16. März 2016

Fundstücke im März

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1 Erstaunlich, wie viele Möglichkeiten und Techniken es mittlerweile zur Anfertigung von Puppenhaar gibt. Fig & Me gibt einen Überblick.

2 Der Frühling steht zwar schon in den Startlöchern, aber zumindest in Berlin dauert der Winter gern ein bisschen länger. Ein DIY gegen kalte Puppenhände findet ihr hier.

3 Am 21. März beginnt nicht nur die neue Jahreszeit, sondern ist auch Internationaler Tag des Puppenspiels, 2002 zum ersten Mal ausgerufen von der Internationalen Vereinigung des Puppenspiels. Ein guter Grund, mal wieder ins Puppentheater zu gehen. In Berlin empfehle ich die Schaubude und das Hans Wurst Nachfahren. (Jetzt weiß ich auch endlich, warum im Kindergarten meiner Tochter am 21.3. immer ganz groß Puppengeburtstag gefeiert wurde.)

4 Es gibt auch Puppen ohne Gesicht. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr hier und hier.

5 Bei unserem letzten 8Hände-Treffen hatte Anita einen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung dabei, in dem es um „Luk Thep“, sogenannte Engelskinder, geht, die in Thailand sehr beliebt sind. Lest mehr dazu hier.

6 Barbie hat eine neue Erscheinung bekommen. Es gibt sie jetzt auch in klein und rund und mit verschiedenen Hautfarben. Ich mochte den Beitrag von C’est Clairette dazu sehr gern, sie schreibt einfach herrlich spritzig.

7 Sandra von Junikate hat eine Facebook-Gruppe für professionelle Puppenmacherinnen gegründet. 26 Frauen haben sich schon angeschlossen. Es sind auch Treffen im echten Leben geplant. Bei Interesse meldet euch bei junikate-puppen@web.de.

Das Internet ist voller schöner Dinge und guter Ideen. Wenn ihr Vorschläge und Links für diese Reihe habt, schickt sie gern an hello@mariengold.net. Weitere Fundstücke findet ihr hier.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


14. März 2016

Großes Herz!

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Jedes Jahr veranstaltet die evangelische Kirche eine besondere Fastenaktion, auf die ich mich immer schon Wochen vorher freue. 2016 steht sie unter dem Motto „Großes Herz!“. Dabei geht es weniger um den Verzicht auf Schokolade, als viel mehr um eine Einladung zum Fasten im Kopf. Wie immer begleitet mich der wunderschön gestaltete Tagestischkalender mit täglichen kleinen Impulsen, die Routine des Alltags zu hinterfragen, neue Perspektiven einzunehmen und zu entdecken, worauf es ankommt im Leben.

Das Herz hat schon immer eine wichtige Bedeutung für Mariengold. In seiner grafischen Form ist es nicht nur wesentlicher Bestandteil des Logos, sondern auch Kern des gesamten visuellen Erscheinungsbildes meines Labels. Überall auf der Welt steht es als Symbol für die Liebe.

Liebe ist die stärkste Kraft in unserem Leben. Und diese Kraft gilt es immer weiter zu festigen. Besonders die Liebe zu uns selbst zu stärken, liegt mir mit Mariengold am Herzen (da haben wir es wieder, das Herz).

Puppen sind Bilder des Menschen und als solche eng mit dem Herzen verbunden: Sie wecken Gefühle und tun der Seele gut. Wenn Kinder oder auch erwachsene Menschen sich liebevoll um ihre Puppe kümmern, sie umsorgen und im Arm halten, dann bemuttern sie in diesem Moment in Wirklichkeit nicht nur ihre Puppe, sondern auch sich selbst. In diesem Spiel, in dieser Begegnung lernen sie Selbstliebe und Fürsorge, beides wichtige Fähigkeiten auf ihrem Weg zu heilen Erwachsenen.

Denn nur wenn wir selbst zu uns stehen, uns annehmen und lieben, wie wir sind, können wir auch in Freiheit zu anderen finden und wahre Liebe weitergeben. Und wenn es mir gelingt, mit meinen Puppen, Kursen und DIY-Angeboten diese Saat ins Leben anderer Menschen zu bringen, macht mich das unheimlich glücklich und öffnet mir das Herz.

Sieben Wochen ohne Enge, so lautet der Untertitel der diesjährigen Aktion zwischen Aschermittwoch und Ostern. Das Herz liebt die Weite und Fülle. Wo es sich nicht verhärtet und verschließt, ist es der offene Ort des Menschlichen, der Ort des Teilens, Gönnens und Verzeihens. Das weite Herz begegnet fremden Menschen mit Neugier und ohne Vorbehalte, es teilt, was da ist, freut sich über das Glück anderer und schenkt Vergebung, ohne aufzurechnen, was war.

Den Herzschlag zu spüren, wach und lebendig zu sein, sich ganz und vollständig und verbunden zu fühlen, beheimatet im eigenen Herzen und dem anderer Menschen zu sein, ich bin mir sicher, das ist unser aller tiefster und innigster Wunsch im Leben. Der spanische Mystiker Johannes vom Kreuz hat einmal gesagt: „Herz, worauf wartest du? Lieben kannst du sofort.“ Dafür braucht es natürlich eine gewisse Furchtlosigkeit. Aber wir dürfen vertrauen. Denn wir alle werden gehalten vom Leben selbst.

Was macht dein Herz weit?
Wer hat alles Platz in deinem Herzen? Auch du selbst?

Meine Gedanken zur Fastenzeitaktion in 2015 findet ihr hier.


11. März 2016

Luna (verkauft)

Luna ist eine 45 cm große Babypuppe mit marzipanfarbener Haut, dunkelgrauen Augen und naturweißem Flauschhaar.

Sie trägt altrosa Latzhosen, ein Langarmshirt mit Streifen in Hellgrau und Weiß, maulbeerviolette Schuhe, ein Blümchenhalstuch, eine pinke Haarspange und eine hellrosa Häkelmütze mit Blüte und bringt eine Kuscheltuch in kräftigem Mauve mit.

Luna ist für 245 Euro in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich. Weitere Bilder von meinen Puppen findet ihr in meinem Portfolio, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinen Webshops bei Dawanda und Etsy erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals, einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Speziell bei den Babypuppen entsteht es manchmal auch durch eine spezielle Häkeltechnik, bei der die Außenseite der Perücke so flauschig wird, dass sie wie natürlicher Babyflaum aussieht. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.