31. Mai 2018

Mein Mai in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Über ein Jahr habe ich gewartet, bis die schönen Salt-Water Sandals wieder in meiner Wunschfarbe Rose Gold erhältlich waren. Vor ein paar Tagen habe ich sie das erste Mal getragen und möchte in ihnen durch den ganzen Sommer tanzen.

2 Endlich habe ich mir wieder einmal etwas genäht und zwar einen weinroten Maxirock aus fließend leichtem Viskose-Jersey. Er trägt sich wunderbar und passt bestens zu meinem orangefarbenem Lieblingstop aus Leinen. Meine Tochter hat in drei Wochen Geburtstag, dann bekommt sie den gleichen Rock.

3 Erdbeeren sind der ultimative rote Glückstupfer in dieser Jahreszeit. Ich esse sie von Anfang bis Ende der Saison, am allerliebsten pur.

4 Am Pfingstsonntag waren wir mit Freunden für einen Tag am Meer. Bis Warnemünde sind es mit dem Zug von Berlin aus nur drei Stunden, die in lustiger Gesellschaft wie im Flug vergehen. Der Strand liegt fast direkt am Bahnhof und erstreckt sich breit und feinkörnig, solange einen die Barfüße tragen. Ich habe mir dort zwar meinen ersten Sonnenbrand geholt, aber das war es mir wert. (Von jetzt an nur noch mit Sonnenschutz.)

5 Eine Freundin schenkt mir gern Stoffe, die ihre Mutter im Laufe der Jahre von ihren vielen Reisen mitgebracht hat. Als ich eines Tages im Internet die Taschen von Maria Solovey entdeckte, schwebte mir gleich ein besonders schöner Stoff vor. Also fragte ich eine Wunschanfertigung an, was gar nicht so einfach war, denn Maria lebt in Russland und es gab auch eine sprachliche Hürde zu überwinden. So kommt es mir jetzt wie ein kleines Wunder vor, dass ich nach Monaten der etwas umständlichen Korrespondenz, des Daumendrückens wegen des Postversands und des vorfreudigen Wartens tatsächlich dieses Schmuckstück in den Händen halten darf.

6 Das Tolle an meiner Yogapraxis ist, dass ich diese Leidenschaft mit meiner Freundin (und Grafik-Designerin für Mariengold) Clara teile. Anlässlich ihres Geburtstages haben wir einen Ausflug zum Charlottenburger Standort unseres Studios gemacht und anschließend herrliche Pancakes in einem Café in der Bleibtreustraße gefrühstückt, das „A Never Ending Love Story“ heißt. Fanden wir beide passend.

7 Musikalisch habe ich Ibeyi wiederentdeckt, die mich gerade ganz entspannt und lässig durch die erste große Hitzewelle schaukeln.

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