27. Juni 2018

Sommer für die Ohren

„Pink + White“ von Frank Ocean: 1999 habe ich meinen letzten, wunderbaren Sommer in meiner alten Heimatstadt verbracht, bevor ich zum Studium nach Berlin gegangen bin. Dieses Lied erinnert mich sehr, sehr an diese Zeit.

„Come Back To You“ von Crooked Colours: So könnte man die Geschichte eben dieses Sommers auch erzählen.

„Despair, Hangover And Ecstasy“ von The Do: Mega Haare, tolles Outfit, super Stimme.

„Freedom“ von Soul Keita: Jeder Sommer hat ein Lied, das genauso klingt, wie man sich fühlt, es wenn es so richtig heiß und drückend ist und man sich in diesem unbeschreiblichen Schwebezustand zwischen Leichtigkeit und Schwere befindet. So ging es mir Anfang Juni und dieses Lied hat mich da hindurchgetragen.

„The Look“ von Metronomy: Mein Sommerhit 2018. Liebe und tanze ich seit Wochen wie verrückt.

„Born To Die“ von Lana Del Rey: Wenn dieses Lied im Auto läuft, ist unser Sommer in den Bergen nur noch ungefähr zwei Stunden entfernt. Wir hören das Album genau ein Mal im Jahr, auf dem Hinweg ins Tessin und drücken auf Play, sobald wir den ersten großen Tunnel durch die Alpen hinter uns gelassen haben. Dieser Moment!

„I Like The Way This Is Going“ von Eels: Der Gesang von Mark Oliver Everett bringt mich zuverlässig zum Weinen und ich weiß nie, ob vor Glück oder Traurigkeit.

I don’t care about the past,
none of it was made to last,
it’s not what who you’ve known,
but who you’re knowing,
I like the way this is going,
I like the way this is going.

Mehr Lieblingsmusik findet ihr hier.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


25. Juni 2018

Gastbeitrag von „Kleinstkinder“ über die Bedeutung von Puppen

Anfang des Jahres wurde ich von Ramona Noll, Diplom-Pädagogin mit dem Schwerpunkt Frühe Kindheit und Autorin der Zeitschrift „Kleinstkinder in Kita und Tagespflege“ um ein kurzes Interview für einen Artikel gebeten, in dem es um Puppen gehen sollte. Dieser ist nun in der aktuellen Ausgabe erschienen und die Redaktion hat mir freundlicherweiser erlaubt, ihn hier als Gastbeitrag zu veröffentlichen:

Puppen – Zur Bedeutung eines zeitlosen Spielzeugs

Freundin, Trösterin, Geheimniswahrerin – in einer Puppe finden viele Kinder eine ideale Begleiterin für den aufregenden Weg ihrer Entwicklung.

Die Puppe gehört zu den ältesten und beliebtesten Spielzeugen der Welt. In zahllosen Varianten bevölkert sie Kinderzimmer und Kitas. Für die kindliche Entwicklung spielt sie eine sehr wichtige Rolle: Sie kann nicht nur die beste Freundin des Kindes sein, sondern auch Trösterin, Spielgefährtin, Beschützerin, Geheimniswahrerin, Seelenverwandte, Beraterin und Begleiterin in allen Lebenslagen.

Der besondere Reiz der Puppe: Die menschlichen Züge machen es Kindern leicht, sich mit ihr zu identifizieren, Erlebtes in sie hineinzuprojizieren oder Situationen mit ihr gemeinsam zu erleben. Dafür muss die Puppe nicht technisiert sein und auf Knopfdruck lachen, weinen oder Pipi machen können. Dem Kind ist es stattdessen am wichtigsten, die eine richtige Puppe für sich zu finden. Idealerweise ist sie vielseitig bespielbar und wandelbar. Die Puppenkleidung sollte leicht an- und auszuziehen sein – hier reicht oft eine kleine Auswahl. Solange ein Kind feinmotorisch noch nicht dazu in der Lage ist, mit den kleinen Puppenkleidern zu hantieren, können diese auch ganz fehlen. Hat die Puppe einen neutralen Gesichtsausdruck, kann sie im Spiel des Kindes dennoch alles sein: traurig, wütend, fröhlich, ängstlich. In den ersten Lebensjahren lernt das Kind diese Gefühle kennen, lernt, sie auszuhalten, zu verbalisieren und später auch zu regulieren. Die Puppe ist ihm dabei ein Spiegel und hält die Wucht seiner Emotionen aus: Das Kind kann sie so fest drücken, wie es will, oder zornig auf den Boden werfen – der Puppe macht es nichts aus.

„Erst Hände waschen“

Zunächst wird auch eine Puppe wie ein Gegenstand behandelt und als solcher exploriert. Etwa ab einem Alter von 1,5 Jahren entwickelt das Kind im Spiel mit der Puppe nicht nur Empathie und Fürsorglichkeit, sondern lernt auch, erste Verantwortung zu übernehmen. Dabei spielt die Imagination und Kreativität eine große Rolle: So spricht das Kind seiner Puppe besondere Fähigkeiten zu, lässt sie etwas können, das es sich selbst noch nicht traut, und lässt die Puppe durch die eigene Stimme sprechen.

Spielend kann das Kind mit seiner Puppe Erlebtes wiederholen – z. B. den Arztbesuch, das Einkaufen im Supermarkt oder die strenge Ermahnung der Mutter – und üben, darauf zu reagieren. So verinnerlicht es im Rollenspiel mit der Puppe soziale Handlungsmöglichkeiten und Verhaltensmuster. Dann ertönen aus der Puppenecke schon mal vertraute Sätze wie: „Erst Hände waschen!“

Durch das Gespräch mit der Puppe wird auch die Sprachentwicklung gefördert. Gegenüber der Puppe spricht das Kind oft sehr frei und erfährt sie als geduldige Zuhörerin.

Auch kann die Puppe symbolisch für die Mutter oder eine andere Bindungsperson stehen und so dem Kind über deren Abwesenheit hinweghelfen. Als vertrautes Objekt erleichtert sie dem Kind das Zurechtfinden in unbekannten Situationen und die Bewältigung von Übergängen – sie fungiert als sog. „Übergangsobjekt“ (s. Ausgabe 01/2017, S. 28).

Nur für Mädchen?

Lange Zeit galt die Puppe als Mädchenspielzeug: Durch sie sollten Mädchen früher lernen, eine gute Ehefrau und Mutter zu werden. Dieser Gedanke ist zwar nicht mehr zeitgemäß, doch die Überzeugung, dass nur Mädchen mit Puppen spielen, herrscht auch heute noch weitläufig vor. Dabei spielen auch Jungen gern mit Puppen: Sie entwickeln im Spiel mit ihnen einen natürlichen Beschützerinstinkt, sind genauso empathisch mit ihrem Schützling wie Mädchen und spielen mit ihm den Alltag nach. So hilft die Puppe auch Jungen bei der Identitätsentwicklung. Oft entscheidet die Verfügbarkeit darüber, ob Jungen zur Puppe greifen oder nicht. Daher sollten auch ihnen Puppen bereitgestellt und sie im Spiel mit denselben unterstützt werden.

Kuscheln, tragen, baden

In der Kita sollte den Kindern eine große Vielfalt an Puppen angeboten werden. So sollten Babypuppen genauso vorhanden sein wie jene, die älteren Kindern ähneln. Letztere sollten unterschiedliche Haar- und Hautfarben haben. Geschlechtsmerkmale sind für ein Kleinkind noch nicht wichtig. Sein eigenes Zugehörigkeitsgefühl zu einem Geschlecht entwickelt sich erst; es muss sich daher nicht festlegen, ob das Puppenbaby ein Junge oder ein Mädchen ist. Je jünger das Kind ist, desto einfacher sollte auch die Puppe gestaltet sein. Die Fantasie reicht aus, um der Puppe Leben einzuhauchen. (Eine zu realistische Puppe kann Kindern Angst machen.) Ein weicher Puppenkörper lädt zum Kuscheln ein, eine Plastikpuppe lässt sich gut anfassen und reinigen, außerdem kann sie in Wasserspiele einbezogen oder gebadet werden.

Besonders wichtig ist, dass Sie als Fachkraft das Puppenspiel ernst nehmen. Die Puppe ist für ein Kind oft mehr als nur ein beliebiges Spielzeug – sie hat einen hohen immateriellen Wert, und nicht selten hat das Kind eine enge Bindung zu ihr. Sie ist daher nicht mal eben ersetzbar. Sortieren Sie auch eine kaputte Puppe nicht einfach aus, denn für das Kind verliert sie durch den Schaden nicht ihren Wert. Behandeln Sie die Puppe genauso liebevoll wie die Puppenmama oder der Puppenpapa und greifen Sie nicht ermahnend ins Spiel ein.

Interview mit der Puppenmacherin Maria Ribbeck

Sie sind Puppenmacherin – worin liegt für Sie der besondere Reiz dieser Arbeit?
An meiner Arbeit reizt mich besonders, dass in Puppen und ihrer Herstellung so viel Potenzial für Freude und Heilung im wahrsten Sinne des Wortes verpuppt ist. Es ist wunderbar, tagtäglich zu erleben, welche Schmetterlinge aus diesem Kokon schlüpfen können.

Worauf kommt es Ihrer Meinung nach bei einer guten Puppe für unter dreijährige Kinder an?
Puppen für Kleinkinder sollten möglichst einfach und stabil gestaltet sein, aus natürlichen Materialien bestehen und den gesetzlichen Vorgaben für Spielzeugsicherheit entsprechen. Kleidung brauchen diese Puppen in der Regel nicht, und wenn, dann nur Teile, die für kleine Hände leicht an- und ausziehbar sind. Besonders wichtig finde ich persönlich einen dezenten, aber freundlichen Gesichtsausdruck.

Hat sich die Nachfrage nach Puppen in den letzten Jahren gewandelt?
Für mich ist die auffälligste Veränderung der letzten Jahre, dass die einst so schlichten Stoffpuppen allmählich detailreicher werden. Nase, Ohren, Hals, Popo, sogar Geschlechtsmerkmale werden jetzt häufig nachgefragt. Außerdem nehme ich wahr, dass es immer selbstverständlicher wird, dass auch Jungs eine Puppe zum Spielen bekommen.

Gibt es ein besonders schönes Erlebnis, das Sie als Puppenmacherin einmal hatten?
Seit über zehn Jahren verkaufe ich meine Puppen in die ganze Welt. Doch nur einmal habe ich eine Puppe aus meiner Werkstatt wiederentdeckt, und zwar in meiner direkten Nachbarschaft: in den Armen eines kleinen Mädchens, das fröhlich hinten auf dem Fahrrad seiner Mama saß und leider viel zu schnell an mir vorbeifuhr. Die Puppe erkannte ich sofort an ihrem fliederfarbenen Schal. Diesen kostbaren Moment habe ich ganz fest in mein Herz geschlossen.

aus: Kleinstkinder in Kita und Tagespflege, Ausgabe 04/2018, S. 22-23


22. Juni 2018

Bina für den Sofortkauf (verkauft)

Bina ist ein 30 cm großes Puppenbaby mit marzipanfarbener Haut, strohblondem Strubbelhaar, dunkelbraunen Augen, einem kleinen Näschen, einem Bauchnabel und einem einfachen runden Popo.

Sie trägt rosa Blümchenwindeln, altrosa Strampellatzhosen, ein Ringelshirt in Braun und Weiß, puderfarbene Schuhe und ein rosa Häubchen mit Blümchenbindeband.

Bina ist für 190 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (die Babys jedoch nicht), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


19. Juni 2018

Guten Morgen, Puppenmacherinnen

Mein Lieblingsfrühstück des Sommers ist das Knuspermüsli, das ich vor einiger Zeit bei Slomo gefunden habe. Mittlerweile habe es auch schon oft verschenkt und bin total begeistert, dass es den Geschmack von so vielen Menschen trifft. Das liegt bestimmt am Salz, daran sollte man sowieso nie sparen im Leben.

Für die Landpartie hatte ich natürlich auch ein großes Glas vorbereitet. Es war ratzfatz aufgefuttert und hat uns zwölf Puppenmacherinnen satt und sehr glücklich gemacht. Höchste Zeit also, das Rezept hier zu teilen.

Knuspermüsli mit Olivenöl und Salz

(Original-Rezept von hier)

3 Tassen Haferflocken
1 Tasse Sonnenblumenkerne
1 Tasse geschälte Kürbiskerne
1 Tasse Kokoschips
1 1/4 Tassen grob gehackte Mandeln
1/4 Tasse Vollrohrzucker
1/4 Tasse Ahornsirup
1/3 Tasse Olivenöl
1 TL Zimt
1 TL Salz

Den Ofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermischen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Für ca. 45 Minuten im Ofen rösten und alle 10 bis 15 Minuten wenden. Abkühlen lassen, eventuell noch einmal nachsalzen und abfüllen. Die Menge passt ungefähr in zwei 500-Gramm-Vorratsgläser.

Schmeckt herrlich zu Naturjoghurt und frischem Obst.

Guten Appetit!

Weiter Rezepte findet ihr hier.


15. Juni 2018

Thilde für den Sofortkauf (verkauft)

Thilde ist ein 40 cm großes Puppenkind mit aprikosenfarbener Haut, hellbraunem Haar, dunkelbraunen Augen, einem kleinen Näschen, einem Hals, einem Bauchnabel und einem einfachen runden Popo.

Sie trägt einen weißen Rock mit großen bunten Punkten, ein puderfarbenes Shirt, rehbraune Hosen, dunkelviolette Schuhe, eine hellrote Mütze und ein pflanzengefärbtes grünes Seidentuch, groß genug, um auch von einem Kind getragen werden zu können.

Thilde ist für 205 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr hier und hier, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (die Babys jedoch nicht), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.