30. März 2012

Goodbye März ~ Goodbye March

It is the end of the month and time for a little review. The most exciting discovery in March was the power of positive thinking, which I practice here when I write about the good things my life. There is so many beauty in the world and it seems to become even more, the more I pay attention to it. But there were also difficult experiences this month like an intensive backache episode. My body is my friend who tells me when I need a break. And because I am not very sensitive for needed timeouts, my body shows me clearly that there are some changes necessary in my job situation to stay healthy and happy. There are so many doll orders, projects and ideas waiting, so the next months could be very challenging for me. The question what is really important to me now sounds like a good compass. But what is really important? Artistic development, money, acceptance, fun, time, self-fulfillment, family, career, encounter and exchange, health? There are several voices inside me. Maybe they should just have a conversation. Probably a business coaching could help me to find out what I want. Have a swinging change of months.

Anfang des Jahres habe ich damit begonnen, an den Monatsenden kleine Rückblicke zu veröffentlichen. Ich hatte im Laufe des Januars ein paar Fotos gesammelt, die ich hier veröffentlichen wollte, jedoch fehlte mir der passende Rahmen und eine sinnvolle Verbindung zu meiner Arbeit. Es ist ein fortlaufendes Experiment herauszufinden, wie viel Raum ich meinem Privatleben hier geben möchte. Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort und schon gar keine, die allgemein gültig ist. Ein monatlicher Rückblick, in dem es ein wenig mehr um mich persönlich als um die reine Puppenmacherei geht, schien mir als Probierfeld ganz spannend.

Ich bin da also ganz offen rangegangen und staunte nicht schlecht, als ich Mitte März, ich weiß noch genau, dass es an einem sonnigen Morgen auf dem Rückweg von der Schule war, eine regelrechte Eingebung hatte, deren Überschrift “Die Kraft der positiven Gedanken” lauten könnte. Ich fühlte mich lebendig, leicht und fröhlich und freute mich einfach. Ich wußte gar nicht weshalb oder worauf. Aber ich wußte, dass es etwas damit zu tun hatte, dass ich mich mit meinen Monatsrückblicken und den darin enthalten Ausblicken und auch mit meinen kleinen freitäglichen Einblicken in die Wochenenden bewusst auf die Dinge in meinem Leben konzentriere, die mir Freude und Spaß machen, und dass mir das richtig gut tut. Es gibt so viel Schönes und es scheint mehr zu werden, je mehr Aufmerksamkeit ich ihm schenke. Auf diese Weise habe ich in den letzen Monaten meinen Alltag anders wahrgenommen, scheinbar einfach durch das Aufschreiben und dadurch Bewusstmachen von Erfahrungen, Erlebnissen und Plänen, die mich glücklich machen. Auf einmal sehe ich sogar meine Work-Life-Balance, an der zu arbeiten stets ein großes Thema für mich ist, in einem anderen Licht. Jetzt nehme ich mir jeden Tag, mal mehr, mal weniger Zeit für die schönen Dinge im Leben. Ich sammle Ideen, mache Pläne, treffe Verabredungen, probiere aus, erinnere mich, halte fest, schreibe Bücher, Rezepte und Musik auf, schwelge in Vorfreude, träume. Das alles hat nichts mit meiner Arbeit zu tun, sondern einfach mit mir selbst und es bekommt mehr und mehr Raum. Das ist eine gute Entwicklung.

Aber es gab natürlich auch schwierige Erfahrungen. Eine davon war in diesem Monat eine intensive Rückenschmerzepisode. Rückblickend weiß ich, dass ich mir im März einfach zu viel zugemutet habe: Eine Menge Auftragspuppen und eine lange Kundenliste, von der ich mich immer wieder unruhig machen lasse, ein voller Gruppenkurs und drei Einzelkurse, ein kleines Illustrationsprojekt, wichtige Änderungen im Anstellungsverhältnis meiner Mitarbeiterin, Klärungbedarf bezüglich meiner Internetseite und Beginn der Zusammenarbeit mit einer neuen Webdesignerin. Ich habe jetzt seit 15 Monaten Rückenschmerzen, mal mehr, mal weniger. Im Grunde bin ich meinem lieben Körper dankbar, dass er mich immer wieder darauf aufmerksam macht, wenn er eine Pause benötigt. Weil ich selbst bin für die benötigten Auszeiten nicht so sensibel bin, zeigt mir mein Körper umso eindrücklicher, dass Veränderungen, vor allem im beruflichen Bereich, nötig sind, wenn ich gesund und glücklich bleiben möchte. Was ich bisher für meinen Rücken tue, reicht nicht aus und ich werde weiter daran arbeiten, innerlich und äußerlich, mir die besten Arbeitsbedingungen zu erschaffen und nicht nur für Mariengold, sondern auch für mich selbst gut zu sorgen. Mein Rücken wird mich auf diesem Weg unterstützen und mir zeigen, was ich brauche.

Ein Blick auf meine Kundenliste, in meinen Terminkalender und mein Ideenbuch verrät, dass auch die nächsten Monate eine Herausforderung für mich werden könnten. Die Frage, was jetzt wirklich wichtig ist, hört sich erst einmal nach einem guten Kompass an. Neben den laufenden Puppenbestellungen und Kursen gehören zu meinen aktuellen Projekten nicht nur die Neugestaltung meiner Internetseite, sondern auch meine Anleitung zum Puppenmachen, in welcher Form auch immer, der Mariengold Podcast, die nächste Künstlerpostkarte und ein Kurskonzept mit dem Arbeitstitel “Puppen als Spiegel der Seele” sowie ferner die Gestaltung eines Blog-Buches einfach für mich selbst, die Suche nach einem neuen Arbeitsraum und nach Veranstaltungsorten für Puppenkurse außerhalb Berlins.

Aber was ist wirklich wichtig? Künstlerische Entwicklung, Geld, Anerkennung, Spaß, Zeit, persönliche Erfüllung, Familie, Karriere, Begegnung und Austausch, Gesundheit? Welche Schwerpunkte möchte ich setzen? Worauf möchte ich mich konzentrieren? In mir gibt es im Grunde zwei Stimmen. Die eine fragt nach der Wirtschaftlichkeit, also danach, wie viel Geld ich verdiene und ob das, was ich gebe und was ich bekomme, in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander steht und ob das Geld am Monatsende zur Deckung aller Kosten und für ein gutes Leben für meine Familie und mich reicht. Damit verbunden ist auch die Frage nach meiner Altersversorge sowie der finanziellen Vorsorge für Urlaub, Krankheit und Zeiten, in denen ich weniger Aufträge und Einnahmen habe. Die andere Stimme fragt nach der Freude. Sie spürt, wo meine Kraft und Lust und damit auch meine Energie ist. Sie kennt meine kühnsten Träume, Wünsche und Visionen. Sie weiß, was ich gerne mache, welche Fähigkeiten und Kräfte ich entwickeln möchte. Sie fragt nicht nach dem wirtschaftlichen Gewinn, schaut nicht auf das Geld, sondern auf das Herz. Diese beiden Stimmen sollten sich vielleicht mal miteinander unterhalten, wie meine Freundin Ursula neulich vorgeschlagen hat. Ein Business Coaching könnte mich bestimmt dabei unterstützen, Klarheit zu gewinnen.

Was ich im März toll fand: Endlich wieder mit dem Fahrrad zur Schule fahren und bei den Pferden Halt machen, der monatliche Desktop Kalender von Geninne, Plätzchenausstecher in Gitarrenform, Sticker, die wunderbare Lisa Hannigan, “Irgendwann werden wir uns alles erzählen” von Daniela Krien, die Oya, schon über ein Jahr im Abo, ein neues Lieblingskleid, bei den Cabbages & Roses Sales gefunden, superleckerer und stärkender MaKao-Drink aus 300 ml warmen Wasser, 1 Handvoll Beeren, 1 EL Mandelmus, 1 EL Ahornsirup und 3 TL MaKao, Karl Hucks Gastspiel in Berlin, überraschender Besuch von Totò, unserem kleinen Gasthund, Temperaturen im zweistelligen Bereich, Kreuzberg, endlich “Blue Valentine” und “Zwei an einem Tag” auf DVD gesehen, letzteres fand ich als Buch aber viel besser, Frühlingsessen mit meinen Mitarbeiterinnen, meine erste Levi’s Jeans nach mindestens 15 Jahren, superspontaner Lunch mit Laura an einem sonnigen Mittwochmittag, JazzRadio, noch keine Anzeichen von Heuschnupfen, unser Personal Blender, weil er so viel im Einsatz ist und sich schon tausendfach bezahlt gemacht hat, und noch ein Lieblingssmoothie aus drei sehr reifen Birnen, 250 ml Wasser, 2 EL Mandelmus und 2 EL MaKao.

Worauf ich mich im April freue: Luftige Kleidung und offene Schuhe, Ostern in Dresden, Pfannenpizza à la Jademond, Besuch von Totò, “Extrem laut und unglaublich nah” von Jonathan Safran Foer, frischer Wind und Frühlingsstürme, Gespräch mit Henriette, Sommerurlaubsplanung, “Alys’ Küchengarten” von Alys Fowler, sehnsüchtig erwartet nach ihrem ersten tollen Buch “Alys im Gartenland”, Forsythiengelb und Kirschblütenrosa, Wiedersehen mit Maarit und Nadjas Geburtstag.


29. März 2012

Freitagspuppe Milo ~ Friday Doll Milo

It is only Thursday, but I want to introduce you to my new Friday doll Milo yet. The doll will be available in my Etsy shop tomorrow exceptionally already at 10 am central european time / 3 am central standard time. I will leave for a yoga retreat tomorrow, that’s why I have to move the upload time a bit forward. Find more pictures and information about Milo in my Flickr.

Einen Tag früher als sonst möchte ich euch meine Freitagspuppe für diese Woche vorstellen. Nach all den Puppenmädchen, die ich in letzter Zeit für die Freitage genäht habe, hatte ich Lust auf die Gestaltung eines kleinen Jungen. Ausgansgpunkt war eine karierte Tunika in Rosa, Beige und Creme in der Größe 116, die ich meiner Tochter vor ein paar Jahren gekauft habe und die sie leider nie eines Blickes gewürdigt, so dass das schöne Stück nach der letzten Kleideraufräumaktion bei meinen Stoffen gelandet ist. Ich mag vor allem bei Puppenbuben die Kombination von Schokoladenbraun und Altrosa und so entstand Milo für euch.

Milo ist morgen ausnahmsweise schon um 10 Uhr vormittags in meinem Mariengold Laden bei Etsy erhältlich. Weitere Bilder und Informationen findet ihr in meinem Flickr.

Morgen Mittag fahre ich in den Fläming, wo ich an Gabrieles Auszeit-Wochenende für Frauen teilnehmen werde. Ich freue mich auf Yoga, Tanzen, Singen, Meditation, Schweigen und Naturerlebnis mit den anderen Frauen und Gabriele, meiner lieben Gitarrenlehrerin. Auf ihrem Flyer für das Wochenende steht ein Zitat von Yogi Bhajan, das ich gern mit euch teilen möchte: “Wenn Du Dich auf Deinen göttlichen Kern ausrichtest, wrid die ganze Welt ein Platz zum Genießen sein.”.


27. März 2012

Sofis Erneuerung ~ Sofi’s Regeneration

Some days after I sent back Marie, the tired doll that I couldn’t repair, I got another doll repair request. With a look at the picture I got with the e-mail, I knew that I could do something for Sofi, which is the name of the doll. The mother of little Lena created Sofi some time ago, but over the years the doll got out of shape. She was too weak and flabby, her head hung a bit down and her hair was wild and unkempt. The family wanted me to make the doll firmer and stronger with clearly defined body forms and a new, beautiful head of hair. For the recreation I had fully creative freedom, only the doll head should be preserved. Furthermore Sofi should get new clothes in Lena’s favorite colors as well as a swimsuit for the forthcoming holiday at the sea where the family will celebrate her fifth birthday with the renewed doll as a gift. I really enjoyed the doll repair, not only because I know the family, but also because of the welcome challenge and variation. I believe that with repairs, especially of dolls that I didn’t sew myself, I can learn a lot about dollmaking and try out new techniques and means of design. By the way, when making the calculation, I realised that such an extensive repair means a nearly complete new creation of a doll at heart, plus the time for the cleaning of the old doll parts and for extra efforts and wishes. And so for Sofi’s regeneration inclusive her new clothes I charged two thirds of the price for a completely new Mariengold doll. Generally my friends don’t allow discounts. Yes, I am writing this with intent so and not the other way round. People who know me and Mariengold well, seem to set special value to paying me completely. Sometimes they even tip me or give a  big bunch of flowers, a glass of home-made jam or cake. I appreciate their thankfulness which really helps and encourages me to value and respect my work myself.

Ein paar Tage, nachdem ich die müde Puppe Marie so, wie sie war, wieder nach Hause schickte, erreichte mich eine neue Reparaturanfrage. Es reichte schon ein Blick auf das mitgesendete Bild und ich wusste, dass ich an der Puppe Sofi einiges würde bewirken können. Sofi ist die Puppe der kleinen Tochter einer befreundeten Familie aus der Nachbarschaft, die wir schon aus dem Waldorfkindergarten im Prenzlauer Berg kennen und die mit einem Willkommensfrühstück und ihrem Erfahrungsschatz zum Leben im Zehlendorf vor bald drei Jahren sehr dazu beigetragen hat, dass auch wir uns für den Umzug hierher entschieden haben. Und so holte ich vor wenigen Wochen nach einem Sonntagsspaziergang um den See Sofi von ihrem Zuhause ab, besprach mit der Mama die Änderungswünsche und nahm die Kleine mit in meine Werkstatt in den Heidehof.

Die Mama der kleinen Lena hatte die Puppe Sofi vor einigen Jahren selbst genäht. Jedoch war die Puppe mit der Zeit aus der Form geraten. Sie war zu weich und schlapp, der Kopf hing etwas herab und auch das Haar sah ziemlich mitgenommen aus. Ihr Wunsch war es, dass die Puppe fester, kräftiger und stabiler, ihre Körperform klarer definiert und der Haarschopf verschönert wird. Für die Neugestaltung wurde mir freie Hand gelassen. Lediglich der Puppenkopf sollte erhalten bleiben, jedoch neues Haar erhalten. Außerdem sollte Sofi neue Kleider in Lenas Lieblingsfarben sowie eine Badeanzug für den bevorstehenden Urlaub am Meer bekommen, in dem die Familie ihren fünften Geburtstag mit der erneuerten Puppe als Geschenk feiern wird.

Als erstes habe ich den Puppenkopf vom Körper abgetrennt und die Haare entfernt. Den rohen Kopf habe ich gründlich gewaschen und ein paar Tage trocknen lassen. Dann habe ich einen neuen Puppenkörper genäht und diesen in gewohnter Weise fest gestopft. Weil Sofi gut definierte Körperformen bekommen sollte, habe ich mich für meinen Puppenschnitt Jari entschieden, der einen Po und schuhtaugliche Füße macht. Sonst arbeite ich meist mit meinem einfacheren Puppenschnitt Mitzi, der, zumindest was die Konstruktion der Beine und Füße angeht, an Karin Neuschütz’ Basispuppenschnitt aus ihrem Buch “Die Waldorfpuppe” angelehnt ist. Besonders viel Zeit habe ich mir für die Stabilität des Puppenkopfes genommen. Da ich Sofis Kopf ja nicht selbst hergestellt habe, musste ich mit dem arbeiten, was ich in den Händen hielt. Leider gab es nicht besonders viel Substanz für den Puppenhals. Zudem warf der Trikotstoff viele Falten, so dass ich mir einiges einfallen lassen musste, um ein möglichst schönes Ergebnis zu erzielen. Ganz faltenfrei ist der Puppenkopf zwar nicht geworden, aber er sitzt stabil auf dem Körper, so dass die Puppe jetzt eine ganz aufrechte Haltung hat. Zuletzt hat Sofi einen neuen Haarschopf, einen Bauchnabel und frische, rote Wangen bekommen. Und auch die neuen Kleider stehen ihr gut. Alles in allem ist die Sofi jetzt genau so, wie ich die Kinder der Familie wahrnehme, und das lässt sich ganz gut mit einem Wort ausdrücken, nämlich kernig.

Mir hat die Puppenreparatur richtig Spaß gemacht. Zum einen gewiss, weil ich die Familie kenne, aus der Sofi kommt, und ich besonders motiviert war, eine gute und schöne Arbeit zu machen, die hoffentlich zu einem zweiten Frühling zwischen Lena und Sofi führt. Zum anderen war Sofis Neugestaltung mit dem gegebenen Ausgangsmaterial eine willkommene Herausforderung und Abwechslung. Ich glaube, dass ich mit Reparaturen vor allem von Puppen, die ich nicht selbst genäht habe, sehr viel über das Puppenmachen lernen und neue Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten erproben kann.

Beim Erstellen des Kostenvoranschlags ist mir aufgefallen, dass eine so umfangreiche Reparatur im Grunde bedeutet, fast eine ganz neue Puppe zu nähen. Hinzu kommt noch die Zeit, die es für die gründliche Reinigung der bestehenden Puppenteile und für besonders sorgfältige und aufwendige Arbeiten, wie im Fall von Sofi am Hals, braucht. Und so habe ich für Sofis Erneuerung inklusive ihrer neuen Kleidung etwa zwei Drittel des Preises einer komplett neuen Mariengold Puppe berechnet.

Rabatte werden mir in der Regel von Freunden und Bekannten nicht gewährt. Ja, ich schreibe das mit Absicht so und nicht andersherum. Denn gerade Menschen, die mich und Mariengold persönlich kennen, scheint es besonders wichtig zu sein, meine Arbeit mit dem vollen Regelpreis zu bezahlen und legen manchmal sogar noch ein Trinkgeld dazu oder bringen einen großen Blumenstrauß, ein Glas selbstgemachte Marmelade oder gar Kuchen zur Übergabe mit. Es fällt mir immer noch ein bischen schwer, mit so viel Großzügigkeit und Dankbarkeit umzugehen, aber im Nachhinein lächele ich und freue mich über eine so  herzliche Anerkennung meiner Arbeit, wie sie mir selbst manchmal nicht so gut gelingt, was mir diese Situationen immer wieder zeigen. Wenn ich zurückblicke, sehe ich aber ganz deutlich eine Entwicklung hin zu mehr Wertschätzung und Achtung meiner eigenen Arbeit und darüber bin ich sehr glücklich.


23. März 2012

Freitagspuppe Mascha ~ Friday Doll Mascha

For years I have embroidery floss for doll eyes in turquoise, that from time to time is used in my doll classes, but never for my own dolls. Turquoise is a color that just doesn’t exist in my favorite color palette. But I have a new floral fabric in my stash, that goes along with touches of turquoise quite well. And so today’s Friday doll doesn’t only have this color in her clothes, but also in her face. Meet Mascha, a delicious little rascal with peachy orange rompers, marzipan skin and dark chocolate hair! The doll will be available in my Etsy shop today at 6 pm central european time / 9 am us pacific time. Have a delightful spring weekend.

Seit Jahren bin ich in Besitz von türkisfarbenem Stickgarn für Puppenaugen, das zwar immer mal wieder in meinen Puppennähkursen zum Einsatz kommt, ich selbst aber noch nie für meine eigenen Puppen verwendet habe. Türkis ist eine Farbe, die in meinem Lieblingsfarbspektrum überhaupt nicht vorkommt. Ich habe aber einen neuen Blümchenstoff in meinem Vorrat, zu dem Türkis als Farbtupfer wunderbar passt und so hat meine heutige Freitagspuppe diese Farbe nicht nur in ihrer Kleidung, sondern auch in ihrem Gesicht. Schön frühlingsfrisch ist sie geworden, die kleine Mascha!

Baby Mascha ist heute um 18 Uhr in meinem Mariengold Laden bei Etsy erhältlich. Weitere Bilder und Informationen findet ihr in meinem Flickr.

Heute ist an unserer Schule der letzte Unterrichtstag vor den Osterferien. Meine Tochter reist am Nachmittag zu ihren Großeltern, und mein Mann und ich werden in den nächsten zwei Wochen zu zweit sein. Das ist immer eine besondere Zeit für uns, die mir miteinander genießen, in der wir uns aber auch Zeit für uns selbst nehmen und tun und lassen, was auch immer im normalen Familienalltag nicht so einfach möglich ist. Heute Abend werden wir mit Freunden die österreichische Küche im Sissi genießen. Morgen werde ich endlich meine Freundin Kristina wiedersehen. Wir wollen in Kreuzberg frühstücken und anschließend auf den Stoffmarkt am Maybachufer gehen. Und am Sonntag werde ich vielleicht mit meinem Mann die Rohvolution Vitalkostmesse besuchen. Oder den ganzen Tag im Bett bleiben. Oder den lang ersehnten Schokoladenkuchen backen, den ich mir schon für das letzte Wochenende vorgenommen hatte. Oder um den See gehen mit anschließendem Biergartenbesuch. Worauf auch immer wir Lust haben!

Ich wünsche euch ein herrlich leichtes und erfrisches Frühlingswochenende!


22. März 2012

Nachklang Puppennähkurs im März

In my last doll class two women made photos and I want to share some of them with you, just to give you an impression. Actually photos can’t tell anything about a class. There are wonderful women, interesting and funny chats, emotions of all kinds, sundry challenges and at the end beautiful results and bright eyes. When a doll class is over, all the woman are just happy and can’t wait to give the dolls to their children. And of course I am happy too, because I feel so blessed, that this is my job, making dolls and teaching women how to do it, and that I can make such a good and fulfilled living from it.

Zwei Frauen haben in meinem letzten Puppennähkurs Fotos gemacht. Ein paar möchte ich mit euch teilen, um euch mal einen kleinen Einblick zu geben, wo es doch sonst eigentlich keine Bilder von meinen Kursen gibt. Fotos können eigentlich gar nicht erzählen, wie es in den Kursen zugeht, nämlich bunt, fröhlich, laut, aufgeregt, angeregt, auch mal ganz still, konzentriert, mit skeptischem Blick, etwas mutlos, erschöpft, dann wieder begeistert, motiviert, erleichtert, stolz und vorfreudig auf den Moment, in dem die Puppe in die Arme des Kindes gelegt wird.

Ach, es sind immer so viele Gefühle im Raum, am Kursende dann ein riesengroßes, rundes Glück und strahlende Augen, dass mir das Herz aufgeht und ich einfach selig darüber bin, dass genau das, Puppenmachen und es anderen Frauen beibringen, mein Beruf ist und dass ich davon und damit so gut und erfüllt leben kann.

Seit einiger Zeit habe ich übrigens in meinem Flickr ein Album mit dem Namen “Doll Class Sweeties”, in dem ich Bilder von Puppen veröffentliche, die in meinen Kursen entstanden sind. Da entsteht eine ganz schöne Sammlung, nicht nur für mich und die Frauen als Erinnerung an die gemeinsame Zeit, sondern auch und vor allem für neugierige Kursinteressentinnen.