31. Januar 2014

Winterferien

Mariengold takes a winter break from January 31st until February 9th. During this time, my webshops at Etsy and DaWanda are closed and don’t read and answer e-mails. I will be back in my studio and open my shops again on February 10th. The next ready-to-go dolls will be available on February 14th. This day is also the 1st anniversary of my very first doll making e-book. For this jubilee there will be a special promotion in my webshops. More details soon. Wishing you a wonderful winter time!

Mariengold macht Winterferien vom 31. Januar bis 9. Februar.

In dieser Zeit sind meine Shops bei DaWanda und Etsy geschlossen und ich lese und beantworte keine E-Mails.

Ab Montag, den 10. Februar bin ich wieder in meiner Werkstatt. Dann werden auch meine Shops wieder geöffnet sein. Die nächsten Puppen für den Sofort-Kauf gibt es am 14. Februar.

An diesem Tag jährt sich auch die Veröffentlichung meines ersten Puppennäh-E-Books. Dieses Jubiläum möchte ich mit einer Aktion in meinen Webshops mit euch feiern! Mehr dazu in zwei Wochen.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Winter. Genießt diese gemütliche Zeit mit rosigen Wangen und erster Vorfreude auf den Frühling!

 

 

 


30. Januar 2014

Werk-Treffen in Winterweiß

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Gestern hat Anita von Lilla Kirrivi zum ersten Werk-Treffen des Jahres in ihr Atelier eingeladen. Während Laura im Flieger nach Wien saß, stapften Julia und ich bei eisigen Temperaturen über die knirschende Berliner Schneedecke nach Weißensee und wurden von Anita mit frisch gebackenem Brot, heißem Tee und bollerndem Ofen empfangen. Was für ein Ankommen! Und was für eine wohlige Wärme, wieder im Kreis der befreundeten Puppenmacherinnen zu sein!

So gut tut das Miteinander im Hier und Jetzt, der Austausch, das Lachen, die offenen Ohren, die Inspiration, die Ohs und Ahs, das Verwöhnen und die Wertschätzung.

Was mich bei unseren Treffen immer am meisten berührt, ist die Vielseitigkeit. Vier Puppenmacherinnen, Mütter, Frauen und Freundinnen im gleichen Alter gehen bei allen Gemeinsamkeiten doch so verschiedene Wege. Jede hat ihren Blick auf das Leben und auf die Puppenmacherei im Speziellen. Jede hat ihre Gründe, ihre Herzenswünsche und Ziele:

Nachhaltig zu arbeiten und zu leben. Künstlerisch tätig zu sein. Die Dinge so einfach wie möglich zu halten. Etwas Schönes herzustellen. Frei zu sein. Eine erfolgreiche Unternehmerin zu sein. Zwei verschiedene Berufe unter einen Hut zu bekommen. Eine sinnvolle Arbeit zu tun. Zeit für die Familie zu haben. Für ein gutes Auskommen zu sorgen. Sich selbst auf die Spur zu kommen. Oder einfach zu spielen.

Die gegenseitige Wegbegleitung macht Freude und Mut, inspiriert, öffnet Horizonte und stellt auch mal Dinge in Frage. Ich bin immer wieder begeistert von unserer kreativen Frauenkraft und gehe stets mit einem riesigen Energiekick nach Hause.

Und natürlich mit Vorfreude auf das nächste Treffen, das leider meistens in allzu weiter Ferne liegt. Und damit bei den Werk-Treffen demnächst auch wieder gewerkelt wird (und nicht nur geschmaust und geschwatzt), denken wir uns gerade ein gemeinsames Projekt aus. Das steigert die Vorfreude!

 


28. Januar 2014

Was im Winter wärmt

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Beobachten, wie draußen leise der Schnee fällt.

Und drinnen heiße Schokolade löffeln.

Musik von Ane Brun, Anna Ternheim und Agnes Obel (zum Reinhören hier, hier und hier).

Mal wieder Tagebuch schreiben (dieses Buch ist ein wunderbarer Einstieg).

Träumen und meditieren.

Die Stille genießen.

Den Körper mit selbst gemachter Naturkosmetik verwöhnen (schöne Anregungen gibt es z. B. hier oder hier).

Rosige Wangen küssen.

Mit Wärmflasche in Bett.

Und mit einem Buch, das die Seele streichelt (Isabel Allende hat viele solcher geschrieben).

Ringelstulpen tragen.

Einen Traumfänger basteln (eine Anleitung gibt es hier, schöne Modelle z.B. hier, hier und hier).

Kokosduft.

Neues Seelenfutter ausprobieren (z. B. geröstete Kichererbsen, Galette mit Äpfeln oder Kastaniencremesuppe mit Rosenkohl).

Schlafanzugtage.

Henning Mankell’s „Wallander“ lesen oder schauen.

Abtauchen in ein kerzenbeleuchtetes Wannenbad.

Atempause.

Die Sonnenstunden zählen.

Oder Sonne aus saftigen und reifen Südfrüchten löffeln.

Kraftsuppe kochen (z. B. mit diesem Rezept).

Ein Besuch in der Sauna.

Stricken.

Kraft schöpfen.

Sich umglitzern lassen.

„24 Hours of Happy“ von Pharrell Williams (das wahrscheinlich längste Musikvideo der Welt).

Pläne schmieden.

Eisblumen finden.

Sich eine Massage gönnen (in Berlin kann ich Dagmar und Arne sehr empfehlen).

Eine Thermoskanne mit Lieblingstee füllen.

Etwas Neues lernen.

In einem schönen Buchladen stöbern (in Berlin z. B. im Ocelot, bei Hundt Hammer Stein oder in der Akazienbuchhandlung).

Immer genug Ingwer im Haus haben.

Lange Spaziergänge machen. Klare Luft, klare Gedanken.

Hier und da noch Weihnachtsschmuck in den Fenstern entdecken.

Und sich danach in ein Lager aus Kissen und Decken sinken lassen.

Farbkleckse finden.

Den weltbesten Marmorkuchen backen.

Nach den Sternen greifen.

Eine Ahnung von dem ewigen Sommer in sich bekommen.


21. Januar 2014

Helden des Alltags: Taschenkalender

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Jeden Dienstag fragt Konfettiregen nach den Helden des Alltags. Auch bei Mariengold gibt es große und kleine Helden, Dinge, die den Alltag in meiner Werkstatt verschönern und mir sehr lieb sind. Ab und zu stelle ich sie hier vor.

Ende 2014 nach sechs Jahren Treue für die Kalender von Moleskine, wusste ich zwar, dass das Format A5 mit der Aufteilung Wochenkalender links und Notizen rechts genau richtig für mich ist, ebenso das Lesezeichen, die Falttasche im Einband und der Verschlussgummi. Aber die Farben Schwarz und Rot, die meine Kalender im Jahreswechsel trugen, mochte ich nicht mehr. Zu schwer, dunkel und laut kamen sie mir auf einmal für einen täglichen Begleiter vor.

Stattdessen stand mir der Sinn nach Weiß, nach strahlendem, leichtem und neutralem Weiß. Leider bietet Moleskine meinen Wunschkalender nicht in dieser Farbe an. Doch weil die Termine für das neue Jahr drängten, wurde wieder das vertraute schwarze Buch angeschafft, das es aber kaum aus der Umverpackung auf meinen Schreibtisch schaffte. Das alte Jahr hatte ja noch ein paar Tage. Und wer weiß?!

Tatächlich, kurz vor der Vierzehn blitzte mich bei einem Spaziergang durch das KaDeWe frisches Weiß an. Einmal aufgeschlagen und vergewissert, dass alles passt, wurde es meins.

Mein neuer Begleiter ist von der Firma Leuchtturm1917 und steht dem alten in nichts nach. Der Januar hat seinen Zenit überschritten, die Kalenderseiten nehmen Farbe an und der Praxistest wird jeden Tag mit Bravour bestanden.

Und das Weiß erfreut mich bei jedem Blick! Es passt einfach für dieses Jahr, in dem alles ein bischen leichter wird und so viele Seiten neu beschrieben werden wollen.

Das schwarze Buch hat übrigens sofort eine dankbare Abnehmerin gefunden. Damit waren gleich zwei glücklich.

Der Kalender ist für 12,95 Euro im direkt bei Leuchtturm1917 erhältlich.


16. Januar 2014

Bücher: Christinchens Puppe von Ilse Kollmann-Gümmer

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Es gibt viele Geschichten, die von der besonderen Liebe der Kinder zu ihren Puppen erzählen. Einige davon habe ich in den letzten zwei Jahren schon vorgestellt, z. B. hier, hier und hier. Glücklicherweise bekomme ich auch immer wieder Vorschläge von meinen Lesern und erfahre auf diese Weise von so manchem Buchschatz.

Einer davon ist „Christinchens Puppe“ von Ilse Kollmann-Gümmer. Die Geschichte ist schnell erzählt, sie handelt von Christinchen, die sich von Herzen eine Puppe wünscht. Die Mutter näht ihr eine und schenkt sie der Tochter zum Geburtstag, die fortan eine glückliche Puppenmutti ist:

Die Mutti hat den Tisch gedeckt
und auch die Kerzen angesteckt,
der große Kuchen steht bereit,
die Mutti sagt: „Nun ist es Zeit“,

und dann setzt sie mit frohem Sinn
die wunderhübsche Puppe hin.
Nun wird die Tür weit aufgemacht,
Christinchen kommt herein und lacht,

sie sieht, was Mutti aufgebaut,
„die schöne Puppe“, ruft sie laut,
„genau so wünschte ich sie mir,
oh, Muttilein, ich danke dir!“

„Christinchens Puppe“ ist eine liebevolle und zeitlose kleine Geschichte ohne großen Spannungsbogen, die sehr gut jüngeren Kindern vorgelesen werden kann, vor allem wenn sie sich auch gerade in eine Puppe verlieben.

Das Buch ist in Versen geschrieben und mit vielen Illustrationen versehen, die heute nostalgisch anmuten, dem Buch aber den Charme klassischer, älterer Kinderliteratur verleihen. Es ist 1984 im Verlag H. M. Hauschild erschienen, wird aber nicht mehr aufgelegt und ist noch nur antiquarisch erhältlich.

Vielen Dank an Anna für den Buchtipp!

Schreibt mir gern an hello@mariengold.net, wenn ihr mir von euren liebsten Geschichten rund um Puppen erzählen möchtet.


14. Januar 2014

Helden des Alltags: Timer

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Jeden Dienstag fragt Roboti liebt nach den Helden des Alltags. Auch bei Mariengold gibt es große und kleine Helden, Dinge, die den Alltag in meiner Werkstatt verschönern und mir sehr lieb sind. Ab und zu stelle ich sie hier vor.

Nach den Weihnachtsferien bin ich mit nur einem einzigen guten Vorsatz wieder an die Arbeit gegangen: Fokus.

Bei diesem Thema bin ich eigentlich sehr gut aufgestellt. Jedoch verliere ich mich trotz guter Organisation und innerer Klarheit oft in Details, arbeite an mehreren Dingen gleichzeitig, lasse mich ablenken, schiebe Notwendigkeiten auf oder mache mir viel mehr Arbeit als nötig. Das führt natürlich dazu, dass ich dann viel mehr Zeit brauche, als ich mir eigentlich nehmen kann und so kommen Arbeits- und Freizeit schnell aus dem Gleichgewicht.

Frisch zurück aus den Ferien war ich hochmotiviert, gut für diese wichtige Balance in meinem Leben zu sorgen.

Dafür habe ich unter anderem mit einem kleinen Timer experimentiert, den ich eigentlich für meine Yoga-Praxis habe. Er hat mich auf die Idee gebracht, mir für einige Aufgaben ein bestimmtes Zeitlimit zu setzten und es auch strikt einzuhalten.

Überprüfung des Materialvorrats 20 Minuten. Check. Bestellung bei Wollknoll 15 Minuten. Check. Einstieg in die Projektplanung für das neue Jahr 60 Minuten. Check. Briefing an Clara 30 Minuten. Check. Eine neue Nähmaschinen-Werkstatt finden 15 Minuten. Check. Blog-Artikel für die Freitagspuppe schreiben 10 Minuten. Check. Leserpost beantworten 20 Minuten. Check.

Diese Methode ist natürlich nicht bei allen Aufgaben sinnvoll. Sie hilft aber, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und das Arbeiten nach dem Motto „gut genug statt perfekt“ zu üben, was schon einmal gute Voraussetzungen für entspannte Feierabende sind.

Meine habe ich letzte Woche unter anderem mit täglicher Yoga-Praxis und Meditation, einer königlichen Tea Time mit meiner Freundin Anna und einem spitzenmäßigen selbst gemachten Hühnerfrikassee gefeiert. Viel Zeit für mich. Check.

Meinen Timer habe ich für 6,90 Euro bei Amazon gekauft.


6. Januar 2014

Sternstunden

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Willkommen zurück hier auf meinem Blog. Ich wünsche euch ein schwungvolles, gesundes und  glückliches 2014! Lasst euch vom Licht der hellen Tage weit ins neue Jahr tragen, erlaubt euren Herzen offen zu sein und gebt dem Leben jeden Tag euer Ja! 2014 wird gut. 2014 ist gut.

Und lasst es ruhig angehen. So mache ich es gerade auch. Ich schwebe nämlich noch immer ein bischen zwischen den Jahren und stehe noch lange nicht wieder mit beiden Beinen in der Werkstatt. Zwar arbeite ich seit heute wieder, es wird aber sicher einige Tage dauern, bis ich wirklich angekommen bin in diesem neuen und frischen Jahr mit all seinen Möglichkeiten, Herausforderungen und Sternstunden.

Für 2014 habe ich noch keine großen Pläne gemacht. Der Fahrplan für die nächsten drei Monate steht im Großen und Ganzen, einfach weil ich einige Projekte zum Abschluss bringen werde, die ich schon im vergangenen Jahr begonnen habe. Was danach kommt, wer weiß?!

Noch liegt das Neue in unbekannter Ferne. Ich genieße die Stille, die sich in diesen Tagen breitmacht. Erfahrungsgemäß ist sie Teil einer Neujahrswandlung, die sich zunächt innen vollzieht und vielleicht mit den Frühblühern, vielleicht mit der Junisonne oder vielleicht auch erst mit den Früchten im Herbst im Außen zeigen wird.

Zum Jahresbeginn gönne ich mir eine Zeit des gemütlichen Arbeitens ohne viele Extraprojekte und Herausforderungen, ganz viel Ruhe und Seelebaumeln nach Feierabend und ein offenes Herz für das neue Jahr und was auch immer es Gutes in mein Leben bringen mag.

Deshalb mein Motto für den Januar: Let’s see what today brings.