29. August 2018

Mein Juli und August in Dingen

Jeden Monat halte ich hier ein paar Dinge fest, die von Herzmomenten und Freudebegegnungen erzählen. Das kann ein Buch sein, ein Rezept, Musik oder einfach eine schöne Erinnerung.

1 Zugegeben, ich bin den ganzen Sommer nicht dazu gekommen, diesen Film zu schauen, aber allein der Titel „Meine schöne innere Sonne“ hat mich wochenlang zum Strahlen gebracht.

2 Dazu passen auch die Ohrringe, die meine Freundin Julia mir zum Geburtstag geschenkt hat. Auf der Karte, die dabei lag, stand: „Kleine Sonnen für meine Sonne.“

3 Beim Yoga musste wegen der hohen Temperaturen irgendwann eine kurze Hose her. Da kamen mir die Shorts von Pitaya, in die ich mich bei einem Pop-Up-Sale in meinem Studio verliebt hatte, gerade recht.

4 Neu entdeckt habe ich den YogaEasy-Podcast „Alle sind erleuchtet“ von Kristin Rübesamen. Vor drei Jahren habe ich ihr gleichnamiges Buch gelesen und mag sie seitdem sehr. Sie ist klug und frech, aber auf eine erfrischende, entwaffnende Art.

5 Anfang Juli gab es endlich wieder die weltbesten Sauerkirschen aus dem Garten meiner Schwiegereltern. Die schmecken nach nackten Füßen im Gras, großen Ferien und Sonnenuntergang im Freibad.

6 Das beste Buch, das ich diesen Sommer gelesen habe, war „Was nie geschehen ist“ von Nadja Spiegelman. Es geht darin um Mütter und Töchter, das subjektive Erinnern der Vergangenheit und wie heilsam es sein kann, jeder ihre Wahrnehmung zu lassen.

7 Werkeln in der Küche ist für mich der beste Ausgleich zu meiner Arbeit. Ich entdecke gern Neues und bin kürzlich auf „feminine food“ gestoßen, einen Ernährungswegweiser für einen entspannten und harmonischen Zyklus. „Eat Like A Woman“ ist sehr sinnlich aufgemacht, steckt voller köstlicher Rezepte und wohltuender Anregungen. Ich kann es kaum erwarten, die Schokoladenmousse von Seite 96 auszuprobieren, die ich mir für den Herbst aufgehoben habe.

8 Ich weiß jetzt, wo die Mütter vom Schlachtensee ihre Nachmittage verbringen: Auf dem kleinen Platz mit der großen Linde in der Matterhornstraße, wo es seit neuestem eine Eisdiele und eine Confiserie gibt. Wie unheimlich belebend so eine kurze Auszeit zwischen Eishörnchen, Straßenkreide und Kinderquatsch sein kann, hatte ich ganz vergessen.

9 Ich liebe die Sommer-Sonntage auf Radio Eins. Dieses Jahr gab es sechs mal die 100 besten Lieder. An den beiden Sonntagen, an denen ich mitgehört habe, habe ich sogar auf Anhieb den Platz 1 richtig geraten: „Hurt“ von Johnny Cash bei den bei den 100 besten Coverversionen und „Where The Wild Roses Grow“ von Nick Cave & Kylie Minogue bei den 100 besten Duetten. (Da war ich ganz schön stolz auf mich.)

10 Wenn unsere Ferien in den Bergen zu Ende gehen, sind wir immer ziemlich traurig. Dieses Jahr hat unsere Gastgeberin Elisabeth uns ein kleines Souvenir aus ihrem Garten mitgegeben: Goldmelissenblätter, um daraus feinen Sirup zu machen und uns den Alpsommer nach Berlin zu holen.

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in: Monatsdinge