betrachte ich meine Arbeit mit Vollendung der Puppen als abgeschlossen. Schließlich bin ich keine Psychotherapeutin. Trotzdem bleibt manchmal das Gefühl, dass da noch etwas offen ist.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich vor einigen Wochen auf ein kleines Buch mit dem Titel „Es ist nie zu spät für eine liebevolle Kindheit“ aufmerksam geworden bin. Es stammt aus der Feder der Autorin und Grafik-Designerin Irmi Riedl, die sich mit ihrem Label Lina-Art auf sanfte, humorvolle und kreative Weise Fragen des Glücks, der Familie und der Kindheit widmet.

Das Büchlein läd mit vielen Fragen und Raum für Gedanken und Erinnerungen auf eine Reise zurück in die eigene Kindheit ein, bei der man schreibend und rückblickend in Verbindung mit seinem „Inneren Kind“ kommt. Auf diese Weise werden wertvolle Ressourcen für das Leben im Hier und Jetzt wieder aufgedeckt.

Das macht das Büchlein zu einem guten Begleiter auf solchen Heilungs- und Entwicklungswegen und natürlich auch zu einer Empfehlung meinerseits für die Arbeit mit einer Puppe als Unterstützung, um in Zwiesprache mit der eigenen Seele zu kommen.

Um euch das Büchlein vorzustellen, habe ich Irmi ein paar Fragen gestellt:

Wie bist du auf die Idee zu dem Büchlein gekommen?
Eines Tages machte mich ein Freund auf ein Foto aufmerksam mit den Worten: „Sieh mal, wie deine Mutter auf dem Foto lieb schaut.“ Wie bitte? Meine Mutter? Ich nahm das Foto sofort genauer unter die Lupe. Zu meiner Überraschung, ja! Ihr Gesicht hatte einen sehr liebevollen Ausdruck. Wieso ist mir das nicht schon früher aufgefallen? Warum hatte ich ihr freundliches Gesicht nicht bemerkt? Wollte oder konnte ich es nicht sehen?

Es beschäftigte mich und ich stellte mir die Frage, ob es nicht doch auch ein Stück weit an mir liegen könnte, dass ich meine Kindheit als nicht besonders schön in Erinnerung behalten habe. Stimmt es, war meine Kindheit wirklich nur anstrengend? Oder kann es sein, dass es sehr wohl auch Geborgenheit, Wärme, Fürsorge, usw. gab? Aber warum erinnert man sich so wenig daran? Wiegen die unangenehmen Erlebnisse doch schwerer und haben deshalb die guten Erinnerungen weniger Chancen, im Gedächtnis zu bleiben?

Gestern sah ich einen Film über eine Frau, die wirklich Allerschlimmstes in ihrer Kindheit durchmachen musste. Trotzdem erwähnte sie im Interview, sie hätte auch gute Tage erlebt, die sie auf keinen Fall vergessen möchte.

Also, nun galt es, die schöneren, helleren, liebevolleren Momente aufzustöbern. Vielleicht hatte ich es sogar auch selber satt, mich immer nur an das Unangenehme in meiner Kindheit zu erinnern und mich im Kreis zu drehen. Und so war die Idee zu diesem Büchlein geboren.

Für wen hast du das Büchlein gemacht?
Für Frauen und Männer, die den Blick auf das Positive in ihrer Kindheit teils verloren haben. Für alle, die sich mit dem Thema „Inneres Kind“ und Heilung beschäftigen.

Aber auch für alle, die Lust haben, sich an all die Momente zu erinnern, in denen sie sich stark, erfolgreich, verträumt, unschlagbar, verliebt, satt, künstlerisch, musikalisch, entzückt, albern, experimentierfreudig, vergnügt, sportlich, energisch oder stolz gefühlt haben.

Also in einem Satz: Für alle, die ihrem kindlichen und gesunden Wesenskern wieder begegnen wollen.

Ich habe das Büchlein im Entstehungsprozess von einer „Inneren-Kind“-Therapeutin und einem Heilpraktiken testen lassen. Sie waren sehr davon angetan und empfehlen es an ihre Klienten weiter.

Welche ist deine Lieblingsseite?
Ich glaube, es würde mir nicht gelingen, nur eine zu nennen. Zu meinen Lieblingsseiten gehört aber auf jeden Fall das Titelbild, auf dem eine Frau ihr „Inneres Kind“ hält.

Diese Seite macht weich. Sein eigenes „Inneres Kind“ in der Vorstellung liebkosend zu halten, so wie man es sich damals als Kind gewünscht hätte, dies zu tun, dafür ist es auch im Nachhinein nie zu spät.

Wem es schwer fällt, nur mit der Vorstellung zu arbeiten, empfehle ich eine Puppe. Auch ich hatte für eine Weile eine süße Babypuppe, die ich nach meinen Vorstellungen und Wünschen liebevoll pflegte. Das hatte eine heilende Wirkung auf mich, denn die Liebe kommt dadurch wieder ins Fließen.

Was rätst du Menschen, die mit deinem Büchlein in Kontakt mit ihrem „Inneren Kind“ kommen möchten?
Das Büchlein habe ich bewußt so klein im Handtaschenformat gehalten, damit man es eine Weile bei sich tragen kann. Wer sich darauf einlässt, wird spielerisch und mit viel Feingefühl in die eigene Kindheit geführt.

Mit Fragen wie nach dem Lieblingsplatz von damals, an dem man Raum und Zeit vergessen konnte, lässt es sich gut an diese Welt anknüpfen. Mit vielen leichten, aber auch tiefgreifenden Übungen kommen vergessene, beglückende und herzerwärmende Erlebnisse zurück. Wiedererinnerte Menschen, die uns inspirierten, in Erfüllung gegangene Wünsche, berührende Momente – das alles sind Kraftquellen, die es aufzustöbern gilt.

Das Büchlein lädt dazu ein, mit neuem, offenem Blick auf die eigene Kindheit zu schauen, mit Fokus auf dem Positiven. Wenn man zu einigen Übungen keinen guten Kontakt hat, kann man sie einfach überspringen. Es soll sich immer leicht und freundlich anfühlen.

Auf den hinteren Seiten nähern wir uns schließlich wieder unserem heutigen Ich. Über weitere Übungen können wir erkennen, dass wir die weniger angenehmen Erlebnisse längst in gute Qualitäten oder Fähigkeiten transformiert haben. Sie lassen uns stärker und liebevoller erscheinen. Am Ende fühlen wir uns glücklicher und stärker. Wenn wir unser „Inneres Kind“ liebevoll pflegen und das Positive wieder zulassen, können wir wirklich erwachsen werden.

Was wünschst du dir für das Büchlein?
Es macht mich glücklich, wenn ich höre, dass Menschen durch das Büchlein wieder Kontakt zu ihrem zarten, gesunden Seelenanteil finden. Das Büchlein möchte Achtsamkeit und Sanftheit, aber auch Mut zur eigenen Sensibilität in die Seele pflanzen.

Ich bin voller Vertrauen, dass es den Menschen begegnen wird, die dafür bereit und offen sind. Verletzlichkeit oder Sensibilität zu zeigen, ist der Schlüssel zu einem aus ganzen Herzen erfüllten Leben. Sie ist keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke.

Übrigens: Als ich mein erstes Layout-Exemplar durchgelesen hatte, war ich selber sehr berührt, weich und beglückt. Ich ertappte mich sogar bei dem Gedanken: “Oh, so ein Büchlein will ich auch haben!“ Irgendwie empfand ich es als einen kleinen Schatz.

Vielen Dank, liebe Irmi, für das Interview und ganz viel Freude und Erfolg für dein Projekt!

Irmi und ich verlosen ein Exemplar ihres Büchleins „Es ist nie zu spät für eine liebevolle Kindheit“. Wenn ihr es gewinnen möchtet, schreibt bis Sonntag Nacht an hello@mariengold.net. Den Gewinner werde ich am Montag auslosen und benachrichten. Das Büchlein bekommt ihr dann von Irmi zugeschickt. Viel Glück!

„Es ist nie zu spät für eine liebevolle Kindheit. Notiz- und Date mit deinem kleinen Ich-Büchlein“ von Irmi Riedel, www.lina-art.de, erhältlich für 14.90 Euro hier oder direkt bei Irmi.

Vom Reportagemagazin Geo gibt es übrigens passend zum Thema gerade ein Heft mit dem Titel Mütter: Wie sie uns ein Leben lang prägen.

(Das Buch hat Sandra gewonnen.)


19. November 2013

Helden des Alltags: Alles wird gold

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Jeden Dienstag fragt Roboti liebt nach den Helden des Alltags. Auch bei Mariengold gibt es große und kleine Helden, Dinge, die den Alltag in meiner Werkstatt verschönern und mir sehr lieb sind. Ab und zu stelle ich sie hier vor.

Mein Herz schlägt für Gold. Nicht im Sinne von Glitzer und Geschmeide, sondern von Reichtümern und Schätzen, die sich unter der Oberfläche verbergen und aus dunkler Tiefe geschöpft werden.

Daher kommt auch das Gold im Namen meines Labels. Den hatte ich schon lange, bevor ich mich selbständig gemacht habe oder überhaupt wusste, dass ich es mal tun würde. Bis dahin war dieser Name einfach die Aussicht, dass ich mein Gold schon irgendwann finden und alles gut werden würde.

Oder eben gold. Als ich vor einigen Wochen bei Zierrat und Gold einen Anhänger mit der Aufschrift „Alles wird gold“ entdeckte, wusste ich sofort, dass er und ich zusammengehören.

Angefertigt wurde das Schmuckstück von der Designerin Anna Artmann von Wsake, die auch einen wundervollen Blog schreibt. Genau wie Nina Stoltz, Journalistin und Inhaberin von Zierrat und Gold, die als Fräulein Text auf ihrem Blog poetische Rezepte und Schönes aus ihrem Internet teilt.

Den Anhänger habe ich damals gleich zwei Mal gekauft. Einer bringt mich natürlich in meiner Werkstatt zum Lächeln. Der andere ist für meine liebe Freundin Julia, die heute Geburtstag feiert und mit der zusammen ich immer wieder spüre, dass alles nicht nur gold wird, sondern schon ist.

Der Anhänger „Alles wird gold“ ist für 18 Euro bei Zierrat und Gold erhältlich. Den Blog von Fräulein Text findet ihr hier, den von Wsake hier.


12. November 2013

Still und stürmisch

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Nach meiner Auszeit am Meer, die so still und gleichzeitig so stürmisch für mich war (ich sage nur: von Einhundertzehn auf Null in vier Tagen), weiß ich, was ich in Zukunft mehr und was weniger in meinem Leben haben möchte.

Diese Herzenseinsichten waren in einem Raum möglich, der ganz liebevoll und achtsam von Julia Engel, Ruth Antons und Arne Walbers vom Flying Yoga Team gehalten wurde. Viele liebe Menschen, ein stets reich gedeckter Tisch, Spaziergänge in der Novemberfrische, Mittagsschlaf und Lesestunden sowie ganz viel Zeit mit meiner Freundin Julia haben das Retreat mit all meinen Aufs und Abs schön rund gemacht.

Ein Höhepunkt war schon im letzten Jahr der morgendliche Süßreis, der jeden Tag neben vielen anderen Frückstücksköstlichenkeiten auf der Tafel stand. Hier ist das Rezept, das Bauch und Herz wärmt und satt und glücklich macht:

Esthers Süßreis

Süßen Reis (z. B. von Davert) mit der
dreifachen Menge Wasser
und kleingeschnittenen Trockenfrüchte wie Feigen, Pflaumen, Aprikosen und Datteln

vierzig bis fünfzig Minuten bei kleiner Hitze köcheln und je nach Hunger noch ein halbes oder ganzes Stündchen quellen lassen.

Warm mit frischem Obst, Crème Fraiche, Mango-Apfel-Mark, Nüssen oder Fruchtjoghurt servieren. Schmeckt auch winterlich gewürzt mit Zimt, Kakao und Ingwer.

Guten Appetit und Namasté!