5. März 2021

Guter Dinge ins Wochenende #25

In Zeiten wie diesen braucht es Lichtblicke, die das Herz leichter und weiter werden lassen. Deshalb gibt es hier jeden Freitag eine kleine Glücksliste für euch mit Fundstücken aus dem Internet, Büchern, Rezepten, Musik, DIYs und was mir sonst noch einfällt:

Frühlingsanfang in der Küche.

Falls ihr euch auch schon einmal gefragt habt, wieso ihr gern traurige Musik hört, wenn ihr traurig seid.

Praktische Tipps, falls ihr den Frühling auch mit weißen Sneakern begrüßt.

Meanwhile in Berlin.

Wie man der Angst begegnen kann, indem man liebevoll mit sich selbst umgeht, ein Podcast-Interview mit dem Neurobiologen und Autor Harald Hüther.

Die Wiederentdeckung des guten alten Grilled Cheese Sandwich. (Geschmolzener Käse hilft einfach bei allem.)

Dazu passt auch dieser berührende Text aus einer Instagram-Story von @autorin_linda_rachel_sabiers diese Woche:

„Ich weiß, dass einige unter euch diese Worte jetzt brauchen. Und das weiß ich nur, weil ich sie auch brauche. Also: Wenn sich die Prokrastination in dir anfühlt wie ein physischer Schmerz, wie ein Anker, der dich nicht loslässt – dann wisse, dass du damit nicht alleine bist. Auch mit dunklen Gedanken und Neid auf andere, deren Tatendrang und Kreativität weiterhin fließen, bist du nicht alleine. Es ist okay, nicht gegen diese Gefühle anzukämpfen, sondern ihnen so viel Raum zu lassen, dass sie – irgendwann – von selbst darin verschwinden. 2022 ist auch noch ein Jahr.“

Und hier noch das Rezept für den wochenenderettenden Milchreis-Auflauf, das letzten Freitag falsch verlinkt war.

Mehr Glückslisten findet ihr hier.


Bebi mit Schnuller für den Sofortkauf (verkauft)

Bebi ist 30 cm groß und hat aprikosenfarbene Haut, hellblondes Haar und braune Augen.

Es trägt hellrosa Strampellatzhosen, ein Ringelshirt in Hellgrau und Weiß, zimtrosa Schuhe und ein zimtrosa Häubchen mit Blümchenbindeband.

Bebi kommt mit einem Magnetschnuller mit einem zusätzlichen Band zur Befestigung an der Kleidung, damit er nicht verloren gehen kann.

Die Puppe ist für 195 Euro in meinem Etsy-Shop oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Puppen für den Sofortkauf, sofern gerade vorrätig, findet ihr hier, mein Portfolio hier und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinem Etsy-Shop erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (die Babys jedoch nicht), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


2. März 2021

12erinnerungsstücke2021: Januar, Februar, März

Als ich neulich wieder einmal die Kiste mit den Mariengold-Erinnerungsstücken öffnete, war ich schier überwältigt von der Fülle, die sich mittlerweile angesammelt hat. Eigentlich bin ich überhaupt keine Sammlerin und sortiere in allen Bereichen regelmäßig aus, was ich nicht mehr brauche. Nur diese Kiste bleibt seit 15 Jahren unangetastet. Da lagern viele schöne Schätze und Andenken, die es eigentlich verdient hätten, mal ans Licht geholt zu werden.

So kam mir die Idee für #12erinnerungssstücke2021, eine Aktion, bei der ich jeden Monat diesen Jahres ein Erinnerungsstück von meiner Reise mit Puppen/machen auf meinem Instagram-Account teile. Hier auf dem Blog fasse vier Mal drei Monate zusammen:

Erinnerungsstück 1/12: Meine allererste selbstgemachte Puppe hatte einen fliederfarbenen gestrickten Körper und war rundherum eingestrickt, weil Stricken damals die Handarbeitstechnik war, die ich am besten beherrschte. Kurz darauf, im Herbst 2005, machte ich Tilda, meine zweiterste, eigentlich-erste traditionelle Puppe nach Waldorfart, Herzenspuppe meiner Tochter und jahrelang festes Mitglied unserer Familie. Für immer und ewig werde ich sie für die schönste und wichtigste Puppe halten, die ich je gemacht habe. Den Anfängerinnengeist von damals kann ich noch immer spüren, vor allem wenn ich in meinen Kursen miterleben darf, wie Menschen unter meiner Anleitung wiederum ihre allererste Puppe nähen. Die Anfertigung von Tilda ging mir damals übrigens überhaupt nicht leicht von der Hand und wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich das mal beruflich machen würde, hätte ich ungläubig den Kopf geschüttelt. Heute ist das Puppenmachen mein unendliches Forschungsfeld und eine Einladung, mich dem Leben anzuvertrauen und in Beziehung zu gehen. Es ist nicht so, dass ich unbedingt Puppen machen muss, und möglicherweise ist es irgendwann genauso unverhofft vorbei, wie es begonnen hat, aber noch sind mein Herz und meine Hände immer wieder auf’s Neue neugierig auf das Leben, das dabei entsteht.

Erinnerungsstück 2/12: In dem Jahr, bevor ich mich mit den Puppen selbständig gemacht habe, las ich die Weitseher-Trilogie von Robin Hobb, empfohlen von einer damaligen Brieffreundin aus Finnland. Bis dahin hatte ich, trotz dass ich schon immer ein Buchwurm bin, noch keinen einzigen Fantasy-Roman gelesen – und auch danach nie wieder. Aber diese drei Bücher zu genau diesem Zeitpunkt waren meine Verbindung in das Reich der großen, phantastischen Geschichten, der Magie und Träume, die es brauchte, um die Tür zu meiner Kindheit wieder zu öffnen und mir selbst zu erlauben, groß zu träumen, meine Leidenschaft für das Puppenmachen auszuleben und schließlich einen gewagten beruflichen Weg einzuschlagen. Diese Trilogie ging mir ans Herz, aus Gründen, die ich teilweise erst heute, 15 Jahre später, verstehe und ich bin unendlich dankbar, dass ich mich damals so von der Geschichte, den Charakteren und Bildern habe berühren und verwandeln lassen.

Erinnerungsstück 3/12: Die einzige offensichtliche Verbindung zwischen meinem Studium und meiner Arbeit als Puppenmacherin ist meine (halbwegs) professionelle Marketingkommunikation. Studiert habe ich Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin, bin wenige Wochen nach meinem Abschluss Mutter geworden und habe mich drei Jahre später mit den Puppen selbständig gemacht. Dass daraus relativ schnell eine ernsthafte berufliche Perspektive wurde, lag sicher auch daran, dass ich ein gutes Händchen für Marketing habe – und auch Freude daran. Gerade anfangs hatte ich nur ein schmales Budget, aber ich habe immer mit tollen Menschen zusammengearbeitet, mit denen es gelang, das Selbstverständnis und die Werte meines Labels in sichtbare Gestaltung zu übersetzen. Wie mit Joy, die mir 2008 mein erstes Logo und meine erste Internetseite gestaltete. Dieser Stempel erinnert mich an meine Anfänge und an die wunderbare Möglichkeit, mit einem gut durchdachten und gut gemachten visuellen Erscheinungsbild mein tiefstes Herzensanliegen mit Mariengold nach außen zu tragen. Das ist eine große Chance und ein großes Glück, denn Marketing, so unbeliebt es unter Kreativen oft ist, schafft Verbindung, nicht nur zwischen Marken und Konsumenten, sondern vor allem zwischen Menschen.

Ihr seid übrigens herzlich eingeladen, euch der Aktion jederzeit mit dem Hashtag #12erinnerungsstücke2021 anzuschließen. Dabei könnt ihr euch auf ein bestimmtes Thema beziehen (so wie ich auf das Puppenmachen) oder Monat für Monat frei entscheiden. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dabei seid und eure liebsten Erinnerungsstücke teilt!


26. Februar 2021

Guter Dinge ins Wochenende #24

In Zeiten wie diesen braucht es Lichtblicke, die das Herz leichter und weiter werden lassen. Deshalb gibt es hier jeden Freitag eine kleine Glücksliste für euch mit Fundstücken aus dem Internet, Büchern, Rezepten, Musik, DIYs und was mir sonst noch einfällt:

Vorfrühling.

Das wird aber auch Zeit.

Davon dürften wir jetzt alle genug haben und was man daraus machen könnte.

„Das Huhn auf der Kartoffel“, ein berührender Audio-Essay aus dem ersten Lockdown.

Meanwhile in Australien.

Dieses Rezept könnte euch das Wochenende retten. (Ich habe den Zucker weggelassen und die Backzeit auf 100 Minuten verlängert.)

„Das Licht dieser Welt“, ein wunderschönes Lied, wenn ihr gerade Hoffnung braucht:

Und deine Zweifel und die Wut,
Die gehör’n zum Leben mit dazu.
Doch verlier‘ dich nicht darin,
Denn die Liebe, die du gibst,
Das ist die Liebe, die du kriegst.

Mehr Glückslisten findet ihr hier.


Feline und Mirela für den Sofortkauf (Mirela verkauft)

Feline ist 40 cm groß und hat marzipanfarbene Haut, rotes Haar, dunkelbraune Augen und ein paar Sommersprossen im Gesicht. Sie trägt ein hellgraues Shirt-Kleid mit Nadelstreifen, fliederfarbene Hosen, ein lila Seidentüchlein und eine Mütze im Farbverlauf Rosa, Flieder, Gelb, Hellblau.

Mirela ist 40 cm groß und hat aprikosenfarbene Haut, hellbraunes Haar und graugrüne Augen. Sie trägt ein puderfarbenes Shirt-Kleid mit Herzchen, lila Leggings, dunkellila Schuhe, ein fliederfarbenes Scrunchie-Haargummi und einen Rundschal im Farbverlauf Hellrosa, Gelb, Beere, der auch als Stirnband getragen werden kann.

Die Puppen sind für je 205 Euro in meinem Etsy-Shop oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Puppen für den Sofortkauf, sofern gerade vorrätig, findet ihr hier, mein Portfolio hier und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinem Etsy-Shop erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (die Babys jedoch nicht), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.