Time has gone so fast in April! I can’t believe that it is already four weeks ago, that I went to my yoga retreat. The question of time has indeed engaged me very much this month. As a freelancer with a full order book and many projects and dates, it is important to plan my time well. This is something I am quite good at. But the dark side is, that I use to take too much up and plan tightly and ambitiously. This month I had the feeling that I planned my time away with work, family, housekeeping and other commitments, so that there was no time left just for myself and my pleasure. I was and I am so unhappy with that! I am afraid it is not only my time management and the amount of work but also some aspects of my work ifself that make me dissatisfied. It is time to have a close look at the how and the what of my work. I feel the need to get out of my comfort zone and really change something, to allow room for all my ideas and visions for Mariengold and to change and evolve. This wish makes me curious and anxious at the same time. The merry month of May could be the right time to do something good for myself on a regular basis. I have the feeling that I will find the answers to all my questions when I take a little time for myself each day. Wishing you a joyous dance into May.
Der April ist ja wie im Flug vergangen! Ist es wirklich schon vier Wochen her, dass ich beim Auszeit-Wochenende mit Gabriele war? War Ostern vor drei Wochen? Und war es nicht erst gestern, dass ich den tollen Puppennähkurs mit Stephanie von Lavendelkind hatte? Das Thema Zeit hat mich tatsächlich sehr beschäftigt in diesem Monat. Als Selbständige mit einem vollen Auftragsbuch und vielen Projekten und Terminen ist es nötig, dass ich meine Zeit gut plane, meist mit einem Vorlauf von etwa vier bis sechs Wochen. Mittlerweile habe ich ganz gute Erfahrungswerte, so dass ich relativ genau einschätzen kann, wie viel Zeit welche Dinge benötigen, was ich in welcher Zeit erledigen kann und auch wie viel Geld ich womit und in welcher Zeit verdiene. Eine gute Zeiteinteilung und Arbeitsplanung gibt mir Orientierung und Sicherheit und ist ein wichtiger Baustein für ein stabiles Einkommen. Die Schattenseite wiederum ist, dass ich mir immer allzu viel vornehme und recht straff und ambitioniert plane. Aus Spaß an der Arbeit. Aus Pflichtgefühl meinen Kunden gegenüber, die mittlerweile sehr viel Geduld für die Wartezeit für ihre Mariengold Puppen aufbringen müssen. Aus Lust am Gestalten. Aus dem Gefühl heraus, dass Zeit Geld ist. Aus Freude an meinem Erfolg. Aus Angst vor der Zukunft. Es gibt viele Gründe für die Zusteuerung auf eine Überarbeitung und sie sind alle nur allzu menschlich und verständlich.
In diesem Monat jedoch fand eine Entwicklung ihren Höhepunkt, die mir überhaupt nicht gut tut und mich nachdenklich und traurig macht. Jeder Blick in meinen Kalender offenbarte mir, dass ich mir zu viel vorgenommen und meine Zeit komplett verplant hatte. Mit Arbeit, Familie, Arztbesuchen, Behandlungen für meinen Rücken und anderen Terminen und Verpflichtungen. Es blieb im Grunde keine Zeit mehr für die besonders schönen Dinge im Leben wie Ausgehen mit meinem Mann, Verabredungen mit Freundinnen und Zeit für mich selbst. Ich habe erkannt, wie wertvoll unverplante, frei verfügbare Zeit ist. Das ist der Stand der Dinge, denn so viel weiter bin ich seit dieser Erkennis noch nicht gekommen. Ich habe zwar ein paar kleine Dinge geändert, z. B. habe ich meiner Mitarbeiterin neue Aufgaben übertragen und mich dadurch selbst ein wenig entlastet, habe meinen E-Mail-Austausch spürbar reduziert, fasse mich beim Bloggen kürzer und versuche, mehr aus dem Bauch heraus zu schreiben anstatt lange an den Beiträgen zu feilen, schreibe mir jeden Morgen die drei wichtigsten Aufgaben des Tages auf und erledige diese konzentriert und effektiv. Diese kleinen Dinge bringen schon ein bischen Erleichterung, aber die große Veränderung steht noch aus. Um ehrlich zu sein, weiß ich schon seit langem, dass es nicht nur mein Zeitmanagement und die Menge meiner Arbeit, sondern auch Aspekte der Arbeit selbst sind, die mich unzufrieden machen. Ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, dass ich nicht mehr gern Puppenmacherin bin, das ist es nicht, aber es ist an der Zeit, genau hinzuschauen auf das Wie und das Was. Meine Comfort Zone möchte ich eigentlich verlassen. Ich möchte allen meinen Ideen für Mariengold Raum geben, mich verändern und weiterentwickeln. Dieser Wunsch macht mich neugierig und ängstlich zugleich.
Eine Freundin hat mich daran erinnert, dass man Zeit nicht hat, sondern sie sich nimmt. Das möchte ich im nächsten Monat üben. Ich habe zwei Themen, die mir ganz gut zeigen, wie viel Zeit für mich selbst zu nehmen ich eigentlich bereit bin. Das sind meine Gitarre und mein Rücken. Beide habe ich in diesem Monat vernachlässigt. Immer gab es etwas anderes, vermeintlich wichtigeres zu tun, ob Arbeit, Familie oder Haushalt. Aber wann immer ich Gitarre geübt oder Yoga für meinen Rücken gemacht habe, tat mir das sehr gut und hat mir Spaß gemacht. Für meinen Rücken möchte und muss ich noch mehr tun, damit er wieder gesund wird. Jeden Tag ein bischen Musik und Bewegung wäre eine Wohltat für meine Seele und meinen Körper. Der Wonnemonat Mai müsste doch eigentlich die richtige Zeit sein, um mich selbst jeden Tag ein bischen zu verwöhnen. Aus der Stille und Zeit für mich selbst werden die Antworten auf all meine Fragen geboren, das habe ich im Gefühl.
Was ich im April toll fand: Ausschlafen, Birdy, Frühlingsduft, “Ein großartiges, ungewöhnliches, glückliches, neues Leben” von Nina Wise, Eierlikör aus Waffelbechern mit Schokorand, Grün, Akkordeon, Tanzen, gesund werden nach der Frühlingserkältung, Biene Maja, Schweigen, Kisir, immer noch wie verrückt BOY, Yoga Sonnengruß, weiter freihändig Fahrradfahren üben und perfektionieren, Grillgeruch im Heidehof und die neue Geschmacksrichtung Ananas / Inkabeere von lovechock.
Was im Mai kommt: Lachen Machen, Fliederduft, Karneval der Kulturen, Himmelfahrt-Kurzurlaub auf Rügen, Konzert von Riva, Spargel, Salon der Blauen Blume, Raks Sharki Tanz-Workshop mit Elizabeth, “Die kleine Hexe” in der Schaubude, eine tolle Massage von Dagmar, Besuch bei Clara im Garten und das beliebte Knotenkleid von Onion.
Ich wünsche euch eine fröhlichen Tanz in den Mai.





























