13. Oktober 2014

Schneiderin für Puppenkleidung gesucht

Das neue Jahr bringt einige Veränderungen für Mariengold. Meine Mitarbeiterin Karoline und ich werden unsere vierjährige Zusammenarbeit in den nächsten Wochen beenden. Deshalb suche ich eine neue erfahrene Schneiderin für die Anfertigung von Puppenkleidung auf Honorarbasis hier in Berlin.

Details und ausführliche Tätigkeitsbeschreibung auf Anfrage an hello@mariengold.net.

Ich freue mich auf euch!


24. September 2014

Holzköpfe und Wunderwerke

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Im Juli verbrachte ich einen wunderschönen Sommertag mit meiner Freundin Maarit Kreutzinger, einer Holzbildhauerin und Figurenbauerin aus Berlin. Maarit und ich haben uns vor fünf Jahren bei einem Workshop mit Jürgen Maaßen auf Hof Lebherz, einer Freien Bildungsstätte für Figurentheater, kennengelernt. Dort ist damals im Schweiße meines Angesichts das Holzköpfchen entstanden, von dem ich euch hier schon erzählt habe und das auch Anlass für meinen Besuch in Maarits Atelier war. Nachdem mein Holzköpfchen fünf Jahre lang im Dornröschenschlaf gelegen hatte, wollte ich es endlich wachküssen und ihm ein Paar Hände und Füße schenken. Diese zu schnitzen war zu meiner großen Freude Maarit bereit. Dabei erzählte sie mir von ihrem Leben und ihrer Kunst und ließ mich ausgiebig in ihrem Atelier umschauen.

Maarit wurde schon früh durch das künstlerische Umfeld ihrer Mutter geprägt. So versuchte sie sich bereits als Kind und Jugendliche in verschiedenen Techniken und Ausdrucksformen, nahm an kreativen Kursen teil und verschlang zahlreiche Bücher. Neben der Kunst zog es Maarit auch sehr in die Natur. Wie würde es nach dem Abitur für sie weitergehen? Vielleicht mit einem Studium der Biologie oder Medizin?

Umzug in die Großstadt Berlin. Ein Jahr lang absolvierte sie ein Praktikum bei einem alten Goldschmied, der die begabte junge Frau nur allzu gern auf eine Goldschmiedeschule geschickt hätte. Maarit fand die Arbeit mit den Edelmetallen jedoch zu fein und kleinteilig. Sie holte sich Rat von einem befreundeten Künstler und Mentor und begann schließlich eine Ausbildung an der Berufsfachschule für Holzschnitzerei und Schreinerei in Berchtesgaden. Was ihr aus dieser Zeit besonders in Erinnerung geblieben ist? Das Arbeiten dort sei viel mehr auf den Prozess als auf das Ergebnis ausgerichtet gewesen. Außerdem sei es kaum um Selbstdarstellung gegangen. Das fasst ziemlich gut zusammen, wie ich Maarit heute wahrnehme, nämlich als hochkreative, konzentrierte und stets um Nachhaltigkeit bemühte Künstlerin, die viel mehr denkt, spürt und sinnt als redet und sich selbst lieber im Hintergrund hält.

In Berchtesgaden ging es kaum um Figurenbauerei. Diese Leidenschaft entdeckte Maarit erst nach ihrer Ausbildung, als ihre Tante Susanne sie einlud, auf Hof Lebherz mitzuarbeiten, wo sie einen tiefen Einblick in die Figurenbauerei bekam. Sie nahm an Workshops teil, lernte die Szene kennen und fand schließlich ihre Berufung. Und ihre ersten Kunden. Denn die kamen zunächst auf Empfehlung von Jürgen Maaßen, der schon jahrelang auf Hof Lebherz unterrichtete und den Sammlern von Bühnenfiguren die talentierte, junge Künstlerin ans Herz legte.

Für Sammler schnitzt Maarit noch heute. Aber auch für alle möglichen Akteure des zeitgenössischen Puppentheaters. Am liebsten stellt sie Mädchen und Prinzessinnen her, sie mag das Freundliche und Schelmische. Inspiration findet sie vor allem in der Natur mit ihrem Wunderwerk aus unendlich vielen Formen und Farben, aber auch in Bilderbüchern und Kinderzeichnungen und natürlich in ihren eigenen beiden Kindern, einer Tochter und einem Sohn. Auf die Frage, was sie sich für ihre Zukunft wünscht, antwortet Maarit, dass sie gern mit Menschen arbeiten würde. Die einsame Atelierarbeit kenne ich nur allzu gut, deshalb kann ich diesen Wunsch gut nachvollziehen. Überhaupt finden wir in unseren Gesprächen vieles, das wir in unserem Berufsleben gemeinsam haben.

Wenn Maarit schnitzt, ist sie glücklich. Ihre Hände wissen genau, was sie tun, und auch ihr Herz ist bei jeder Bewegung mit den Schnitzeisen dabei. Die charakteristischen Nasen ihrer Figuren würde ich aus Hunderten erkennen, denn auch mein geliebtes Holzköpfchen ist mit einer solchen gesegnet. Ohne Maarits liebevolle Unterstützung und Ermutigung hätte ich damals in dem Schnitz-Workshop vor fünf Jahren sicher schon nach einem halben Tag alles hingeschmissen. Dass Maarit heute selbst auf Hof Lebherz unterrichtet, wundert mich nicht. Etwas zaghaft geht sie ihre Schritte manchmal, fast überrascht von dem Wohlwollen und der Wertschätzung, die ihrer Kunst und Person entgegengebracht werden. Dann möchte ich sie am liebsten fest umarmen und mit der Nasenspitze auf die Schönheit stoßen, die sie mit ihrer Arbeit und ihrem Sein in die Welt bringt.

Hocherfreut und unendlich entzückt bin ich von dem Paar Hände und Füße, die Maarit für mein Holzköpfchen geschnitzt hat. Da liegen sie nun, fünf zarte Teile aus Holz, eingehüllt in feines Tuch, das ich selbst bedruckt oder von lieben Menschen geschenkt bekommen habe und aus dem ich schöne Kleider für dieses Wesen nähen möchte, das zwar noch keine Figur ist, für mich aber schon ganz viel Seele besitzt.

 

 

 


7. Juli 2014

Rückblick: Schnitzen auf Hof Lebherz 2009

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Vor fünf Jahren, im Sommer 2009, habe ich einen Kreativ-Urlaub auf Hof Lebherz in Warmsen verbracht. Dort habe ich mit dem Kursleiter Jürgen Maaßen, einem renommierten Holzbildhauer und Ausstatter für das Figurentheater, und neun leidenschaftlichen Puppenbauern und -spielern aus ganz Deutschland drei Tage lang Figurenköpfe geschnitzt. Ausgehend von grob vorbereiteten Rohlingen aus Lindenholz haben wir geschnitzt, geschnitzt und geschnitzt. Jürgen und seine Assistentin Maarit Kreutzinger, eine junge Holzbildhauerin, die mittlerweile selbst unterrichtet, standen uns dabei mit Rat und Tat zur Seite. So entstanden zehn Figurenköpfe, allesamt anders und einzigartig und doch unverkennbar mit Jürgens – und in meinem Falle eher Maarits – Handschrift versehen.

Meinen Wunsch einen Kopf für eine Stoffpuppe à la Mariengold zu schnitzen, habe ich in dem Kurs nicht verwirklichen können, denn dieser war als Weiterbildung für Puppenspieler konzipiert, welche die Figuren für ihre Stücke selbst herstellen. So lag der Schwerpunkt auf der Anfertigung von bühnenwirksamen Figurenköpfen mit ihren ganz speziellen Anforderungen. Unter den vielen Puppenspielern bin ich diesen Weg mitgegangen und hatte so das Glück, einmal für ein paar Tage in eine völlig andere Welt einzutauchen, Gespräche über Puppenspiel und Bühnen zu belauschen, beeindruckende mitgebrachte Figuren zu bestaunen und das ein oder andere improvisierte Spiel zu sehen.

Und natürlich mich an einem Holzklotz abzuarbeiten, der nach vielen, vielen Stunden des Schnitzens und mit ermunternder Motivierung und tatkräftiger Unterstützung von Jürgen und Maarit schließlich die Form des Kopfes einer jungen Frau annahm. Wie es mit der hölzernen Schönen weitergehen sollte – keine Ahnung, keine Idee. Mein Holzköpfchen, wie ich es liebevoll nannte, wenn ich in den folgenden fünf Jahren in den Untiefen meines Materialschrankes auf es stieß, sollte noch einige Zeit bis zu seiner Weiterverarbeitung ruhen.

Das Wichtigste, was ich in meinen Warmsener Tagen gelernt habe: In jeder Kunst steckt ein großes Können. Und in jedem Können steckt viel Arbeit, Übung und Beschäftigung mit Material, Technik und Ausdruck. Während meines Ausflugs in die Welt des Schnitzens habe ich meine eigene Arbeit mit anderen Augen sehen gelernt. Auf neue Weise schätzen gelernt. Auf einmal wurde ich ganz neugierig auf all die Möglichkeiten, die in meinem ganz eigenen Schaffen mit Nadel und Faden liegen. Diese Abenteuerlust macht bis heute einen großen Teil meiner Motivation aus.

Die Arbeit mit dem lebendigen Material Holz und den scharfen Eisen hat mir damals viel Spaß gemacht. Hatte ich doch vor mittlerweile sieben Jahren auch das Schnitzen einer Kinderharfe für meine Tochter sehr genossen. Aber ich bekam auch große Achtung vor dem Werk von Holzbildhauern, so dass ich meinen Plan, in Zukunft auch Holzköpfe für meine Puppen zu schnitzen, demütig wieder losließ.

Eine Riesenfreude in diesem Sommer 2009 war das Kennenlernen von Maarit im Workshop und dass sie auch in Berlin lebt. Unser Kontakt ist in den letzten fünf Jahren nie abgerissen. Einmal haben wir zusammen mit unserer gemeinsamen Freundin Laura von 1000 Rehe (die Welt ist klein!) einen Stand auf dem Öko-Weihnachtsmarkt am Kollwitzplatz gemacht, zwischenzeitlich bestand unser Kontakt auch nur aus vereinzelten E-Mails. Vor einigen Wochen gab es dann ein großes Wiedersehen bei Mohnbrötchen und selbstgemachter Erdbeermarmelade. Wir haben stundenlang geplaudert, Maarit hat mir ihre Werkstatt gezeigt, geduldig alle meine Fragen zu ihrem Handwerk beantwortet und – ihr ahnt es vielleicht schon – die Geschichte des Holzköpfchens nimmt wieder Fahrt auf!


11. September 2013

Ein Quilt für sie

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Seit zehn Jahren ist sie in meinem Leben, seit neun Jahren auf der Welt. Seitdem sie sich das erste Mal in mir regte, wollte ich ihr etwas Besonderes aus meinen Händen schenken.

Jahrein, jahraus erträumte ich mir eine Decke für sie, eine Decke fürs Leben. Ich begann Ideen und Stoffe zu sammeln. Die Vorfreude wuchs. Nur Zeit fand ich keine. Erst war ich ein paar Jahre nur für sie da, danach machte ich mich mit Mariengold selbständig und bin seitdem am Jonglieren, mal mehr, mal weniger. Für große Herzensprojekte fehlte immer die innere Ruhe.

In diesem Jahr stand der letzte einstellige Geburtstag an. Die 9 in der 13 hat mir den letzten Kick gegeben und ich begann endlich. Doch allein konnte ich dieses große Projekt beim besten Willen nicht bewältigen, schließlich kreisten die Jonglierbälle munter weiter.

Also habe ich mir Unterstützung gesucht und fand sie in zwei Freundinnen. Die eine schnitt, legte und nähte einen ganzen Tag lang mit mir. Die andere übernahm das Sandwich und nähte mit tellergroßen Kreisen drei Lagen zusammen.

Pünktlich zum Junigeburtstag an der Ostsee war der Quilt fertig. Und ich so dankbar für die Freundinnen-Hilfe und für die Vollendung einer jahrelang gereiften Idee.

Für meine Tochter war der Quilt ein Geschenk des Himmels. Über den Sommer wurde er zu ihrem zweiten Zuhause. Was ich mir erträumt habe, hat sich erfüllt. Die Decke schmiegt sich um ihr Leben, hält und wärmt sie und soll es immer tun.

In einem gewissen Sinne habe ich mit diesem Projekt auch aus einer beruflichen Not eine private Tugend gemacht. Aufgrund der EU-Verordnung zur Spielzeugsicherheit kann ich für Mariengold leider nicht mehr alle Stoffe aus meinem Vorrat verwenden. Deshalb habe ich mich im Laufe dieses Jahres von einigen Schätzen verabschiedet.

Was in mein Quilt-Projekt passte, habe ich zurückgelegt. Und so wuchs der Stapel in Rosa, Creme, Rot, Gold und Lindgrün stetig an, bis ich endlich seinen Ruf erhörte und die Geschichte ihren glücklichen Lauf nahm.


17. Juni 2013

Ein neues E-Book ~ A new E-Book

A warm welcome to the Midsummer’s week here at Mariengold. This week I want to celebrate the release of my second doll making e-book with you. Today I will tell you a bit more about my e-book concept, introduce you to the particular doll design that the e-book is about tomorrow, surprise you with a special participate event on Wednesday, host a virtual release party on Thursday and finally let the week gently fade away with a suitable Friday doll. To make it easy for me, I will mostly write in German. If you want to follow my articles, you can quite simply work with an online translator such as the one from Google. The e-book and some new offers for doll making material as well as a commercial use license for my e-books will be listed in my Etsy shop on Thursday. Thank you so much for your understanding and a happy and sunny Midsummer’s week to you.

Herzlich Willkommen zur Mittsommerwoche hier bei Mariengold. Ich freue mich, dass ihr hier seid, um mit mir die Veröffentlichung meines neuen Puppennäh-E-Books zu feiern.

Heute erzähle ich euch ein bischen von meinem E-Book-Konzept und stelle morgen den Puppentyp des neuen E-Books vor. Am Tag darauf kommt ihr so richtig ins Spiel, lasst euch überraschen. Am Donnerstag findet eine kleine virtuelle Veröffentlichungsparty statt, gefolgt von einer passenden Freitagspuppe am Ende der Woche.

Mariengold E-Books

Werfen wir einen kurzen Blick zurück. Anfang 2013 habe ich mein erstes E-Book veröffentlicht. Seitdem haben viele Menschen auf der ganzen Welt die Mariengold Puppe Mitzi genäht. Während der Arbeit am E-Book wusste ich überhaupt nicht, wie sich das Projekt entwickeln würde. Der Aufwand war in vielerlei Hinsicht hoch, ebenso das finanzielle Risiko. Aber hatte ich die ganze Zeit ein gutes Gefühl und wusste, dass es der richtige nächste Schritt für Mariengold ist. Und so kam es auch. Mitzi wurde ein großer Erfolg. Nach ein paar Wochen waren die Investitionen gedeckt. Und ich bekam Lust, gleich noch ein E-Book zu schreiben. (Was mir heute zugegebenermaßen ein bischen verrückt vorkommt.)

Vier Monate später folgt nun also mein zweites E-Book in einer Reihe von Puppennähanleitungen mit verschiedenen Schwerpunkten, Schwierigkeitsgraden, Schnitten und Techniken, in denen ich mein Wissen und meine jahrelange Erfahrung als Puppenmacherin teile und hoffe, die Herstellung von vielen schönen Puppen anregen und anleiten zu können.

Meine E-Books sind ausführliche, professionell gestaltete Anleitungen zur Herstellung von Puppen nach Mariengold Entwürfen. Sie beinhalten Schritt-für-Schritt-Erklärungen mit vielen Bildern und ausführlichen Beschreibungen, anschauliche Illustrationen und Erklärungen der wichtigsten Nähtechniken, Schnittmuster für mehrere Puppengrößen und für erste Kleidung wie Unterwäsche oder Windeln, umfangreiche Hinweise und Bezugsquellen für Material und Arbeitsutensilien, Hintergrundinformationen und Geschichten aus der Mariengold Werkstatt und natürlich viele ermutigende Worte für eure Arbeit.

Das Schreiben und konzeptionelle Arbeiten macht mir viel Freude. Mittlerweile sind meine E-Books und Anleitungen neben Puppen, Kursen und Mentoring ein wichtiger Teil des Mariengold Angebotsmixes, der meine Arbeit erst so richtig spannend und abwechslungsreich macht. Weitere E-Books und Neuigkeiten werden also folgen.

Nach wie vor ist mein Ziel, mich mehr und mehr aus der reinen Handarbeit zurückzuziehen und dafür ein breites Angebot innovativer Produkte rund um die Puppenmacherei zu entwickeln. Und nicht zu vergessen das Schreiben, das mir sehr am Herzen liegt und das ich seit einiger Zeit als weiteres berufliches Standbein aufbaue.

Copyright und Lizenzen

Wenn ihr euch wiederum die Puppenmacherei als berufliche Tätigkeit aufbauen möchtet, könnt ihr dies jetzt ganz offiziell und rechtlich abgesichert mit Hilfe meiner E-Books tun. Ich hatte es ja schon mit der Veröffentlichung des Mitzi E-Books angekündigt, jedoch sollte noch etwas Zeit vergehen, bis ich die Idee wirklich durchdacht und vor allem mit juristischer Unterstützung umgesetzt haben würde.

Grundsätzlich gilt zum Copyright, dass die Mariengold Puppennäh-E-Books und die darin enthaltenen Schnitte urheberrechtlich geschützt sind und nur für private Zwecke verwendet werden dürfen. Da die Nachfrage nach einer gewerblichen Nutzung aber groß ist und ich grundsätzlich offen dafür bin, habe ich mich entschieden, in einem gewissen Rahmen und zu klar definierten Bedingungen Nutzungseinräumungen zu gewähren.

Wenn ihr also Puppen nach Mariengold Entwürfen gewerblich verkaufen möchtet, könnt ihr ab Donnerstag entsprechende Lizenzen erwerben, die es euch erlauben, mit meinen E-Books bis zu 50 Puppen für den Verkauf herzustellen. Alle Informationen und Details dazu findet ihr in drei Tagen in dem entsprechenden Angebot in meinen Webshops bei DaWanda und Etsy.

Vielleicht fragt ihr euch, wie ich auf die Stückzahl von 50 gekommen bin. Dazu habe ich mich lange mit meinem Anwalt beraten. 50 Puppen sind meiner Meinung nach ein guter Rahmen, um einerseits um zu testen, ob ihr euch mit der Puppenmacherei wirklich erfolgreich selbständig machen könnt, und andererseits um aufbauend auf meinen E-Books eigene Schnitte und Techniken für euer individuelles Puppenhandwerk zu entwickeln. Und wenn das gar nicht euer Wunsch ist und ihr einfach Freude am Puppennähen nach meinen Entwürfen habt, könnt ihr nach den erlaubten 50 Puppen wieder eine neue Lizenz kaufen.

Soweit der Plan. Ich bin jetzt natürlich sehr gespannt auf die ersten Erfahrungen, schließlich ist das ein ganz neuer, aufregender Schritt für Mariengold.

Shopangebote

Schon lange bewährt haben sich dagegen die Materialangebote in meinen Webshops. Neben der Lizenz für die gewerbliche Puppenherstellung wird es ab Donnerstag natürlich auch eine komplette Materialpackung sowie weiteres Material passend für das neue E-Book geben.

Anfang des Jahres habe ich lange überlegt, ob ich diese Art von Starthilfe überhaupt noch geben möchte. Meine Entscheidung, nur noch Material anzubieten, das genau auf meine E-Books zugeschnitten ist, hat sich aber als richtig herausgestellt. Die Nachfrage ist groß und die Materialpakete werden rege geordert. Bei aller Freude darüber, ist es aber auch so, dass die Pflege sowohl der Webshops als auch des Vorrats hier in meiner Werkstatt einiges an Zeit und Aufmerksamkeit erfordert, ganz zu schweigen von den vollbepackten Touren zur Post. Dieses Angebot werde ich langfristig sicher nur mit weiterer personeller Unterstützung fortsetzen.

Mariengold Team

Aber bis es soweit ist, genieße ich die gute Zusammenarbeit mit meinem bestehenden Team, dem ich für die Mitarbeit an diesem Projekt von Herzen danke.

Die wunderbare Clara war auch dieses Mal verantwortlich für das Layout des E-Books. Darüber hinaus hat sie auf Zuruf alle möglichen anderen Gestaltungsaufträge erledigt, so dass ich mich voll und ganz auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren konnte.

Erin, meine Kursbekanntschaft aus dem letzten Jahr, hat auch das neue E-Book ins Englische übersetzt. Als Muttersprachlerin mit einem sehr feinen Gespür für meine Sprache hat sie das tausend Mal besser gemacht, als ich es je mit meinen Kenntnissen aus dem Englisch-Leistungskurs und aus der Kommunikation mit meinen ausländischen Kunden hätte tun können.

Und nicht zu vergessen meine Mitarbeiterin Karoline, die mich seit fast drei Jahren im Werkstatt-Alltag tatkräftig und stets mit einem sonnigen Lächeln im Gesicht unterstützt und mir den Rücken für all die großen und kleinen Mariengold Projekte freihält.

Noch relativ frisch dagegen ist die Zusammenarbeit mit dem Anwalt für Kreativrecht Dirk Otto, der mich in juristischen Fragen berät und bei allen Herausforderungen der professionellen Puppenmacherei unterstützt.

So ein Netzwerk habe ich mir immer für Mariengold gewünscht. Zusammen mit den Kursen und Mentées, die ich betreue, habe ich viel Kontakt zu Menschen und vor allem das riesengroße Glück, dass diese Menschen mir helfen, das Beste in mir und Mariengold zum Vorschein zu bringen. Was für eine Freude.

Soweit für heute. Ich freue mich schon darauf, euch morgen den Puppentyp meines neuen E-Books vorzustellen.