29. Mai 2017

Mein Mai in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Es gibt einen neuen Markt am S-Bahnhof Zehlendorf, auf dem ich gern meine Samstagsvormittage vertrödele: Kaffee von Held und Hilde, frische Pasta und Pasten, Obst und Gemüse von umländischen Höfen, prächtige Bauernrosen, Säfte aus Werder, bunte Wimpelketten bei Wind und Wetter, Honig vom Imker, Crepes und immer jemand zum Plaudern.

2 Flieder gehört für mich zum Schönsten, was die Natur im Mai hervorbringt. Vor unserem Wohnzimmerfenster duftet ein herrlicher Baum mit prachtvollen weißen Blüten (und wir wohnen nicht im Erdgeschoss).

3 Was für eine Entdeckung. Im Selvedge Magazine dreht sich alles um textile Künste, mit großartigen Bildern, aufwendig recherchierten Geschichten und einem Augenschmaus von Cover.

4 Anfang des Monats haben wir einige Tage im Ausnahmezustand gelebt, denn wir haben unsere unsere Küche neu gemacht, komplett neu. Es ist unsere vierte gemeinsame Küche und diese fühlt sich sehr erwachsen an.

5 Am Frühsommer mag ich besonders die langen Tage. Ich liebe es, ins Bett zu gehen, wenn es noch hell ist, einige Seiten zu lesen und in der Dämmerung einzuschlafen. Gestern habe ich „Zuhause“ von Daniel Schreiber beendet, ein wunderbares Buch über diesen Ort, zu dem auch ich eine verwirrende Beziehung habe.

6 Zur Feier einiger Haltungen, die jetzt längst nicht mehr so wackelig sind wie zu Beginn, habe ich mir endlich die lange angeschmachtete Yogamatte von Jade Yoga gekauft. Kein Rutschen mehr im herabschauenden Hund, ich kann es kaum glauben.

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