16. November 2016

Schokoladenwetter

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Vogelzügen am eisblauen Himmel nachschauen.

Immer wieder Kraniche.

Kälteatem.

Spüren, dass fast Schnee liegt. Noch nicht ganz, aber bald.

Ruhe kehrt ein.

Lichterketten aufhängen.

Ein Deckenlager bauen. Oder eine ganze Burg.

Dazu dieses Lied.

Jeden Tag auf die blaue Stunde warten.

Spazieren gehen. Einmal um den Schlachtensee oder kreuz und quer durch mein Viertel. Am liebsten abends, nach getanem Tageswerk.

Und mit dem Geruch von Holzasche in der Luft.

Danach die Hände an einem Becher mit heißem Tee wärmen.

Auch das Herz warm halten.

Love yourself.

Das schönste Licht leuchtet in der größten Dunkelheit. (Vor kurzem gehört und gleich notiert.)

Winternovellen.

Mützenstricklust.

Suppenglück.

About Being Human (zum Weinen wahrhaftig).

Wer wie ich den Dezember nicht so gern mag, findet vielleicht in bisschen Trost in Erika.

Oder in Tomte.

Sich selbst ein Licht sein.

(Oder sich eines basteln.)

„The Greatest“ von Cat Power. Life is beautiful. Sometimes beautifully sad. Eines meiner Lieblingslieder aller Zeit.

Diesen Film möchte ich sehen.

Das schönste Kochbuch für diese Jahreszeit. (Ich könnte auch nur die Bilder anschauen.)

Neue Musik von Agnes Obel.

Zimtschnecken backen. (Clara macht die besten.)

Dazu diese heiße Schokolade schlürfen.

Und dieses Buch lesen.

Denn jetzt ist Zeit fürs Schreiben. Dichten. Innehalten.

Die Dunkelheit umarmen. (Auch in sich selbst.)

Zu den Sternen blicken.

Halleluja.

Bei Kerzenschein einschlafen und wissen, dass er das Licht löscht.

Gut sein zu sich und zu anderen.

in: Glückslisten