3. Juni 2019

Der Puppennäh-Himmel auf Erden (Landpartie Mai 2019)

Als Laura und ich vor drei Jahren auf die Suche nach einem Seminarhaus für unsere Landpartie gingen, ließen wir uns von unserem Bauchgefühl leiten. Ohne viel darüber zu sprechen, waren wir uns einig, dass wir einen Ort finden wollten, der für das steht, was wir beide mögen und mit anderen Menschen teilen wollten: wildromantische Natur, Weite, ein Haus mit Seele, ein Garten zum Träumen, das gute, einfache Leben, Kreativität, pures Sein. Damals war uns noch nicht so sehr bewusst, dass wir vor allem einen Raum erschaffen wollten, an dem aus dem Wesentlichen heraus Gemeinschaft entstehen kann, eine Gemeinschaft von Menschen, die Puppen/machen genauso lieben wie wir selbst. Auch nach unserer dritten Landpartie kann ich aus ganzem Herzen sagen, dass dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist.

Wir Menschen sind für Gemeinschaft geschaffen und erfahren unser Leben dann als erfüllt, wenn wir uns einer Aufgabe hingeben und uns für das Wohl unserer Mitmenschen engagieren. Dadurch entsteht Verbindung und das Leben gewinnt an Sinn und Freude. Wie Frauen in Gemeinschaft und mit einem Projekt, das sie erfüllt, auf das Schönste aufblühen, erlebe ich immer wieder in meinen Puppennähkursen in der Stadt und auf unserer Landpartie. Wenn jede ihre Energie und ihre kreativen Ideen einbringt, berührt das die anderen und es entsteht ein herzverbundener Raum, in dem nicht nur Puppen gedeihen, sondern auch Glück. Persönliches Glück ist meist geteiltes Glück. Wir erleben es in der Gemeinschaft, in der Familie, im Freundeskreis. Oder eben in einer Gruppe von Gleichgesinnten, die für mehrere Tage aus allen Teilen Deutschlands zusammengekommen sind, um sich ihrer großen Leidenschaft und Sehnsucht, dem Puppenmachen, zu widmen.

Oft sind es kleine, unspektakuläre Momente, die uns klar machen: wir verstehen uns, wir sind uns nah. Das kann ein sprudelndes Gespräch über Puppen und Macherinnen sein, das kein Außenstehender verstehen würde. Die Freude am Teilen. Die Geduld, mit der eine Teilnehmerin einer anderen stundenlang beim Häkeln ihres Haarkäppchens zur Seite steht. Das Lachen, das schon am ersten Abend aus einem Zimmer tönt, in dem sich vorher keiner kannte. Das offene Ohr in der Kaffeepause. Ein liebevolles Lächeln über den Tisch. Die einvernehmliche Stille bei besonders kniffligen Arbeitsschritten. Die Fürsorge, mit der ein großer Teller für eine Teilnehmerin gefüllt und beiseite gestellt wird, die nicht am Mittagessen teilnehmen kann. Die Ernsthaftigkeit, mit der über kleinste Details gesprochen wird. Das Entzücken über die Puppe der Nachbarin. Stolz auf der eigenen Hände Arbeit, der mit einem freundschaftlichen Schulterklopfen verstärkt wird. Das Vergnügen, Teil einer Art Geheimloge zu sein, von der der Rest der Welt nichts ahnt. Die Frage an die Gastgeberin, ob man Samen von dem klatschroten Mohn bekommen könne, der direkt vor unserem Seminarraum blüht. Die Stimmung, die weiter steigt, wenn es tatsächlich Rhabarberkuchen gibt. Der Rührungs-Kloß im Hals, der nicht heruntergeschluckt, sondern zu Herzensworten ausgesprochen wird. Die feste Umarmung beim Abschied.

Gemeinschaft heißt auch, miteinander zu gestalten. Deshalb war es für Laura und mich eine große Freude und Ehre, dieses Jahr Natalie vom Rosaminze Puppenatelier als Teilnehmerin dabei gehabt zu haben. Für einen Nachmittag wechselte sie die Seiten und gab einen Mini-Workshop in der Roll-Stopf-Technik, den alle begeistert aufnahmen. Sie zeigte uns auch eine spezielle Häkeltechnik für das Puppenhaar, beeindruckte uns mit Werkzeugen, Insider-Wissen und Tricks und steckte alle mit ihrer Leidenschaft für künstlerisch gestaltet Puppen an. Was Natalie und die anderen neun Frauen einbrachten, wie sie sich in ihrem Sein zeigten und erlaubten, sich in im Herzen berühren zu lassen, war eine große Bereicherung und füllte unsere Idee von einer Gemeinschaft von Puppennnähverliebten mit Leben.

Laura und ich sind zutiefst dankbar, dass wir diese Erfahrung machen dürfen und unsere Vision vom Puppenmachen aus dem Herzen heraus und von Mensch zu Mensch verwirklichen können. Wir bedanken uns bei allen unerschrockenen Puppennäh-Abenteurerinnen, die bisher bei unseren Landpartien im wilden Brandenburg dabei waren, auch bei denen, die im September mitkommen oder bereits Interesse für 2020 angemeldet haben. Großer Dank geht auch an Ulrike und Douglas vom Refugium Hoher Fläming für ihre Gastfreundschaft, das köstliche Essen und die Einblicke in ihr nachhaltiges Leben, insbesondere an Ulrike für die Stunde Bioenergetik im Garten, die uns wunderbar in Bewegung und Verbindung mit der Natur gebracht hat. Ganz besonders danke ich dir, liebe Laura, dass du mir die Freude machst, das alles gemeinsam zu erleben!

Die nächste Landpartie findet vom 11. bis 15. September statt und ist bereits ausgebucht. Es gibt aber eine Warteliste, für die ihr euch anmelden könnt. Der Termin für 2020 wird im September bekannt gegeben. Wenn ihr euch schon einmal unverbindlich vormerken lassen möchtet, schreibt an hello@mariengold.net. Alle Details findet ihr hier, Lauras Bericht von diesem Jahr hier und Einblicke in die Landpartien 2017 und 2018 hier und hier.

© Bilder Laura Erceg-Simon, Natalie Frohn und Maria Ribbeck


15. Mai 2019

Mit Mariengold gemacht #17

1 Man muss schon genau hinschauen, um das kleine Extra an Renates Puppenjungen zu entdecken. Dieses und viele weitere Details findet ihr in meinem Details E-Book.

2 Caro von NATURKINDER hat ein Herz für Puppen. Im März versteigerte sie auf Instagram eine Puppe nach meinem Baby Twink E-Book für einen guten Zweck. Ihren typischen Stil würde ich aus hunderten Puppen erkennen!

3 Bei Katrin ist mit meinem Pip E-Book eine Puppe für die Puppe entstanden: „Made a new doll for my daughter. Now Mimi is the baby and must go to the dentist with her.“

4 Puppen und Weihnachten, das gehört einfach zusammen. Für viele bedeutet das, in der Vorweihnachtzeit zum ersten Mal überhaupt selbst eine Puppe zu nähen, was Freude und Stress zugleich bedeuten kann. Umso schöner, wenn, wie bei Dagmar, das Werk pünktlich vollendet ist und das Fest dann wirklich kommen darf.

5 Es ringelt fröhlich bei Instagram. Ich freue mich immer sehr, wenn ich dort Bilder von Strümpfen sehe, die nach meiner Anleitung entstanden sind, wie diese von Julia: „Ich bin so stolz, ich hätte nicht gedacht, dass ich mich je an Socken wagen würde!“

6 Puppen und Fasching gehen auch gut zusammen. Britta schickt mir regelmäßig Bilder von Lisa, der Puppe, die sie vor Jahren bei mir im Kurs machte, und ihrer Tochter im Partnerlook, dieses Jahr: Sushi.

7 Mein Puppennähkurs im Wien Anfang März war wieder etwas ganz Besonderes für mich. Es lag schon ein Hauch Frühling in der Luft, die Stadt empfing mich mit offenen Armen und Herzen und es entstanden sieben Puppen, die monatelang von den Teilnehmerinnen herbeigefreut worden waren. Nächstes Jahr komme ich wieder, gleiche Zeit, selber Ort. Liebe Österreicherinnen, bei Interesse schreibt mir an hello@mariengold.net und ich gebe euch Bescheid, sobald der Termin fix ist.

Wenn ihr auch einmal Teil dieser Reihe sein möchtet, schickt eure Bilder gern an hello@mariengold.net. Mein DIY-Angebot zur Herstellung von Puppen findet ihr in meinem Etsy-Shop, mein Kursangebot hier, alle Beiträge dieser Reihe hier.


13. März 2019

Mit Mariengold gemacht #16

1 Bei unserer Landpartie sind immer auch filzfreudige Frauen wie Claudine aus der Schweiz dabei, die an einem Filzkopf werkeln und ihn noch im Workshop oder später zu Hause zu einer ganzen Puppe vervollständigen. Bei Claudine ist es mit den roten Haaren ein Birk geworden. Wenn ihr es auch einmal probieren möchtet, empfehle ich euch unser Charlie Bo E-Book.

2 Renate war Anfang 2018 bei mir im Kurs und ist seitdem im Puppennähfieber. Einige ihrer Puppen spendete sie einer Kinderkrebsklinik in Süddeutschland, wo diese unter den kleinen Patientinnen und Patienten liebevolle Eltern gefunden und Kinderaugen zum Strahlen gebracht haben. Renate erzählte mir davon, „damit du im hohen Norden auch mitbekommst, welche wundervollen Früchte deine Puppenkurse tragen“.  Das hat mich sehr berührt.

3 Meine Strickanleitung für Ringelstrümpfe von letztem Dezember kam richtig gut an und es erreichen mich regelmäßig Bilder von euren kunterbunten Werken wie dieses von Steffi. Besonders freut mich, dass die Anleitung – wie ich oft hörte – schon so manchen Sockenstrickknoten im Kopf lösen konnte.

4 Damit die Frauen auch nach ihrem Kurs bei mir in Berlin weiter selbständig Puppen nähen können, erhalten sie eine gedruckte Broschüre meines Baby Twink E-Books, in der alle Arbeitsschritte ausführlich in Wort und Bild dargestellt sind. So können sie sich voll und ganz auf das Werkeln im Kurs konzentrieren und später wieder einsteigen. Bei Julia hat es geholfen.

5 Dank Instagram erfahre ich von vielen Puppen, die mit meinen Anleitungen genäht wurden, wie die kleine Pip von Miriam von Petits&Grands, deren wunderschön gestalteten Account ich euch nur ans Herz legen kann.

6 Göntje aus Hamburg hat bereits drei Puppen mit meinem Baby Twink E-Book angeferitgt und schrieb dazu: „Das Nähen hat mich sehr glücklich gemacht. Es war so schön zu sehen, wie sich nach und nach etwas so Lebendiges und Einzigartiges entwickelt hat. Alle drei Puppen werden sehr geliebt.“

Wenn ihr auch einmal Teil dieser Reihe sein möchtet, schickt eure Bilder gern an hello@mariengold.net. Mein DIY-Angebot zur Herstellung von Puppen findet ihr in meinem Etsy-Shop, mein Kursangebot hier, alle Beiträge dieser Reihe hier.


21. Januar 2019

Mit Mariengold gemacht #15

1 Britta war einmal Kursteilnehmerin und ist mittlerweile eine liebe Weggefährtin. Sie überrascht mich immer wieder mit den schönsten Kreationen für ihre Tochter, dieses Mal: Ein Reiterinnen-Outfit für Puppe Lisa und ihr Pferd Flotti, zusammengebastelt aus verschiedenen Schnitten meiner Puppenkleider-E-Books: „Man kann einfach alles damit machen.“

2 Immer wieder höre ich, dass die Puppen nicht nur die Kleinsten erfreuen, sondern auch viel ältere Menschen, die im Herzen Kind geblieben sind. Gerit war letzten Februar in meinem Kurs in Wien dabei und legte die Puppe zuallererst ihrer Mutter in die Arme, bevor ihre kleine Tochter sie bekam: „Meine Mama, die zur Zeit in einem Pflegeheim sein muss, konnte sich von Maja (so heißt meine Puppe derweil) kaum trennen. Sie ging auch mit ihr wie mit einem kleinen Kind um, sehr rührend.“

3 Ich freue mich jedes Mal, wenn mir bei Instagram ein Beitrag angezeigt wird, der mit Mariengold zu tun hat. Auf diesem Weg habe ich auch eine alte Bekannte wiedergefunden, bei der ich vor Jahren einmal schönste Papierkunst erstand und die mittlerweile Mama ist und ihre erste Puppe mit meiner Baby Twink Anleitung und der passenden Materialpackung gemacht hat. (Bei Instagram findet ihr mich übrigens unter @mariengold.)

4 Zwillingsmamas haben wahre Superkräfte! Uta war im September bei mir im Kurs und nähte mit meiner tatkräftigen Unterstützung an einem Wochenende zwei Puppen für ihre beiden Kinder, die in weniger als einem Monat ihren ersten Geburtstag feiern würden. Ich freute mich aufrichtig mit ihr, dass sie überpünktlich mit allem Drum und Dran fertig geworden ist.

5 Nach einem Kurs wie dem vergangenen, an dem ich krank geworden bin und leider nur mit halber Kraft dabei sein konnte, sind Nachrichten wie die von Franzi Balsam für die Seele: „Das letzte Wochenende hat mich sehr ausgeglichen und mir mit deiner herzlichen Art und der Liebe zu dem, was du tust, viel Freude bereitet.“

6 Tamara tauchte bereits in der letzten Ausgabe dieser Reihe auf, denn sie ließ mich freundlicherweise daran teilhaben, wie sie ihre Puppe komplett von Hand nähte, inklusive der Teile, die normalerweise mit der Nähmaschine angefertigt werden. Ob sie die Kleidung auch von Hand schneiderte, weiß ich allerdings nicht – zuzutrauen wäre es ihr.

7 Im Herbst nahmen Laura und ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied von unserem Filzkopfkurs. Umso schöner, kurz darauf Post von Barbara zu bekommen, die den Kopf zu Hause selbständig mit unserem Charlie Bo E-Book zu einem kompletten Rotschopf weiterverarbeitet hat. 2019 filzen wir zwar nicht, dafür freuen wir uns auf gleich zwei Landpartien für Puppennähverliebte im Hohen Fläming, die beide bereits ausgebucht sind.

Wenn ihr auch einmal Teil dieser Reihe sein möchtet, schickt eure Bilder gern an hello@mariengold.net. Mein DIY-Angebot zur Herstellung von Puppen findet ihr in meinem Etsy-Shop, mein Kursangebot hier, alle Beiträge dieser Reihe hier.


11. Dezember 2018

Advent in meinen Kursen (und ein Rezept für meine Lieblingsweihnachtsplätzchen)

Am Wochenende habe ich meinen letzten Kurs für dieses Jahr gegeben. 14 waren es insgesamt in 2018 plus die Landpartie und der Filzkopfkurs mit meiner lieben Freundin und Kollegin Laura von 1000 Rehe. Das Handwerk meines Herzens mit anderen Menschen zu teilen und mein Wissen und meine Erfahrungen im Puppenmachen weiterzugeben, ist mir mit das Liebste an meiner Arbeit. Von Novalis gibt es den Ausspruch „Der Mensch lernt das Menschsein nur am Menschen“, was das mit Puppen zu tun hat, darum geht es bei Mariengold, nicht nur in meiner praktischen Werkstattarbeit, sondern auch in meinem Schreiben hier auf dem Blog (und neuerdings bei Instagram), in meiner Beschäftigung mit dem Thema Therapeutisches Puppenmachen und natürlich auch in meinen Kursen.

Gerade dort, in den Veranstaltungen, in denen ich Menschen anleite, wie aus Wolle und Stoff, Nadel und Faden, Geduld und ganz viel Liebe eine Puppe entsteht, lerne ich selbst wahrscheinlich am allermeisten. Dabei sind es vor allem die unbequemen Momente, in denen nicht alles glatt läuft, vielleicht nicht alle Teilnehmerinnen glücklich und zufrieden sind oder ich als Lehrerin einen schlechten Tag habe, die mir die wichtigsten und wertvollsten Lektionen erteilen. Und davon gab es einige in diesem Jahr. Dazu schrieb mir eine Freundin etwas, das mich sehr tröstete und neuen Mut fassen ließ, als ich einmal zweifelte, (noch) am richtigen Ort zu sein: „Aber weißt du, als Kursleiterin oder auch Therapeutin ist es nicht wichtig, perfekt zu sein. Es ist viel wichtiger, menschlich zu sein.“

Auch ich lerne mein Menschsein durch Erfahrungen mit anderen Menschen, mit denen, die in meine Kurse kommen, die von mir lernen, sich mit mir austauschen, sich inspirieren lassen oder auch reiben möchten. Ich lerne, wer ich selbst bin, mit all meinen Stärken und Schwächen, was mir wichtig ist, wofür ich einstehen und wogegen ich mich abgrenzen möchte und dass ich meinem Gefühl, meiner inneren Stimme immer, wirklich immer vertrauen kann. In meinen Kursen, im Umgang mit den Frauen und im Sein mit ihrem Sein, spüre ich oft zutiefst, dass das Leben kostbar ist und es darum geht, Schönheit und Wahrheit in jedem Moment zu sehen. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Um den Abschluss dieses Kursjahres (und auch den 2. Advent) zu feiern, habe ich den Frauen vom letzten Wochenende stellvertretend für alle Teilnehmerinnen in 2018 all meine Freude, Wertschätzung und Verbundenheit in meine Lieblingsweihnachtsplätzchen eingebacken, die wir gemeinsam beim Puppennähen, Plaudern und Lachen geknuspert haben. Das Rezept findet ihr weiter unten, davor noch einmal die Termine für das neue Jahr:

19./20. Januar – ausgebucht, Warteliste

16./17. Februar – ausgebucht, Warteliste

2./3. März in Wien – ausgebucht, Warteliste

23./24. März

1./2./3. April in Oberrot – Anmeldung direkt bei Wollknoll

13./14. April

4./5. Mai

15./16. Juni

6./7. Juli

17./18. August

28./29. September

26./27. Oktober

2./3. November

23./24. November

7./8. Dezember

Alle Details findet ihr hier. Anmeldung an hello@mariengold.net.

Ich würde mich sehr freuen, euch in einem meiner Kurse in 2019 begrüßen und euch beim Nähen eurer Herzenspuppe begleiten zu dürfen!

Schokoladen-Rosmarin-Kekse

(Originalrezept von hier)

Für ein Blech (ca. 35 Stück):

200 g gemahlene Mandeln
60 g Tapiokastärke (gibt es als Perlsago von Müller’s Mühle, das dann allerdings noch fein gemahlen werden muss)
60 g rohes Kakaopulver, ungesüßt
2 TL Zimt
2 EL frischer Rosmarin, gehackt (ich nehme getrockneten und davon nur 1 EL)
1/2 TL Salz
100 g natives Kokosöl, Zimmertemperatur
120 ml Ahornsirup

Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln, flach drücken und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Esslöffelgroße Portionen des Teigs entnehmen, zu Kugeln formen, auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und mit den Händen flach drücken. 8 bis 10 Minuten backen, bis die Kekse am Rand etwas dunkler werden. Wenn sie aus dem Ofen kommen, sind sie noch weich, härten aber später nach. Vollständig abkühlen lassen und luftdicht verpacken.

Das Originalrezept sieht vor, die Oberfläche der Kekse noch mit geschmolzener Zartbitterschokolade zu bestreichen, das mache ich jedoch nicht, denn sie sind auch ohne wunderbar schokoladig.

Vielen Dank an Stefanie Reeb von Wellcuisine für die Erlaubnis, das Rezept hier zu teilen. Probiert auch unbedingt ihre süß-und-gesunden Florentiner!

Ich wünsche euch frohes Backen und Genießen!

Mehr Rezepte findet ihr hier.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)