25. April 2018

Ruta für den Sofortkauf (verkauft)

Ruta ist eine 40 cm große Puppe mit marzipanfarbener Haut, dunkelblauen Augen und feuerrotem Haar.

Sie trägt trägt ein dunkelblaues Blümchenkleid, weite rehbraune Hosen, ein blaues Langarmshirt, rote Schuhe, ein hellblaues Blütenhaarband und eine dunkelblaue Mütze.

Ruta ist für 205 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (die Babys jedoch nicht), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


23. April 2018

Bücher: „Die Puppe Mirabell“ von Astrid Lindgren und Pija Lindenbaum

Astrid Lindgren war eine, die sich mit Kindern auskannte. Wie keine andere wusste sie, was ihre Herzen froh und was sie traurig macht, wovor sie Angst haben, was ihre Sorgen sind, was sie hoffen und sich erträumen. All das schrieb sie mit in ihre Geschichten hinein und deshalb sind ihre Bücher heute Klassiker und werden von kleinen und großen Menschen auf der ganzen Welt gelesen und wertgeschätzt. Aus einem dieser Bücher, „Mehr von uns Kindern aus Bullerbü“, stammt auch der Satz „Ich glaube, Menschen werden glücklicher, wenn sie Puppen und Märchenbücher bekommen“. Astrid Lindgren glaubte fest an die Kraft der Puppen und an die Kraft der Fantasie. Darum geht es auch in ihrer Geschichte „Die Puppe Mirabell“, die 1949 zum ersten Mal in ihrem Heimatland in Schweden erschien und drei Jahre später in Deutschland im Verlag Oetinger, der bis heute ihre Bücher herausgibt.

Darin geht es um Britta-Kajsa, die sich nichts sehnlicher wünscht als eine Puppe. Ihre Eltern verkaufen Gemüse und Blumen auf dem Markt, das Geld reicht geradeso zum Leben. So bleibt die Puppe ein ferner, aber liebevoll gehegter Traum. Eines Tages bekommt sie von einem wunderlichen kleinen Mann ein winziges gelbes Samenkorn geschenkt. Sie solle dieses Körnchen in ihrem Garten in die Erde stecken und jeden Tag ordentlich begießen, dann würde sie etwas Lustiges erleben, sagt der Mann. Das tut sie und ist jeden Tag neugierig, was dort wohl wachsen könnte. Britta-Kajsa rechnet mit einem Rosenstrauch oder so etwas ähnlichem, aber ist etwas ganz anderes. Zuerst zeigt sich in dem kleinen Beet nur ein winziges Stück von etwas Rotem. Mit jedem Tag wird größer und größer, bis es sich als Hut einer Puppe herausstellt. Das Mädchen gießt weiter und es zeigt sich bald ein Kopf und schließlich eine ganze, wunderschöne Puppe. Britta-Kajsa ist überglücklich, die Eltern sind über die Maße verwundert. Denn das ist es tatsächlich, ein Wunder, dass in einem Beet eine Puppe wächst:

„Und da – genau in diesem Augenblick -, da schlug sie die Augen auf und guckte mich an. Sie hatte blaue Augen, genau wie ich es mir gedacht hatte. Ich hatte noch sie so eine wunderbare Puppe gesehen und konnte es nicht lassen, ich musste sie ein wenig streicheln.“

Es stellt sich heraus, dass es sich nicht um eine gewöhnliche, sondern um eine ganz besondere Puppe handelt, denn sie kann sprechen. Ihr Name ist Mirabell. Der kleine Wirbelwind erobert Britta-Kajsas Herz im Sturm. Die Puppe bekommt ein richtiges Bett aus Holz von Papa, Laken und Decke von Mama und von Britta-Kajsa schöne Kleider und selbstgebackene Waffeln. Niemand außer ihr weiß, dass Mirabell sprechen, lachen und essen kann wie ein echter Mensch, schon gar nicht ihre Eltern. Das ist ihr Geheimnis, das sie nur mit denjenigen Kindern teilt, die ihre Geschichte hören und die ganz genau wissen, dass Wünsche wahr werden, wenn man nur fest genug an sie glaubt.

Bemerkenswert sind auch die Illustrationen von Pija Lindenbaum, einer der beliebtesten Bilderbuch-Künstlerinnen Schwedens. Ihre Bilder sind wunderbar schnörkellos und eigensinnig, mit satten Farben und einem verrückten Huhn, das auf jeder Seite dabei ist.

Wie immer verlose ein Exemplar, dieses Mal keines, das mir der Verlag zur Verfügung gestellt hat, sondern eines, das ich extra für euch besorgt habe. Wenn ihr gewinnen möchtet, schreibt bis Mittwoch Nacht an hello@mariengold.net. Viel Glück!

Astrid Lindgren und Pija Lindenbaum: Die Puppe Mirabell, Oetinger, ISBN: 3789168386, 12,99 Euro.

(Die Gewinnerin des Buches ist Ann-Kathrin.)


20. April 2018

Matild für den Sofortkauf (verkauft)

Matild ist ein 30 cm großes Puppenkind mit aprikosenfarbener Haut, leuchtend blauen Augen und hellblondem Strubbelhaar.

Es trägt Denim-Latzhosen mit weißen Punkten und zwei großen Taschen, ein hellrosa Langarmshirt, pinkfarbene Schuhe, ein rosa Seidentüchlein und eine Ringelmütze in Pink und Grau.

Matild ist für 185 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (die Babys jedoch nicht), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


18. April 2018

DIY: Natürliches Waschmittel für Puppen und Kleidung

Mit dem Frühling kommt auch die Lust auf eine große Puppenwäsche. Und wer sich für eine Puppe aus natürlichen Materialen entschieden hat, möchte sie wahrscheinlich auch auf natürlichem Weg reinigen. Im Herbst geht das super mit Kastanien, im Frühling tut’s die bewährte Mischung aus Kernseife und Soda.

Waschmittel aus natürlichen Zutaten selbst herzustellen hat viele Vorteile: Es schon die Umwelt, ist freundlich zur Haut und spart viel Geld. Und es macht großen Spaß.

Also auf geht’s für frischen Wind im Puppenfrühling!

Ihr braucht

2 EL reines Soda (z. B. von Heitmann)

2 EL geraspelte Kernseife (am besten frei von Palmöl und Tierfett, z. B. die wunderbare Aleppo-Seife)

500 ml kochend heißes Wasser

Ätherisches Öl (z. B. Rose, Zitrone, Lavendel)

Ein Schraubverschlussglas mit einem Fassungsvermögen von ca. 500 ml

Und so geht’s

Soda und Seife in einen Topf geben und mit einem Drittel des Wassers aufgießen. Mit dem Schneebesen verrühren, so dass sich die Seife vollständig auflöst. Beim Abkühlen wird die Mischung etwas dickflüssiger. Dann das zweite Drittel des Wassers unterrühren und abkühlen lassen. Ein paar Stunden oder über Nacht stehen lassen. Die Konsistenz ist jetzt gelartig. Das letzte Drittel des Wassers unterrühren. Wer mag, gibt noch ein paar Tropfen ätherisches Öl für den Duft hinzu. Abkühlen lassen und in ein Schraubverschlussglas abfüllen.

Für ein Puppenbad (oder auch Kleiderbad) lauwarmes Wasser ins Waschbecken oder in eine große Schüssel geben und ca. 1 TL Waschmittel hinzufügen. Darin die Puppe waschen. Anschließend gut mit klarem Wasser ausspülen und das Wasser ausdrücken. Die Puppe in ein Handtuch wickeln, das Wasser nochmals ausdrücken und an einem warmen Ort trocknen lassen.

Puppen und ihre Kleidung können auch in der Waschmaschine gewaschen werden, dann am besten im Wollwaschgang bei niedriger Temperatur und geringer Schleuderzahl. Dafür Puppe bzw. Kleidung in einen Kissenbezug oder Waschsack stecken, um Fusselbildung zu vermeiden, und die passende Menge Waschmittel in das Waschmittelfach geben.

Nach dem Trocknen freuen sich die Puppen über neues Wangenrot und über frisch gewaschene oder ganz und gar neue Kleidung.

Weitere Tipps und Tricks

Weichspüler ist für Puppen und ihre Kleidung nicht unbedingt nötig. Wenn es aber weich und gut duftend sein soll, fünf Teelöffel Natron in einem Liter Wasser auflösen und mit ein paar Tropfen ätherischen Öls beduften und diesen natürlichen Weichspüler zur Wäsche geben.

Das Waschmittel eignet sich auch für den normalen Haushaltsgebrauch, für alle Temperaturen, auch für Kochwäsche, allerdings nicht für Kleidung aus Wolle und Seide.

Hartnäckige Flecken vor dem Waschen mit Gallseife behandeln.

Bei dunkler Kleidung Essig als Weichspüler verwenden, das beugt auch gegen Schlieren vor.

Da das Waschmittel keine Bleichmittel enthält, bekommt weiße Wäsche mit der Zeit einen Grauschleier. Zum natürlichen Bleichen zusätzlich eine halbe Tasse Natron zur Wäsche geben.

Auch Zitronensäure ist ein natürliches Bleichmittel.

Oder die Wäsche im Sommer im Sonnenlicht aufhellen.

Ich wünsche euch einen fröhlichen Puppenwaschtag!

Weitere DIYs findet ihr hier, Rezepte für grüne Kosmetik hier.


16. April 2018

Ein Bild und ein Moment (vom Kurs im April)

Der beste Teil meiner Arbeit als Puppenmacherin sind meine Kurse, in denen ich anderen Menschen das Handwerk meines Herzens beibringe. In dieser Blogreihe teile ich mit euch von jedem Kurs ein Bild und einen von vielen besonderen Momenten.

Vier Freundinnen aus Gießen gemeinsam im Kurs, das ist neu für mich und bringt eine ganz eigene Dynamik in die Gruppe. Es macht Freude zu sehen, wie sie ihre Mama-Auszeit genießen und den Prenzlauer Berg entdecken. Die Mittagspause am Sonntag verbummeln sie auf dem Flohmarkt am Arkonaplatz und Laura findet einen Schwung Babykleidung, der ihrer Puppe perfekt passt.

Die nächsten Kurse sind bereits ausgebucht, im Juli gibt es noch einen freien Platz, danach ab August wieder. Das ausführliche Programm findet ihr hier. Anmeldung (auch für die Warteliste) an hello@mariengold.net.

Weitere Artikel zum gemeinsamen Puppennähen in Berlin findet ihr hier.


13. April 2018

Ronjali für den Sofortkauf (verkauft)

Ronjali ist ein 30 cm großes Puppenbaby mit aprikosenfarbener Haut, haselnussbraunen Augen und strohblondem Haar.

Es trägt braune Latzhosen, ein Ringelshirt in Pink und Grau, puderfarbene Schuhe, und ein hellrosa Häubchen mit Blümchenbindeband und bringt zusätzlich pinkfarbene Leggings in Pink und eine Stricktunika in Aubergine mit.

Ronjali ist für 205 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (die Babys jedoch nicht), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


11. April 2018

Ein Jahr Yoga in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Ein Jahr Spirit Yoga. Als ich im März 2017 eine Mitgliedschaft abschloss, hatte ich bereits 15 Jahre Yoga hinter mir: Yoga beim Hochschulsport, Hatha-Yoga und Meridiandehnübungen an der Volkshochschule, Yoga für Schwangere, eine lange und intensive Phase Kundalini-Yoga, einige Retreats an der Ostsee mit meiner Freundin Julia, bei denen ich Vinyasa-Yoga kennenlernte, das auch bei Spirit Yoga unterrichtet wird. Immer wieder gab es kürzere oder längere Pausen, in denen mir Yoga fehlte. Wie gut es mir tut, weiß ich jetzt nach dreizehn Monaten regelmäßiger Praxis drei bis vier Mal die Woche. Ich möchte es nicht mehr missen und noch stärker im Körper und ruhiger im Geist werden.

2 Bisher hatten Orangen nur ein Mal in meinem Leben wirklich Sinn gemacht, nämlich im Urlaub auf Teneriffa, als uns die Früchte direkt vom Baum vor die Füße fielen und ihr Geschmack so perfekt zu dem Frühlingssommer passte, den wir dort erlebten. In Deutschland dagegen, vor allem im Winter, wenn sie gut zu haben sind, kühlen die Früchte mich eher aus, deshalb meide ich sie. Nach einer knackigen Yoga-Stunde allerdings, vor allem Samstag Nachmittag bei Gaelle im Level 2, sind sie köstlich und herrlich erfrischend. Sie liegen dann immer im Vorraum bereit und ich lange gern zu.

3 Neben Orangen gehört auch Gewürztee zum Runterkommen bei Spirit Yoga dazu. Er wärmt und nährt und gibt neue Kraft. Außerdem schmeckt er doppelt so gut, wenn ich mich noch verquatsche, denn mittlerweile habe ich einige Bekanntschaften dort geschlossen.

4 Zu Hause geht es dann erst einmal unter die Dusche und danach verwöhne ich meine Haut (und meine Nase) mit dem Moor Lavendel Pflegeöl von Dr. Hauschka.

5 Zeitgleich mit meiner neuen Yoga-Praxis habe ich auch Stefanie Reeb und ihr Ernährungskonzept „Wellcuisine“ kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Bissen und der ganzheitliche Ansatz passt perfekt zu mir und meinen Gewohnheiten. Seitdem koche ich fast ausschließlich ihre Rezepte. Meine liebsten? Alle, wirklich alle. Tatsächlich gab es noch nicht ein Gericht aus ihrer Küche, das ich nicht umwerfend köstlich fand.

6 Wenn ich gleich morgens beim Yoga bin, gehe ich danach gern ins Goodies am Schlachtensee auf einen MaKao und die Tageszeitung. Seit einigen Tagen ist der Frühling soweit, dass ich beides draußen in der Morgensonne genießen kann. Der beste Start in den Tag, die Arbeit erledigt sich dann wie von selbst.

7 Eines der wichtigsten Bücher in meinem Leben ist „Nach Hause kommen zu sich selbst“ von Tara Brach, das mich seit 2014 begleitet und das ich seitdem ein Mal im Jahr lese. Aktuell bin ich auf Seite 266 und da steht ein Gedicht von Rumi, das nicht besser zu den Auswirkungen passen könnte, die das Buch und auch Yoga auf mich haben:

Sei Erde.
Brich auf, damit wilde Blumen blühen können, wo du bist.
Du bist zu viele Jahre lang steinig gewesen.
Versuche es einmal anders.
Blühe.

8 Wenn Yoga einen Duft hätte, dann den von Sandelholz, der auch in den Nag Champa Räucherstäbchen steckt, die ich so gerne mag und die für mich vor allem nach Zuhause riechen.

9 Zum Yoga gehört auch Musik. Das mag ich auch bei Spirit Yoga, wo immer leise Musik läuft, die mal sanft trägt oder Kraft gibt, mal beruhigt oder auch zu Tränen rührt (immer wieder bei diesem Lied, das ich zum ersten Mal in Jaquelines Stunde gehört habe). Meine liebste Mantra-Musik kommt von Joy Gabrielle, bei der ich jahrelang Yoga- und einige Zeit auch Gitarrenunterricht genommen habe und die mittlerweile in der Steiermark lebt. Ab und zu ist sie in Berlin und lädt zu Singkreisen ein, die für mich zum Besten gehören, was Yoga in mein Leben gebracht hat.

10 Manchmal, wenn alles passt und ich vor allem keine Termine habe und am Wochenende keinen Kurs gebe, gönne ich mir ein kleines Retreat. Dann gehe ich an drei aufeinanderfolgenden Tagen zum Yoga, manchmal auch zwei Mal am Tag. Dazwischen ruhe ich mich aus und tue und lasse, worauf immer ich Lust habe. Dazu gehören Spaziergänge, Zeit mit meinem Mann und meiner Tochter, Kochen und Essen, ein gutes Buch und noch früher zu Bett gehen als sonst. Für das nächste Retreat außerhalb Berlins brauche ich noch eine Yogamattentasche. Die, die es zu kaufen gibt, gefallen mir nicht, deshalb möchte ich selbst eine nähen. Der Stoff liegt schon bereit.

Mehr Monatsdinge findet ihr hier und mehr zu meiner Yogapraxis hier.


Mit Mariengold gemacht #11

1 Diese Puppe habe eigentlich ich hergestellt, damals noch mit braunem Haar. Mittlerweile ist sie durch die Hände meiner Kundin erblondet, weil die Puppenmami es so lieber mochte. Wie gut, dass sich handgemachte Stoffpuppen ganz einfach umgestalten und sich ändernden Wünschen und Vorstellungen anpassen lassen.

2 Als Veronika eine Puppe nach einer Mariengold-Anleitung anfertigte, stand sie vor einigen Herausforderungen, die wir per E-Mail klären konnten. Neben vielen Fragen schrieb sie mir auch von ihren großen Puppennnähglücksmomenten.

3 Meine Freundin Laura und ich teilen nicht nur die Leidenschaft fürs Puppenmachen, sondern auch fürs Ausmisten. Dabei fand sie neulich ein entzückendes kleines Köpfchen, das sie vor längerer Zeit mit der Filznadel modelliert hatte. Wie das geht, findet ihr in unserem Charlie Bo E-Book.

4 Laura und ich veranstalten auch zusammen die Landpartie für Puppennähverliebte, bei deren Premiere letztes Jahr diese Puppe für Claudines Enkelin entstanden ist. Wenn es in in gut zwei Monaten wieder raus aufs Land geht, ist Claudine wieder dabei und bringt auch ihre beiden Töchter mit.

5 Die häufigsten Anfragen, die ich zum Thema Puppenreparatur bekomme, drehen sich um Nasen, deren Stoff ein Loch hat. Auch Yuki, die heiß und innig geliebte Puppe von Natalies Tochter, brauchte eine Überarbeitung, die ich aus der Ferne anleitete, weil die Puppe keinen einzigen Tag fehlen durfte. Es hieß also zu stopfen und gleichzeitig eine neue Nase zu formen. Wie genau so eine Reparatur gemacht wird, würde ich bei Gelegenheit gern ausführlich hier zeigen. Dafür suche ich noch eine kleine Patientin als Modell. Wenn ihr also eine Puppe habt, die an dieser Stelle repariert werden muss, schreibt an hello@mariengold.net.

6 Nach meinem Kurs in Wien beschenkte ich mich mit einer Tasche von Minuk, für die ich schon lange schwärmte. Während der Bestellung stellte ich sich heraus, das Antje, die Designerin des Labels, und ihre Freundin gerade an Puppen nach meiner Baby Twink Anleitung arbeiteten. Natürlich ließ sie es nicht nehmen, für die Puppe für ihren Sohn auch eine kleinen Bärentasche zu machen, die sie etwas größer auch für Kinder anbietet.

7 Es kommt immer wieder vor, dass Frauen nach dem Kurs in einen regelrechten Puppennährausch verfallen. So geschehen bei Renate, die im Januar mit Sack und Pack und Kind und Kegel vom Bodensee nach Berlin gereist war, um dieses Handwerk von mir zu lernen. Seitdem hat sie eine ganze Puppengang hergestellt. Das funktioniert übrigens auch deshalb sehr gut, weil die Teilnehmerinnen neben ihrer Puppe immer auch eine farbig gedruckte Puppennähanleitung mit nach Hause nehmen, mit der es auch ohne meine persönliche Untersützung wunderbar gelingt.

Wenn ihr auch einmal Teil dieser Reihe sein möchtet, schickt eure Bilder gern an hello@mariengold.net. Mein DIY-Angebot zur Herstellung von Puppen findet ihr in meinen Shops bei Dawanda und Etsy, mein Kursangebot hier, alle Beiträge dieser Reihe hier.


27. März 2018

Fenzi für den Sofortkauf (verkauft)

Fenzi ist ein 45 cm großes Puppenbaby mit aprikosenfarbener Haut, haselnussbraunen Augen und goldblondem Haar.

Es trägt ein hellrosa Langarmshirt, weinrote Strampellatzhosen, puderfarbene Schuhe, ein Mohairtuch in Weiß, Hellrot und Gelb und ein altrosa Häubchen mit Blümchenbindeband.

Fenzi ist für 225 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (die Babys jedoch nicht), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.