4. Mai 2015

24°

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

Mit kurzen Ärmeln durch den Tag.

Frühlingserwachen.

Alles leuchtet (ein).

Zeit der Blüte und des feinsten Grüns.

Magnolien (jedes Jahr wie verrückt Liebe auf den ersten Blick).

Lange Tage.

Putzmunter.

Bärenkräfte.

Farbexplosion.

Flowerpower.

Forsythiengelb und Kirschblütenrosa.

Kieselsteingrau und Himmelblau.

Kastanienblütenteppiche.

Frischer Wind. Überall.

Mein Buch für den Frühling: „Sie träumt von Pferden“ von Michael Weins und Katharina Gschwendtner.

Ihr Buch für den Frühling: „Neues von den Penderwicks“ von Jeanne Birdsall.

Mein Frühstück für den Frühling: Cashew, Kokosnuss & Papaya Granola.

Mein Lied für den Frühling: „Wanna Have It All“ von Jenny Wilson.

Auch immer wieder gut für Aufbruchsstimmung: Saint Etienne (z. B. „Only Love Can Break Your Heart“).

Nude für die Lippen.

In der Sonne an nichts und wieder nichts denken.

Und sich einen ersten kleinen Sonnenbrand auf der Nase holen.

Oder lieber Sommersprossen.

Lange Wochenenden und ganz viel Zeit.

Zum Beispiel für die Ausstellung „West-Berlin“.

Für lange Spaziergänge mit ihm.

Oder ins Kino gehen in Wim Wenders neuen Film „Every Thing Will Be Fine“ (genau so ist es).

Von Paris träumen (dazu passt dieser Blog).

Urlaubspläne schmieden (Tipps für einen Sommer in Oberbayern, speziell im Blauen Land, in Kärnten oder Tirol an hello@mariengold.net sind Willkommen!).

Aber erst einmal: Leben im Hier und Jetzt.

Weites, waches Berührtsein der Seele.


18. Dezember 2014

Einige Herzmomente und Freudebegegnungen

Die 93 Briefe und Karten, die ich in den letzten Jahren von Kundinnen, Leserinnen und Fans bekommen habe. Und dass jetzt so kurz vor Weihnachten fast täglich neue dazukommen.

Das kleine, herbstgeborene Mädchen, das nach meiner Puppe Oska benannt wurde. Was für eine Freude!

Jubelrufe und Fotos, wenn Frauen mit meinen Anleitungen ihre allererste Puppe genäht haben und unheimlich glücklich und stolz auf sich sind. Zu Recht.

Was man alles unter #Mariengold bei Instagram entdecken kann.

Zerliebte Puppen (je oller, je doller).

Prächtige Kleiderschätze nach meinen Anleitungen, die in meinen Puppennähkursen auf dem Tisch ausgebreitet werden.

Und das Strahlen in ihren Augen, wenn alles passt und sitzt und einfach wunderschön aussieht.

Die Kundin mit einer Heilungspuppe aus meinen Händen, die mir seit Jahren Postkarten aus dem Sommerurlaub in Frankreich schickt und mir erzählt, wie es ihrer Kleinen geht.

Fast jeden Morgen mit einem guten Gefühl und der Frage aufzuwachen, was der heutige Tag wohl bringen mag.

Kursteilnehmerinnen mit Tränen in den Augen beim Abschied.

Und dass es mir ganz genauso geht. Wirklich. Jedes. Mal.

Eine Studienkollegin, die zufällig Anni in meinem DaWanda-Shop entdeckte, sie für ihre kleine Tochter kaufte und wir uns nach all den Jahren so viel zu erzählen hatten, dass es kaum in das Mitteilungsfeld der Bestellung passte.

Eine andere Studienkollegin, die ich unverhofft in einem meiner Kurse wiedertraf und die mittlerweile selbst ein kleines Label für Puppenmacherei hat.

In einem anderen Kurs eine Teilnehmerin, die auf dieselbe Schule in Dresden ging wie ich. Dass sie ein Jahr später noch einmal zum Puppennähen kam. Und auch ihre Mama und ihre Schwester mitbrachte.

Die Postmitarbeiterin, die scheinbar ihren ganzen Mut zusammennahm und mich nach all den Jahren fragte, was sich eigentlich in den vielen Paketen befindet, die sie für mich fertig macht. Und die mich seitdem immer entzückt anlächelt, wenn ich mit meiner großen, blauen IKEA-Tasche an ihren Schalter komme.

Mich selbst als Auftrag- und Arbeitgeberin (a.k.a. Chefin, unglaublich) zu erleben und unendlich dankbar dafür zu sein, wie Mariengold mit diesem wunderbaren Team wächst und gedeiht.

Der Anblick farbig gedruckter und sorgfältig gehefteter Anleitungen für Puppen und Puppenkleidung.

Und wenn ich ab und zu sogar einen kleinen Gruß reinschreiben darf.

Die Kursteilnehmerin im Mai, die extra aus Barcelona anreiste und eine Dolmetscherin mitbrachte.

Die dann im nächsten Kurs dabei war, weil sie nach der Übersetzerei unbedingt auch eine Puppe nähen wollte.

Die 1000. Rechnung des Jahres auszustellen. Oder die 333. Oder die 247. (mein Geburtstag).

Meine Nase ab und zu in meine große Mariengold-Erinnerungskiste zu stecken.

Mich jahrelang in einem Handwerk zu üben, es in aller Tiefe zu erfassen und vielleicht irgendwann zur Meisterschaft zu bringen.

Wie aus vier Freundinnen und Puppenmacherinnen 8Hände wurden.

Die Kursteilnehmerin, die in zwei aufeinanderfolgenden Jahren Puppen für ihre Kinder nähte und gerade mit dem dritten Kind schwanger ist, was ein baldiges Wiedersehen verspricht.

Einer Mariengold-Puppe in Berlin zu begegnen. (Das ist aber erst ein einziges Mal passiert und da habe ich mich nicht getraut, die Familie anzusprechen.)

Meine Tochter, die fachmännisch erklären kann, wie eine Puppe genäht wird.

Und es auch selbst kann.

Nach einem langen Kurstag die Nummer 23 mit Tofu bei meinem Lieblingsthailänder zu bestellen.

Andere Puppenmacherinnen – persönliche Bekanntschaften oder unbekannterweise – wachsen zu sehen und mich an all den herrlichen Puppen zu erfreuen, die auf der ganzen Welt genäht werden.

Als ich im letzten Urlaub in Doro eines Nachts plötzlich wahnsinnige Sehnsucht danach hatte, eine Puppe in meinen Händen zu spüren.

Der verliebte Blick von Kindern, die mich für die Puppenfee halten. (Weil ihre Eltern ihnen das mit den Puppen so erklärt haben.)

Feedback auf Blog-Artikel, bei denen ich es am wenigsten erwartet habe.

Tagelang an Blog-Artikel zu schreiben, dir mir am Herzen liegen.

Die Dinge selbst gestalten zu können.

Mit Lieferanten und Dienstleistern per du zu sein und mich manchmal am Telefon mit ihnen zu verquatschen.

Kursteilnehmerinnen mit Handschlag zu begrüßen und mit einer Umarmung zu verabschieden.

Meine Arbeit von Herzen zu lieben und zu wissen, dass sie auch all das wert ist, was ich manchmal anstrengend, langweilig oder blöd finde.

Die Zuverlässigkeit, mit der die Frauen in meinen Kursen fragen, ob auch schon mal Männer teilgenommen haben. (Ja, ein einziger in sechs Jahren.)

Mir selbst ab und zu etwas Schönes für die viele Arbeit zu gönnen, zuletzt dieses Buch, dessen 1280 Seiten ich mir für die Zeit zwischen den Jahren aufhebe.

Wahnsinnig schöne Begegnungen und Freundschaften in der echten und virtuellen Welt und wenn beide verschmelzen und man sich plötzlich bei einem Milchkaffee gegenübersitzt und es ist, als kenne man sich schon ewig.

Mein Mann, der zwar Stricken und Häkeln nicht unterscheiden kann, aber findet, dass meine Puppen die allerschönsten auf der ganzen Welt sind (Ich liebe dich!).


2. Dezember 2014

12 Knaller-Texte übers Schreiben

„How to Put Your Writing in Public“ von Leo Babauta für Zenhabits

„Patti Smith on Wrting Poems“ von Dazed Digital

„The Creamy Kung Foo of Writing True Stories“ von Laurie Wagner für 27Powers

„Bessere Texte für Online-Medien: So geht’s“ von Ricarda Kiehl für Edition F

„Write From a Full Cup“ von Alexandra Franzen

„The Best Time to Write and Get Ideas“ von Kevan Lee für Buffer

„How to Write“ von Erin Loechner für Design for Mankind

„Eins .“ von Alma Clausen für wirdklar

„What It Takes to Be a Writer“ von Elizabeth Berg für Penguin Random House

„Mit dem Herz in der Hand“ von Sabrina Gundert für Newslichter

„The Creative Process of an Oscar-Winning Screenwriter“ von Omar Kardoudi für Sploid

„Write Like a Motherfucker“ von Cheryl Strayed für The Rumpus


10. September 2014

Meine Lieblingsbücher der letzten Jahre

„Jerusalem. Das Kochbuch“ von Yotam Ottolenghi (Im Herbst erscheint sein neues)

„Tiny Beautiful Things: Advice on Love and Life from Dear Sugar“ von Sheryl Strayed

„Der Fänger im Roggen“ von J. D. Salinger

„Handwerk“ von Richard Sennett

„Eat Pray Love“ von Elizabeth Gilbert (das Nachfolgewerk ist auch sehr, sehr gut)

„Bauhaus-Frauen – Meisterinnen in Kunst, Handwerk und Design“ von Ulrike Müller

„Schreiben als Weg. Von der kreativen Kraft des Wortes“ von Anna Platsch

„Made by Hand. A Collection of Projects to Print, Sew, Weave, Dye, Knit or Otherwise Create“ von Lena Corwin

„The New Gypsies“ von Iain McKell

„Bahnen ziehen“ von Leanne Shapton

„Wir sind die Wirtschaft. Achtsam leben – Sinnvoll handeln“ von Kai Romhardt

„Nach Hause kommen zu sich selbst. Im erwachten Herzen Zuflucht und Geborgenheit finden“ von Tara Brach

„Das Herz der Puppe“ von Rafik Schami (Rezension hier)

„Der Jahreskreis. Den Rhythmus der Natur als unsere Kraftquelle nutzen“ von Martina Kaiser

„Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren

„Die Wolfsfrau. Die Kraft der weiblichen Urinstinkte“ von Clarissa Pinkola Estés (Hörspiel „Vasalisa, die Weise“ aus diesem Buch hier)

„Tanz um dein Leben. Meine Arbeit, meine Geschichte“ von Royston Maldoom

„Hoch wie der Himmel, tief wie die Erde. Meditationen zu Liebe, Beziehungen und Arbeit“ von Sylvia Wetzel

 

 

 


8. Juli 2014

Hitliste für den Sommer

„Man on Fire“ von Edward Sharpe and the Magnetic Zeros: Ein großartiger Tip schon vor längerer Zeit von meiner Freundin Julia. Große Liebe, denn ich mag Tanzen sehr und dass dieses Lied mir immer, einfach immer gute Laune macht!

 „Please Forgive my Heart“ von Bobby Womack: Ein zutiefst berührendes Lied, das mich an den perfekten Moment letzten Sommer in Doro erinnert, als ich völlig eins war mit mir selbst und auch all das lieben und annehmen konnte, was in meinem Leben blöd gelaufen ist, vor allem als ich Menschen enttäuscht und verletzt habe. In solchen Augenblicken der Klarheit und des Verzeihens könnte ich immer wie verrückt weinen.

„Sonnenschutz, benutzen Sie Sonnencreme“ von Dieter Brandecker: Auch bei diesem Lied kommen mir immer die Tränen. Wie wäre es wohl gewesen, diese wunderbaren, wahren Worte im Sommer 1999 zu hören, als ich nach dem Abitur vor meinem neuen Leben in Berlin stand?

„Riptide“ von Vance Joy: Auch eine Empfehlung von Julia. Wenn ich das höre, möchte ich mir sofort die Schuhe von den Füßen streifen, eine Himbeerlimo aufmachen und durch den Sommer tanzen. Gern mit dir, meine liebe Freundin!

„My Silver Lining“ von First Aid Kit: Dieses Lied liebe ich nicht nur, aber vor allem wegen seiner ersten Zeilen, mein Motto für die kommende Auszeit:

I don’t want to wait anymore I’m tired of looking for answers
Take me some place where there’s music and there’s laughter

Mehr Lieblingsmusik findet ihr hier.


10. April 2014

12 Lieblingsfarben für den Frühling

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

Dunkles Magenta.

Weiches Kieselsteingrau.

Klares Indigo.

Creme Weiß.

Sanfte Malve.

Mattes Kupfer.

Warmes Anthrazit.

Pur Pur.

Altes Rosa.

Dunkle Pflaume.

Tiefes Weinrot.

Himmel Blau. Über mir.


10. März 2014

7 Wochen Fastenzeit

Die Kunst des Alleinseins üben (ich liebe dieses Video dazu).

Innere Schätze entdecken.

Selber denken (z. B. mit dieser Aktion der evangelischen Kirche).

Sich an all den Dingen erfreuen, die man nicht braucht.

Nichts zu verlieren haben.

Leichter leben (z. B. mit diesen Meditationen von Sylvia Wetzel).

Danke sagen.

Achtsamkeit praktizieren.

Die Freude befreien, die im Körper steckt (z. B. mit Yoga, Tanzen oder einfach Herumlaufen).

Den Blick für das Wesentliche schärfen.

Mit kleinen Schritte in die große Freiheit gehen.

Das Herz führen lassen.

 

 


28. Januar 2014

Was im Winter wärmt

SONY DSC

SONY DSC

Beobachten, wie draußen leise der Schnee fällt.

Und drinnen heiße Schokolade löffeln.

Musik von Ane Brun, Anna Ternheim und Agnes Obel (zum Reinhören hier, hier und hier).

Mal wieder Tagebuch schreiben (dieses Buch ist ein wunderbarer Einstieg).

Träumen und meditieren.

Die Stille genießen.

Den Körper mit selbst gemachter Naturkosmetik verwöhnen (schöne Anregungen gibt es z. B. hier oder hier).

Rosige Wangen küssen.

Mit Wärmflasche in Bett.

Und mit einem Buch, das die Seele streichelt (Isabel Allende hat viele solcher geschrieben).

Ringelstulpen tragen.

Einen Traumfänger basteln (eine Anleitung gibt es hier, schöne Modelle z.B. hier, hier und hier).

Kokosduft.

Neues Seelenfutter ausprobieren (z. B. geröstete Kichererbsen, Galette mit Äpfeln oder Kastaniencremesuppe mit Rosenkohl).

Schlafanzugtage.

Henning Mankell’s „Wallander“ lesen oder schauen.

Abtauchen in ein kerzenbeleuchtetes Wannenbad.

Atempause.

Die Sonnenstunden zählen.

Oder Sonne aus saftigen und reifen Südfrüchten löffeln.

Kraftsuppe kochen (z. B. mit diesem Rezept).

Ein Besuch in der Sauna.

Stricken.

Kraft schöpfen.

Sich umglitzern lassen.

„24 Hours of Happy“ von Pharrell Williams (das wahrscheinlich längste Musikvideo der Welt).

Pläne schmieden.

Eisblumen finden.

Sich eine Massage gönnen (in Berlin kann ich Dagmar und Arne sehr empfehlen).

Eine Thermoskanne mit Lieblingstee füllen.

Etwas Neues lernen.

In einem schönen Buchladen stöbern (in Berlin z. B. im Ocelot, bei Hundt Hammer Stein oder in der Akazienbuchhandlung).

Immer genug Ingwer im Haus haben.

Lange Spaziergänge machen. Klare Luft, klare Gedanken.

Hier und da noch Weihnachtsschmuck in den Fenstern entdecken.

Und sich danach in ein Lager aus Kissen und Decken sinken lassen.

Farbkleckse finden.

Den weltbesten Marmorkuchen backen.

Nach den Sternen greifen.

Eine Ahnung von dem ewigen Sommer in sich bekommen.


19. Dezember 2013

33 Vorfreuden für die Weihnachtsferien

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

Stille.

Der Geruch von verbrannten Streichhölzern.

Sternenspektakel genießen.

Kakao trinken.

Zeit haben.

Warten auf den Schnee.

Plätzchen aus anderen Küchen kosten.

Weihnachtslieder aus Kindertagen hören, singen und musizieren.

Zurückblicken und Vorausschauen.

In Milch und Honig baden.

Danach mit Wärmflasche in Bett gehen.

Mit diesem Buch, das ich mir extra für die freien Tage aufgespart habe.

Auf langen Spaziergängen Zierrat und Gold in den Fenstern entdecken.

Mit „Winter“ von Tori Amos die neue Jahreszeit begrüßen. Ich liebe dieses Lied.

Den Weihnachtszirkus besuchen.

Diesen festlichen Haarschmuck in Erwägung ziehen.

Knallbonbons für den Jahreswechsel basteln.

Mich am Silvestervormittag im KaDeWe auf ein Glas Sekt mit meiner Freundin Anna treffen.

Unser Neujahrskonzert: Agnes Obel in der Berliner Philharmonie.

Noch einmal mein Lieblingsbuch des Jahres lesen.

Neue Musik entdecken. Ich habe gerade die wunderbare Sophie Hunger und Jake Bugg auf dem Radar.

In Ruhe an meinen Listen arbeiten.

Märchen aus der „Schatzhüterin“ von Luisa Francia hören.

Für ein paar Tage in Astrid Lindgrens Welt eintauchen. Ich liebe die „Bilder ihres Lebens“ und die Biographie von Margareta Strömstedt.

Amaryllis.

Liebste Weihnachtsbücher lesen („Wunder einer Winternacht“ von Marko Leino und „Alle Weihnachtserzählungen“ von Charles Dickens).

Liebste Weihnachts-CDs hören („A very She & Him Christmas“ von She & Him, „A Midwinter Night’s Dream“ von Loreena McKennitt und „A very Ally Christmas“ von Vonda Shepard).

Und noch mal zwei Lieblingsfilme des Jahres schauen, „Francis Ha“ (ich habe mir sogar das Filmplakat aus einem sehr, sehr weit entfernten Land schicken lassen) und „Oh Boy“ (auch nicht schlecht, das Filmplakat).

Endlich ein paar Rezepte für den Winter ausprobieren, z. B. dieses, dieses oder dieses.

Quer durch Berlin und in die alte Heimat fahren. Und ich dabei hinterm Steuer.

Wiedersehensfreude.

Süßes Nichtstun.

2014 langsam kommen lassen. Spinnen. Träumen. Planen. Freuen.

 


26. September 2013

41 Gründe, den Herbst zu lieben

SONY DSC

SONY DSC

SONY DSC

Das Regenlied vom Traumzauberbaum.

Erntedank.

Tag und Nacht in der Gleiche.

Hagebutten.

Aus dem Nest wird eine Höhle. Mit heißer Schokolade, Bücherstapel, Kerzenlicht und Wollknäueln.

Kürbisse. Die esse ich zwar nicht besonders gern, aber ihr kugelrunder Anblick macht mir immer gute Laune.

Taschen voller Kastanien.

Lieblingsfarben überall und Gold sowieso.

Pilze. Und dieser wunderbare Duft im Wald nach einer Regennacht.

Holunderbeeren.

Neue Musik von Mine. Traumschön.

Mundraub.

Mit den alten Lieblingsstiefeln durchs Herbstlaub rascheln.

Melancholie und Abschiedsweh.

Zwetschgenknödel. Einfach weil sie hier so toll aussehen.

Vorfreude auf den neuen Film Her von Spike Jonze. Kommt zwar erst im Winter, aber Joaquin Phoenix passt so gut in den Herbst. Und die Musik von Karen O auch.

Rumtrödeln. Bummeln. Einen Gang runterschalten.

Das neues Buch von Annette Hohberg. Schon der Titel Das unendliche Blau ist eine Einladung aufs Sofa.

Drachen steigen lassen am Teufelsberg.

Herzwärme.

Das Krächzen der Nebelkrähen.

Raureif.

Von Michaeli bis Yule, ein wunderbarer Podcast von Joy über die Reise vom äußeren zum inneren Licht.

Das warme Braun der Pferde in der goldenen Morgensonne.

Zimtschnecken. Obwohl ich sie liebe, backe ich sie immer nur einmal im Jahr. Und zwar am allergrauesten, trübsten und nieselnassesten Tag im November.

Die großartigen Gatsby Mützen von meiner Freundin Julia.

Obstcrumble. Mit dicken Streuseln aus Haferflocken und Nüssen. Warm gegessen mit einem Klacks Vanilleeis.

Strickjackentage.

Walnüsse und Pflaumenmus.

Altweibersommerwärme.

Etwas Warmes zum Frühstück, z. B. aus diesem wunderbaren Buch. Oder der Hirsebrei mit Himbeersahne in der Meierei. Am liebsten mit einer Freundin am Fester mit Blick auf die Kollwitzstraße.

Heiße Bäder nehmen und danach in einen Mantel aus Lavendel und Sandelholz schlüpfen.

Yogitee.

Eine Verabredung mit Okka zum Stricken.

Serienglück mit den neuen Staffeln von Girls, Homeland und Borgen.

Ein Freundinnenwochenende auf Rügen.

Mehrere Wollschichten übereinander tragen.

Vogelzüge beobachten.

Spieleabende.

Dieser spezielle rauchige Geruch, der manchmal abends in der Luft liegt, wenn in den Häusern die Öfen eingeheizt werden.

Sonntagsspaziergänge um den Schlachtensee, der jetzt am schönsten ist. Die würzige Luft. Das Farbspektakel. Die vielen Mützen und Schals und roten Wangen. Ich liebe das.