31. August 2017

Mein Juli und August in Dingen

In 2017 möchte ich jeden Monat ein paar Dinge festhalten, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Mein Sommer war Orange. Am liebsten habe ich Tops aus Leinen von Hess Natur getragen. Jetzt träume ich von Wolle in dieser Farbe für den Herbst und den Winter.

2 Mein Buch das Jahres lag schon seit der Veröffentlichung im Januar bereit. Weil ich wusste, was auf mich zukommt, habe ich es mir für die Nächte in den Bergen aufgehoben. „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara ist ein großartiges Buch über Freundschaft als wahre Liebe. So intensiv habe ich vorher noch nie bei einer Geschichte empfunden.

3 An einem Sonntag im August hat mein Lieblingssender Radio Eins die 100 besten Liebeslieder aller Zeiten gespielt. Auf Platz 1: „God Only Knows“ von den Beach Boys. Wunderbar. Hier die ganze Liste.

4 Nach den ersten Minuten dachte ich, das würde ich keine zwei Stunden durchhalten. Und dann wurde „Paterson“ von Jim Jarmusch doch ein Lieblingsfilm. (Unbeding auf Englisch ansehen.)

5 Der Spätsommer gehört schon deshalb zu meiner liebsten Jahreszeit, weil es dann Brombeeren satt gibt. Am liebsten selbst gepflückt am Wiesenschlag bei mir ums Eck.

6 Wochenmarkt am Teltower Damm. Lane of Lion spielen, ein Mädchen-Combo, der sofort alle Herzen zufliegen. Als sie eine völlig verrückte Akapella-Version von „Lean On“ bringen, das jedes, wirklich jedes Mal in dem Sushi-Laden läuft, wo ich immer esse, wenn ich meine Kurse gebe, weiß ich, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin.

7 Kein Sommer ohne Falafel bei Dada am Oranienburger Tor. Spätnachmittags scheint einem die Sonne dort ganz zärtlich ins Gesicht, bevor sie hinter den Häusern untergeht.

8  Von dort aus weiter zum Dorotheenstädtischen Friedhof. Der amerikanische Künstler James Turell hat die Kapelle neu gestaltet und bespielt sie mit einer beeindruckenden Lichtinstallation.

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in: Monatsdinge