28. Februar 2018

Mein Februar in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Eigentlich liebe ich Mützen, nur trage ich sie kaum noch. Das mag daran liegen, dass ich gegen Kälte nicht mehr so empfindlich bin, oder an dem superschönen Stirnband, das ich mir letztes Jahr gestrickt habe und das mich diesen Winter wunderbar wärmt und schmückt.

2 Der Kurzurlaub mit unseren Freunden war unglaublich herzwärmend. Nicht nur hat er uns noch näher zusammengebracht, auch verdanke ich ihm die Entdeckung eines köstlichen Gewürztees, der wie gemacht dafür ist, diese Jahreszeit in vollen Zügen zu genießen. Beste Teebeutel-Weisheit bisher: „Bewusstes Atmen verleiht dir ein wunderbares Gefühl.“

3 Endlich habe ich wieder einmal die Akazienbuchhandlung in Schöneberg besucht. Zwar kaufe ich in der Regel nichts, aber ich lasse mich gern inspirieren. Diesen Monat habe ich natürlich das große Finale der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante verschlungen (und danach gleich wieder mit Band 1 begonnen).

4 Jedes Jahr begleitet mich die Aktion der evangelischen Kirche durch die Fastenzeit. Das Motto dieses Jahres lautet „Zeig dich! 7 Wochen ohne Kneifen“. Auf den ersten Blick hat mich das Thema nicht besonders angesprochen, aber jetzt bewegt es mich doch und ich frage mich, was Mut in meinem Leben bedeutet und wo ich mich vielleicht noch mehr zeigen darf.

5 Da ist sie hin, meine Granatapfel Handcreme von Weleda, das letzte Quäntchen aus der Tube gedrückt und noch einmal an dem belebenden Geruch erfreut. Die Creme war eine Geschenk von einer Leserin, deshalb sie mir besonders große Freude bereitet.

6 Ein Ausflug von Zehlendorf nach Neukölln ist wie eine kleine Weltreise für mich. Dort war ich letzte Woche in Katie’s Blue Cat zum Frühstück verabredet und habe den allerfeinsten und cremigsten Caffè Latte getrunken, dazu gabe eine fast noch warme, superfluffige Zimtschnecke und vor allem herzhüpfende Pläne für die kommende Landpartie, mehr dazu bald.

7 Frühstück schmeckt natürlich auch zu Hause gut, vor allem seit Okka vor einigen Tagen dieses Rezept auf ihrem Blog geteilt hat. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber dieses Knuspermüsli ändert alles, was ich bisher über Granola wusste. Wahrscheinlich liegt es am Salz, daran sollte man sowieso nie im Leben sparen.

Mehr Monatsdinge findet ihr hier.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


31. Januar 2018

Mein Januar in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Am vorletzten Tag des Jahres habe ich noch einen Vorsatz für 2017 umgesetzt und eine Level-2-Klasse in meinem Yogastudio besucht. Dadurch konnte ich meine Praxis auf eine ganz neue Ebene heben und bin supermotiviert und inspiriert in das neue Jahr gestartet. Mein Motto für 2018: Starker Rücken, sanftes Herz.

2 Nach einer besonders herausfordernden Yogaklasse genieße ich es, mich mit dem Lavendel Sandelholz Körperbalsam von Dr. Hauschka zu verwöhnen. Was für ein angenehmer Duft!

3 Neues Jahr, neuer Kalender. Mein Lieblingsmodell von Leuchtturm gibt es jetzt auch in Gold. Klar, dass ich ihn haben musste.

4 Schnee in Berlin, viel war es bisher zwar nicht, aber die wenigen Flocken haben mich sehr, sehr glücklich gemacht. Für mich die schönsten und innigsten Momente des Monats.

5 Besonders gemütlich war es, dem Schneetreiben von einem neuentdeckten Café in meinem Kiez aus zuzuschauen, dem Coffee Cabana am Teltower Damm in Zehlendorf. Hier wird selbst geröstet, es gibt eine große Auswahl an Kaffeespezialitäten und nach ein paar Besuchen kennt man sich mit Namen.

6 Bücher leihe ich lieber, als dass ich sie kaufe. Nur was mir wirklich am Herzen liegt, schafft es auf Dauer in mein Regal. Dazu gehörte letztes Jahr „Mantra“ von Deva Premal & Miten, dessen Lektüre (und Hörgenuss) ich mir monatelang für einen besonderen Moment aufhob. An einem völlig unspektakulären Mittwochnachmittag im Januar war es endlich soweit und ich fragte mich, warum ich mir nicht schon früher erlaubt hatte, einmal Fünfe gerade sein zu lassen und einfach zu blättern und zu lauschen. Herrlich.

7 Dabei lese ich im Alltag eigentlich sehr viel. Dieses Jahr möchte ich unbedingt meine Englischkenntnisse vertiefen. Deshalb habe ich mich unheimlich gefreut, als mir eine ältere Ausgabe von The New Yorker in die Hände fiel. Das ZEITmagazin, das ich sehr gerne mag, schwärmt immer in den höchsten Tönen. Zu Recht, wie ich finde. Zum Glück ist The New Yorker jede Woche druckfrisch bei Do You Read Me?! in der Auguststraße erhältlich.

8 Bis auf ein wenig Schnee war der Januar ziemlich grau und regnerisch. Also war es wohl kein Zufall, dass ich mich beim alljährlichen Neujahrsausflug zu Dussmann weniger zu den Büchern als mehr zu den Glitzerstiften hingezogen fühlte. Die drei, die ich mitgenommen habe, haben jedenfalls ganz viel Glanz in meine Jahresplanung gebracht!

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18. Dezember 2017

Mein Advent in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Der Dezember duftet herrlich nach Bienenwachskerzen. Schade nur, dass sie so stark rußen, deshalb werden sie mittlerweile nicht mehr hier angezündet. Aber auch ohne Flamme strahlt ihr Licht mitten ins Herz.

2 Eigentlich brauche ich keine besondere Dekoration im Advent. Nur transparente Fenstersterne, die müssen unbedingt sein, je mehr, desto besser.

3 Drei Jahre lang war ich auf der Suche nach einen schönen neuen Wintermantel, bis er schließlich an Deborah aus dem November-Kurs in mein Leben spaziert kam. Farbe, Schnitt, Material: alles perfekt. Nur war er aus der letzten Saison und in Deutschland sowieso nicht erhältlich. Aber das Glück wollte es so, dass ich ihn kurz darauf für einen kleinen Teil des Originalpreises online ersteigern konnte. Ganz große Liebe!

4 Mit dem wunderbaren Buch „Den Advent neu erleben“ von Martina Kaiser wird der Dezember zu einer spirituellen Reise in die eigene Freiheit. Ich habe schon letztes Jahr damit gearbeitet und es hat mir ein völlig neues Weihnachten eröffnet. Jeden Abend lese ich einen Abschnitt, atme tief und verbinde mich mit den Impulsen. Mehr braucht es nicht.

5 „Tinsel and Lights“ von Tracy Thorn ist mein allerliebstes Weihnachtslieder-Album. Es klingt genauso, wie ich mich in dieser Zeit fühle, mit allen Höhen und Tiefen, Freudenjauchzern, Zwischentönen und Moll-Tagen. (Zum Reinhören „Joy“.)

6 Manchmal werden aus Kursteilnehmerinnen Freundinnen, so geschehen mit Rena. In unserer bald zweijährigen E-Mail- und Brieffreundschaft hat sie mir aufmerksam zugehört und ein ganz liebes Steinchen für mich bemalt. Was für ein berührendes Geschenk.

7 Meine kulinarische Entdeckung des Jahres ist die „Wellcuisine“ von Stefanie Reeb. Alles, wirklich alles, was ich von ihr zubereite, schmeckt unglaublich köstlich, so wie die Rumkugeln oder die Lebkuchen-Granola, die ich gerade gern verschenke.

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30. November 2017

Mein November in Dingen

Dieses Jahr halte ich jeden Monat ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Jedes Jahr kaufe ich eine einzige Ausgabe der BRIGITTE und zwar die im November mit den Plätzchenrezepten. Mein Favorit sind die Gefüllten Tropfen von Seite 11.

2 Passt perfekt in diese Jahreszeit: Mittagessen im Mitho Cha im Prenzlauer Berg mit authentischer nepalesischer und tibetischer Küche. Meiner Freundin Kristina und mir schenkte die Sonne Anfang November zum wunderbaren hausgemachten Sherpa Tee sogar ein paar wärmende und glücklichmachende Strahlen.

3 Endlich wieder Granatapfelzeit. Am liebsten streue ich mir ein paar Kerne über meinen warmen Frühstücksbrei oder genieße sie pur.

4 Alljährlich läutet der Martinsmarkt unserer Schule die Waldorfbasarzeit in Berlin ein. Hier decke ich mich immer mit duftenden Bienenwachskerzen aus der Werkstatt der LebensWerkGemeinschaft ein. Auf den Kaffee aus der Ape auf dem Schulhof freue ich mich auch das ganze Jahr.

5 Mein Lieblingsschultertuch, das ich mir vor über zehn Jahren gestrickt und seitdem jeden Herbst und Winter wie verrückt getragen habe, hat mittlerweile mehr Löcher als Maschen. Deshalb stricke ich mir jetzt ein neues, „Ashby“ von Brooklyn Tweed aus dem Originalgarn „Shelter“. Im Schneckentempo, weil im November alles nur ganz langsam geht. (Genau genommen habe ich es noch nicht einmal geschafft, die ersten Maschen anzuschlagen.)

6 Mein Konzert des Jahres habe ich letzte Woche in der Passionskirche in Kreuzberg erlebt. Als ich hörte, dass Anna Ternheim dieses Jahr wieder in Berlin spielen sollte, konnte ich mein Glück kaum fassen. Ihr neues Album „All The Way To Rio“ ist gerade erschienen, die Vorfreude groß. Meine große Anna-Liebe begann übrigens 2004 mit diesem Lied.

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19. Oktober 2017

Meine erste Oktoberhälfte in Dingen

Dieses Jahr halte ich jeden Monat ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Der perfekte Samstag in Kreuzberg: Frühstück im Kaffee A.Horn am Urbanhafen, paddeln in der Mittagssonne auf dem Landwehrkanal, ganz famose Pizza im Zola am Paul-Lincke-Ufer genießen und mit einem superguten Milchkaffee von Concierge Coffee dem Sonnenuntergang an der Admiralsbrücke entgegenspazieren. Bis jetzt bester Tag des Monats.

2 Bis zum Wochenende zeigen die Nordischen Botschaften die Ausstellung „Century of the Child“, in dem es um skandinavisches Design für Kinder geht. Den ganzen Sommer hatte ich mir vorgenommen hinzugehen, schaffte es aber erst an einem stürmischen Tag im Oktober. Zum Glück, denn die Ausstellung ist ganz toll, ein Muss für Menschen, die Kinder, Gestaltung und den Norden lieben.

3 Schon seit langer Zeit bewundere ich die belgische Textildesignerin Hermine Van Dijck. Ihre handgewebten Kollektionen sind jetzt endlich online erhältlich und ich habe gleich zugeschlagen.

4 Die Sängerin Mine, die ich sehr verehre, hat zusammen mit Fatoni ein Album herausgebracht. „Alle Liebe nachträglich“ ist wie immer frisch, originell und tiefsinnig. Nur für die Texte bin ich mit meinem Leben wohl zehn Jahre voraus. Ich mag es trotzdem sehr. (Zum Reinhören hier.)

5 Der Herbst ist da und voller Farben. Ich liebe es, wie die gelben Blätter im Nebelgrau leuchten, durch Weinrot, Orange und Dunkelgrün zu stiefeln und im goldenen Nachmittagslicht zu träumen.

6 Das beste Buch, das ich diesen Monat gelesen habe, war „A Typical Girl“ von Viv Albertine, die in den späten 70er Jahren in der Punkband The Slits gespielt hat. Hat mich an „Just Kids“ von Patty Smith erinnert, das ich auch sehr mochte. Und immer wieder die Frage: Lebe ich so, wie ich es wirklich möchte (oder nach den Regeln anderer)? Ein großartiges Cover von den Splitzs hier.

7 Wenn ich am Ende einer Yogastunde auf der Matte liege, alle Viere von mir gestreckt, und aus dem großen Elefanten wieder eine kleine Mücke geworden ist, fühle ich mich genauso wie Andreas Bourani es in „Sein“ besingt.

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