14. Juni 2017

PuppenMITmacherei 2017: Macht euch bereit!

Here we go with the third edition of the PuppenMITmacherei, a virtual craft initiative hosted by NATURKINDER and Mariengold which can loosely be translated as „doll making together“. Caro and I again cordially invite you to join us and make a doll in company with hopefully many other wo/men in the doll making blogosphere. Starting in July, the initiative is taking place until December. Actually, we won’t work together step by step with the same tutorial but every participant will work on her/his own doll with a tutorial, patterns and material of her/his choice. We will meet online on the first Wednesday of every month to share the process on our blogs, Instagram or Facebook. And you can link your blog posts at NATURKINDER then. Our social media hashtag is #puppenmitmacherei. For further details please see below (an online translator can be found here). If you want to join us, just drop a line to hello@mariengold.net. Looking forward to meeting you in the PuppenMITmacherei 2017!

Nach den wunderbaren virtuellen Puppennähvergnügen in 2015 und 2016 laden NATURKINDER und Mariengold auch dieses Jahr wieder ganz herzlich zur PuppenMITmacherei ein.

Mittlerweile ist die Aktion dick und fett mit rosa Herzchen in unserer Jahresplanung markiert. Seit Wochen schon sind Caro und ich voller Vorfreude, weil die PuppenMITmacherei etwas ganz Besonderes für uns ist. In den letzten beiden Jahren haben wir darüber viele tolle Menschen und neue Blogs kennengelernt, einen superfreundlichen und ermutigenden Austausch zwischen den PuppenMITmacher/innen wahrgenommen und wunderschöne, herzige Puppen in einer großen Vielfalt entstehen gesehen. Das wünschen wir uns auch für dieses Jahr.

Für diejenigen, die ganz neu zu Mariengold und den Puppen gefunden haben, hier die wichtigsten Details:

Die PuppenMITmacherei ist eine Aktion im Internet, bei der wir (also ihr und Caro und ich) gemeinsam Puppen nähen und darüber auf unseren Blogs berichten.

Das Ganze ist allerdings kein Online-Kurs, das heißt, wir Veranstalterinnen leiten die Puppenherstellung nicht Schritt für Schritt an und wir werkeln auch nicht an den gleichen Puppen. Vielmehr bringen alle ihre Ideen mit, arbeiten mit selbst gewählten Anleitungen, Schnittmustern und Materialien an ihren eigenen Puppen und tauschen sich bei sechs thematischen Online-Dates mit den anderen PuppenMITmacher/innen im Internet aus.

Ablauf

Richtig los geht’s am 5. Juli. Ab dann treffen wir uns immer am ersten Mittwoch des Monats, erzählen von unseren Fortschritten, zeigen Bilder, teilen unsere Freude, tauschen uns aus, geben Feedback und machen uns gegenseitig Mut. Das große Finale ist für den 6. Dezember geplant, dann sollen die Puppen fix und fertig sein. Neu ist die Erweiterung des Termins im November um Zubehör und Möbel. Das habt ihr euch im Feedback vom letzten Jahr gewünscht.

5. Juli: Ideensammlung
Bei unserem ersten Treffen geht es um Ideen und Inspiration. Habt ihr schon Erfahrung mit der Puppenmacherei? Wie stellt ihr euch eure Puppe vor? Möchtet ihr vielleicht einmal etwas ganz Neues ausprobieren? Welche Puppen gefallen euch besonders gut? Könnt ihr Bücher, Anleitungen und Online-Tutorials empfehlen? Wo kauft ihr euer Material ein? Und ganz wichtig: Wem wollt ihr mit eurer Puppe eine Freude machen? Erzählt es uns. (Hier meine Beiträge von 2016 und 2015.)

2. August: Vorbereitungen
Ihr wisst jetzt, was für eine Puppe ihr nähen möchtet. Anleitung,  Schnittmuster und Materialien liegen bereit. Denkt auch an die Arbeitsutensilien. Besorgt euch alles, was ihr zur Herstellung eurer Puppe braucht. Und macht auch eure Nähmaschine fit. Denn bei unserem zweiten Treffen geht es direkt los und wir nähen die Puppenteile. (Hier mein Beitrag von 2015. Letztes Jahr habe ich diesen Termin ausgesetzt.)

6. September: Herstellung von Kopf und Körper
Bei unserem dritten Treffen nehmen wir gemeinsam die erste große Hürde und fertigen den Puppenkopf an. Wenn das geschafft ist, stopfen wir die Arme und Beine und nähen die Puppe zusammen. (Hier meine Beiträge von 2016 und 2015.)

4. Oktober: Gestaltung von Gesicht, Haaren und Details
Bei unserem vierten Treffen wird es noch einmal richtig kniffelig, denn es geht um die Gestaltung des Gesichtes. Danach bekommt die Puppe Haare und süße, kleine Details wie Bauchnabel, Popo, Ohren und worauf immer ihr Lust habt. (Hier meine Beiträge von 2016 und 2015.)

1. November: Anfertigung von Kleidung, Accessoires und Möbeln
Weiter geht es mit den Puppenkleidern. Bei unserem fünften Treffen stellen wir unter dem Schnurren der Nähmaschine und dem Klappern von Stricknadeln die Kleidung für die Puppe her. Wer mag, statt sein Goldstück noch mit Accessoires und Möbeln aus. (Hier meine Beiträge von 2016 und 2015.)

6. Dezember: Finale
Die Puppen sind jetzt fertig genäht und schön eingekleidet. Bei unserem sechsten und letzten Treffen präsentieren wir unser Werk, schauen – wenn ihr mögt – noch einmal zurück auf die letzten Wochen und Monate und freuen uns darauf, die Puppen endlich den Menschen in die Arme zu legen, für die sie gedacht sind. Vielleicht an Weihnachten? (Hier meine Beiträge von 2016 und 2015.)

Teilnahme

Die PuppenMITmacherei ist offen für alle Puppennähverliebten, ganz gleich ob ihr dieses Handwerk ganz neu entdeckt habt, wenig, mittel oder viel Erfahrung mitbringt oder professionelle Puppenmacherinnen seid.

Was für eine Puppe ihr herstellt, könnt ihr frei entscheiden. Das kann eine klassische Waldorfpuppe sein à la Karin Neuschütz, eine Filzkopfpuppe wie Charlie Bo, eine Jess Brown Rag Doll, wie Caro und ich sie letztes Jahr gemacht haben, eine Strickpuppe oder etwas ganz anderes sein.

Wenn ihr eure Puppenmacherei mit uns teilen möchtet, benötigt ihr natürlich einen eigenen Blog, einen Instagram-Account oder eine Facebook-Seite. Dort könnt ihr an den sechs Terminen zu den jeweiligen Themen schreiben und Fotos veröffentlichen. Unser Hashtag für die sozialen Netzwerke lautet #puppenmitmacherei.

Bei unseren sechs Online-Dates sammelt Caro alle Beiträge bei NATURKINDER, wo ihr eure Blogartikel ganz einfach mit einem speziellen Blogging Tool verlinken könnt. Dort könnt ihr dann auch sehen, was die anderen so machen und euch vernetzen, wenn ihr mögt. Ich schaue an diesen Tagen auch regelmäßig vorbei, um eure Puppen zu bestaunen, Kommentare zu moderieren und Fragen zu beantworten.

Der oben beschriebene Ablauf dient übrigens nur der groben Orientierung. Werkelt, schreibt und fotografiert, ganz wie es euch gefällt.

Wir haben auch einen Banner für die PuppenMITmacherei gestaltet, den ihr gern verwenden könnt. Ihr seht ihn in der Seitenleiste hier auf meiner Internetseite und könnt hier eine Version herunterladen, deren Größe ihr selbständig für euer Medium anpassen könnt.

Natürlich könnt ihr auch ohne Öffentlichkeit an unserer Aktion teilnehmen. Nur für euch. Auch schön.

Eine offizielle Anmeldung für die Puppenmitmacherei ist nicht nötig. Ihr könnt Caro oder mir aber gern an hello@mariengold.net schreiben, wenn ihr dabei seid. Das steigert die Vorfreude!

Ausblick

In drei Wochen geht es los mit dem ersten Treffen zum Thema Inspiration. Ein paar Tage vorher ist Mariengold wieder zu Gast als Partner bei NATURKINDER mit einem puppennähverliebtem Give-Away für euch.

Für den Juli ist auch wieder eine Sonderpreisaktion für meine E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidung geplant. Und ich werde natürlich meine Vorräte für Puppenbastelmaterial kräftig aufstocken, falls ihr eure Puppe mit einer Anleitung und Material von Mariengold nähen möchtet. Mehr dazu bald.

Caro und ich freuen uns von Herzen auf euch und eure Puppen in der PuppenMITmacherei 2017!

Alle Beiträge von Mariengold zur PuppenMITmacherei, auch aus den letzten Jahren, findet ihr hier.


15. Februar 2017

Mit Mariengold gemacht #5 (PuppenMITmacherei-Ausgabe)

In dieser Reihe zeige ich Puppen, die andere Menschen mit meinen E-Books oder in meinen Kursen hergestellt haben. Diese Ausgabe ist der PuppenMITmacherei gewidmet, einer jährlich stattfindenden Aktion von NATURKINDER und Mariengold im Internet, bei der wir (also die Teilnehmerinnen und Caro und ich) gemeinsam Puppen nähen und darüber auf unseren Blogs und in den sozialen Netzwerken berichten. Im Juni geht’s wieder los.

1 Mit Hand und Herz, das ist Ritas Motto. Die Schweizerin war schon das zweite oder dritte Mal bei der PuppenMITmacherei dabei und stellt hier ihr Goldstück von 2016 vor.

2 Für ihre Puppen hat Waltraud eine richtige kleine Puppenstube eingerichtet. Neu dort eingezogen ist Amaya, die sie mit meinem Baby Twink E-Book hergestellt hat.

3 Barbara von Barbarillia war schon einmal bei mir im Kurs in Berlin. Ihre Puppe Marilenchen hat sie nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Sibylle Olfers in der PuppenMITmacherei angefertigt.

4 Diese Puppe hat Tessa für ihren Sohn zu Weihnachten gemacht. Weihnachten ist immer ein großes Thema in der Aktion, sicher auch weil das Finale im Dezember stattfindet.

5 Auch Lena von Wurzelfein hat für ihr Söhnchen gewerkelt. Über die Puppe schrieb sie mir später: „Und schau mal die Ähnlichkeit! Ich finde es immer wieder unfassbar, wie die Puppen ganz von selbst den Kindern ähneln.“

6 Im Laufe der PuppenMITmacherei bekommen Caro und ich auch immer liebe Post von Frauen, die keinen Blog haben, uns aber per E-Mail auf dem Laufenden halten.

7 Dieser Rotschopf heißt Ylvie, ein Top-Ten-Puppenname, wenn ihr mich fragt. Angefertigt wurde die Puppe von Franziska mit meinem Mitzi E-Book, auf ihrem Blog hat sie über ihr Puppennähabenteuer berichtet.

8 Von solchen Abenteuern weiß auch Sandy zu berichten, eine ganz liebe Stammkundin. Ihr Projekt für 2016 war eine Filzkopfpuppe nach Charlie Bo.

Wenn ihr auch einmal Teil dieser Reihe sein möchtet, schickt eure Bilder gern an hello@mariengold.net. Mein DIY-Angebot zur Herstellung von Puppen findet ihr in meinen Shops bei Dawanda und Etsy, mein Kursangebot hier, alle Beiträge dieser Reihe hier.


7. Dezember 2016

PuppenMITmacherei 2016: Finale

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Welcome to the final meeting of the „PuppenMITmacherei“, a doll make-along by NATURKINDER and Mariengold. We are now coming to the end of our beloved craft campaign and finally want to share the bounty of our labor. An online translator can be found here, more details about the initiative here. If you take part in the PuppenMITmacherei and write about it on your blog or social media, please don’t forget to link your article at NATURKINDER today. Caro and I thank you with all our hearts for joining this project (or just enjoying it in silence) and wave goodbye until next year. We wish you much pleasure with your dolls and with making even more dolls in the future.

Herzlich Willkommen zum letzten Treffen der PuppenMITmacherei von NATURKINDER und Mariengold. Die Puppen sind längst fertig genäht und eingekleidet und wurden bestimmt schon bestaunt und beschnuppert, vielleicht auch geküsst und getauft. Heute haben sie endlich ihren großen Auftritt vor Puppennähverliebten aus aller Welt!

Wenn ihr bei der PuppenMITmacherei dabei seid und auf eurem Blog oder in den sozialen Medien darüber berichtet, vergesst nicht, eure Beiträge zum heutigen Thema bei NATURKINDER zu verlinken. Dort gibt es auch eine tolle Verlosung zum Abschluss.

Roxy

In den letzten sechs, sieben Monaten (eigentlich war es noch länger) habe ich eine spannende Reise unternommen, die mich einmal von den Mariengold Puppen zu den Jess Brown Rag Dolls und wieder zurückgeführt hat. Nachdem ich sie das erste Mal gesehen hatte, war es um mich geschehen. Es ging eine Faszination von diesen Puppen aus, wie ich es vorher noch nie erlebt habe, auch nicht in der Zeit vor Mariengold, als mich die Arbeit einer Handvoll bemerkenswerter Puppenmacherinnen aus Deutschland dazu inspirierte, mich selbst auf diesen Weg zu begeben. Das hier war anders. Die Jess Brown Rag Dolls hatten etwas ganz Besonderes. Und ich wollte verstehen, was es war.

Es war unheimlich spannend, mich über einen längeren Zeitraum intensiv mit dem Werk einer anderen Designerin auseinanderzusetzen. Herauszufinden, was verbindet und was unterscheidet, erzählt einem auch etwas über die eigene Arbeit und darüber, wohin es in Zukunft gehen könnte. Das Ganze fühlte sich ein bisschen an wie eine Unterhaltung mit Jess. Gute Dinge entstehen ja vor allem im Dialog. Das habe ich in den letzten Jahren mit Mariengold immer wieder erlebt. Erst im Austausch mit anderen bekommen wir eine Ahnung davon, was es bedeutet, Mensch zu sein, was es heißt, wir selbst zu sein. Und so war es auch hier.

Über die Beschäftigung mit meiner Faszination für die Rag Dolls bin ich meinen eigenen Puppen sehr nahe gekommen, habe gesehen, was sie in ihrer Essenz ausmacht, was ich an ihnen mag und was ich gern verändern und ausprobieren möchte. Darüber hinaus habe ich einmal mehr verstanden, was mir die Puppenmacherei bedeutet und was ich damit in der Welt bewirken möchte. Das war unheimlich schön und berührend. So kam ich von der Bewunderung des Werks eines anderen Menschen zu dem Wunder meiner eigenen Hände und meines Herzens.

Und das ist auch die Geschichte von Roxy, der Puppe, die ich in dieser PuppenMITmacherei angefertigt habe. Roxy war mir Gefährtin, Spiegel, Forschungsobjekt, Goldstück, Augenschmaus und Lehrmeisterin auf dieser wundersamen Reise von mir zu mir, auf der ich erfahren habe, dass ich immer genau richtig bin, wo ich gerade bin.

Wie es weitergeht

Caro und ich wünschen euch und euren Kindern ganz viel Freude mit den Puppen. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr der Puppenmacherei verbunden bleibt – mit euren Händen oder in Gedanken – und auch im nächsten Jahr wieder dabei seid. Caro und ich freuen uns schon riesig auf 2017!

Zum Schluss ich möchte mich von Herzen bedanken bei Caro, mit der die PuppenMITmacherei auszurichten immer wieder das reinste Vergnügen ist, bei Anita für das antike Leinen von ihrem Dachboden, das ich für die Hülle meiner Rag Doll verwendet habe, bei Laura für die Überraschungstüte mit den wunderschönen Vintage-Stoffen für die Kleidung, bei Jess Brown für das Interview und ihre Inspiration und last but not least bei ihrer Assistentin Kim für den superfreundlichen E-Mail-Austausch.

Mein Dank gilt natürlich auch euch, meinen Leserinnen und Lesern, den Menschen, die bei dieser PuppenMITmacherei aktiv dabei waren sowie allen stillen Genießerinnen und Genießern.

Noch eine letzte Bitte: Wenn ihr in dieser oder einer der letzten PuppenMITmachereien eine Puppe nach einem Entwurf von Mariengold genäht habt, würde ich mich freuen, wenn ihr davon ein Bild an hello@mariengold.net schicken würdet. Für Januar oder Februar plane ich eine Extraausgabe meiner Reihe Mit Mariengold gemacht, sozusagen die PuppenMITmacherei-Edition. Dafür brauche ich aber eure Unterstützung und bedanke mich schon einmal im Voraus.

Mehr zu PuppenMITmacherei findet ihr hier.


30. November 2016

Interview: „I want them to feel created, not just sewn.“

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Wenn mir Dinge etwas bedeuten, sie mir Freude schenken und mein Herz ansprechen, dann interessieren mich immer auch die Menschen dahinter. Jess Brown ist so ein Mensch. Sie ist die Designerin der Rag Dolls, die Caro von NATURKINDER und ich in der diesjährigen PuppenMITmacherei anfertigen.

Es schwingt viel mit von Jess in ihren Puppen, dem DIY-Buch und den Geschichten von Lulu & Pip und Kiki & Coco in Paris. Ich wußte gleich: Diese Frau hat ein feines Gespür für Kinder und Kindheit, einen unverwechselbaren Sinn für das Schöne sowie Herz und Hand für jedes kleinste Detail und das große Ganze. Ich bin ein großer Fan und freue mich sehr, dass sie sich Zeit für ein kleines Interview genommen hat.

What is your background as an artist? How did you get to doll making?
My background is actually in teaching. I studied early childhood development and worked for 11 years in that field. I specialized in the Reggio Emilia approach which was very hands on. I was very drawn to creating inspired and sophisticated art and toys for children.

How does a typical Jess Brown rag doll look like? And how does it feel to play with it?
The jess brown rag dog definitely has a signature look which has remained unchanged since I created the pattern nearly 18 years ago. Very long and lanky limbs, a spoon shaped head with embroidered star eyes and a felt heart shaped mouth. The hair is reclaimed sweater sewn tight to the head in a bob style. The dolls I create are stuffed with a corn fiber. The stuffing I use is a bit dense and gives the doll a sturdy feeling. I think these qualities make the dolls timeless, not trendy.

What makes a doll a valuable toy for you?
I think that our dolls are a valuable toy because each one is made with such care and intention. I think that both children and adults recognize that. The doll then gains its truest value once it finds its home. A child connecting with the doll is priceless.

Do you have a special tip for doll making? What are the aspects you pay attention to the most when making a doll?  
The biggest tip I have for doll making is to have patience with yourself. Don’t worry about following rules. Trust your instinct and be patient as the doll unfolds. This keeps the process special. You can feel it in the finished work. For me, I pay most attention to the face as that’s the part I think most people connect to first. I also spend quite a bit of time and thought on the outfits. I want them to feel created, not just sewn.

How will it go on with your dolls in the future?
I’m not sure. I take each moment as it comes. The dolls bring so much joy to the people who buy them. I can’t imagine not continuing to have that in my life.

Thank you, Jess, for all your inspiration.

© Bilder Jess Brown Design

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


2. November 2016

PuppenMITmacherei 2016: Anfertigung der Kleidung

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Welcome back to the November meeting of the „PuppenMITmacherei“, a doll make-along by NATURKINDER and Mariengold. The dolls are now completed and ready to be dressed. Time to play with fabrics and yarns, colors and patterns! For the clothes for my Jess Brown rag doll I had the pleasure to work with a surprise vintage fabric bag from a good friend of mine. Laura knows me well and chose quite the right material. So happy with the result. An online translator can be found here, more details about the initiative here. If you take part in the PuppenMITmacherei and write about it on your blog or social media, don’t forget to link your article at NATURKINDER today. Caro and I wish you great joy in making your doll outfits today.

Herzlich Willkommen beim November-Treffen der PuppenMITmacherei von NATURKINDER und Mariengold. Die Puppen sind jetzt fix und fertig genäht. Sie sind bestens in Form, schauen mit wachen Augen in die Welt und schütteln kräftig ihr Haar für euch (das schreibe ich, weil ich dieses Jahr besonders viele wilde Kreationen entdeckt habe). Die ein oder andere Puppe lag vielleicht auch schon in den Armen ihres Kindes, wurde geherzt und beküsst oder hat bereits einen Namen.

Was jetzt noch fehlt, ist die Kleidung. Eine Lieblingsaufgabe. Denn es darf nach Herzenslust gespielt werden mit Stoffen und Garnen, Farben und Mustern. Neben Gesicht, Haaren und Details, um die es bei unserem letzten Online-Date ging, ist die Kleidung eine wunderbare Möglichkeit, die Persönlichkeit einer Puppe herauszuarbeiten, die individuellen Vorstellungen der Kinder umzusetzen oder gleich mit ihnen gemeinsam zu werkeln. Kinder gehen da mit ganz viel Freude, Kreativität und Improvisationtalent heran und zaubern aus dem, was gerade da ist, das, was sie sich wünschen. Let’s fetz!

Wenn ihr bei der PuppenMITmacherei dabei seid und auf eurem Blog oder in den sozialen Medien darüber berichtet, vergesst nicht, eure Beiträge zum heutigen Thema bei NATURKINDER zu verlinken.

Kleidung

Das Beste an so einer Jess Brown Rag Doll ist das Einkleiden. Die Puppe ist recht schnell genäht (wenn man einmal von dem mühseligen Wenden der dünnen Ärmchen absieht) und dann kommt schon die Kür und der Spaß kann beginnen.

Bei mir ging die Freude schon lange vor der Kleiderplanerei los, als meine Freundin Laura mir eine Überraschungstüte mit Vintage-Stoffen überreichte. Ich weiß noch genau, wann und wo das war, nämlich Ende September vor dem Photoautomaten in der Kulturbrauerei, in dem wir die Bildstreifen für unsere Landpartie für Puppennähverliebte knipsten. Es war ein herrlich warmer Tag und beim ersten Blick in das Tütchen ergriff mich große Vorfreude auf den goldenen Herbst, denn genau solche Farben erspähte ich da.

Dass ich Laura nach Stoffen fragen würde, wusste ich schon beim ersten Schnitt in das antike Leinen von Anitas Dachboden, den ich von unserem Wochenende unter Puppenmacherinnen mitgebracht hatte. Für so eine Rag Doll geben meine Vorräte einfach nichts her und außerdem bekam ich ein schönes Bauchkribbeln bei der Idee, die Puppe aus Material von meinen Freundinnen herzustellen.

In dem Anleitungsbuch von Jess Brown befinden sich viele tolle Projekte zum Einkleiden und Ausstaffieren der Puppen. Ich entschied mich für die Knickers, das Drawstring Dress und die Tote Bag. Übersetzen mag ich diese Worte nicht, denn ich finde, sie passen so pur und so Englisch bestens zu den Entwürfen der Designerin.

Wie auch die der Puppe selbst sind die Modelle sehr einfach, aber pfiffig und mit der unverkennbaren Handschrift von Jess Brown gestaltet. Sie sind leicht und schnell herzustellen, Stoffkanten bleiben meist offen, es gibt keine Knöpflöcher, Belege oder was einen sonst noch in den Wahnsinn treiben könnte, und dennoch haben die Keider einen besonderen Twist, der ganz wesentlich den schelmischen Charme der Rag Dolls ausmacht.

Kommt gut: grobes Leinen, feine Baumwolle und weicher Strick, neutrale Töne kombiniert mit farbstarken Highlights, Fundstücke vom Flohmarkt, hier und da ein bisschen Glitzer, Stoffe von Liberty London und witzige Details wie die Lochmusterstrümpfe, Quastenpins oder Pompomketten, für die die Jess Brown Rag Dolls berühmt sind.

Das Outfit meiner Puppe steht jetzt im Großen und Ganzen. In den nächsten Tagen stricke ich ihr noch etwas Warmes zum Einkuscheln, wahrscheinlich den Birch Shawl von Rowan, den ich schon ein paar Mal für mich und zum Verschenken angefertigt habe. Dieses Mal nehme ich aber kein Garn aus Seide und Kid Mohair, sondern federleichtes Alpaka.

Einen Zeitungshut wie geplant, weil der mir in dem Buch von Jess Brown so gut gefallen hat, habe ich übrigens doch nicht gemacht. Meine Puppe hat nämlich neues Haar bekommen, echtes Traumhaar in Tomate, und so ein Hut würde ihr jetzt schlicht und einfach nicht mehr passen. Aber das seht ihr dann beim nächsten Mal.

Wie es weitergeht

In fünf Wochen ist unser großes Finale. Wir treffen uns wieder am Mittwoch, den 7. Dezember. Dann sind die Puppen in voller Pracht, Schönheit und Fabelhaftigkeit zu sehen. Große Vorfreude und liebe Grüße von Caro und mir!

Mehr zu PuppenMITmacherei findet ihr hier.