Nach der Nase sind die Haare meiner Erfahrung nach der zweithäufigste Grund für Puppenreparaturen. Je nach Spiel- und Kuschelintensität können sie mit der Zeit dünn werden, verfilzen und ausfallen. Das ist ganz normal bei textilen Materialien und kein Zeichen von mangelhafter Anfertigung oder unpfleglichem Umgang. Im Gegenteil: Meine 20-jährige Expertise hat mich gelehrt, dass man es Puppen eben ansieht, wenn sie bespielt und geliebt werden, und das ist vollkommen in Ordnung. Die gute Nachricht: Was von Hand erschaffen wurde, kann auch von Hand repariert werden.
Für so eine Haarerneuerung das alte Haar vorsichtig entfernen, bis der Kopf kahl ist. Dabei sind eine spitze, gut schneidende Schere und ggf. eine Pinzette hilfreich, um wirklich alles abzubekommen. Dann ein Käppchen aus Mohairgarn häkeln, am Kopf festnähen und Haarsträhnen einknüpfen. Soweit die Kurzversion, wenn ihr ganz genau wissen wollt, wie es geht, findet ihr eine ausführliche Anleitung zur Gestaltung der Haare in meinem Mitzi eBook und dem Baby Twink eBook. Puppenhaargarn braucht ihr für so eine Reparatur natürlich auch, das gibt es hier in meinem Shop.
Wenn ihr eine Puppe habt, die eine Reparatur, Erneuerung oder ein Glow-Up braucht, schickt mir eine Mail an hello@mariengold.net, am besten gleich mit aussagekräftigen Bildern, damit ich mir schon einmal einen Eindruck verschaffen und euch ein maßgeschneidertes Angebot machen kann. Langes Leben für die Puppen liegt mir am Herzen, deshalb helfe ich von Herzen gern weiter.
Alle Details zu meinem Reparaturangebot findet ihr hier, weitere Beiträge zum Thema hier.




