20. Dezember 2013

Weihnachtsferien

Mariengold takes a break from December 20th until January 5th. During this time I don’t offer material kits in my Etsy and DaWanda shops. But my e-books and tutorials for dolls and doll clothes are still availabe then. Orders and e-mails are answered once a day. On Monday January 6th I will be back in my studio. Then all my products will be available again in my shops. The next Friday doll will be listed on January 10th. Thank you so much for all your love and support for Mariengold in 2013! It was a great pleasure to work together with you and I am looking very forward to 2014. Merry Christmas and A Happy New Year!

Mariengold macht Urlaub vom 20. Dezember bis 5. Januar.

In dieser Zeit sind in meinen Shops bei DaWanda und Etsy keine Materialbestellungen möglich. Meine E-Books und Anleitungen für Puppen und Puppenkleidung sind aber weiterhin erhältlich. Bestellungen und E-Mails werden einmal täglich beantwortet.

Ab Montag, den 6. Januar, bin ich wieder in meiner Werkstatt. Dann werden auch alle Produkte wieder in meinen Shops erhältlich sein. Die nächste Freitagspuppe gibt es am 10. Januar.

Herzlichen Dank für ein tolles Jahr 2013! Es war eine Riesenfreude, mit euch und für euch zu arbeiten. Ich freue mich auf die Vierzehn und alles, was sie mit sich bringen mag.

Wenn ihr euch auf die besondere Zeit zwischen den Jahren einstimmen möchtet, lege ich euch das Märchen von Vasalisa ans Herz, das ich vor zwei Jahren aufgenommen habe. Darin geht es um Puppen als Bild für die Stimme der Seele. Hier geht’s lang zu Vasalisa, das Märchen findet ihr ganz am Ende des Artikels.

Fröhliches Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!


19. Dezember 2013

33 Vorfreuden für die Weihnachtsferien

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Stille.

Der Geruch von verbrannten Streichhölzern.

Sternenspektakel genießen.

Kakao trinken.

Zeit haben.

Warten auf den Schnee.

Plätzchen aus anderen Küchen kosten.

Weihnachtslieder aus Kindertagen hören, singen und musizieren.

Zurückblicken und Vorausschauen.

In Milch und Honig baden.

Danach mit Wärmflasche in Bett gehen.

Mit diesem Buch, das ich mir extra für die freien Tage aufgespart habe.

Auf langen Spaziergängen Zierrat und Gold in den Fenstern entdecken.

Mit „Winter“ von Tori Amos die neue Jahreszeit begrüßen. Ich liebe dieses Lied.

Den Weihnachtszirkus besuchen.

Diesen festlichen Haarschmuck in Erwägung ziehen.

Knallbonbons für den Jahreswechsel basteln.

Mich am Silvestervormittag im KaDeWe auf ein Glas Sekt mit meiner Freundin Anna treffen.

Unser Neujahrskonzert: Agnes Obel in der Berliner Philharmonie.

Noch einmal mein Lieblingsbuch des Jahres lesen.

Neue Musik entdecken. Ich habe gerade die wunderbare Sophie Hunger und Jake Bugg auf dem Radar.

In Ruhe an meinen Listen arbeiten.

Märchen aus der „Schatzhüterin“ von Luisa Francia hören.

Für ein paar Tage in Astrid Lindgrens Welt eintauchen. Ich liebe die „Bilder ihres Lebens“ und die Biographie von Margareta Strömstedt.

Amaryllis.

Liebste Weihnachtsbücher lesen („Wunder einer Winternacht“ von Marko Leino und „Alle Weihnachtserzählungen“ von Charles Dickens).

Liebste Weihnachts-CDs hören („A very She & Him Christmas“ von She & Him, „A Midwinter Night’s Dream“ von Loreena McKennitt und „A very Ally Christmas“ von Vonda Shepard).

Und noch mal zwei Lieblingsfilme des Jahres schauen, „Francis Ha“ (ich habe mir sogar das Filmplakat aus einem sehr, sehr weit entfernten Land schicken lassen) und „Oh Boy“ (auch nicht schlecht, das Filmplakat).

Endlich ein paar Rezepte für den Winter ausprobieren, z. B. dieses, dieses oder dieses.

Quer durch Berlin und in die alte Heimat fahren. Und ich dabei hinterm Steuer.

Wiedersehensfreude.

Süßes Nichtstun.

2014 langsam kommen lassen. Spinnen. Träumen. Planen. Freuen.

 


5. Dezember 2013

22 Dinge über Mariengold

Als ich mit der Puppenmacherei begann, hatte ich noch keine Nähmaschine und auch keine Erfahrung im Nähen mit einer solchen. Die Teile meiner ersten Puppen habe ich deshalb in einer Änderungsschneiderei anfertigen lassen.

Ich liebe Listen und organisiere nicht nur meine Arbeit damit, sondern führe z. B. auch welche über Dinge, die ich als Kind mochte, Kleidung, die ich gern trage, oder Werbespots mit toller Musik.

Wenn meine Schätzung stimmt, werde ich voraussichtlich im Jahr 2015 meine eintausendste Puppe nähen.

Die Fußpedale meiner Nähmaschinen trete ich nur ohne Schuhe.

Ich bin sehr, sehr ordentlich. Zwar herrscht auch bei mir während der Arbeitszeit ein riesengroßes Chaos (ich sage nur: zwölf Quadratmeter großes Arbeitszimmer), aber ich räume jeden Tag vor dem Feierabend picobello auf.

Den Namen meines Labels hatte ich schon, lange bevor ich mich selbständig gemacht habe oder überhaupt wusste, dass ich es mal tun würde.

Mit 40 Jahren sehe ich mich keine Puppen mehr nähen, aber immer noch mit Puppen arbeiten. Bis dahin sind es aber noch einige Jahre.

Ich neige stark zur Wiederholung. Dahinter steckt einerseits sicher mein Wille, mit der Zeit immer besser zu werden, andererseits wohl aber auch eine gute Portion Bequemlichkeit.

Die Frage, die mir in meinen Puppennähkursen am häufigsten gestellt wird, ist, wie lange ich für die Herstellung einer Puppe brauche. Dicht gefolgt von Erkundungen, wie viele Puppen ich schon genäht habe und wie ich überhaupt zur Puppenmacherei gekommen bin.

Mein Partner ist mein größter Fan und wichtigster Kritiker. Überhaupt spreche ich gern mit Männern über Mariengold, weil sie mit ihrer spezifischen Perspektive oft interessante Impulse für meine Arbeit geben, in der ich es ansonsten fast nur mit Frauen zu tun habe.

Jeden Arbeitstag gegen 10 Uhr trinke ich einen Smoothie. Wenn ich eine Extraportion Energie brauche, sind da auch Mandelmus und ein großer Löffel MaKao drin.

Meine drei Lieblingskombination für Haut und Haar meiner Puppen sind schokoladenfarbene Haut und braunes Haar, aprikosenfarbene Haut und strohblondes Haar sowie marzipanfarbene Haut und braunes Haar.

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal darüber nachgedacht, den Namen meines Labels zu ändern. Manchmal möchte ich mir nämlich lieber nicht vorstellen, wie „Mariengold“ im Ausland ausgesprochen wird.

Ich bin wahnsinnig froh, dass ich nicht am Wochenende arbeite oder Nachtschichten mache.

Ich habe schon drei Mal Puppen für Tatort-Schauspieler hergestellt. Eine dieser Kundinnen habe ich sogar schon einmal auf dem Wochenmarkt hier am Mexikoplatz mit Tochter und Puppe gesehen, mich aber nicht getraut, sie anzusprechen.

Diesen Oktober bin ich mit meinen Rechnungsnummern zum allerersten Mal in den vierstelligen Bereich gekommen.

Wenn ich Puppen nähe, mag ich den Moment, wenn der Trikotstoff über den modellierten Kopf gezogen wird. Haarsträhnen knüpfe ich nicht so gern ein. Am allerliebsten bei meiner Arbeit ist mir aber das Spiel mit den Farben.

Puppen öffnen mir das Herz. Wann immer ich eine schöne Puppe sehe, halte ich einen Moment inne und kann mein Glück kaum fassen, dass Puppen mein Beruf sind. Ich selbst besitze aber nicht eine Stoffpuppe.

Das finnische Wort „Nukke“ für Puppen mag ich sehr.

Drei wichtige Meilensteine für Mariengold waren die Entscheidung im Jahr 2009, DIY-Anleitugen für Puppen und Puppenkleidung herauszugeben, im Jahr 2010 eine Mitarbeiterin einzustellen und der Relaunch meiner Internetseite im Jahr 2012.

Ein großer Wunsch für 2014: Ein Atelier außerhalb meiner Wohnung zu finden, mit ganz viel Platz zum Arbeiten und für Kurse. Am liebsten zusammen mit anderen kreativen Menschen. Ein Schaufenster hätte ich auch gern.

Noch mehr Dinge über Mariengold und weitere Einblicke findet ihr hier.


20. November 2013

Interview: „Es ist nie zu spät für eine liebevolle Kindheit“

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Puppen sind nicht nur wertvolle Spielzeuge für Kinder, sondern sie können auch bedeutsame Begleiter für Erwachsene sein. So werden Puppen z. B. in der Psychotherapie bei Heilungsanliegen eingesetzt, die das „Innere Kind“ betreffen.

Das „Innere Kind“, das sind die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit. Seit den 1990er Jahren haben sich in der Psychotherapie verschiedene Ansätze und Verfahren entwickelt, die mit der Vorstellung des „Inneren Kindes“ arbeiten, um seelische Wunden aus der Vergangenheit und Gegenwart zu heilen, falsche oder dysfunktionale Glaubens- und Lebensmuster zu erkennen, Probleme selbstverantwortlich zu lösen sowie einen liebevollen Umgang mit sich selbst und anderen zu bewirken.

In diesem Prozess wird die Verbindung zwischen dem „Inneren Kind“ und dem Erwachsenen machmal auch mittels einer Puppe hergestellt, die das „Innere Kind“ darstellt und so zum Medium der Begegnung und Heilung wird.

Viele solcher Heilungspuppen, wie ich sie nenne, haben in den letzten Jahren meine Werkstatt verlassen. Was sie denn jetzt mit der Puppe machen sollen, fragen meine Kunden häufig. Ein paar Anregungen gebe ich dann immer gern mit auf den Weg. Aber eigentlich betrachte ich meine Arbeit mit Vollendung der Puppen als abgeschlossen. Schließlich bin ich keine Psychotherapeutin. Trotzdem bleibt manchmal das Gefühl, dass da noch etwas offen ist.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich vor einigen Wochen auf ein kleines Buch mit dem Titel „Es ist nie zu spät für eine liebevolle Kindheit“ aufmerksam geworden bin. Es stammt aus der Feder der Autorin und Grafik-Designerin Irmi Riedl, die sich mit ihrem Label Lina-Art auf sanfte, humorvolle und kreative Weise Fragen des Glücks, der Familie und der Kindheit widmet.

Das Büchlein läd mit vielen Fragen und Raum für Gedanken und Erinnerungen auf eine Reise zurück in die eigene Kindheit ein, bei der man schreibend und rückblickend in Verbindung mit seinem „Inneren Kind“ kommt. Auf diese Weise werden wertvolle Ressourcen für das Leben im Hier und Jetzt wieder aufgedeckt.

Das macht das Büchlein zu einem guten Begleiter auf solchen Heilungs- und Entwicklungswegen und natürlich auch zu einer Empfehlung meinerseits für die Arbeit mit einer Puppe als Unterstützung, um in Zwiesprache mit der eigenen Seele zu kommen.

Um euch das Büchlein vorzustellen, habe ich Irmi ein paar Fragen gestellt:

Wie bist du auf die Idee zu dem Büchlein gekommen?
Eines Tages machte mich ein Freund auf ein Foto aufmerksam mit den Worten: „Sieh mal, wie deine Mutter auf dem Foto lieb schaut.“ Wie bitte? Meine Mutter? Ich nahm das Foto sofort genauer unter die Lupe. Zu meiner Überraschung, ja! Ihr Gesicht hatte einen sehr liebevollen Ausdruck. Wieso ist mir das nicht schon früher aufgefallen? Warum hatte ich ihr freundliches Gesicht nicht bemerkt? Wollte oder konnte ich es nicht sehen?

Es beschäftigte mich und ich stellte mir die Frage, ob es nicht doch auch ein Stück weit an mir liegen könnte, dass ich meine Kindheit als nicht besonders schön in Erinnerung behalten habe. Stimmt es, war meine Kindheit wirklich nur anstrengend? Oder kann es sein, dass es sehr wohl auch Geborgenheit, Wärme, Fürsorge, usw. gab? Aber warum erinnert man sich so wenig daran? Wiegen die unangenehmen Erlebnisse doch schwerer und haben deshalb die guten Erinnerungen weniger Chancen, im Gedächtnis zu bleiben?

Gestern sah ich einen Film über eine Frau, die wirklich Allerschlimmstes in ihrer Kindheit durchmachen musste. Trotzdem erwähnte sie im Interview, sie hätte auch gute Tage erlebt, die sie auf keinen Fall vergessen möchte.

Also, nun galt es, die schöneren, helleren, liebevolleren Momente aufzustöbern. Vielleicht hatte ich es sogar auch selber satt, mich immer nur an das Unangenehme in meiner Kindheit zu erinnern und mich im Kreis zu drehen. Und so war die Idee zu diesem Büchlein geboren.

Für wen hast du das Büchlein gemacht?
Für Frauen und Männer, die den Blick auf das Positive in ihrer Kindheit teils verloren haben. Für alle, die sich mit dem Thema „Inneres Kind“ und Heilung beschäftigen.

Aber auch für alle, die Lust haben, sich an all die Momente zu erinnern, in denen sie sich stark, erfolgreich, verträumt, unschlagbar, verliebt, satt, künstlerisch, musikalisch, entzückt, albern, experimentierfreudig, vergnügt, sportlich, energisch oder stolz gefühlt haben.

Also in einem Satz: Für alle, die ihrem kindlichen und gesunden Wesenskern wieder begegnen wollen.

Ich habe das Büchlein im Entstehungsprozess von einer „Inneren-Kind“-Therapeutin und einem Heilpraktiken testen lassen. Sie waren sehr davon angetan und empfehlen es an ihre Klienten weiter.

Welche ist deine Lieblingsseite?
Ich glaube, es würde mir nicht gelingen, nur eine zu nennen. Zu meinen Lieblingsseiten gehört aber auf jeden Fall das Titelbild, auf dem eine Frau ihr „Inneres Kind“ hält.

Diese Seite macht weich. Sein eigenes „Inneres Kind“ in der Vorstellung liebkosend zu halten, so wie man es sich damals als Kind gewünscht hätte, dies zu tun, dafür ist es auch im Nachhinein nie zu spät.

Wem es schwer fällt, nur mit der Vorstellung zu arbeiten, empfehle ich eine Puppe. Auch ich hatte für eine Weile eine süße Babypuppe, die ich nach meinen Vorstellungen und Wünschen liebevoll pflegte. Das hatte eine heilende Wirkung auf mich, denn die Liebe kommt dadurch wieder ins Fließen.

Was rätst du Menschen, die mit deinem Büchlein in Kontakt mit ihrem „Inneren Kind“ kommen möchten?
Das Büchlein habe ich bewußt so klein im Handtaschenformat gehalten, damit man es eine Weile bei sich tragen kann. Wer sich darauf einlässt, wird spielerisch und mit viel Feingefühl in die eigene Kindheit geführt.

Mit Fragen wie nach dem Lieblingsplatz von damals, an dem man Raum und Zeit vergessen konnte, lässt es sich gut an diese Welt anknüpfen. Mit vielen leichten, aber auch tiefgreifenden Übungen kommen vergessene, beglückende und herzerwärmende Erlebnisse zurück. Wiedererinnerte Menschen, die uns inspirierten, in Erfüllung gegangene Wünsche, berührende Momente – das alles sind Kraftquellen, die es aufzustöbern gilt.

Das Büchlein lädt dazu ein, mit neuem, offenem Blick auf die eigene Kindheit zu schauen, mit Fokus auf dem Positiven. Wenn man zu einigen Übungen keinen guten Kontakt hat, kann man sie einfach überspringen. Es soll sich immer leicht und freundlich anfühlen.

Auf den hinteren Seiten nähern wir uns schließlich wieder unserem heutigen Ich. Über weitere Übungen können wir erkennen, dass wir die weniger angenehmen Erlebnisse längst in gute Qualitäten oder Fähigkeiten transformiert haben. Sie lassen uns stärker und liebevoller erscheinen. Am Ende fühlen wir uns glücklicher und stärker. Wenn wir unser „Inneres Kind“ liebevoll pflegen und das Positive wieder zulassen, können wir wirklich erwachsen werden.

Was wünschst du dir für das Büchlein?
Es macht mich glücklich, wenn ich höre, dass Menschen durch das Büchlein wieder Kontakt zu ihrem zarten, gesunden Seelenanteil finden. Das Büchlein möchte Achtsamkeit und Sanftheit, aber auch Mut zur eigenen Sensibilität in die Seele pflanzen.

Ich bin voller Vertrauen, dass es den Menschen begegnen wird, die dafür bereit und offen sind. Verletzlichkeit oder Sensibilität zu zeigen, ist der Schlüssel zu einem aus ganzen Herzen erfüllten Leben. Sie ist keine Schwäche, sondern ein Zeichen von Stärke.

Übrigens: Als ich mein erstes Layout-Exemplar durchgelesen hatte, war ich selber sehr berührt, weich und beglückt. Ich ertappte mich sogar bei dem Gedanken: “Oh, so ein Büchlein will ich auch haben!“ Irgendwie empfand ich es als einen kleinen Schatz.

Vielen Dank, liebe Irmi, für das Interview und ganz viel Freude und Erfolg für dein Projekt!

Irmi und ich verlosen ein Exemplar ihres Büchleins „Es ist nie zu spät für eine liebevolle Kindheit“. Wenn ihr es gewinnen möchtet, schreibt bis Sonntag Nacht an hello@mariengold.net. Den Gewinner werde ich am Montag auslosen und benachrichten. Das Büchlein bekommt ihr dann von Irmi zugeschickt. Viel Glück!

„Es ist nie zu spät für eine liebevolle Kindheit. Notiz- und Date mit deinem kleinen Ich-Büchlein“ von Irmi Riedel, www.lina-art.de, erhältlich für 14.90 Euro hier oder direkt bei Irmi.

Vom Reportagemagazin Geo gibt es übrigens passend zum Thema gerade ein Heft mit dem Titel Mütter: Wie sie uns ein Leben lang prägen.

(Das Buch hat Sandra gewonnen.)


12. November 2013

Still und stürmisch (und ein Rezept für warmes Frühstück)

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Nach meiner Auszeit am Meer, die so still und gleichzeitig so stürmisch für mich war (ich sage nur: von Einhundertzehn auf Null in vier Tagen), weiß ich, was ich in Zukunft mehr und was weniger in meinem Leben haben möchte.

Diese Herzenseinsichten waren in einem Raum möglich, der ganz liebevoll und achtsam von Julia Engel, Ruth Antons und Arne Walbers vom Flying Yoga Team gehalten wurde. Viele liebe Menschen, ein stets reich gedeckter Tisch, Spaziergänge in der Novemberfrische, Mittagsschlaf und Lesestunden sowie ganz viel Zeit mit meiner Freundin Julia haben das Retreat mit all meinen Aufs und Abs schön rund gemacht.

Ein Höhepunkt war schon im letzten Jahr der morgendliche Süßreis, der jeden Tag neben vielen anderen Frückstücksköstlichenkeiten auf der Tafel stand. Hier ist das Rezept, das Bauch und Herz wärmt und satt und glücklich macht:

Esthers Süßreis

Süßen Reis (z. B. von Davert) mit der
dreifachen Menge Wasser
und kleingeschnittenen Trockenfrüchte wie Feigen, Pflaumen, Aprikosen und Datteln

vierzig bis fünfzig Minuten bei kleiner Hitze köcheln und je nach Hunger noch ein halbes oder ganzes Stündchen quellen lassen.

Warm mit frischem Obst, Crème Fraiche, Mango-Apfel-Mark, Nüssen oder Fruchtjoghurt servieren. Schmeckt auch winterlich gewürzt mit Zimt, Kakao und Ingwer.

Guten Appetit und Namasté!


7. November 2013

Werk-Treffen mit Bananenbrot

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Letzten Freitag habe ich hier in meiner Werkstatt ein Frühstück für befreundete Berliner Puppenmacherinnen gemacht. Mit dabei waren wieder Anita von Lilla Kirrivi, Julia von Von Kowalke und Laura von 1000 Rehe. Es war ein sehr gemütliches und entspanntes Treffen an einem grauen Herbsttag, an dem so ein ausgedehnter Genuss in lieber Gesellschaft bei Kerzenschein, leiser Musik und vielen Leckereien genau richtig ist.

Etwas müde waren wir alle. Die Arbeitswoche steckte uns in den Knochen, wohl auch das ganze Jahr mit seinen Aufs und Abs. Jede von uns hat in 2013 viel geschafft und eine Menge für ihr Handmade-Label bewegt. Ein Grund zur Freude und zum Feiern, aber auch zum Innehalten und Verschnaufen.

Eigentlich ist es im November an der Zeit, mal auszuatmen und die Arbeitskurve langsam absinken zu lassen, sich zu erholen und neue Kraft zu sammeln. Aber gerade jetzt in der Zeit vor Weihnachten nehmen Tempo und Dichte in unseren Werkstätten noch einmal kräftig zu. So ist das jedes Jahr. Meine Versuche, es mal anders zu gestalten und doch nicht so richtig auf die Reihe zu bekommen, nehme ich mittlerweile mit Humor.

Umso wichtiger sind regelmäßige Auszeiten wie unser Frühstück. Wir haben natürlich viel über die Arbeit gesprochen, über Pläne für das nächste Jahr und die ewige Frage, wie wir Arbeit, Familie und die Erfüllung eigener Bedürfnisse besser im Gleichgewicht halten können. Nadel und Faden ruhten aber an diesem Vormittag und das Internet war für ein paar Stunden abgeschaltet. Herrlich.

Ich selbst habe an diesem Freitag zum ersten Mal seit Monaten gespürt, wie erschöpft ich eigentlich bin. Hätte nicht ein Puppennähkurs-Wochenende angestanden, wäre ich wohl zwei Tage mit Ingwertee und meinen Büchern im Bett geblieben. Das habe ich dann am Montag und Dienstag nachgeholt mit freudiger Aussicht auf mehr, viel mehr.

Denn heute fahren Julia und ich zu einem winterlichen Yoga-Retreat an die Ostsee, wo wir auch letztes Jahr schon unser Novemberlicht gefunden haben. Ich freue mich seit Wochen wahnsinnig auf diese vier Tage am Meer mit Yoga und Meditation, lieben Menschen, wunderbarem Essen und langen Freundinnen-Abenden wie im Ferienlager.

Weil ich es in den letzten Tagen so ruhig habe angehen lassen, gibt es in dieser Woche leider keine Freitagspuppe für euch.

Stattdessen verabschiede ich mich schon heute ins Wochenende und lege euch das köstliche Bananenbrot ans Herz, das ich vor einiger Zeit bei Slomo entdeckt und letzte Woche für meine Gäste gebacken habe. Das Rezept ist ursprünglich von Sophie Dahl, aber Okka hat es auch sehr schön aufgeschrieben.

Habt ein gutes und gemütliches Wochenende!


25. Oktober 2013

Freitagspuppe Lila Lila ~ Friday Doll Lila Lila

Lila Lila ist bereits verkauft. The doll is already sold.

Lila Lila, my new Friday doll, is now available in my Etsy shop. Find more pictures in my portfolio. Good news: My new doll making e-book will be released on October 31st. Come and join me next week here on my blog to celebrate this!

Hier in Berlin gab es letzte Woche Dienstag Punkt 8 Uhr einen wunderschönen Regenbogen über dem Platz des 4. Juli in Zehlendorf. Warum ich das so genau weiß? Weil eben dieser Regenbogen mir Glück für die praktische Führerscheinprüfung brachte, die ich 40 Minuten später erfolgreich hinter mich gebracht hatte.

Was Anfang des Jahres mit ungeheurer Nervosität, riesigem Herzklopfen und zittrigen Händen begann, entwickelte sich in den folgenden Monaten zu einer unerwartet tiefgreifenden Erfahrung, die mich viele Dinge über mich gelehrt und mich sicher auch ein wenig verändert hat.

Als wichtigste Erkenntnis nehme ich die vielen Aha-Momente vor allem am Anfang der Fahrpraxis mit, in denen ich mich fragte, wovor um alles in der Welt ich eigentlich all die Jahre so eine große Angst hatte. Wie hatte ich es zulassen können, dass meine Angst mich so lange davon abhielt, es einfach auszuprobieren? Und könnte es nicht vielleicht sogar sein, dass sich alle Ängste, alle Bedenken und alle „Ja, aber“-s in meinem Leben in Luft auflösen, wenn ich die Dinge, von denen ich träume und auf die ich Lust habe, einfach in die Hand nehme und schaue, wohin die Reise führt?

Die Fahrschule hat mir gezeigt, dass es sich immer lohnt, die eigenen Grenzen ein Stück weiter zu verschieben und Neuland zu betreten. Alles, einfach ist möglich.

Vor einigen Tagen habe ich eine Reportage über Xavier Naidoo gesehen, in der es überraschenderweise auch ums Fahren ging. Xavier, selbst ein großer Autonarr wie sich herausstellte, spricht darin über die spirituelle Dimension des Autofahrens, die auch ich in den letzten Monaten für mich entdeckt habe. Tat gut, das von ihm zu hören. Xavier beim Autofahren gibt es übrigens unter anderem in Bei meiner Seele und Seine Straßen zu sehen. Wahnsinnig schön.

Den Führerschein habe ich jetzt jedenfalls in der Tasche, yeah. Ich bin auch schon einmal quer durch die Stadt vom Prenzlauer Berg über den Alexanderplatz und den Potsdamer Platz nach Schöneberg zum Buddha Haus, unserem Lieblingsrestaurant, und weiter über die Autobahn nach Zehlendorf gefahren. Klar habe ich dabei geschwitzt und mich gefragt, was ich hier eigentlich mache.

Aber was vor einem Jahr noch vollkommen unvorstellbar war, ist jetzt Wirklichkeit. Und das habe ich nur mir selbst zu verdanken. Ich fahre jetzt Auto, obwohl ich mir das so viele Jahre nicht zugetraut habe. Und wenn ich das geschafft habe, so frage ich mich, was geht dann wohl noch alles, das ich bisher nicht für möglich halte? Das sind doch tolle Aussichten, oder?!

Und es gibt noch einen Grund zur Freude: Am 31. Oktober erscheint mein neues Puppennäh-E-Book. In der nächsten Woche möchte ich also wieder hier mit euch feiern!

Hier ist Lila Lila, meine neue Freitagspuppe für euch.

Habt ein schönes Wochenende.

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Lila Lila ist ein 30 cm großes Puppenbaby mit aprikosenfarbener Haut, braunen Augen, kurzem strohblonden Strubbelhaar, einem kleinen Näschen und einem Bauchnabel. Sie hat einen Po und kann frei sitzen.

Die Puppe kommt mit geblümten Stoffwindeln (nicht abgebildet), einem lila Rucksack aus Wollstoff mit pinkfarbenem Knopf und Zugband und einem fliederfarbenen Haarband mit Blüte.

Lila Lila trägt altrosa Latzhosen aus Baumwollnicki, ein langärmeliges Jerseyshirt mit Streifen in Lila und Grau, fliederfarbene Häkelschuhe mit Bindebändern, ein violettes Seidentuch, eine fliederfarbene Strickmütze aus Schurwolle mit Blüte und ein hellrosa Häubchen aus Baumwollnicki, das mit einem Blümchenstoff gefüttert ist und auch mit dem Futter nach außen getragen werden kann.

Ihr zweites Outfit ist fürs Ballett und zum Tanzen und besteht aus einem pinkfarbenen bauschigen Tüllrock mit zwei Lagen und geblümtem Bündchen, einem altrosa Wickelbolero und einem gestreiften Body in Pink und Grau.

Achtung: Dieser Artikel ist nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile eingeatmet oder verschluckt werden können.

Lila Lila ist für 260 Euro in meinem Etsy Shop oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder findet ihr in meinem Portfolio, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.


21. Oktober 2013

Bücher: „Zuhause bei den Puppen“ von Cristina Cevales-Labonde

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Das Buch hat Kasia gewonnen. Vielen Dank für eure Teilnahme und die lieben Grüße aus aller Welt.

Die Geschichte mit den Biegepüppchen, von denen ich euch in meiner letzten Buchrezension erzählt habe, war noch längst nicht zu Ende, als ich Nadel und Faden zur Seite legte. Denn dann kamen mein Mann und mein Schwiegervater ins Spiel, um den Püppchen ein Zuhause zu geben. Das war der Plan fürs Weihnachtsfest vor ein paar Jahren: Ein Haus, ein paar Möbel und eine Puppenfamilie für Tochter und Enkelin, erträumt und geplant von der Mama und selbst gemacht von der ganzen Familie.

Dank der Bücher von Cristina Cevales-Labonde ging dieser Plan wunder bar auf. Die Püppchen habe ich mit dem Buch „Biegepüppchen selbst gemacht“ hergestellt, die anderen beiden arbeiteten mit dem Buch „Zuhause bei den Puppen“, das 2009, zwei Jahre nach dem Erstlingswerk der Autorin, ebenfalls im Verlag Freies Geistesleben erschien.

Auch bei diesem Buch war es Liebe auf den ersten Blick. Ich erinnere mich noch genau, wie ich es beim Bummeln durch den Prenzlauer Berg entdeckte und ohne Zögern und dafür mit vor Aufregung roten Wangen kaufte, weil ich wusste, dass ich einen kleinen Schatz in den Händen hielt. Meine Tochter war damals noch keine vier Jahre alt und das Puppenhausprojekt lag noch in weiter Ferne. Deshalb war das Buch lange Zeit erst einmal nur ein Bilderbuch für mich. Aber was für eins!

Denn es sind vor allem die Abbildungen, die dieses Buch so besonders und vor allem lebendig machen. Die Püppchen packen nämlich selbst an und bauen sich ihre eigenen Häuser. Es wird gesägt und gehämmert, gestapelt und geschleppt, verputzt und gezimmert, dekoriert und natürlich am Ende auch gefeiert.

Die Anleitungen erläutern und illustrieren ausführlich, wie fantasievolle und zum Spielen einladende Puppenhäuser gebaut werden können. Die Autorin macht viele verschiedene Vorschläge für Behausungen, z. B. einfache Rundhäuser für die ganz Kleinen, Häuser aus Naturmaterialien, Puppenstuben aus Pappe und aus Holz, ein Kaufladen, eine Schulklasse, ein Schäferkarren (mein Liebling!) und Ställe für die Tiere. Dazu gibt es niedliche, kleine Möbel und winziges, detailverliebtes Zubehör, alles gut erklärt und liebevoll bebildert.

Das Buch macht so richtig Lust, den Püppchen eine schöne Umgebung zu schaffen. Es gibt für jeden das passende Modell, ob unerfahren oder fortgeschritten im Handwerk. An vielen Stellen können auch die Kinder beim Basteln mithelfen. Und wem das Bauen so gar nicht liegt, der findet in „Zuhause bei den Puppen“ einfach ein wunderschön gestaltetes Buch, das Erinnerungen an die eigene Kindheit weckt und zurückträumen lässt in die Spielzeit im Kleinformat.

Der Verlag Freies Geistesleben hat mir wie immer ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, das ich nun verlose. Wenn ihr das Buch gewinnen möchtet, schreibt bis Mittwoch Nacht an hello@mariengold.net. Den Gewinner werde ich am Donnerstag auslosen und benachrichten. Viel Glück!

Cristina Cevales-Labonde: Zuhause bei den Puppen. Puppenhäuser und Zubehör selbst gemacht, Verlag Freies Geistesleben, ISBN: 978-3772522871, 19.90 Euro


26. September 2013

41 Gründe, den Herbst zu lieben

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Das Regenlied vom Traumzauberbaum.

Erntedank.

Tag und Nacht in der Gleiche.

Hagebutten.

Aus dem Nest wird eine Höhle. Mit heißer Schokolade, Bücherstapel, Kerzenlicht und Wollknäueln.

Kürbisse. Die esse ich zwar nicht besonders gern, aber ihr kugelrunder Anblick macht mir immer gute Laune.

Taschen voller Kastanien.

Lieblingsfarben überall und Gold sowieso.

Pilze. Und dieser wunderbare Duft im Wald nach einer Regennacht.

Holunderbeeren.

Neue Musik von Mine. Traumschön.

Mundraub.

Mit den alten Lieblingsstiefeln durchs Herbstlaub rascheln.

Melancholie und Abschiedsweh.

Zwetschgenknödel. Einfach weil sie hier so toll aussehen.

Vorfreude auf den neuen Film Her von Spike Jonze. Kommt zwar erst im Winter, aber Joaquin Phoenix passt so gut in den Herbst. Und die Musik von Karen O auch.

Rumtrödeln. Bummeln. Einen Gang runterschalten.

Das neues Buch von Annette Hohberg. Schon der Titel Das unendliche Blau ist eine Einladung aufs Sofa.

Drachen steigen lassen am Teufelsberg.

Herzwärme.

Das Krächzen der Nebelkrähen.

Raureif.

Von Michaeli bis Yule, ein wunderbarer Podcast von Joy über die Reise vom äußeren zum inneren Licht.

Das warme Braun der Pferde in der goldenen Morgensonne.

Zimtschnecken. Obwohl ich sie liebe, backe ich sie immer nur einmal im Jahr. Und zwar am allergrauesten, trübsten und nieselnassesten Tag im November.

Die großartigen Gatsby Mützen von meiner Freundin Julia.

Obstcrumble. Mit dicken Streuseln aus Haferflocken und Nüssen. Warm gegessen mit einem Klacks Vanilleeis.

Strickjackentage.

Walnüsse und Pflaumenmus.

Altweibersommerwärme.

Etwas Warmes zum Frühstück, z. B. aus diesem wunderbaren Buch. Oder der Hirsebrei mit Himbeersahne in der Meierei. Am liebsten mit einer Freundin am Fester mit Blick auf die Kollwitzstraße.

Heiße Bäder nehmen und danach in einen Mantel aus Lavendel und Sandelholz schlüpfen.

Yogitee.

Eine Verabredung mit Okka zum Stricken.

Serienglück mit den neuen Staffeln von Girls, Homeland und Borgen.

Ein Freundinnenwochenende auf Rügen.

Mehrere Wollschichten übereinander tragen.

Vogelzüge beobachten.

Spieleabende.

Dieser spezielle rauchige Geruch, der manchmal abends in der Luft liegt, wenn in den Häusern die Öfen eingeheizt werden.

Sonntagsspaziergänge um den Schlachtensee, der jetzt am schönsten ist. Die würzige Luft. Das Farbspektakel. Die vielen Mützen und Schals und roten Wangen. Ich liebe das.

 


20. September 2013

Freitagspuppe Oona ~ Friday Doll Oona

Oona ist bereits verkauft. Oona is already sold.

Oona, my new Friday doll, is now available in my Etsy shop. Find more pictures in my portfolio.

Dieser September tut mir so wahnsinnig gut. Ich bin voller Energie und Freude. Die Arbeit geht mir leicht von der Hand und ich habe einige Projekte auf den Weg gebracht, die so nach und nach zum Abschluss kommen.

Seit dieser Woche findet ihr ein paar Neuigkeiten hier auf meiner Internetseite. Mit der Entferung des Menüpunktes Mentoring habe ich mich endgültig von diesem Angebot verabschiedet. Letztes Wochenende hatte ich ein gutes Gespräch dazu, das meine Entscheidung bekräftigt und mir neuen Schwung gegeben hat. Also weg damit.

Dafür gibt es einen neuen Menüpunkt mit dem Namen FAQ, in dem ich häufig gestellte Fragen beantworte. Auf diese Idee hat mich eine Teilnehmerin der Feedbackrunde gebracht und es hat riesigen Spaß gemacht, Fragen zu sammeln und zu beantworten. Wenn ihr noch Anregungen für diese Seit habt, schreibt mir gern an hello@mariengold.net. Sie wird natürlich regelmäßig aktualisiert werden.

Außerdem gibt es noch ein paar Änderungen in der rechten Seitenleiste.

Aber das soll es erst einmal gewesen sein. Denn bis zum Jahresende werde ich mich ausführlich meinen E-Book-Projekten widmen. Schon bald gibt es Neuigkeiten dazu.

Hier ist Oona, meine neue Freitagspuppe für euch. Benannt nach einer ganz ähnlichen Puppe, die ich vor eineinhalb Jahren für eine Kundin genäht habe. Bommelmützen mit Farbverlauf mag ich noch immer sehr gern.

Habt ein schönes Herbstanfangswochenende.

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Oona ist ein 45 cm großes Puppenbaby mit schokoladenbrauner Haut, dunkelbraunen Augen, braunem flauschigen Haar mit einigen Haarsträhnen, einem kleinen Näschen und einem Bauchnabel. Sie hat einen Po und kann frei sitzen.

Die Puppe kommt mit geblümten Stoffwindeln.

Oona trägt blaue Latzhosen aus Baumwollnicki, ein langärmeliges gelbes Jerseyshirt, safranfarbene Häkelschuhe mit Bindebändern, ein hellblaues Halstuch mit cremefarbenen Blumen und eine Strickmütze mit einer großen Bommel aus Schurwolle mit einem Farbverlauf in Blau, Gelb, Lila und Grün.

Ihr zweites Outfit besteht aus einem hellblauen Kleid mit cremefarbenen Blumen, einem langärmeligen altlilafarbenen Jerseyshirt, Pumphosen aus gestreiftem Jersey in Hellgrün und Grau, auberginefarbenen Häkelschuhen mit Bindebändern, einem goldenen Seidentüchlein und einer mausgrauen Strickmütze mit Häkelblüte aus Schurwolle.

Achtung: Dieser Artikel ist nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile eingeatmet oder verschluckt werden können.

Oona ist für 315 Euro in meinem Etsy Shop oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder findet ihr in meinem Portfolio, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.