1. April 2014

Helden des Alltags: Listen

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Jeden Dienstag fragt Konfettiregen nach den Helden des Alltags. Auch bei Mariengold gibt es große und kleine Helden, Dinge, die den Alltag in meiner Werkstatt verschönern und mir sehr lieb sind. Ab und zu stelle ich sie hier vor.

Zur Zeit stecke ich mitten in einem großen Projekt für Mariengold, von dem ich euch später im Mai erzählen werde. Seit Wochen sind meine Tage voller Arbeit – voller Freude auch! – und ich schwanke regelmäßig zwischen Hochgefühlen, Ideenräuschen, Herzklopfen, Fragezeichen und Müdigkeit.

Allein ist so ein Projekt nicht zu bewältigen und so freue ich mich sehr, wieder mein kleines, feines Team bestehend aus der Grafik-Designerin Clara, Erin als Übersetzerin und Karoline in der Werkstatt an meiner Seite zu haben.

Manchmal träume ich auch von einem professionellen Projektmanagement, auch wenn mir dieser Teil der Arbeit gut liegt und ich ihn eigentlich sehr gern mache. Aber neben der inhaltlichen Arbeit an dem Projekt, wird mir das ganze Drumherum, das Strukturieren, Organisieren, Planen und Abhaken manchmal zu viel. Nein, die Häkchen sind natürlich toll!

Zum Glück habe ich meine Listen. Sie halten den Prozess am Laufen. Sie dulden Aufschub, dokumentieren Minischrittchen und Meilensteine und können warten, wenn mal das Leben dazwischenkommt. Sie bringen Ordnung ins Chaos und Ruhe in den Kopf. Sie sind immer aufgeräumter als meine Werkstatt, können bekritzelt und wieder frisch ausgedruckt werden. Meine Listen geben mir einfach Halt und das ist wahrscheinlich ihr größtes Verdienst.

Anzahl der Listen für mein aktuelles Projekt: Drei. Plus eine große Meta-Liste, die alles zusammenhält.

Nächstes Vorfreude-Vorhaben auf meiner Ideen-Liste für den Blog: Ein Besuch im Puppentheater-Museum.

Drei Neuzugänge auf meiner Namens-Liste für die Puppen: Amos, Villa und Finzi.

Aktuelle Lieblingslieder für die Pausen: “Sadnessary” von Milky Chance, “She is Always A Women” in der Version von Fyfe Dangerfield und “Unfinished Sympathy” von Massive Attack.

 


28. März 2014

Freitagspuppe Milka

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(Milka ist bereits verkauft. Milka is already sold.)

Milka, my new Friday doll, is now available in my Etsy shop. Find more pictures in my portfolio.

Milka ist ein 45 cm großes Puppenbaby. Sie hat schokoladenbraune Haut, dunkelbraune Augen, braunes Strubbelhaar, ein kleines Näschen, Ohren, einen Bauchnabel und ein paar Sommersprossen in ihrem Gesicht. Die Puppe hat auch einen Po und kann sitzen.

Die Puppe ist teilweise mit Granulat gefüllt und hat ein Gesamtgewicht von circa 700 Gramm ohne Kleidung. Mit ihrem extra Körpergewicht schmiegt sie sich sehr gut in Kinderarme und kann wie ein richtiges Baby herumgeschleppt werden.

Milka trägt graublaue Latzhosen, ein langärmeliges Shirt mit Streifen in Rosa und Creme, pinkfarbene Häkelschuhe mit Bindebändern, ein Halstuch in Creme, Rosa, Pink und Blau und ein Strickset aus Alpaka-Baumwolle bestehend aus einer Mütze und einem Mantel mit drei Perlmuttknöpfen.

Ihr zweites Outfit besteht aus einem Kleid in Creme, Rosa, Pink und Hellblau, altrosa Leggins, hellblauen Häkelschuhen mit Bindebändern und einem pinkfarbenen Blütenhaarband.

Die Puppe kommt mit geblümten Stoffwindeln (nicht abgebildet).

Achtung: Dieser Artikel ist nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile eingeatmet oder verschluckt werden können.

Milka ist für 360 Euro in meinem Etsy Shop oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder findet ihr in meinem Portfolio, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.


26. März 2014

Yoga

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Am Wochenende habe ich ein schönes Jubiläum gefeiert, nämlich drei Monate tägliche Yoga-Praxis zu Hause. Zur Wintersonnenwende im Dezember habe ich damit begonnen und bin bis heute dabei. Glücklich, gesund und munter!

Meine Geschichte mit Yoga ist aber schon mindestens 10 Jahre alt. Ich habe Yoga mit Anfang 20 kennengelernt, als ich meinen ersten Kurs an der Volkshochschule im Prenzlauer Berg machte. Wenig später habe ich während und nach der Schwangerschaft mit meiner Tochter im Geburtshaus praktiziert und in den folgenden Jahren immer wieder Kurse gemacht und verschiedene Stile und Schulen ausprobiert. Vor vier Jahren fand ich schließlich hier in Zehlendorf meine wunderbare Kundalini-Yogalehrerin, bei der ich seitdem alles Wichtige über Yoga, meinen Körper und mich selbst lerne. Nicht zu vergessen die Yoga-Retreats am Meer, die ich seit zwei Jahren mit meiner Freundin Julia besuche (wenn ihr mal schauen möchtet, hier und hier)!

Bei aller Liebe zum Yoga ist es mir in den letzten 10 Jahren jedoch nicht gelungen, Yoga in meinen Alltag zu Hause zu integrieren, geschweige denn eine regelmäßige Meditationspraxis aufzubauen. Bis letzten Dezember.

Der Grund für diesen plötzlichen Umschwung war ganz einfach: Schmerzen, die mich fast zur Verzweiflung brachten. Ich habe einen sehr sensiblen Rücken, der mir seit drei Jahren ziemlich deutlich meine Grenzen aufzeigt. Nach vielen Arztbesuchen, Behandlungen und Therapien, guten Ratschlägen, beruflichen Veränderungen und mehr oder weniger beherzten Versuchen in Selbstfürsorge (und Tränen natürlich!) war mir Ende 2013 auf einmal klar, dass nur die Stärkung meines Körpers und Geistes – und zwar täglich – mir dauerhaft helfen würde.

Und so begleitete meine Lehrerin mich 40 Tage lang in die tägliche Yoga-Praxis. Ihre wichtigsten Worte in dieser Zeit an mich waren, dass es nicht darum geht, die Schmerzen einfach loszuwerden, sondern gut mit ihnen zu leben. Diesen Satz wirklich zu verstehen und damit die Situation endlich so anzunehmen, wie sie ist (anstatt die ganze Zeit zu kämpfen), war ein echter Durchbruch für mich. Seitdem geht es nur noch bergauf.

Mein Körper wird jeden Tag kräftiger und weicher, mein Geist allmählich ruhiger und mein Herz friedlicher. Und wie ich diese tägliche Stunde ganz für mich allein genieße und mich jeden Tag darauf freue! Niemals hätte ich mir träumen lassen, was alles möglich ist, wenn ich Yoga mehr Raum in meinem Leben gebe und wirklich jeden Tag übe.

Neben all den positiven Effekten auf meine Gesundheit ist die eindrucksvollste Erfahrung dieser Praxis ein Gefühl von Weite, die sich immer mehr in meinem Leben ausdehnt.

In Bezug auf meine Arbeit nehme ich eine starke Öffnung wahr. So zieht es mich mehr und mehr hinaus aus meiner kleinen Werkstatt, hinein in die Welt. Neue Kooperationen entstehen. Verabredungen und Telefonate mit puppenmachenden Freundinnen nehmen zu. Den lang gehegten Traum eines Ateliers außerhalb meiner Wohnung setze ich mit viel Glück bei der Suche vielleicht schon in der zweiten Jahreshälfte um. Außerdem verlagert sich der Schwerpunkt meiner Arbeit immer mehr in Richtung konzeptionelles Arbeiten und Schreiben. Auch weil ich die körperliche Haltung beim Nähen allmählich als viel zu eng empfinde. Weitere Auswirkungen der Yogapraxis auf meinen Arbeitsalltag sind regelmäßige Pausen und pünktliche Feierabende. Und seit einiger Zeit bleibt mein Laptop am Wochenende aus. Um mehr Raum für die neu entdeckten Dinge in meinem Leben zu schaffen.

Es geht mir also sehr gut. Was besonders gut tut: Zu wissen, dass ich diesen neuen Schwung selbst bewirke. Und drei Monate sind erst der Anfang!

Meine liebsten Bücher zum Thema:

“Yoga für Frauen” von Shakta Kaur Khalsa

“Die Kunst der Aufmerksamkeit” von Elena Brower und Erica Jong

“Gesund durch Meditation” von Jon Kabat-Zinn

“Die Yoga-Kriegerin” von Ana T. Forrest

“Die Yoga-Box” von Anna Trökes

“Leichter Leben” von Sylvia Wetzel

Schöne Musik dazu:

“Yoga” von Putumayo World Music

 


24. März 2014

Anleitungsbesprechung: Erdbeerkind von Rosenrot

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Unter den deutschen Puppenmacherinnen ist Iris von Rosenrot wohl am bekanntesten für das ganz kleine Format. In ihrer Werkstatt in Süddeutschland stellt sie wunderschöne, herzerfrischende und perfekt gearbeitete Püppchen her.

Blumenkinder, Märchenfiguren, Wichtelwaldkinder, Engelchen und Jahreszeitenfiguren – all ihre Werke werden sorgfältig und liebevoll aus natürlichen Materialien und fröhlichen Stoffen von Hand hergestellt und haben liebevolle, verspielte Details wie geflochtene Zöpfe und Blumenkränze im Haar.

Ihr Nähwisschen und ihre Kunst teilt Iris seit einigen Jahren in ihren Kursen für Kinder und Erwachsene. Und seit neuestem – endlich! – auch in Anleitungen zum Selbermachen!

Mit dem Engelchen hat Iris letzten November eine Reihe von Anleitungen zur Herstellung von Püppchen nach ihren Entwürfen begonnen. Pünktlich zum Frühlingsbeginn folgt nun das Erdbeerkind.

So leicht und frisch wie ihre Püppchen kommt auch diese Anleitung daher, bei deren Gestaltung Iris von ihren beiden talentierten Töchtern unterstützt wurde. Alle Arbeitsschritte werden ausführlich mit leicht verständlichen Texten und vielen schönen Bildern erklärt. Hübsche Illustrationen, gut handhabbare Schnittmuster sowie farbenfrohe und lebendige Gestaltungselemente machen das Arbeiten mit dieser Anleitung zu einem großen Genuss. Und das Ergebnis? – Zum Anbeißen süß!

Iris und ich verlosen ein Exemplar. Wenn ihr in Erdbeernählaune seid, schreibt bis Dienstag Nacht an hello@mariengold.net. Den Gewinner werde ich am Mittwoch auslosen und benachrichten. Viel Glück!

Die Anleitung für das Erdbeerkind ist für 14 Euro bei Rosenrot erhältlich. Sie wird euch kostenfrei als PDF per E-Mail zugesendet. Bestellung an irisflora@rosenrot-blumenkinder.de. Iris bietet übrigens auch eine passende Materialpackung für dieses Projekt an.

(Die Gewinnerin der Anleitung ist Loredana.)


21. März 2014

Freitagspuppe Oda

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(Oda ist bereits verkauft. Oda is already sold.)

Oda, my new Friday doll, is now available in my Etsy shop. Find more pictures in my portfolio.

Oda ist ein 30 cm großes Puppenbaby. Sie hat marzipanfarbene Haut, braune Augen, strohblondes flauschiges Haar mit einigen Haarsträhnen, ein kleines Näschen, einen Bauchnabel und ein paar Sommersprossen in ihrem Gesicht. Die Puppe hat auch einen Po und kann sitzen.

Oda trägt violette Latzhosen, ein langärmeliges Shirt mit Streifen in Grau und Mandarine, fliederfarbene Häkelschuhe mit Bindebändern, ein lila Halstuch mit bunten Blumen und eine malvenfarbige Strickmütze mit Blüte.

Ihr zweites Outfit besteht aus einem lila Kleid mit bunten Blumen, hellrosa Leggins, auberginefarbenen Häkelschuhen mit Bindebändern und einem auberginefarbenen Haarband mit Blüte.

Die Puppe kommt mit geblümten Stoffwindeln (nicht abgebildet).

Achtung: Dieser Artikel ist nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile eingeatmet oder verschluckt werden können.

Oda ist für 250 Euro in meinem Etsy Shop oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder findet ihr in meinem Portfolio, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.