26. Juni 2019

Mein Juni in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Der Juni begann mit Herzensbesuch von Julia und einem Spaziergang um den Schlachtensee, wo ich wohne. Einen Wiesenstrauß brachte sie auch mit und läutete damit einen Monat voller Blumen ein (dieser hier ist vom Geburtstag meiner Tochter).

2 Ich liebe Räucherstäbchen und brenne fast jeden Tag eines ab. Eigentlich nehme ich nur noch Nag Champa von Srinivas Sugandhalaya, aber diese hier habe ich tatsächlich nasenblind gekauft, nur wegen der Farbe (Rosa) und des Namens (Positive Vibes). Der Duft ist leichter und blumiger und passt bestens zum Sommer.

3 SYBILLE war die bekannteste Mode- und Kulturzeitschrift der DDR. Ich war damals noch zu jung, um sie wahrzunehmen, dafür mag ich sie heute umso mehr, weil sie mir hilft zu verstehen, was die Frauen in meiner Familie und meiner Umgebung damals beschäftigt und geprägt hat (und damit auch ein Stück weit mich). Gerade läuft in Berlin eine Ausstellung mit vielen großartigen Bildern, denen noch immer anzumerken ist, welche Insel der Kreativität die Zeitschrift damals war. (Sehr empfehlenswert ist auch dieses Buch.)

4 Der Weg zur Ausstellung war gesäumt von Linden, die einen unfassbar intensiven Duft verströmt haben. So riecht für mich der Sommeranfang in Berlin.

5 Da ich regelmäßig an den Wochenenden arbeite, schaffe ich es oft nicht zu den Angeboten meiner alten Yogalehrerin Joy Gabrielle, die meist sonntags und leider meist dann stattfinden, wenn ich meine Kurse gebe, so auch im Juni. Dieses Mal schenkte mir der Mittsommer aber so viel Energie, dass ich nach Feierabend noch Lust und Laune für ihren Sacred Circle hatte. Zwei Stunden Singen und Meditieren um eine wunderschön gestaltete Mitte, aus der Joy mir am Ende eine selbstgebastelte Blüte aus Seidenpapier schenkte, die mich daran erinnert, beim nächsten Mal unbedingt wieder dabei zu sein.

6 Über Joy bin ich vor zehn Jahren auch zum Kundalini Yoga gekommen, wie es von Yogi Bhajan inspiriert und unterrichtet wurde. Seit ein paar Monaten praktiziere ich neben Vinyasa Yoga auch wieder Kundalini Yoga und beschäftige mich viel mit den Grundlagen. Besonders erhebend finde ich gerade „Die Unterweisungen des Yogi Bhajan“, in denen ich jeden Tag lese.

7 Mein Soundtrack für diesen Sommer ist „Suzume“ von J. Lamotta, einer israelischen Sängerin, die jetzt in Berlin lebt. Genauso klingt auch ihre Musik: Leicht, frisch, lebendig, wild.

Mehr Monatsdinge findet ihr hier.

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in: Monatsdinge